Samstag, 30. Januar 2010
Ich habe die Galerie um einige Fotos (ab Dezember 2008) und Zeichnungen ergänzt, also schaut dort vorbei, wenn ihr neugierig seid. Ich weiß, dass hier höchstens 5 Leute mitlesen, aber es ist auch für mich selber keine schlechte Sache, die ganzen Bilder mal zu sortieren. Bei der Gelegenheit habe ich nämlich gleich meine Festplatte aufgeräumt.
Dabei sind unter anderem Bilder von Silvester 2008/2009, als wir uns in die Frankfurter Innenstadt gewagt haben, sowie einige Ausflugs-Fotos aus dem Palmengarten (siehe oben). Und da wir uns vor zwei Wochen mal wieder mit ein paar Freunden zum Filme gucken und zocken getroffen haben, gibt es natürlich auch davon Beweisfotos (danke übrigens an Johanna, die die Bilder gemacht hat).
Ansonsten ist hier bei mir alles so weit in Ordnung, sogar der alten Puni geht es hervorragend und sie überrascht uns immer wieder mit ihrem Herumgetolle. Immerhin hat sie schon fast 2 1/2 Jahre auf dem Buckel.
Ich habe zur Zeit viel zu tun und arbeite an vier Webseiten gleichzeitig. Da im Dezember nicht viel los war, bin ich sehr froh über diese Aufträge, aber danach steht dann auch noch meine eigene "offizielle" Homepage an, die ich endlich fertig bekommen will. Es kann schließlich nicht sein, dass man als Webdesigner keine passende Homepage vorzuweisen hat. Und dann will ja auch noch das SP-Studio versorgt werden... über Langeweile kann ich mich nicht beklagen.
Unseren guten Vorsatz für dieses Jahr, mindestens 300 Filme zu gucken, verfolgen wir übrigens fleißig. 20 sind es schon, wenn man das Fantasy Filmfest im Sommer mit einberechnet liegen wir also gut im Rennen. Ich schreibe momentan allerdings keine Reviews, da kommt in einigen Wochen (oder Monaten) nämlich was Großes :). Hach, ist es nicht schön sich immer mehr Arbeit aufzuhalsen... bis dann, ich bin weg, sinnlosen Kram machen.
Dienstag, 25. August 2009
 Es ist vollbracht! Und es ging so schnell rum, dass ich jetzt froh bin, so viele Fotos zu haben, die mich an diesen wunderschönen Tag erinnern. Eigentlich war alles perfekt - alle Gäste kamen rechtzeitig an, das Wetter war angenehm (nicht so heiß wie am Vortag) und es gab jede Menge feine Überraschungen für uns. Eine Bildergalerie habe ich schon angelegt (nur die vom Fotografen fehlen noch), wen es interessiert der kann sich dort gerne durchklicken.
Am Freitag Morgen begleitete mich Svens Schwester zum Friseur, und nach etwa einer Stunde war ich Hochzeitsfertig. Anfangs bereitete mir die lange Schleppe vom Brautkleid noch Probleme (ich blieb im Aufzug hängen, das hätte böse enden können... *g*), aber nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt. Weil es vom Friseur zum Römer nicht weit, aber mit dem Taxi umständlich war (und ich Autofahren hasse), beschlossen wir uns den Spaß zu erlauben per U-Bahn zu fahren. Das war tatsächlich ein Erlebnis :D. Allerdings war ich ziemlich enttäuscht von der Hilfsbereitschaft der Frankfurter, die einer über den Bahnsteig eilenden Braut nicht einmal die Tür aufhalten.
Gegen 12:00 h traf ich mich mit meinem (staunenden) Bräutigam, den 33 Gästen und dem Fotografen vor dem Römer, und dann wurde es ernst. Glücklicherweise haben wir mit der Kirche nichts am Hut, deshalb wurde es nur eine standesamtliche Trauung. Das war für meine Nerven trotz der Kürze aber schon schlimm genug *schwitz*. Schade nur, dass die Standesbeamtin sich nicht die Zeit nahm, vorher selber kurz mit uns zu sprechen - sie sprach meinen Namen prompt falsch aus. "Tschanina"... hmpf. Unsere Trauzeugen waren übrigens unsere besten Freunde Gina und Carlos.
