Aktuelle EinträgeDer Telefonterror der S.
9. Juni 2010 Ausstellung im Friedberger "Kaktus" 27. März 2010 Happy Einzugsday, Puni! 14. März 2010 Oscars 2010 8. März 2010 Umbau-Arbeiten 1. März 2010 TagsBrettspiel, FFF, Ffm, Filme, Fotos, Fragebogen, Gekritzel, Gutes, Hochzeit, Internet, Kartenspiel, Menschen, Mieses, NDS / GBA, Neuanschaffungen, PC, Playstation, Retro, Sammeln, Schwester, South Park, Studium / Beruf, Stöckchen, Tiere, Wii, Wohnen
SucheBlog abonnierenBlog-ArchivBlog-Buddies |
Freitag, 1. Mai 2009
Spieler-Gekritzel
Diese schön nostalgische Spiegel Foto-Strecke hat mich heute an einen alten Ordner und zwei Bücher erinnert, die die letzten Jahre über ein eher unbeachtetes Dasein in unserem Regal fristeten. Zu unrecht, und deshalb habe ich meine Kamera gezückt, um ihnen diesen Blogeintrag zu widmen.
Die beiden bunten Stadtpläne gehören zu Sim City, bzw. Sim City 2000. Ich habe damals nämlich versucht, den Stadtplan meiner Heimatstadt darin nachzubauen. Da muss ich lange dran gesessen haben... und letztendlich musste ich damit das ganze funktionierte so viele hässliche Industrie- und Gewerbegebiete drum herum bauen, dass mein "Friedberg" völlig unter ging. Das zweite Foto zeigt Pläne zu den 3D-Levels von "Jurassic Park". Das fiese an diesem Spiel war, dass man sich erst durch mehrere sauschwere (und eher mittelmäßig aussehende) 2D-Level schlagen musste, bis man in der zweiten Spielhälfte in den Genuss der atemberaubenden 3D-Level kam. Ja, für die damalige Zeit waren sie unglaublich atmosphärisch - und ich erinnere mich immer wieder gerne daran, wie ich sie mit einer gewissen Person gespielt habe. Oder besser gesagt: Ich spielte und hinter mir hatte jemand gewaltigen Respekt vor den böse kreischenden Dinos ;). Wer Creatures damals nicht gekannt hat wird es wahrscheinlich müde lächelnd mit einem Tamagotschi vergleichen, aber es war etwas VÖLLIG anderes. Immerhin war es eines der ersten Spiele, um das sich im Internet eine extrem fleißige Modder-Szene scharte, und die damaligen Fans waren keine kleinen Kinder, sondern sie interessierten sich für das Verhalten und die "Genetik" der künstlichen Lebensformen. So gab es natürlich genug, womit ich meine Bücher füllen konnte. Heute kann mich Creatures leider nicht mehr fesseln, weil der Zauber verflogen ist... aber ich blätter immer wieder gerne durch die Bücher und erinnere mich daran, wie ich bei jedem einzelnen Norn einen eigenen Charakter zu erkennen geglaubt habe. Ja, die gute alte Zeit... aber bevor es zu sentimental wird verabschiede ich mich für heute. Vielleicht gehe ich "Hotel Gigant 2" zocken, da sitze ich nämlich gerade dran. Ob ich mein nächstes Hotel vielleicht wie früher erst mal auf dem Papier planen sollte, damit es hundertprozentig perfekt wird? Mal sehen... Samstag, 28. Februar 2009
PC: Defense Grid
Ich habe mir vor einigen Tagen Defense Grid: The Awakening zugelegt, weil ich seit Monaten süchtig nach diversen Tower Defense Flash-Spielchen bin. Und da wollte ich mal sehen, wie das ganze als vollwertiges Spiel funktioniert.
