2107 - Doubling Down

      2107 - Doubling Down

      Holt die Taschentücher raus, der Inhalt der nächsten Folge wurde verkündet:

      No amount of peer pressure can get Heidi to break up with Cartman. Kyle doesn’t understand why Heidi won’t break up with Cartman. He’s playing with fire when he gets in the middle of the school’s most talked about couple.





      Vorschau-Clip
      Ich will die Episode auch sehen, aber aus irgendeinem Grund ist sie entgegen aller Ankündigungen bislang weder auf der deutschen SP-Website noch in der App verfügbar. Mir kam es schon die ganze Zeit komisch vor, dass für die letzten vier Episoden der Staffel auf der Seite und in der App keine "TBD"-Vorschaukästchen angezeigt werden.


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      So, nachdem ich es die Nacht irgendwie noch mit List, Tücke und Smart VPN geschafft habe, mir die Folge über die amerikanische Website anzusehen (einfache Proxys und VPNs werden von Hulu erkannt und nicht bedient; mittlerweile ist sie in der SP-App drin), gebe ich hier mal eine umfassende Meinung ab:

      Also das war für mich persönlich die bislang härteste und ergreifendste Episode der Staffel, vielleicht sogar seit noch längerem, und sie hat es tatsächlich geschafft, dass ich die halbe Nacht kein Auge zugetan habe, weil ich hinterher noch ewig über das Geschehene nachgedacht habe. Vielleicht hatte ich auch nur zu viel Kaffee.

      Es ist sicher nicht unbedingt die lustigste Episode (obwohl sie auch da durchaus ihre Momente hatte), aber in Sachen Boshaftigkeit und Kritik hat sie absolut ins Schwarze getroffen. Man mag ja Beziehungsplots generell, und in gewissem Maße auch die Cartman-Heidi-Geschichte, in South Park bislang immer eher für Beiwerk gehalten haben, welches mittlerweile ziemlich oft durchgekaut wurde (zumindest, wenn es um Wendy und Stan geht), aber in "Doubling Down" wurde aus diesem Plot so viel so treffsicher rausgeholt, damit hatte ich (trotz diverser Spekulationen im Vorfeld) dann doch nicht gerechnet.

      Dabei hätte es ja eigentlich längst erledigt sein können - Heidi trennt sich von Cartman und gut ist. Aber Cartman macht so lange auf weinerlich und bestürzt, dass sie es doch noch einmal versucht, und schon nach einem Tag durchkreuzt er ihren Plan, fortan vegan zu leben (geschickt eingebautes Klischee über junge Frauen und einen derzeitigen Trend, der zwar nur 1,6 % der Bevölkerung ausmacht, aber etwa gefühlt ca. 98,4 % der öffentlichen Moraldebatte füllt), und lässt sie sogar zunehmen, um sie weiter abzukapseln und demütigen zu können. Obwohl diese Nummer mit dem Veganismus zunächst durchaus wieder die Figur der "klischeehaft nervigen Freundin" durchscheinen ließ, hatte man schnell mit Heidi aufgrund Cartmans Verhaltens wieder Mitleid. Kyle hat in der Folge abermals eine undankbare Rolle, die zu ihm passt. Dieses Verhalten des "Retters des armen Mädchens" wird zwar auch nicht ganz unkritisch beleuchtet - meistens handelt dieser eben doch nicht so uneigennützig wie er es gern aussehen lassen würde (gerade bei labilen Personen kann man mit eigenen Gefühlen für diese ordentlich Öl ins Feuer kippen) - dennoch hat er zusammen mit Heidi in dieser Episode alle Sympathien auf seiner Seite.

      Aber richtig stark wurde die Episode dann in der zweiten Hälfte, nachdem Cartman schließlich über Tokens Eltern erfahren hatte, dass Heidi infolge der Trennung nun mit Kyle zusammen war. Das begann erst mal mit dem humoristischen Highlight der Episode - Cartmans Kopfkino, in welchem Kyle zum Monster mutiert, das es auf ihn und Heidi abgesehen hat, war einfach göttlich, insbesondere durch die Parodie auf die "Rosa Elefanten" aus Disneys "Dumbo", auf "Arielle" (Kindheitserinnerungen pur) und die eingeschnittenen Realfilmszenen von tanzenden orthodoxen Juden habe ich mich wirklich weggehauen vor Lachen.

      Der intensivste Part war aber schließlich von der Szene mit den Mädels im Restaurant bis hin zum Ende, wo Heidi eigentlich mit Cartman endgültig einen Schlussstrich unter die ganze Geschichte machen wollte, sich dann aber doch wieder von ihm einspannen ließ und Kyle schließlich mit irgendwelchen fadenscheinigen, pseudointelligent-rassistischen (!) Begründungen zugunsten Cartmans verließ. Zunächst einmal geht dieser Teil über eine bloße Rückkehr Cartmans zu seinem alten "Ich" weit hinaus. Er war schon zwar schon immer verschlagen und manipulativ, aber hatte sich ja bisher nie für Mädchen wirklich interessiert und es blieb meistens doch so im intellektuellen Rahmen eines Viertklässlers. Dass er aber nun auch seine Freundin kontinuierlich drangsaliert und gleichzeitig immer die Drama-Queen-Karte spielt, sobald sie sich von ihm trennen will, ist meines Erachtens sogar eine Weiterentwicklung seines Charakters, weil sich so nun zeigt, was für ein regelrecht bösartiger und gefährlicher Psychopath eigentlich in ihm steckt. Ich weiß, das klingt extrem dramatisch, aber so empfinde ich es, und man sollte nicht vergessen, dass er eben nicht einfach nur ein Viertklässler ist, sondern diverse schlechte Eigenschaften von Erwachsenen verkörpert.

