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Artikel mit Tag MenschenMittwoch, 9. Juni 2010
Der Telefonterror der S.
Wie ihr seht schmückt das große "Under Construction" leider immer noch meinen Blog. In letzter Zeit hatte ich einige Aufträge zu erledigen und habe mich mehr um das Planearium und SP-Studio gekümmert, es kommt aber bestimmt mal wieder die Zeit, in der ich dieser Seite hier meine volle Aufmerksamkeit schenke.
Eben hatte ich zumindest mal wieder das Bedürfnis, mir etwas von der Seele zu schreiben. Und es geht - einige werden sich jetzt freuen - um meine Schwester. Meine Mutter befindet sich zur Zeit für ein paar Tage zwecks Urlaub im fernen Erfurt, und Leidtragende bin in solchen Situationen immer ich. Denn wenn Mama nicht da ist hat S. niemanden, den sie mehrmals täglich anrufen kann, um über dies und das zu plaudern und ihre eigene Entscheidungsunlust zu kompensieren. Niemand berät sie jetzt bei der Wahl ihrer Kleidung oder lauscht ihren entrüsteten Beschwerden darüber, dass es in der Frankfurter Innenstadt laut und stickig ist. Also ruft sie mich an. Vorab eine kleine Zusammenfassung dessen, was sich bei S. in den letzten Monaten zugetragen hat. Was eine Sache angeht, kann man wirklich Mitleid mit ihr haben, denn sie leidet seit längerer Zeit unter Schwindelattacken wegen ihrer vermurksten Halswirbelsäule. Eine Kieferbehandlung hatte das zuletzt verschlimmert. Wenn es jemandem wirklich schlecht geht helfe ich gerne, habe also für sie eingekauft und ihren Müll runter gebracht. Allerdings hatte ich immer öfter das Gefühl, dass sie das Ganze als Vorwand nimmt, um sich ihr Leben bequemer zu gestalten. Und jetzt zu den Telefonaten: Tag 1: S. teilt mir mit, dass sie einen Zettel an die Tür gehängt hat, dass ich benachrichtigt werden soll, falls sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Etwas irritiert fragte ich, ob sie denn vor hätte in nächster Zeit von uns zu gehen - nein, aber sie mache sich nur Gedanken, wenn doch etwas passiert. Und da ja meine Mutter jetzt nicht da sei, sollte ich doch bitte jeden Tag bei ihr anrufen, um zu überprüfen, ob sie noch lebt. Als ob das dann noch einen Unterschied machen würde... aber gut, ich ließ sie ihren Zettel an die Tür kleben und hatte schon Angst davor, dass ich am nächsten Tag mit ihr einen Sarg aussuchen sollte. Nur für alle Fälle. Tag 2: Aber nein, als das Telefon klingelte ging es nicht um Särge. Im Gegenteil: S. hat spontan beschlossen, nach Gießen zu ziehen. Sie lebt schon länger in Frankfurt als ich, aber jetzt mit einem Mal will sie anscheinend unbedingt nach Gießen, weil es dort grüner und die Menschen nicht so "Schickimicki" sind. Dass sie direkt auf der Zeil wohnt und es deshalb kein Wunder ist, dass sich ein bestimmter Menschenschlag vor ihrem Hochhaus tummelt, hat sie natürlich nicht bedacht. Auch dass es in Frankfurt ruhigere, grünere Gegenden gibt scheint ihr egal zu sein. Gießen soll es jetzt sein und basta! Sie hatte sich auch schon eine Wohnung heraus gepickt, die ich mir im Internet ansehen sollte. Aber oh weh, die hatte einen gewaltigen Nachteil... sie lag im 1. Stock. Laut S. kann man UNMÖGLICH ins Erdgeschoss oder den 1. Stock ziehen, weil dann GARANTIERT eingebrochen wird. Ich versuchte sie damit zu beruhigen, dass jedes Haus zwangsweise ein Erdgeschoss und viele einen 1. Stock haben, uns dass ja ganz offensichtlich nicht in all diese Häuser eingebrochen wird. Aber nein, sie ist was das angeht einfach paranoid. Tag 3: Die Umzugsgeschichte hatte ich erst einmal nicht zu ernst genommen, weil S. öfter solche Phasen hat, aber bisher trotzdem in ihrer total überteuerten Ein-Zimmer-Innenstadtwohnung geblieben ist. Jetzt berichtete sie aber stolz, dass sie ihre Wohnung zum August gekündigt hätte. Ohne eine neue zu haben. Schlau. Meine Mutter wird sich freuen, wenn sie das hört. Aber weil ich weiß, dass S. es mit der Wahrheit nicht zu genau nimmt, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie gar nicht wirklich gekündigt hat. Ach ja, an diesem Tag wollte sie mich übrigens besuchen kommen! Mit dem Taxi, weil es ihr ja so schlecht geht. Wir blieben also extra zu hause. Zur vereinbarten Zeit rief sie an, dass sie nicht kommen würde, denn: "Du willst ja bestimmt sowieso nicht, dass ich komme." Zugegeben, es gibt natürlich Menschen über deren Besuch ich mich mehr freue... aber das ist ihre Standard-Ausrede, wenn sie einfach keinen Bock hat raus zu gehen. Hauptsache andere sind Schuld. Tag 4, Anruf 1: Jammernder Anruf, weil sie morgen einen Termin im Krankenhaus hat. Der Schwindel wäre ja wieder so schlimm, sie kann nicht raus. Wenn, dann nur mit dem Taxi. Zu Fuß hätte sie Angst, dass sie umkippt. Ich empfehle ihr, sich wieder ein Handy anzuschaffen, weil sie dann zumindest im Notfall Hilfe rufen kann. Ihr altes hatte sie damals aufgegeben, weil sie von den Anrufen der Exfreundin meines Vater so genervt war. Öhm, nein. Das streitet sie jetzt auf einmal ab - der Akku sei doch