Nach dem Ja-Wort folgte dann meine erste zaghafte Unterschrift als "Himmen", und das ist auf jeden Fall das, was am meisten Umgewöhnungszeit brauchen wird.
Unsere erste Prüfung bestand dann darin, eine altbekannte Hochzeitstradition auszuführen: Aus einem Bettlaken sollten wir gemeinsam mit kleinen Scheren ein Herz schneiden, und dann wurde ich durch das Loch getragen. Glücklicherweise meisterte Sven diese erste Prüfung. Dann schlenderten wir am Main entlang zum Literaturhaus, wo die Feier stattfinden sollte, und dabei entstanden einige Fotos. Ein paar zwielichtige Typen unter einer Brücke wollten mich entführen, ein Straßenmusikant spielte spontan einen Hochzeitsmarsch und sogar ein vorbei fahrender Rettungswagen wünschte uns lauthals alles Gute. Man fällt schon auf als Brautpaar...
Am Literaturhaus wartete die nächste Überraschung auf uns, meine Schwester hatte nämlich Unmengen von Ballons organisiert, die wir am Mainufer steigen lassen sollten. An jedem hing eine leere Glückwunschkarte mit unserer Adresse, und wer sie findet kann sie dann losschicken. Leider hatten viele Ballons die Nacht nicht überlebt, weil sie schon am Vortag mit Helium gefüllt worden waren und sich das nicht so lange hält. Aber einige flogen dann doch, und wir hatten unseren Spaß. Und heute kam tatsächlich die erste Postkarte bei uns an! :)
Aber zurück zur Feier. Um es kurz zu machen (das sieht man eh besser in der Foto-Galerie): Wir bekamen dann nach und nach noch eine Hamster-Torte und Hamster-Kekse überreicht, ein eigens für uns ausgedachtes Lego-Set (das ich mit Svens Hilfe blind zusammenbauen musste), ein Gedicht von meinem Opa, ein Gitarren-Ständchen von Nina, ein ganz ausgefallenes beleuchtetes South Park Gemälde und es gab diverse Hochzeits-Spiele. Zwischendurch schnitten wir dann noch unsere Hochzeitstorte an. Weil wir beide keine Sahnetorten-Fans sind, hatten wir uns für einen trockenen Schokoladenkuchen mit South Park Motiv entschieden - und er kam gut an. Die meisten verglichen ihn mit einer großen Milchschnitte, und Milchschnitte mag schließlich jeder ;).
Zwischen 18:00 h und 21:00 h löste sich die Feier dann langsam auf, aber zu hause wartete echte Knochenarbeit auf uns - Geschenke auspacken! Ich bin immer noch ganz geplättet darüber, wie viel wir bekommen haben. Und dazu kommen natürlich noch die ganz persönlichen Erinnerungsstücke, wie das Gästebuch (das mich dann tatsächlich doch noch zum heulen gebracht hat) und eine Leinwand, auf die jeder Gast ein Herz für uns gemalt hat. Tja, Herzen haben wir jetzt jedenfalls genug gesehen... aber wenigstens sind wir um weiße Tauben herum gekommen *g*.
Da bleibt jetzt eigentlich nur noch zu sagen: Es hätte kein schönerer Tag werden können, und ich bin mir sicher, dass ich den bestmöglichen Bräutigam gefunden habe :).
Freitag, 31. Juli 2009
  Nein, es war nicht mein Geburtstag. Aber letzte Woche ist Sven stolze 25 Jahre alt geworden, und dazu musste ich mir natürlich etwas besonderes überlegen. Also habe ich ihm neben ein paar anderen Sachen (wie etwa einem Arsch-Gesicht-Handtuch) ein eigenes Brettspiel über sein Leben geschenkt. Und weil ich mir dabei viel Mühe gegeben habe, dachte ich mir, ich zeig es mal ;).