Für die Unwissenden fasse ich mal kurz zusammen, um was es bei Tower Defense überhaupt geht: Es handelt sich dabei um ein Genre von Strategiespielen, das durch eine War Craft 3 Map berühmt wurde. Man sieht ein Gebiet von oben, in dem man Türme bauen kann. Wellen von verschiedenen Gegnern wollen die Karte überqueren, wobei sie den kürzest möglichen Weg zum Ausgang wählen oder einem vorgegebenem Weg folgen. Man soll mit Hilfe der Wachtürme verhindern, dass sie durchkommen, darf aber nicht den kompletten Weg versperren. Die Türme feuern automatisch und für jeden erwischten Gegner gibt es Geld, das man in neue Türme oder das Aufrüsten der bestehenden investiert. Es gibt verschiedene Arten von Gegnern und Türmen, und man muss genau planen wofür man sein Geld ausgibt und wo man am besten seine Türme platziert. Defense Grid kostet 20 $ und kann unter anderem über Steam gekauft werden (ich hab es aber lieber bei Playgreenhouse geholt, dort benötigt man keine extra Software). Die Grafik ist für Tower Defense sehr hübsch geraten und die Übersicht bleibt immer erhalten, aber natürlich kann das ganze nicht mit Vollpreis-Titeln konkurrieren. Dafür bleibt die Umgebung zu statisch. Aber ich empfinde das nicht als störend, denn man will schließlich nicht unnötig abgelenkt werden. Es gibt sowohl Level mit festen Wegen als auch solche, in denen man die Feinde durch gezielt gebaute Türme selber lenken muss. Und neben einem Storymodus (naja... "Story"... *lol*) bekommt man noch diverse Herausforderungen geboten, wie stärkere Gegner und eine Begrenzung auf weniger Türme. Es gibt Online-Highscores zu allem und Achievements, das verspricht also genug Langzeitmotivation :). Ich bin jetzt im letzten Level und muss sagen, dass ich an einigen Stellen schon zu knabbern hatte. Mal sehen wie es im schweren Modus wird. Fazit: Wer eine Vorliebe für ganz klassische Tower Defense Spiele hat, der kann zugreifen. Man sollte aber auch nicht mehr erwarten, hier wird das Rad nicht neu erfunden, sondern ein beliebtes Spielprinzip in ansprechender Verpackung präsentiert. Sonntag, 9. November 2008
Open Source Terroristen
Open Source ist im Grunde eine richtig feine Sache. Da gibt es Leute, die hart an etwas arbeiten, womöglich nicht mal Geld dafür bekommen und es dann der großen, gierigen (und in der Regel relativ undankbaren) Internet-Gemeimschaft kostenlos zur Verfügung stellen. Die können dann sogar nach Herzenslust daran herumbasteln, und deshalb konnte ich mir früher den typischen Open Source Verfechter gut als sympathischen Klischee-Nerd vorstellen, der sich tapfer gegen den Kommerz stellt, das Internet nach frei verfügbaren Schätzen durchstreift und schon mal die eine oder andere Paypal-Spende für sein Lieblings-Open Source-Tetris springen lässt, weil er sich so daran erfreut.