damals kaputt gewesen. So so. Ich versuche gar nicht erst die verschiedenen Realitätsebenen der S. zu einem sinnvollen Ganzen zu ordnen und verspreche ihr, dass ich mich für sie nach einem neuen Handy umsehen werde. Tag 4, Anruf 2: Wieder klingelt das Telefon. Ich stelle mich schon darauf ein, eine leidende Schwester zu trösten, aber die hat auf einmal gute Laune. "Morgen nach dem Sport können wir uns in der Stadt treffen und das Handy kaufen, okay?". Was? Gerade hatte sie doch noch erzählt, wie schlecht es ihr geht und dass sie morgen ins Krankenhaus muss. Auf mein Nachfragen korrigiert sie sich dann auch, denn der Besuch im Fitnessstudio sei selbstverständlich wegen Reha-Maßnahmen notwendig. Dass sie nach dieser sicher anstrengenden Behandlung für einen spontanen Handykauf freiwillig die belebte Innenstadt unsicher machen will, obwohl sie angeblich nicht einmal ihren Müll selber runter bringen kann, ließ mich dennoch stutzen. Weil ich selber keinen Bock hatte, mal wieder ihren Packesel zu spielen, empfahl ich ihr dann das Handy "ihrer Gesundheit zu Liebe" bei Amazon zu bestellen. Mal sehen, was morgen kommt... Dienstag, 3. Februar 2009
100 Fakten über einen Zwerg
Wieder inspiriert durch foosel habe ich mich daran versucht 100 Fakten über mich aufzuschreiben - ja, mir war sehr langweilig ;)
01. Ich kann nicht mit den Fingern schnippen. 02. Mein erstes eigenes Haustier war ein Wildkaninchen namens Hopsi, das wir vom Tierschutzbund aufgenommen haben. 03. Ich habe eine Narbe quer über der Brust, die so groß ist, dass ich sogar schon von Ärzten gefragt wurde, ob ich mal eine Herz-OP hatte. Dabei wurde ich bloß einmal schlimm von unserer Katze gekratzt ;) 04. Als kleines Kind hatte ich zwar keinen imaginären Freund, aber einen Phantasieplaneten, für den ich immer Landkarten gemalt habe. Ich war dort natürlich Alleinherrscherin und inspiriert durch die unendliche Geschichte trug er den Namen "Phantasia". Später kam dann noch eine Armee aus Kuscheltieren dazu und mein Bett war ein Raumschiff. 05. Wenn ich nervös bin oder mich über etwas aufrege zwinker ich mit dem linken Auge oder kratze mich an der Nase. 06. Ich habe eine Schmetterlings-Phobie (das weiß wohl jeder *g*). Aber die war früher so schlimm, dass ich sogar Angst vor Pfauenfedern und den "Augen" im Holz unseres Küchentisches hatte. Die Kassette vom kleinen Wassermann musste für mich um die Szene mit dem Neunauge zensiert werden. Wahrscheinlich kommt das ganze daher, dass ich mit 5 Jahren eine Augen-Operation hatte. 07. Ich war nie sonderlich sportlich, aber ich konnte als schnellste eine Stange hochklettern, weil ich das immer an unserer Wäscheleine im Garten geübt habe. Ich wüßte gerne, ob das heute noch klappt... 08. Ich finde man ist nie zu alt für etwas. 09. Ich sehe so gut wie nie fern, aber unsere DVD-Sammlung enthält dafür über 800 Filme. 10. Früher nutzten mich meine Eltern als wandelnde Programmzeitschrift, weil ich immer auswendig wusste, welche Filme und Serien liefen. 11. Ich sammle South Park Fanartikel. 12. Ich war völlig vernarrt in die "Spiele" Creatures 1 und 2, habe Bücher darüber geführt und dadurch inspiriert HTML gelernt. 13. Ich bin bei Fremden furchtbar schüchtern und kann mich schlecht verkaufen. 14. Typische Mädchensachen fand ich schon immer doof, Dinosaurier haben mich mehr interessiert als Pferde und Ritter mehr als Prinzessinnen. 15. Bisher war es so, dass mir der Tod von Haustieren immer näher gegangen ist als der von Verwandten. 16. Ich HASSE es zu verreisen, da mir in Bussen und Autos schlecht wird. 17. Allgemein fühle ich mich unwohl, wenn ich irgendwo nicht raus kann, wenn mir danach ist. Deshalb bin ich noch nie geflogen. 18. Ich bin ein sehr schlechter Esser, vor allem wenn ich irgendwo eingeladen bin bekomme ich keinen Bissen runter. Aber es ist keine Absicht, ich würde sehr gerne zunehmen. 19. Ich trage gerne lustige T-Shirt über Pullis. 20. Ich sitze normalerweise nicht "normal" auf Stühlen... auf meinem Schreibtischstuhl hier knie ich oder mümmel irgendwie anders darauf herum. 21. Vielleicht bin ich ein heilloser Optimist, aber ich empfinde es so, dass ich in meinem Leben bisher immer verdammt viel Glück hatte. Man kann alles positiv sehen. 22. Ich bin seit 7 Jahren mit Sven zusammen - und seit 2 Jahren verlobt. Anfangs haben wir bei jedem Treffen "Natural Born Killers" geguckt, aber die Verlobung lief dann doch ohne Blut ab. 23. Oberflächliche Menschen sind das Schlimmste für mich... dazu zählen aufgetakelte Weiber, sexistische Männer, falsche Freunde und meine Schwester. 24. Dazu muss ich vielleicht noch erwähnen: Ich schminke mich nicht und interessiere mich nicht für Mode. 25. Ich bin sehr tollpatschig und renne oft irgendwo gegen... ja, ich bin auch schon einmal mit voller Wucht gegen eine Glastür in einem großen Frankfurter Geschäft gerannt. 26. Ich habe einen kleinen Punkt im Ohr (laut Sven). 