Den weißen Karton, Figuren und ein großes Blanko-Spielbrett bestellte ich im Internet, bedruckbare Spielkarten hatten wir noch zu Hause. Das Material hatte ich also - fehlte nur noch die Gestaltung.
Da man den Karton leider nicht bedrucken konnte, musste ich ihm mit Eddings zu Leibe rücken, da sich leider herausstellte dass keine anderen Stifte auf dem beschichteten Material hielten. Und selbst die Eddings hatten schwer zu kämpfen. Das lief dann etwa so ab: einen Strich zeichnen .... Stift schütteln ... einen Strich zeichnen ... auf Schmierpapier kritzeln, bis wieder Farbe kommt ... einen Strich zeichnen... Aber irgendwann war der Karton zum Glück fertig.
   Das Spielbrett machte die meiste Arbeit. Jedes Feld stellt ein wichtiges Ereignis aus Svens Leben dar, wobei besonders positive Sachen grün, und besonders negative rot markiert sind. Kommt man durch würfeln auf eines dieser Felder, muss man entweder aussetzen oder darf noch mal würfeln. Ziel ist es, als erster das letzte Feld (25. Geburtstag) zu erreichen. Damit es etwas spannender wird, gibt es außerdem die DVD-Kiste, die einen Kartenstapel enthält. Jede Karte steht für einen Film, den wir gesehen haben, und der entweder besonders gut oder schlecht war. Mit einem schlechten Film kann man dann z.B. den Gegner einige Felder zurücksetzen.
Es hat mehrere Wochen gedauert, genug Ideen für die Felder des Spielplans zusammen zu suchen und passende Bilder zu finden, denn nicht zu allem gab es Fotos und natürlich erinnere ich mich nicht an viel aus der Zeit, bevor ich Sven kennengelernt habe. Da mussten dann seine Eltern und Carlos aushelfen, was wie man sieht glücklicherweise super geklappt hat. Das Geschenk wurde rechtzeitig fertig :).
Und zum Schluss: Das fertige Spielfeld in groß!
Freitag, 10. Juli 2009
Ich bin heute Nacht erst nach 3:00 h ins Bett gekommen, weil ich noch ein paar Sachen am PC erledigen musste. Nachts arbeitet es sich einfach am entspanntesten. Normalerweise ist das kein Problem, dafür ist man ja selbstständig, aber unangenehm wird es, wenn einen am nächsten Morgen um 7:00 h lauter Baustellenlärm weckt. Wenn der einem dann auch noch aus der Wohnung über einem ins Hirn hämmert ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Und daran, sich auf irgendetwas sinnvolles zu konzentrieren auch nicht...
Wir beschlossen also spontan, an einen Ort zu flüchten, der im hektischen Frankfurt noch Ruhe und Erholung verspricht: der Zoo. Zwar war es bewölkt, aber wenigstens hat es nicht geregnet und ein solches Wetter ja eigentlich ganz angenehm. Es war auch nicht zu voll, weil heute der letzte Schultag war. Da werden keine Schulausflüge mehr unternommen, und die Eltern fahren mit den Kiddies auch nicht weg, weil man ja über die Zeugnisse diskutieren muss.
Da spa die bessere Kamera hat, habe ich ihm diesmal das fotografieren überlassen, und es sind einige schöne Schnappschüsse entstanden. Zu finden in meiner Galerie.