Aber nein, inzwischen hat leider etwas die Oberhand gewonnen, was ich jetzt einfach mal "Open Source Terrorismus" nenne. Die Verfechter dieser verqueren Weltsicht melden sich immer auf die selbe Weise zu Wort: Sie schreiben dir eine sehr lange, sehr um Seriosität bemühte E-Mail. Darin klingen sie mal traurig, mal erbost, aber immer ungemein vorwurfsvoll. Denn sie fragen sich (in meinem Fall), wieso ich mein Flash-Spiel "SP-Studio" nur auf meiner eigenen Website anbiete und man sich die Originaldateien nicht herunterladen kann. Die letzte Mail dieser Art die ich erhielt war besonders interessant, ich möchte einmal kurz einige der Argumente aufführen, mit denen Mr "I won't say" mich zur Herausgabe der Daten bewegen wollte. 1. Argument: Man MUSS ja das SP-Studio stehlen, man hat keine andere Wahl. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil man es sooo gern hat und sonst befürchten muss, dass die Seite irgendwann offline geht und es dann weg ist. Wenn ich ihm also die Originaldateien nicht aushändige, muss er es leider so nehmen. Aha...? 2. Argument: Da ich ihm versicherte, dass ich für die Zukunft vorgesorgt habe und das SP-Studio online bleiben wird, kam sein nächster Einwurf: Er würde es mir ja nicht wünschen, aber man könne ja nie wissen was morgen ist. Was wäre mit dem SP-Studio, wenn ich überraschend sterben würde? Da musste ich erst mal schlucken. Diese merkwürdigen Drohungen brachten mich langsam auf den Vergleich mit Terroristen. 3. Argument: Er merkte wohl, dass er die Originaldateien nicht bekommen würde, also versteifte er sich nun auf mein "unmögliches" Rechte-System. Zur Erklärung: Jeder darf meine Zeichnungen aus dem SP-Studio verwenden und sogar editieren, solange er (z.B. bei einem Video) einen Link zum SP-Studio dazu schreibt. Was nicht erlaubt ist, sind kommerzielle Projekte. Das erzürnte meinen Open Source-Verfechter, der der Meinung war, dass ich ja so gut wie gar nichts erlauben würde! Ich erklärte ihm, dass ich kommerzielle Projekte deshalb nicht erlauben darf, weil Comedy Central dann mich und andere Beteiligte verklagen könnte. Das ignorierte er jedoch und wiederholte seine Vorwürfe nur noch einmal. 4. Argument: Es ist zu viel verlangt, dass die Leute meine Website nennen sollen, wenn sie meine Bilder für etwas verwenden. Denn dadurch würde ich ihre Arbeit herabwürdigen und als total wertlos darstellen, so als hätte ich alles gemacht. Jaaaa... wenn auf einem Film-Plakat "Arnold Schwarzenegger" steht, dann bedeutet das, dass der auch die Kamera bedient, die Leute geschminkt und die Hunde dressiert hat. I totaly get your point, buddy. Ich habe die unheimlich langen, verschwurbelten Mails versucht zusammenzufassen und es läuft tatsächlich nur immer wieder auf diese vier Punkte hinaus. Ich vermute dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, der vergeblich versucht hat sich die Dateien herunter zu laden und zu bearbeiten. Da er es nicht geschafft hat versucht er nun als Moralapostel aufzutreten. Ja, Open Source ist im Grunde eine richtig feine Sache. Aber warum zur Hölle müssen immer mehr Leute denken, dass sie das Recht darauf haben es jedem Entwickler oder Künstler (egal wie erfolgreich er nun sein mag) einfach aufzudrängen? Wer einfach nur etwas stiehlt hält wenigstens die Klappe und überschüttet einen nicht mit Vorwürfen, weil er sich selbst als Heilsbringer der Informationsgesellschaft ansieht. Und vor allem verstehe ich nicht, wie man einem Menschen Vorwürfe machen kann nichts für die "Community" zu tun, der seit Jahren seine Freizeit für etwas opfert, was er kostenlos anbietet. Es ist einfach unverschämt bei einem Geschenk noch hin zu gehen und zu schreien "Ich will aber mehr, gib mir gefälligst alles was du hast!". Mittwoch, 8. Oktober 2008