27. Ich wollte mein Leben lang Comiczeichnerin werden, bis ich feststellen musste, dass ich das nicht gut genug kann. 28. Ich habe nicht mehr vor anderen gesungen, seit ich einmal von der gesamten Klasse ausgelacht wurde, weil ich so schlecht war. Gegen dieses Trauma hat Sven eine Karaoke-Maschine besorgt. 29. Ich esse keinen Käse. 30. Unordnung ist okay, aber was gar nicht geht sind Esensreste und Krümel irgendwo. 31. Der Schrank in meinem Kinderzimmer hatte eine Falltür zum Keller. 32. Es fällt mir schwer neue Freunde zu finden, denn ich lerne nicht gerne fremde Menschen kennen und es dauert lange, bis ich jemandem vertraue. Dafür sind mir meine wenigen guten Freunde sehr wichtig. 33. Ich konnte laufen bevor ich geredet habe, habe dann aber später gleich mit ganzen Sätzen angefangen. 34. Ich war zu Kindergartenzeiten bei einem Logopäden, weil ich kein "Sch" aussprechen konnte. 35. Meine Internetseiten schreibe ich immer noch am liebsten im simplen Windows Editor. 36. Beim Abi musste ich mein Hass-Fach Mathe mündlich als 4. Prüfungsfach nehmen - und habe 0 Punkte kassiert. Aber trotzdem bestanden. 37. Ursprünglich wollte ich am Frankfurter Städel freie Kunst studieren, wurde aber nicht genommen. Dann wurde es Kommunikationsdesign. 38. Ich habe einmal das offizielle Schul-Shirt-Logo für meine damalige Schule entworfen. 39. Lieblingsspielzeug: Lego, kleine Gummi-Dinos, Plüschtiere. 40. Meine Eltern waren sehr streng was Schimpfwörter angeht, ich habe nie geflucht. 41. Ich kann mich oft schwer auf zwei Sachen gleichzeitig konzentrieren. Wenn ich angesprochen werde während ich etwas lese bekomme ich das meistens gar nicht mit. 42. Ich trinke nicht, rauche nicht und nehme keine Drogen. 43. In der Gegenwart Betrunkener fühle ich mich unheimlich unwohl. 44. Bis zum Nintendo DS habe ich nie eine Spielekonsole besessen, aber von dem bin ich völlig begeistert. 45. Mein Nickname stammt aus South Park und ich trage ihn seit dem Jahr 2000. 46. 2001 bekam ich meinen eigenen Internetzugang. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich in der Schulbibliothek und in Internetcafes - auf giga.de. ;) 47. Zwischen 14 und 19 Jahren habe ich jeden Samstag bei einer koreanischen Malerin im Atelier gemalt. Das war sehr hilfreich, früher habe ich nur Comicfiguren gezeichnet. 48. Mein erster richtiger Horrorfilm war Braindead mit etwa 17 Jahren, seitdem liebe ich dieses Genre. Es kann finde ich wie kein anderes sowohl unterhalten, als auch schockieren. 49. Stars angehimmelt habe ich nie. Vielleicht weil ich nie die Bravo gelesen habe? 50. Ohne ein ordentliches Frühstück geht bei mir gar nichts. 51. Ich mag keine Joypads und Joysticks, deshalb spiele ich fast ausschließlich am PC, DS oder der Wii. 52. Ich bin Patentante. 53. Musik nimmt für mich keinen sonderlich hohen Stellenwert ein, denn sie dient nur dazu Stille zu vertreiben. Deshalb gebe ich kaum Geld für CDs aus. 54. Mein Vater besitzt ein Ferienhaus in Holland, deshalb war ich dort früher jedes Jahr. Noch heute mag ich das Land unheimlich gerne. 55. Ich führe gerne Listen über alles mögliche. 56. Mein Personengedächtnis ist unglaublich schlecht, ich erkenne selten Schauspieler wieder und laufe auf der Straße sogar blind an Freunden vorbei. 57. Tanzen kann ich nicht und habe allgemein ein mieses Rhythmus-Gefühl. 58. Ich glaube nicht an Gott. 59. Ein flauschiger Teppichboden wertet eine Wohnung für mich unheimlich auf. 60. Ich bin eine Memme und dusche nur mit ganz heißem Wasser und in auf Sauna-Temperaturen vorgeheiztem Bad (hallo foosel ;)). 61. Ich liebe Überraschungen! 62. Einige Jahre lang musste ich eine Zahnspange mit so einem Außengestell tragen - aber zum Glück nur Nachts. 63. Normalerweise trage ich immer das selbe Paar schwarzer Turnschuhe, und wenn sie kaputt sind kaufe ich ein neues das genau so aussieht. 64. Ich habe mir abgewöhnt die Schnürsenkel aufzumachen. 65. Am liebsten male ich mit Bleistiften, Acrylfarben und Buntstiften. 66. Ich benutze das Programm "Flash" für so ziemlich alles. 67. Ich habe in der Schule Englisch, Latein und Französisch gelernt - aber ich kann kein Wort Franzsösisch mehr. Und meine Aussprache in Englisch ist KATASTROPHAL, deshalb schreibe ich lieber als zu reden. 68. Schon öfters wurde ich mit Wednesday aus der Addams Family oder mit Daria verglichen. 69. Anscheinend lächle ich zu selten. 70. Meistens trage ich eine schwarze Kappe, wenn ich raus gehe. 71. Ich hatte ein Baumhaus im Garten - wenn auch ohne Baum, dafür mit Stelzen. Erbaut zusammen mit foosel. 72. Ich verkleide mich sehr gerne, wenn sich die Gelegenheit ergibt. 73. Meine Fotoalben sind mir sehr wichtig, und ich versuche sie auch in digitalen Zeiten noch weiter zu führen. 74. In der Unterstufe habe ich zusammen mit foosel zwei Ausgaben einer Comic-Zeitschrift veröffentlicht, und außerdem haben wir Daumenkinos verkauft. 75. Ich kommuniziere lieber per E-Mail als telefonisch, aber ich schreibe nicht gerne SMS, weil ich darin furchtbar lahm bin. 76. Mein Lieblingsbuch ist "Per Anhalter durch die Galaxis" - ich liebe britischen Humor. 