Als kleinen Vorgeschmack präsentiere ich hier meine Niedlichkeits-Favoriten:
ZiB's Zoo Top5 of Cuteness:
Donnerstag, 26. Februar 2009
 Heute sind wir extra früh aufgestanden, um der Eröffnung des neuen Frankfurter Einkaufszentrums "MyZeil" direkt in der Innenstadt beizuwohnen. Dort wird ja seit Jahren an einem riesigen Bauprojekt gewerkelt, zu dem neben einem nachgebauten Schloss und zwei bis zu 136 m hohen Wolkenkratzern eben auch das gläserne Konsumkonstrukt gehört. Der Name ist dabei so eine Sache... ursprünglich sollte es "Zeil-Forum" heißen, was auch deshalb gepasst hätte, weil es sich direkt neben der Zeil-Galerie befindet. Aber nein, man wollte internationaler sein, und entschloss sich deshalb zur Umbenennung in "MyZeil". Da bin ich sicher nicht die einzige, die sich schmerzhaft an MySpace, die Wiede vieler Internettrolle erinnert fühlt.
Nichtsdestotrotz wollten wir uns die Eröffnungszeremonie nicht entgehen lassen. Die Rede hatten wir zwar verpasst, aber als wir die wartende und Handyfotos schießende Meute auf der Zeil erreichten seilten sich gerade einige trommelnde Artisten aus dem gläsernen Tunnel im Dach des Gebäudes ab. Wahrscheinlich hatten sie ihn extra für diesen Anlass eingebaut, denn einen anderen praktischen Nutzen scheint er nicht zu haben - wenn man mal von einer perfekten Steilvorlage für "Divided by Zero"-Witzeleien absieht.
Nach den Trommlern spielte noch kurz eine kleine Blaskapelle. Wir hatten vorher gewettet ob sie wohl eher die Filmmusik von "Fluch der Karibik" oder "The Rock" zur theatralischen Einweihung anstimmen würden. Es war dann "Pippi Langstrumpf". gefolgt von "Biene Maja". Enttäuschend...
Jeder festlichen Stimmung beraubt ließen wir uns von den Besuchermassen aus dem Nieselregen ins Einkaufsparadies tragen. Dort ging es dann gleich auf die Rolltreppe, die mit 50 Metern die längste freistehende solche Europas ist, und einen direkt in den 4. Stock bringt. Nichts für Leute mit Höhenangst, aber die werden eh so ihre Problemchen mit einigen architektonischen Einfällen des MyZeil-Gebäudes haben. Zum Beispiel mit der Glas-Front, die einen von jedem Stockwerk aus einen unbegrenzten Ausblick nach unten auf die Zeil gewährt.
 Noch beeindruckender ist allerdings der Blick nach innen, denn das muss man den Erbauern lassen: Es ist hübsch geworden, auch wenn an vielen Stellen noch an den Details gearbeitet wird. Trotz der vielen Läden gibt es genug Platz, auch wenn ich etwas schade finde, dass sich bisher fast nur Modeläden einquartiert haben. So ist es schon in der Zeil-Galerie nebenan, nur dass hier nun teurere Marken vertreten sind. Spielwaren sucht man dafür zum Beispiel vergeblich, was besonders schade ist, weil wir vor einigen Jahren sogar noch einen speziellen Rollenspiele-Laden nebenan hatten - und jetzt gar nichts mehr. Aber naja, dafür hat sich der Saturn ausgebreitet, und das gleich über 1 1/2 Etagen, was VERDAMMT VIEL ist. Höher als Etage 4 sind wir dann bei unserer ersten Besichtigung nicht gekommen, da soll es dann wohl noch ein Fitnesscenter samt Schwimmbad, ein Kino und Restaurants geben.
Alles in allem scheint "MyZeil" abgesehen vom Namen eine gute Sache zu sein, jetzt muss man nur abwarten, ob sich der garantiert nicht billige Standort für die Geschäfte lohnt oder es ein ständiges Kommen und Gehen wird. Wer Interesse hat: Mehr Fotos gibt es in meiner Galerie.
Freitag, 6. Februar 2009
Heute habe ich meine Hamster Fotogalerie um neue Bilder von Puni ergänzt. Das war längst fällig, schließlich gibt es kaum ein niedlicheres Vieh :).
Es geht ihr übrigens gut, der kleine Pickel am Auge wird nicht größer und beeinträchtigt sie nicht. Glücklicherweise war es also tatsächlich nichts schlimmes.