PC: Sacred 2 (Ersteindruck)Jetzt läuft es also ziemlich gut, wenn auch wegen der niedrigen Auflösung natürlich nicht ganz in der Pracht die ich mir erhofft hatte. Aber vergessen wir das für einen Moment, denn das Spiel macht einen sehr guten Eindruck: Die 6 Charaktere sind interessant und die Neuerungen gut durchdacht. Da merkt man, dass es nicht nur ein simpler Diablo-Klon werden sollte. Am unteren Bildschirmrand gibt es mehrere Slots für passive Skill, Kampf-Skills, Waffen und Reliquien (schützen vor Elementarschäden). Das sagt mir schon mal sehr zu, schön übersichtlich. Auch eine nette Idee ist, dass z.B. die Verteidigung gegen Elementarschäden im Charakterfenster als bunter Balken angezeigt wird - so sieht man auf einen Blick was einem fehlt, besser als nur mit Zahlen. Das Quest-Logbuch ist übersichtlich, es gibt zu jedem Fenster eine Direkthilfe und man findet schnell ins Spiel. Die Skills sammelt man wie im ersten Teil ein. Man kann sich jetzt natürlich beschweren, dass es damit aufs Glück ankommt, welchen man zuerst auf ein ordentliches Maß steigern kann - aber ich finde es gut, dass es auch mal andere Systeme gibt. Man konnte schließlich schon in Sacred 1 später gefundene nutzlose Skills gegen einen gewünschten eigenen tauschen, das geht diesmal bestimmt auch. Somit kann sich jeder seinen Charakter zurechtzimmern wie er möchte. Eine besonders hübsche Idee ist hierbei, dass man zusätzlich in Modifikationen für einzelne (der pro Klasse 36) Skills investieren kann. So lässt sich z.B. ein Fernangriff wahlweise auf Reichweite oder Schaden trimmen. Insgesamt 3 Boni kann man so zu seinen Lieblingsskills packen. Mein Charakter ist übrigens ein Tempelwächter, ein Nahkämpfer, der aber auch über futuristische Schusswaffen verfügt. Er sieht aus wie Anubis als Roboter und hat auch die passende blecherne Stimme, sehr cool. Die anderen Charaktere sind dann eher klassischer Fantasy-Natur, aber mich hat dieser seltsame Typ gleich gereizt. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, er hat immer einen Spruch auf Lager - und die bisherigen Skills machen sehr Spaß, vor allem die Schusswaffen. Bisher habe ich aber natürlich noch nicht lange gespielt, erst 3 Stunden vielleicht. Vor allem freue ich mich natürlich auf die Reittiere später ;) So sehr ich das Spiel bisher gelobt habe, muss ich aber jetzt doch zu einem negativen Punkt kommen... Bugs. Und wenn ich schon Bugs anspreche, dann meine ich VIELE Bugs. Ich bin gerade mal in der ersten Stadt, und mir sind (neben der suboptimalen Grafik-Performance) schon einige seltsame Sachen passiert. Immer wieder stehen Gegner nur herum ohne anzugreifen, selbst wenn man direkt vor ihnen steht. Manchmal kann man dann nicht mal auf sie schießen. Es erscheinen Sprechsymbole über Menschen, die nichts zu sagen haben. Mein erster Questgegenstand war erst nach einem Neustart auffindbar. Der erste Händler den man trifft verschwand mit einem mal und tauchte auch erst wieder auf, nachdem ich sie Spielwelt kurz verlassen hatte. Und Clippingfehler erwähne ich gar nicht erst. Muss das wirklich sein? Ich kann Bugs eigentlich sehr gut ignorieren, aber so viele auf einmal, und dann auch noch nach (!) einem großen Patch, da fühlt man sich als Käufer dann doch leicht verarscht. Es steckt sicher viel Arbeit in dem Spiel, aber