77. Ich habe früher mal in einer kleinen Kinder-Theatergruppe mitgespielt. Leider war meine einzige Hauptrolle die eines Gespenstes, so dass mich niemand unter dem Bettlaken erkannt hat. 78. An freiwilligen AGs habe ich in meiner Schullaufbahn eine Kunst-AG, eine Umwelt-AG (nur ein oder zwei mal) und eine Computer-AG besucht. 79. Wenn ich ein Superheld wäre, würde ich gerne fliegen können. 80. Ich bin furchtbar faul und kann mich deshalb nicht zu Sport aufrappeln. Dabei hätte ich gerne irgendeinen Kampfsport erlernt. 81. Ich treffe mich viel lieber mit ein, zwei Freunden zu einem gemütlichen Filme- oder Spieleabend als auf eine große Party zu gehen. 82. Ich lade lieber Gäste ein, als selber irgendwo hin zu gehen. Keine Ahnung ob es echte Gastfreundschaft oder bloße Faulheit ist ;). 83. Es ist peinlich, aber ich habe nicht mal das Seepferdchen geschafft... 84. Außer meinem Verlobungsring trage ich keinen Schmuck. 85. Meine Abschlussarbeit für mein Studium war ein Kartenspiel über Internetforen. 86. Mein Kindergarten-Held war Dogtanian. 87. Ich besitze komplette Jahrgänge von der Micky Maus, dem Tierfreund, der PC-Games, dem Dinosaurier-Heft und der Cinema. Letztere ist aber die einzige Zeitschrift davon, die ich auch heute noch lese. 88. Früher habe ich sehr viel gelesen, leider muss ich zugeben, dass das seit einigen Jahren nicht mehr so ist... ich habe irgendwie keine Ruhe mehr dafür :( 89. Während meinem Praktikum in einer Werbeagentur habe ich ausgerechnet an Plakaten für Licher-Bier mit gearbeitet. 90. Meine Internetseite www.sp-studio.de erreicht im Schnitt 50.000 Besucher pro Tag. 91. Ich mag asiatische Filme, aber keine Anime. 92. Ich esse nichts abgelaufenes, oder wovon ich nicht weiß wie alt es ist. Und überhaupt esse ich normalerweise nichts, was ich nicht kenne ;) 93. Kaffee trinke ich nicht, aber dafür schwarzen Tee. 94. Ich bin süchtig nach Mikado-Sticks und salzigen Riffel-Chips. 95. Meine Lieblingsfarben sind ultramarinblau, weinrot und (falls das zählt) schwarz. 96. Sport interessiert mich nicht, das einzige was ich mir manchmal ansehe sind Wrestling-Matches. Sven hat mich drauf gebracht, aber das hat ja auch viel mehr von einer Seifenoper. ;) 97. Nein, ich habe NIE so etwas wie GZSZ geguckt. Dafür zählten Akte X, Star Trek Voyager, Time Trax und Outer Limits früher zu meinen Lieblingsserien. 98. Ohne meinen Rucksack fühle ich mich draußen nackt. Wenn ich in die Stadt fahre nehme ich ihn deshalb auch mit, wenn er leer ist und ich nichts kaufen will. 99. Manchmal sind hier den ganzen Tag die Vorhänge zugezogen - der Monitor macht doch genug Licht ;). 100. Ich trage gerne Plüsch- und Zehensocken. Sonntag, 1. Februar 2009
7 Fakten über einen Zwerg
Ein kleiner Fragebogen mal wieder, aber ein ganz freier. Es geht einfach darum, 7 Fakten über sich selbst aufzuschreiben, die hoffentlich noch nicht jeder weiß.
1. Ich kann nicht mit den Fingern schnippen. 2. Mein erstes eigenes Haustier war ein Wildkaninchen namens Hopsi, das wir vom Tierschutzbund aufgenommen haben. 3. Ich habe eine Narbe quer über der Brust, die so groß ist, dass ich sogar schon von Ärzten gefragt wurde, ob ich mal eine Herz-OP hatte. Dabei wurde ich bloß einmal schlimm von unserer Katze gekratzt ;) 4. Als kleines Kind hatte ich zwar keinen imaginären Freund, aber einen Phantasieplaneten, für den ich immer Landkarten gemalt habe. Ich war dort natürlich Alleinherrscherin und inspiriert durch die unendliche Geschichte trug er den Namen "Phantasia". Später kam dann noch eine Armee aus Kuscheltieren dazu und mein Bett war ein Raumschiff. 5. Wenn ich nervös bin oder mich über etwas aufrege zwinker ich mit dem linken Auge oder kratze mich an der Nase. 6. Ich habe eine Schmetterlings-Phobie (das weiß wohl jeder *g*). Aber die war früher so schlimm, dass ich sogar Angst vor Pfauenfedern und den "Augen" im Holz unseres Küchentisches hatte. Die Kassette vom kleinen Wassermann musste für mich um die Szene mit dem Neunauge zensiert werden. Wahrscheinlich kommt das ganze daher, dass ich mit 5 Jahren eine Augen-Operation hatte. 7. Ich war nie sonderlich sportlich, aber ich konnte als schnellste eine Stange hochklettern, weil ich das immer an unserer Wäscheleine im Garten geübt habe. Ich wüßte gerne, ob das heute noch klappt... Auf die Idee gekommen bin ich übrigens durch foosel. Jeder der mag kann auch mit machen- befolgt einfach dies folgenden Regeln und sagt mir in den Kommentaren Bescheid :) 1) Liste 7 Fakten über deine Person auf 2) Verlinke diesen Blogeintrag und schreib die Regeln dazu 3) Bestimmte 7 andere Blogger, die weiter machen sollen Ich bestimme niemanden bestimmtes, aber falls Johanna und KGF das lesen können sie es ja auch bei Deviant Art rein schreiben :) Sonntag, 11. Januar 2009
Zwischen den Jahren und danach
Abgesehen von meinen gelegentlichen Spiele- und Filmreviews geht es hier ja auch um mein Leben. Also fass ich mal kurz die letzten Wochen zusammen.