Dienstag, 18. November 2008
  Am Freitag hatte ich Geburtstag, und mein lieber Freund hat sich wieder unheimlich viel Mühe gegeben, um mich den ganzen Tag bei Laune zu halten. Dabei heraus kamen dann ein überfüllter Geschenketisch und Schlafentzug, weil ich immer wenn der Wecker geklingelt hat ein Päckchen aufmachen musste - auch um 2:00 h und 5:00 h nachts... *grummel*
Zu ein paar Sachen werde ich hier wahrscheinlich noch extra etwas schreiben, z.B. zu den beiden sehr gelungenen Spielen "Bezzerwizzer" und "Professor Layton". Aber bis dahin müssen erst mal diese Fotos reichen.
Danke noch mal an alle, die mich so reich beschenkt haben! :)
Dienstag, 11. November 2008
Nachdem Minka leider im Sommer eingeschläfert werden musste, hat meine Mutter vor einer Woche eine neue Katzendame aus dem Tierheim geholt: Minni. Sie ist genau so zierlich wie Minka, aber vom Charakter her (zumindest im Bezug auf Menschen) deutlich verschieden. Ich habe noch nie eine so gutmütige Katze gesehen. Sie kam gleich an, hat sich auf meinen Schoß gelegt und kraulen lassen. Man kann sie dann aber auch einfach hochheben und wo anders hinlegen - sie bleibt dann dort. Minka hätte sich das nie gefallen lassen und hat auch vor dem Gebrauch ihrer Krallen nicht halt gemacht, wenn ihr etwas nicht gepasst hat. Aber Minni ist absolut brav - schon fast zu brav, denn bisher schläft sie vor allem und spielt nicht mal. Minka ist noch mit 15 Jahren durch die gesamte Wohnung geflitzt. Aber bestimmt wird sich das noch etwas bessern, sie ist ja noch jung ( 2 1/2 Jahre) und erst vor einer Woche eingezogen, bestimmt muss sie sich noch einleben. Auf jeden Fall ist Minni aber ein sehr sehr liebes Kätzchen, und hübsch noch dazu. Sie hat eine sehr interessante braun-graue Fellzeichnung, ich hoffe das kommt auf den Fotos halbwegs rüber. Es ist wohl ein bisschen Kartäuser mit drin, das erklärt nicht nur das samtige Fell, sondern auch ihr ruhiges Wesen. Hier also ein paar Bilder von heute:
Sonntag, 2. November 2008
 Und weiter geht's mit der Erkundung meiner Kram-Schublade. Das hier sind alle Zettel, die ich darin gefunden habe - viele noch aus meiner Schulzeit. Die beiden Preislisten oben links zeigen meine ersten Versuche, Geld zu verdienen. Gemeinsam mit Foosel produzierte ich damals Daumenkinos und Comics in Handarbeit und wir verscherbelten sie unter unseren Mitschülern. Der Gewinn war gering, aber zumindest hatten wir was zu tun.
Der rot beschrieben Zettel stammt von JohannaG (*wink*) und die beiden darunter sind in der Uni bemalt worden und zeigen zwei meiner ehemaligen Dozenten. Daneben liegen einige Karten eines selbst gebastelten Monopoly-Spiels (über meine Schule) und eines dieser unzähligen Briefchen, die man unter der Bank hin und her geschoben hat.