kann man nicht bitte warten, bis es lange genug auf Fehler getestet wurde? Negativ aufgefallen ist mir außerdem, dass "draußen" alle Gegner wieder da sind, wenn man in einer Höhle war. Das hätte man zumindest ein bisschen abschwächen können, denn es nervt einfach, wenn man nur schnell zu einem Questgeber zurück will. Außerdem frage ich mich, ob es so gut ist, dass man alle Skills von Anfang an haben kann... klar freut man sich über Flammenwerfer und fetten Laser, aber womöglich fehlt dadurch ein wenig die Motivation, sich zu den starken Skills hinzuarbeiten. Im Grunde hat man das zwar dadurch, dass man seine Wunschskills nach und nach verbessert - aber ob das das selbe ist, wie bei Diablo2 endlich lvl 30 zu erreichen, das bleibt abzuwarten. Außerdem hoffe ich, dass der Schwierigkeitsgrad diesmal besser ausbalanciert ist als beim ersten Teil, bei dem man anfangs gestorben ist und der Endgegner viel zu leicht war. (Erstes) Fazit: Es macht Spaß, sieht hübsch aus (wenn es denn läuft...) und es gibt viele sehr sinnvolle Neuerungen. Aber die äußerst benutzerfreundliche Handhabung nutzt leider wenig, wenn man dafür die ganzen Bugs drin lässt... hoffentlich bringt der nächste Patch da richtig was. Samstag, 28. Juni 2008
PC: Diablo
HURRA! Heute ist der wohl glücklichste Tag in meinem Computerspielerleben (okay, nach dem Tag, an dem ich meinen ersten PC bekommen habe ;)), denn heute wurde Diablo III offiziell angekündigt! Jahrelang habe ich gewartet, denn Diablo II ist mein absolutes Lieblingsspiel, weil mich kein anderes über so viele Jahre hinweg immer wieder vor den Bildschirm bannen konnte. Das ist purer Spielspaß, und dabei spiele ich so gut wie nur den Singleplayermodus. Grund genug also, diese ganz besondere Serie in meinem kleinen Blog zu würdigen.
Begonnen hat alles vor gefühlten 100 Jahren, als mir eine Kopie (das ist inzwischen verjährt, oder?) von Diablo 1 in die Hände fiel. Ich erinnere mich vor allem noch an zwei Dinge: An das hyperrealistische Intro und die englische Sprachausgabe, die ich damals kaum verstand. Aber Sätze wie "Stay a while and listen." brannten sich für immer in mein Hirn. Aber man muss sagen, der erste Teil bot noch nicht viel Langzeitmotivation. Man metzelte sich durch eine einzige Kirche, von Stockwerk zu Stockwerk bis man schließlich unten bei Diablo in der Hölle angekommen war. Vieles war noch nicht ausgereift, so musste man z.B. für jeden Schlag einzeln klicken. Das führte bei mir dazu, dass ich auch bei neueren Actionrollenspielen noch in hektisches Dauerklicken verfalle, weil ich diese Kampftechnik nie völlig los geworden bin. Mein ausgeleierter Zeigefinger dankt Blizzard. Alles was Diablo 1 zum wahren Dauerbrenner fehlte wurde dann aber bei der Fortsetzung nachgereicht - Diablo 2 war schlicht und ergreifend das perfekte Spiel, vor allem mit dem Add On "Lord of Destruction". Noch heute wird ja jedes neue Hack & Slay RPG damit verglichen, und bisher hat es keines geschafft an Diablo 2 heranzureichen. Klar, es gab ein paar wirklich gute - Titan Quest und Sacred haben sich z.B. sehr ins Zeug gelegt. Aber das gewisse Etwas hat immer gefehlt. Dass ein Spiel nach so vielen Jahren noch so erfolgreich und beliebt ist kann nur daran liegen, dass es eine Unmenge an Möglichkeiten bietet. Mehr als gute Grafik und eine spannenden Story. Man kann den selben Charakter in alle möglichen Richtungen entwickeln und kann so viele verschiedene Items sammeln, dass man wahrscheinlich alleine darüber Bücher füllen könnte. Und dann ist da ja noch der