Weihnachten war diesmal sehr gemütlich, wir mussten nicht weg sondern unsere Eltern kamen diesmal zu uns. Bis auf meinen Vater, weil man ihn nicht mit meiner Mutter und erst recht nicht mit ihrem neuen Mann in einen Raum stecken kann... aber da er momentan auf Grund eines kaputten Beines eh kein Auto fahren kann gab es zum Glück keinen Grund für miese Laune. Ja, meine Mutter hat wieder geheiratet. Ich habe das erst nachher erfahren, wie eigentlich alle außer meinen Großeltern. Ich schätze sie haben das so nebenbei abgehandelt, damit meine Schwester es nicht erfährt, weil sie immer herumstänkert. Jedenfalls war es eine ziemliche Überraschung, auch wenn sie ja nun schon seit 10 Jahren geschieden sind. Schade dass es in meiner Familie so viele Idioten gibt, dass man sogar eine Hochzeit lieber geheim hält. Pünktlich zu Neujahr kam dann auch schon der nächste Familienstreit. Mein Vater rief mich nicht an, also meldete ich mich abends bei ihm um ihm ein frohes neues Jahr zu wünschen. Dann beklagte er sich bitterlich darüber, wie frech meine Schwester sei und dass er den Kontakt zu ihr abgebrochen hatte. Wir erinnern uns: Im Sommer hatte ich das auch mal gemacht, weil sie meine Mutter nach dem Tod unserer Katze aufs übelste beschimpft hatte. Damals hatte mein Vater noch gemeint, ich soll nicht zu streng mit ihr sein, und dass ich doch nicht einfach den Kontakt zu ihr abbrechen kann. Tja... JETZT ist das bei ihm natürlich etwas völlig anderes. Was sie gemacht hat? Angeblich hätte sie zu ihm am Telefon gesagt, dass er so viel Geld hätte, dass er ihr doch eigentlich eine Eigentumswohnung kaufen könnte. Mal davon abgesehen, dass mein Vater das wirklich könnte ist verwunderlich an seiner Reaktion, dass ich selber mitbekommen hatte wie er ihr gleich mehrere freundliche Neujahrs-SMS geschickt hatte (sie war an dem Tag zufällig bei mir). Ich habe keine bekommen... Mal sehen wie das ganze ausgeht, momentan ist er angeblich total wütend auf sie und sie hält ihn für psychisch krank. Noch kann ich mich ganz gut raushalten, auch wenn sie mal wieder nette Details darüber enthüllt hat, wie er hinter meinem Rücken über Freunde von mir lästert. Aber genug der Soap-Tragödien. Svens Schwester war letzte Woche hier zu Besuch und wir haben uns das Silvester-Feuerwerk am Main angesehen. Eine tolle Erfahrung, wenn man sonst am liebsten faul zu hause feiert :) Und dank mehrerer Klamotten-Schichten übereinander haben wir sogar die Kälte gut überlebt. Jetzt ist Sven für ein paar Tage nicht zu hause und ich nutze die Zeit für ein SP-Studio Update, denn einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr wäre (wenn ich welche hätte), mich mehr um die Seite zu kümmern. So gute Besucherzahlen darf man nicht vernachlässigen, also zeichne ich jetzt fleißig Frisuren um den Emo- und Punk-Freunden eine Freude zu bereiten. Nebenbei habe ich meine Vorliebe für Tower Defense entdeckt, vielleicht kommt dazu bald mal ein extra Eintrag. Sonntag, 9. November 2008
Open Source Terroristen
Open Source ist im Grunde eine richtig feine Sache. Da gibt es Leute, die hart an etwas arbeiten, womöglich nicht mal Geld dafür bekommen und es dann der großen, gierigen (und in der Regel relativ undankbaren) Internet-Gemeimschaft kostenlos zur Verfügung stellen. Die können dann sogar nach Herzenslust daran herumbasteln, und deshalb konnte ich mir früher den typischen Open Source Verfechter gut als sympathischen Klischee-Nerd vorstellen, der sich tapfer gegen den Kommerz stellt, das Internet nach frei verfügbaren Schätzen durchstreift und schon mal die eine oder andere Paypal-Spende für sein Lieblings-Open Source-Tetris springen lässt, weil er sich so daran erfreut.