Der Scheck über 5,23 Euro ist nicht auf meinen Namen ausgestellt, also werde ich ihn wohl nicht einreichen können. Und ich weiß leider weder, was ich von meiner Oma für die guten Noten bekommen habe, noch wer "Stefen" ist, der mich auf einem anderen Zettel grüßt. Aber immerhin weiß ich von wem das unten rechts stammt :)
 Damit wären wir auch schon bei dieser überraschend kitschigen Sammlung von Bonbon-Döschen, die mir spa eine Zeit lang jedes mal mitgebracht hat, wenn er mich besucht hat. Zwei seit Jahren abgelaufene Kondome und das Muschel-Kästchen zeugen von einem Geburtstagsgeschenk, das ich mal von einer Freundin bekommen habe - der Gesichtsausdruck meiner Mutter war sehr belustigend, als ich das Geschenk geöffnet habe. Das Kästchen rechts oben besitze ich schon ewig, das stammt noch von meiner Schwester und stand immer neben meinem Bett. Als ich noch ganz klein war hatte ich meine Haarspangen drin, aber mit der Kurzhaarfrisur in der Grundschule verlor es seinen Zweck.
 Dies sind einige besonders persönliche Gegenstände. Meine Weisheitszähne, die mir vor einigen Jahren auf brutalste Weise entfernt werden mussten. Wenn man schon leiden muss will man die Übeltäter wenigstens für immer in einer ungemütlichen Plastiktüte schmoren sehen.
Daneben liegt eine Locke meines jugendlichen Haares, da war ich wahrscheinlich noch im Kindergarten als mir die abgeschnitten wurde. Ein Bündel blau gefärbter Haare von spa habe ich auch aufgehoben. Als wir uns kennengelernt haben hat er sie sich in meiner Lieblingsfarbe gefärbt :)
Und ganz wichtig: meine karierte Schmuuusedecke! ja, ich weiß dass das ganz schön mickrig für eine Schmusedecke ist... aber als Baby ist das einem egal, man ist ja selber noch nicht sonderlich groß. Und hauptsache man hat was zum in den Mund stecken.
 Last but not least meine ziemlich überflüssige Sammlung an South Park Schildchen von diversen Merchandising-Produkten. Außerdem im Bild: Ein paar Lesezeichen, ein nie benutztes Handy-Plüschvieh und eine South Park Kuh. Sie ist das letzte Überbleibsel einer Weihnachtsbaum-Schmuck-Kollektion, die ich vor 8 Jahren mal gebastelt hatte.
Tja, das war's... ich habe nicht viel weg geworfen bei der Aufräumaktion, aber durch geschicktes Quetschen habe ich jetzt wieder ein bißchen Platz für neuen Krimskrams in der Schublade.
Freitag, 31. Oktober 2008
 Halloween, der Tag der modrig morbiden Mysterien.... Es gibt eine geheimnisumwitterte Schublade in unserer Abstellkammer, die ich bei unserem Einzug 2005 als Hort für Krimskrams auserwählt habe - und die seitdem nicht aufgeräumt wurde. Gestern habe ich sie mir vorgenommen und dabei einige Fotos gemacht, denn ich war erstaunt was ich da so alles gefunden habe. Das meiste stammt noch aus der Zeit vor dem Umzug und es sind ein paar interessante Schmankerl dabei. Damit sich in meinem Blog mal wieder was tut werde ich sie euch nun unzensiert präsentieren, viel Spaß beim ausspionieren (...einfach auf die Fotos klicken zum vergrößern...).
 Das hier sind die größeren Objekte, die mir gleich entgegen gefallen sind. Das extremst coole ferngesteuerte Spielzeugauto war vor ein paar Jahren ziemlich angesagt, vielleicht erinnert ihr euch noch daran. Die Mundharmonika besitze ich hingegen schon seit ich denken kann. Erst heute verstehe ich, warum so seltsame Zeichen auf der Verpackung stehen: Made in China! Kein Wunder dass ich die Kombination aus Chinesisch und Englisch als Grundschüler äußerst verwirrend fand. Auf dem Instrument spielen konnte ich übrigens nie, und es riecht herrlich nach alter Spucke.
Eine interessante Geschichte verbirgt sich hinter dem Feuerzeug, das Arach beim South Park Treffen 2002 benutzt hat und aus dem sein Spitznamen "Stella" hervorging. Er schenkte es mir einige Jahre später zu Weihnachten und ich werde ihn durch dieses Erinnerungsstück selbstverständlich auf ewig in meinem Herzen tragen.