kostenlose Multiplayermodus, der nach wie vor ausgiebig genutzt wird. Ich für meinen Teil spiele wie gesagt vor allem den Singleplayermodus. Wenn Multiplayer, dann spiele ich nur mit Leuten die ich kenne - und da gibt es leider nicht viele. Aber alleine macht's auch Spaß, ich habe schon mehrmals alle Schwierigkeitsgrade durch geschafft und dabei einige Charaktere hervorgebracht, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Mein Liebling ist wohl die flinke Assassine mit ihren Fallen und Klauen ;) Und immer wieder krame ich die CDs raus, weil mich immer wieder das Verlangen packt ein paar Monster zu metzeln. Das kann man in anderen Spielen auch, aber keines macht so süchtig wie Diablo 2 - warum auch immer. Tja, und jetzt kommt endlich Diablo 3... ich hatte gehofft, dass das Spielgefühl erhalten bleibt, und die ersten Ingame-Videos sehen seeeehr vielversprechend aus. Aber ob der dritte Teil letztendlich dieses Gewisse Etwas hat, das wird man wohl erst einige Zeit nach dem release sagen können. Ich hoffe jedenfalls schlicht und ergreifend, dass es das beste Spiel aller Zeiten wird :) Sonntag, 1. April 2007
Langzeitmotivation
Es gibt viele wirklich gute Videospiele, die einen Heidenspaß machen und einem unvergessliche Stunden bescheren, die aber in der Ecke verstauben, sobald man einmal den Abspann gesehen hat. Das sind für mich mindestens 90 % aller Spiele. Die Entwickler lassen sich natürlich einiges einfallen, um den Anreiz zu schaffen, weiterhin Spaß an ihrem Werk zu haben - denn ein Lob für eine lange Spielzeit gilt immer noch als sehr erstrebenswert. Meistens erschöpfen sich diese Versuche darin, dass man ein paar Dinge im Spiel verteilt, die man sammeln kann (Münzen, Waffen,...) oder Highscores einbaut. Bei Tycoon-Spielen gehört ein langweiliger Sandkastenmodus dazu. Und verschiedene Schwierigkeitsgrade natürlich! Die sind immer sehr beliebt. Aber mal ehrlich: Bei den meisten Spielen ist es mir zu öde, alles noch mal eine Nummer schwerer durch zu spielen, weil sich sonst absolut nichts ändert. Ich fange dann durch meinen Zwischen-Sieg hoch motiviert an, aber schon nach wenigen Stunden im schweren Modus greift man dann doch lieber zu einem neuen Spiel, weil es langweilig wird.
Einzige Ausnahme bisher: Diablo 2. Ja, das ist tatsächlich das einzige Spiel, das ich in allen drei Schwierigkeistgraden durchgespielt habe - und das sogar mit mehreren Charakteren. Irgendetwas haben die Jungs von Blizzard hier richtig gemacht, was danach nie wieder jemandem gelungen ist. Und ich habe einige Rollenspiele ausprobiert... Dungeon Siege 1+2, Sacred, Restricted Area, Arcanum, Vampire, Fable, Neverwinter Nights, Gothic 2... vom stumpfem Draufhauen bis zum epischen Fantasy-Abenteuer war also alles dabei. Und es gab genug Spiele, die richtig Spaß gemacht haben. Aber mehr als einmal spielen? Nö... Bei Diablo 2 liegt es vielleicht daran, dass ich bei den einzelnen Charakteren wirklich das Gefühl habe, dass sie sich je nach Skill-Verteilung komplett anders spielen. Und ich muss mich nicht mit einer Story aufhalten, die mich beim zweiten Durchspielen eh nicht mehr interessiert. Eine ausgefeilte Story ist beim ersten mal schön, aber ab dann stört sie nur noch. Soviel zu den normalen Spielen mit Abspann und mehreren Schwierigkeitsgraden. Aber es gibt ja noch eine andere Gattung. Irgendwann hat sich ein findiger Programmierer gedacht: Wenn ihr Langzeitmotivation wollt, dann lassen wir einfach das Ende weg! Und tatsächlich, die Leute fallen reihenweise drauf rein (siehe Sims). Aber