Aber nein, inzwischen hat leider etwas die Oberhand gewonnen, was ich jetzt einfach mal "Open Source Terrorismus" nenne. Die Verfechter dieser verqueren Weltsicht melden sich immer auf die selbe Weise zu Wort: Sie schreiben dir eine sehr lange, sehr um Seriosität bemühte E-Mail. Darin klingen sie mal traurig, mal erbost, aber immer ungemein vorwurfsvoll. Denn sie fragen sich (in meinem Fall), wieso ich mein Flash-Spiel "SP-Studio" nur auf meiner eigenen Website anbiete und man sich die Originaldateien nicht herunterladen kann. Die letzte Mail dieser Art die ich erhielt war besonders interessant, ich möchte einmal kurz einige der Argumente aufführen, mit denen Mr "I won't say" mich zur Herausgabe der Daten bewegen wollte. 1. Argument: Man MUSS ja das SP-Studio stehlen, man hat keine andere Wahl. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil man es sooo gern hat und sonst befürchten muss, dass die Seite irgendwann offline geht und es dann weg ist. Wenn ich ihm also die Originaldateien nicht aushändige, muss er es leider so nehmen. Aha...? 2. Argument: Da ich ihm versicherte, dass ich für die Zukunft vorgesorgt habe und das SP-Studio online bleiben wird, kam sein nächster Einwurf: Er würde es mir ja nicht wünschen, aber man könne ja nie wissen was morgen ist. Was wäre mit dem SP-Studio, wenn ich überraschend sterben würde? Da musste ich erst mal schlucken. Diese merkwürdigen Drohungen brachten mich langsam auf den Vergleich mit Terroristen. 3. Argument: Er merkte wohl, dass er die Originaldateien nicht bekommen würde, also versteifte er sich nun auf mein "unmögliches" Rechte-System. Zur Erklärung: Jeder darf meine Zeichnungen aus dem SP-Studio verwenden und sogar editieren, solange er (z.B. bei einem Video) einen Link zum SP-Studio dazu schreibt. Was nicht erlaubt ist, sind kommerzielle Projekte. Das erzürnte meinen Open Source-Verfechter, der der Meinung war, dass ich ja so gut wie gar nichts erlauben würde! Ich erklärte ihm, dass ich kommerzielle Projekte deshalb nicht erlauben darf, weil Comedy Central dann mich und andere Beteiligte verklagen könnte. Das ignorierte er jedoch und wiederholte seine Vorwürfe nur noch einmal. 4. Argument: Es ist zu viel verlangt, dass die Leute meine Website nennen sollen, wenn sie meine Bilder für etwas verwenden. Denn dadurch würde ich ihre Arbeit herabwürdigen und als total wertlos darstellen, so als hätte ich alles gemacht. Jaaaa... wenn auf einem Film-Plakat "Arnold Schwarzenegger" steht, dann bedeutet das, dass der auch die Kamera bedient, die Leute geschminkt und die Hunde dressiert hat. I totaly get your point, buddy. Ich habe die unheimlich langen, verschwurbelten Mails versucht zusammenzufassen und es läuft tatsächlich nur immer wieder auf diese vier Punkte hinaus. Ich vermute dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, der vergeblich versucht hat sich die Dateien herunter zu laden und zu bearbeiten. Da er es nicht geschafft hat versucht er nun als Moralapostel aufzutreten. Ja, Open Source ist im Grunde eine richtig feine Sache. Aber warum zur Hölle müssen immer mehr Leute denken, dass sie das Recht darauf haben es jedem Entwickler oder Künstler (egal wie erfolgreich er nun sein mag) einfach aufzudrängen? Wer einfach nur etwas stiehlt hält wenigstens die Klappe und überschüttet einen nicht mit Vorwürfen, weil er sich selbst als Heilsbringer der Informationsgesellschaft ansieht. Und vor allem verstehe ich nicht, wie man einem Menschen Vorwürfe machen kann nichts für die "Community" zu tun, der seit Jahren seine Freizeit für etwas opfert, was er kostenlos anbietet. Es ist einfach unverschämt bei einem Geschenk noch hin zu gehen und zu schreien "Ich will aber mehr, gib mir gefälligst alles was du hast!". Samstag, 19. Juli 2008
I feel so casual today...
Wegen der gerade stattfindenden E3 lese ich regelmäßiger als sonst auf Videospiele-Newsseiten mit - und ich muss sagen, es macht keinen Spaß mehr.
Ich besitze nämlich einen DS und eine Wii. Noch dazu bin ich weiblich, über 20, spielte "Animal Crossing", mag keine Shooter auf Konsolen und zocke mit Freunden gerne Minigames. Man könnte mich also mit etwas bösem Willen in die Schublade der Casual Gamer stecken, jenem stinkendem, hirnlosem Gewürm, auf das unzufriedene Videospieler heutzutage ihre gesamte schlechte Laune projezieren. Das Böse hat einen neuen Namen. Dabei war dieses Wort ursprünglich gar nicht so negativ belegt gewesen (und hat ursprünglich auch nicht zu mir gepasst, denn ich zocke gerne und viel): Als die Wii erschien wollte Nintendo die Leute ansprechen, die sonst gar nicht oder nur gelegentlich spielen. Das hat geklappt, super Verkaufszahlen, hoch gelobte neue Spielkonzepte - alles könnte so schön sein. Aber dann rebellierten die alten Nintendo-Fans, die sich benachteiligt fühlten als hätte ihre Mama sie wegen einem neuen Baby nicht mehr lieb. Alles was ihnen nicht gefiel wurde auf Nintendos Firmenpolitik geschoben. Angeblich würde es keine Spiele mehr für "Hardcore-Gamer" geben, nur noch für die Luschen unter den Zockern. Dass