Dann hätten wir da noch den Karton eines Playstation-USB-Adapters für meine Tanzmatte, der immer noch gute Dienste verrichtet. Der Adapter natürlich, den Karton habe ich nun zur ewigen Ruhe im Papiercontainer gebettet. Darin befand sich neben einer überflüssigen Anleitung noch eine überflüssige Treiberdiskette.
 Dieser Haufen besteht aus Eintrittskarten und Mitgliedsausweisen. Ja, ich hebe so etwas auf... früher habe ich sie in meine Fotoalben geklebt, aber da ich die nur noch sehr sporadisch führe landen sie in der Kram-Schublade. Der Kinoticket-Stapel ist natürlich bei weitem am größten, aber ich war erstaunt, wie kulturell interessiert ich doch bin. An den Besuch des English Theaters erinnere ich mich zum Beispiel kein bißchen und die Ausstellungen von van Gogh, Matisse und Andy Warhol hatte ich auch vergessen. Das Atomium und spas Abiball sind zwei weitere Highlights. Und natürlich der selbst gebastelte Mitgliedsausweis für den Brisko Schneider Fanclub, den ich mit einer Freundin zur Anfangsphase der Wochenshow gegründet hatte. Wir waren dann auch soweit ich mich erinnere die einzigen beiden Mitglieder... Gute dass ich den Ausweis für den A.J.C. (Anti Jungen Club) anscheinend verschlampt habe. Die roten Kärtchen links stammen übrigens aus einer holländischen Spielhölle, die ich im Urlaub regelmäßig besucht habe. Für bestimmte Automaten hat man diese Kärtchen bekommen, die man dann gegen irgendwelchen Schund einlösen konnte. Was ich mir phantastisches geholt habe seht ihr im nächsten Bild.
 Jaa, hier ist es: mein silbernes Totenkopf-Feuerzeug aus Holland mit gefährlich leuchtenden Augen! Dann hätten wir da noch ein Laserschwert aus einer Cornflakes-Packung, dessen Länge mich sehr beeindruckt hat. Was soll das bitte, wollt ihr kleine Kinder mit so was zum Weinen bringen? Das ist doch kein Schwert, damit kann man sich nicht mal tief genug in der Nase popeln um Spaß zu haben!
Aber weiter im Text. Der Rosenkranz ist ein Fundstück aus der Bahn, irgendein armer Katholik würde wahrscheinlich bittere Tränen vergießen wenn er wüsste, dass er bei einem heidnischen Wesen wie mir neben Gummi-Tieren und Steinschleudern einstaubt. Apropos Gummi-Tiere: Der grüne Skorpion ist ein echter "Bouncer" aus Lüdenscheid! spa und Dry haben meine ich auch so welche uns ich bin sehr stolz, ebenfalls einen zu besitzen. Er stammt aus einem dieser alten Kaugummiautomaten, die jahrelang mit der selben Befüllung an Häuserecken auf dumme Kinder warten. Kinder, ach ja... Aus meiner Kindheit stammen die selbstgebastelten Magnete mit Fabius und dem selbst entworfenen Außerirdischen, sowie das unverzichtbare Yps Agenten-Handbuch. Ja, ich hatte es früher immer dabei - schließlich war ich stolzes Mitglied in diversen Detektivclubs.
Die einzigen beiden halbwegs wertvollen Objekte auf diesem Bild (von den enormen ideellen Werten abgesehen) sind das ungeöffnete Euro Starterkit und der Haustürschlüssel zum Ferienhaus meines Vaters in Holland. Keine Ahnung warum der in meiner Schublade liegt, aber er hat ihn nie vermisst... Sollte ich irgendwann überstürzt das Land verlassen müssen weiß ich zumindest, wo ich hin kann.
Morgen geht es weiter mit noch ein paar Fundstücken aus meiner sinnbildlich für meine gesamte Existenz stehenden Kram-Schublade. Freut euch! :)
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