man braucht die richtigen Spieler dafür... denn wer auch nur kurz darüber nachdenkt, warum er denn bitte spielen soll, wenn er nicht gewinnen kann - der kann es gleich ganz lassen. Ich war schon immer ein wenig anfällig für solche Spiele. Früher war ich lange Zeit süchtig nach Creatures 1 + 2, und damals war das nicht bloß ein niedlicher Tamagotchi-Ersatz. Man hat sich im Internet über die Genetik und Verhaltensweisen der Tierchen ausgetauscht, eigene Inhalte entwickelt und genau Buch über seine Zucht geführt. Vieles hat man sich zwar dazugedichtet, was im eigentlichen Spiel so gar nicht vorgesehen war - aber egal, hauptsache man konnte sich wunderschön in etwas hineinsteigern! Irgendwann war die Luft raus, und jahrelang hat mir dann so ein Endlos-Spiel gefehlt... Die Sims waren nett, aber mir hat das Häuser bauen immer mehr Spaß gemacht als das eigentliche Spiel. Dann erschien vor einem Jahr endlich Animal Crossing: Wild World für den DS. Hurra! Ich hatte wieder etwas, das keinen Sinn hatte, und einen trotzdem fesseln kann. Ich spiele seit einem Jahr so gut wie täglich, sammle Items und kümmer mich um meine Stadt. Aber mehr dazu in einem eigenen Text, dieser hier wurde eh schon zu lang.... Also, die Spiele die mich bisher am längsten fesseln konnten waren Diablo2, Creatures und Animal Crossing. Mal sehen was noch kommt :) Ich hoffe ja immer noch auf Diablo 3... Freitag, 5. Januar 2007
Gute Reise, kleine Radeon
Mein Computertisch ist seit langem mal wieder schön leer und sauber. Diese Aufräumaktion hat aber nicht ganz freiwillig stattgefunden... ich habe heute meinen geliebten PC abbauen müssen, weil meine Grafikkarte defekt ist und mir die letzten Tage wunderschöne Screenshots beschert hat. Screenshots wie diese:
Ja, der Fehler tritt nur bei Spielen auf. Zuerst dachte ich deshalb, dass es an den Spieleinstellungen oder dem Treiber liegt, aber beides war nicht der Fall. Beim durchstöbern meiner alten Rechnungen habe ich glücklicherweise die von der Grafikkarte noch finden können, und siehe da: 2 Jahre Garantie! Also nichts wie hin zum freundlichen Computerfachmann um die Ecke. Da stand ich dann aber erst mal, denn nach Weihnachten scheinen die Leute a) viel Geld zum Computer kaufen und b) viele defekte Computerteile zu besitzen. Vor mir stand die meiste Zeit eigentlich nur ein Typ, aber der brauchte ewig. Er wollte und wollte nicht einsehen, dass das mit dem Einschicken von defekten Teilen länger als 3 Tage dauert ("Aber ich BRAUCHE mein Laufwerk!"). Mindestens genauso nervig war aber der gehetzte Mann hinter mir, der währenddessen demonstrative Stöhngeräusche von sich gegeben hat, um seinen Unmut über das lange Warten auszudrücken. Ich hasse solche Menschen... als ob es dadurch schneller ginge. Und wenn es ihn so sehr nervt, soll er wenigstens nach vorne gehen und sich richtig beschweren, statt nur vor sich hin zu murmeln und finster in meinen Nacken zu starren. Irgendwann kam ich dann aber dran. Hurra, die Grafikkarte muss bei ATI eingeschickt werden, und das dauert mindestens einen Monat. Da ich ja gerade gesehen hatte, dass es nicht hilft auf die Tränendrüse zu drücken habe ich mich schnell damit abgefunden. Aber mal ehrlich... wäre das Scheißding nicht so verdammt teuer gewesen hätte ich mir einfach eine neue gekauft. Jetzt muss ich einen Monat lang an meinem alten Laptop sitzen, und dabei hatte ich damals extra das beste vom besten gekauft, weil ich dachte dass es dann lange hält. Knurr.
(Seite 1 von 1, insgesamt 7 Einträge)
|
Zuletzt getwittert
|