viele dieser Kinder ein Spiel höchstens auf mittlerem Schwierigkeitsgrad durch schaffen lasse ich jetzt mal außer acht, hauptsache hardcore = cool. Egal was für Spiele angekündigt werden, sofort geht das Gemecker los - zu kindisch, zu bunt, zu simpel, zu kurz, also casual. Alles. Das verrückte daran ist, dass selbst Spiele nicht sicher sind, die man zu Gamecube Zeiten nie im Leben so bezeichnet hätte. Beim ersten "Animal Crossing" erinnere ich mich noch gut an die Reviews, in denen es als Nischenprodukt für Japan-Fans gehandelt wurde - jetzt wird eine fast identische Version für die Wii angekündigt und alle schreien was von einem doofen Casual Game, einem Produkt für die breite Masse anspruchsloser Käufer und Hausfrauen. Was soll das bitte, merken die nicht wie sich selbst widersprechen? Ich lese mir inzwischen Kommentare auf Videospieleseiten kaum noch durch, weil sie tatsächlich immer gleich ablaufen und von einer erschreckenden Kurzsichtigkeit zeugen. Ein Wii-Spiel wird angekündigt, ein, zwei Leute loben etwas daran- und dann ruft einer "Casual Game" und alle sind nur noch am mitmotzen. Denn sobald ein Spiel diesen Stempel aufgedrückt bekommen hat kann ein 13 jähriges Hardcore-Kiddie es natürlich nicht mehr guten Gewissens loben. Dass es für die Wii reihenweise hervorragende Spiele gibt, die nicht nur Spielspaß für wenige Minuten am Stück bieten wird dabei grundsätzlich ignoriert. Es gibt keine guten Wii Spiele, Punkt. Und dass Wii und DS von Anfang an keinen Wert auf die beste Grafik gelegt haben wird auch übersehen - die Comment-Kinder zerpflücken immer zuerst die Grafik und werden nicht müde zu bedauern, dass eine eventuell ebenfalls erschienene PS3 Version irgendwie besser aussieht. Was ebenfalls grundsätzlich ignoriert wird ist, dass Nintendo nicht alle Spiele für die Wii selber produziert. Das machen Sony und Microsoft auch nicht. So ziemlich jeder Titel von Nintendo selber erzielt super Bewertungen - aber dass Dritthersteller die Wii bisher noch etwas stiefmütterlich behandeln, dafür können die Japaner nun wirklich nichts. Übrigens: Neben "Casual Gamer" gibt es noch ein Wort, das verboten werde solle, weil es inzwischen zum Allzweck-Schimpfwort mutiert ist - "Fanboy". Ich bin kein Fanboy, auch kein Fangirl, sondern eher ein Fanhasser. Ich hasse Fans von Videospieleseiten, egal um welche Konsole es geht. Sie können sich anscheinend nicht mehr über gute Titel freuen und begründete Kritik üben. Bei Nintendo sind die Casual Gamer schuld an allem schlechten - bei Sony sind es die X-Box30 Spieler und umgekehrt. Ein Trauerspiel. Lang lebe der PC. Freitag, 20. Juni 2008
Die Vergesslichkeit der S.
Weil ich mir als fleißige Praktikantin ganz viele Urlaubstage aufgespart habe, habe ich momentan frei. :) Genau das richtige bei dem Wetter. Aber natürlich kann ich nicht nur faul rumliegen, sondern bin heute z.B. nach Friedberg gefahren, um meinem Vater den neuen PC einzurichten.
Während ich da war rief meine Schwester bei ihm an, und als er erwähnte dass ich gerade was an seinem Computer mache, forderte sie, dass ich die nächsten Tage unbedingt auch bei ihr vorbei kommen sollte, weil sie sich wohl einen Virus eingefangen hat. Erinnern wir uns kurz an diese Geschichte... ich dachte eigentlich, ich hätte ihr unmissverständlich klar gemacht, dass ich nur noch mit ihr rede, wenn es um ihr unmögliches Verhalten geht. Sie knallte bei meinen letzten Anrufen immer den Hörer auf, weil sie keine Kritik an ihrer Person dulden wollte. Aber die ganze Sache ist nun für sie längst vergessen und sie fragte meinen Vater sogar, wieso ich ihr denn nicht helfen will. Unglaublich... Ach ja, bei meiner Mutter hatte sie auch angerufen, weil sie bei ihr Klamotten zwischengelagert hatte, die ich ihr unbedingt nach Frankfurt bringen sollte. Auch hier weder der Hauch einer Entschuldigung noch einer freundlichen Bitte. Vom Rest meiner Familie scheint sie es schon so sehr gewohnt zu sein, dass man ihr nicht länger als ein paar Tage böse ist... ich hoffe sie merkt jetzt, dass das im Leben nicht immer so funktioniert. Auch wenn ich jetzt natürlich in ihren Augen die Böse bin. Übrigens habe ich von meiner Mutter von noch einer nette Begebenheit erfahren. Nach einem Fußball EM Spiel vor wenigen Tagen hat meine Schwester tatsächlich die Polizei gerufen, weil es ihr nach Mitternacht noch zu laut auf der Straße war. So etwas erwartet man eigentlich nur von frustrierten alten Omas, die den lieben langen Tag am Küchenfenster stehen, um spielende Kinder anzukeifen - immerhin ist so eine EM nicht jede Woche. Und vor allem sollte man bedenken, dass S. wie schon erwähnt extra viel Miete bezahlt, um an der bekanntesten und belebtesten Frankfurter Straße zu wohnen. Heute hat dann übrigens (angeblich) jemand in den Flur ihres Hauses gepinkelt. Womöglich ein Fußballfan, der ähnlich nachtragend ist wie ihre kleine Schwester. To be continued... Sonntag, 8. Juni 2008
Die Homophobie der S.
Da die Geschichten um meine Schwester hier einige Fans gefunden haben möchte ich euch folgendes nicht vorenthalten...
Meine Mutter wurde die letzten Tage mal wieder außergewöhnlich oft mit Anrufen von S. belästigt. Dauernd klingelte das Telefon, und sie erzählte von Nichtigkeiten die sie beobachtet hatte oder davon, dass es an ihrer Heizung seltsam roch ("Kann ich da da Wasser rauslassen um es zu wechseln?" ... ). Meine Mutter hörte sich geduldig alles an. Gegen Abend wechselte das Thema dann zu "Ich bin gerade so depressiv, habe Todesängste und will einen Mann!". Meine Mutter versuchte Tipps zu geben: Single-Partys oder Clubs gibt es in Frankfurt genug, oder wie wäre es mal mit Chatten im Internet? Aber nein - im Internet tummeln sich ja nur Verbrecher! Und meine Schwester meinte, dass sie ja oft in Cafés gehen würde. Ja... allerdings immer mit Freundinnen, und nicht alleine. Nicht unbedingt förderlich, besonders nicht in den Edel-Cafés wo sie am liebsten verkehrte. Da lernt man bestimmt keine normalen Männer kennen. "Nein, ich will ja auch niemanden normalen! Er soll reich sein damit ich ein sorgenfreies Leben habe, alles andere ist egal!". Ja, so denkt meine Schwester tatsächlich. Nach einem längeren Gespräch in dem S. alle Ratschläge meiner Mutter abgewehrt hatte meinte diese dann irgendwann, ob es nicht sein könnte, dass sie lesbisch sei, weil sie ja offensichtlich gar kein Interesse an einer normalen Beziehung zu einem Mann hätte. Huiuiui... meine Schwester knallte empört den Hörer auf. Dabei meinte meine Mutter das nicht als Beleidigung, und auch schon von anderen habe ich diese Vermutung gehört. S. kochte zu hause vor sich hin und rief dann irgendwann zurück, um meiner Mutter an den Kopf zu werfen, dass sie und ihr Lebensgefährte sie bestimmt als Baby missbraucht hätten! Eine typische merkwürdige Idee von ihr, denn damals wohnte er natürlich nicht mal in der Nähe. Einige Zeit später folgte ein erneuter Anruf, in dem meine Schwester meine Mutter (!) dazu aufforderte, sich bei ihr zu entschuldigen. Sie habe das angeblich ihren Freundinnen erzählt, und die fänden es auch unerhört, dass die eigene Mutter der Tochter unterstellt, lesbisch zu sein. Man darf gespannt sein wie es weiter geht, andere wären doch eigentlich froh darüber, wenn ihre Mutter so etwas respektieren würde. Und meine Schwester hat dabei noch vor kurzem so begeistert davon erzählt, dass zwei Bekannte von ihr schwul seien. Aber bei Frauen ist das natürlich etwas völlig andere - vor allem wenn man es ihr unterstellt. Donnerstag, 5. Juni 2008
Lustiger Besuch
Ich habe heute einen sehr unterhaltsamen Kommentar von jemandem in meinem Blog vorgefunden, der seinen Frust über die böse böse "aufmerksamgeile" Blogger-Bewegung ausgerechnet an mir (der 24 h-Bloggerin! :D ) auslassen wollte. Vielleicht hat er sich bei der URL geirrt oder das Datum der letzten Beiträge ignoriert, anders kann ich mir die Hasstiraden nicht erklären. Aber er hat's sicher nicht so gemeint, denn ich zitiere: "ich möchte niemanden beleidigen, der ich nicht kenne" *löl*. Leider hat sich derjenige nicht aus dem Schutzmantel der Anonymität getraut, die ihm das Internet bietet (seinen Namen und seine E-Mail Adresse kannte er wohl nicht), weshalb ich seinen Kommentar auch nicht freigeschaltet habe. Aber damit er sich über meinen Blog nicht noch mehr aufregen muss, möchte ich ihm an dieser Stelle etwas erklären: Natürlich ist nichts von dem was ich hier schreibe von weltumspannendem Interesse - denn außer meinen Freunden erwarte ich hier keine Besucher. Also husch husch, such dir ein bißchen Spaß im echten Leben, anstatt auf privaten Internetseiten von Leuten herumzuschnüffeln, die du nicht kennst. Mach z.B. die Schule fertig und lern lesen und schreiben. ;)
Wieso können sich nicht nette Unbekannte hier her verirren, und nicht solche seltsamen Freaks? Ich rufe hiermit meine heimlichen Verehrer dazu auf, mich hier zu besuchen. Und schenkt mir was von meinem Amazon-Wunschzettel, wenn ihr dann schon mal hier seid. Donnerstag, 1. Mai 2008
Der Kinderwunsch der S.
Von meiner Schwester höre ich ja nun nichts mehr, aber meine Mutter hat mir gerade von deren neusten Tick berichtet: Sie will ein Kind! Dazu muss man wissen, dass sie Ende 30 ist und ihr letztes Jahr die Gebärmutter entfernt wurde. Das wurde ihr von mehreren Ärzten auf Grund einer Erkrankung empfohlen, und damals war das eigentlich auch kein Problem für sie. Sie rennt ja eh dauernd zum Arzt, und scheint sich zu freuen, wenn sie mal wieder was hat, wovon sie allen erzählen kann.
Jetzt aber heult sie rum, dass sie den Arzt umbringen will, der sie operiert hat, weil sie ja eigentlich vorher noch ein Kind wollte. Zu spät... also bleibt wohl nur eine Adoption. Sie hatte vor, mit einer Freundin in ein Kinderheim zu fahren, und sich ein Kind für einen Ausflug abzuholen, damit sie mit ihm in den Zoo und zum Eis essen fahren könnten. Wie mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi zu gehen halt - wäre das Kind frech müsste man es ja nicht adoptieren. Meine Mutter wagte zu entgegnen, dass es da doch gewisse Unterschiede zwischen Tierheimen und Kinderheimen gäbe. Schließlich kann ja nicht jeder der Lust hat einfach mal eben ein Kind für einen Tag mitnehmen und dann wieder zurückbringen. Meine naive Schwester wollte das natürlich nicht einsehen und motzte rum, dass meine Mutter ihr immer alles im Leben vermiesen würde. Wenige Tage später rief sie wieder bei ihr an und war tatsächlich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Sie sei im Kinderheim gewesen und hätte sich erkundigt... das sei wohl doch sehr viel komplizierter, als sie gedacht hatte. Ihr wurde angeboten, dass sie gerne ehrenamtlich mithelfen und den Kindern vorlesen könne, aber das wollte sie nicht. Denn sie wollte sich ja IHR Wunschkind aussuchen. Soviel also erst mal dazu, mal sehen was als nächstes kommt.
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