      An der Stelle muss ich übrigens einen kleinen Exkurs wagen (vielleicht etwas fürs Planearium?): Ja, ich meine Psychopath. Er wird zwar in der Episode von mehreren Figuren und auch in diversen Reviews als Soziopath bezeichnet, wahrscheinlich unter dem Gesichtspunkt, dass er für seine Taten keine Schuldgefühle zu empfinden scheint. Tatsächlich gibt es aber zwischen beiden Begriffen gravierende Unterschiede. Soziopathen haben zwar Gefühle und können auch durchaus Empathie empfinden, haben diese aber nicht unter Kontrolle. Infolgedessen handeln sie sehr impulsiv und sind sich dabei meistens nicht der Tragweite und Konsequenzen ihrer Taten bewusst - sie wissen also nicht, was sie tun. Das führt auch dazu, dass sie meistens Außenseiter sind. Ganz anders Psychopathen, ihnen fehlt nahezu sämtliche Empathiefähigkeit, und bei dem, was sie tun, handeln sie sehr vorausplanend und manipulativ, dabei können sie auch durchaus oberflächlich Beziehungen führen, sodass bei ihnen oft nach außen hin alles im Reinen zu sein scheint (deswegen scheinen sie auch oft ganz "normal" in die Gesellschaft integriert), aber diese Beziehungen dienen ihnen dann überwiegend dazu, den Partner zu manipulieren, für sich zu vereinnahmen, Macht über ihn auszuüben und die eigenen körperlichen wie psychischen Bedürfnisse (beispielsweise Anerkennung und Bestätigung) zu befriedigen. Beide sind zwar skrupellos, aber aus völlig unterschiedlichen Gründen. Und auf Cartman trifft eindeutig letztere Beschreibung zu, er handelt nicht impulsiv, sondern berechnend und manipulativ, er weiß ganz genau, was er tut und was es für die Betroffenen bedeutet, im Grunde ist Heidi für ihn wie seine Mutter und Butters in einer Person. Ihn "Soziopath" zu nennen, wäre angesichts seines Verhaltens quasi eine Verharmlosung.

      Aber auch Heidis Rolle wurde m.E. intensiviert, und gerade, nachdem sie vorher Kyle eröffnet hatte, wieso sie sich überhaupt auf Cartman eingelassen hat (ein Klassiker, man hat eine schlechte Zeit und plötzlich taucht da dieser Jemand auf, der zuhört und einem das sagt, was man hören will, und Liebe ist nun einmal auch generell irrational und von Trieben gesteuert), empfand ich die Restaurantszene und das Ende als umso bitterer. Dass die Freundinnen im Restaurant auch nach der Trennung nicht aufhören konnten, auf der Geschichte rumzureiten und dabei Heidi Vorwürfe zu machen, war der schlimmste Fehler, den sie machen konnten, denn dadurch haben sie Heidi ja noch mehr verunsichert und letztendlich wieder in die Arme von Cartman getrieben (zumindest von Wendy hätte man ja sonst eigentlich mehr erwartet). Auf zwei Arten funktioniert diese Konstellation richtig gut: Erst einmal ist sie ein klares Statement gegen all jene, die immer noch nachtreten müssen - ein Verhalten, welches ich ausnahmslos furchtbar und absolut inakzeptabel finde - und die auch gern sagen: "Naja, wenn die Person (hier Heidi) sich am Ende so und so verhält, hat sie es letztendlich auch nicht besser verdient". oder das typische "Ich habs dir ja gesagt." Letzteres ist immer leicht gesagt und in meinen Augen fast immer stumpfe Klugscheißerei. Auch "verdient" ist völlig relativ, und es ist ein Unterschied, ob man einer von vielen ist, die einen mobben, oder ob man die eine Person ist, die quasi von allen Seiten angegriffen wird und irgendwie auch nichts richtig machen kann, um da rauszukommen. Und es zeigte nicht nur, warum Menschen solche Fehler immer und immer wieder machen und warum viele Menschen in solchen Beziehungen gefangen sind, sondern stellte auch allgemein gut dar, wie es eigentlich kommt, dass Menschen sich von anderen radikalisieren lassen. Wer von allen Seiten Prügel einstecken muss (und sei es nur gefühlt) und nichts dagegen tun kann, und dabei noch psychisch labil oder auch nur stark verunsichert ist, ist offen für die Verführungen von einfachen "Lösungen" und radikalen Ansichten. Man kann also wirklich nicht von "verdient" sprechen, und auch, wenn zu Beginn noch einmal kurz das Klischee der "nervigen Freundin" angeschnitten wurde, habe ich im Grunde die ganze Zeit über mit dem armen Mädchen gelitten und fand das Ende dann ähnlich ergreifend wie zuletzt das Ende von "The Hobbit".
      Natürlich hatte es auch für mich insofern einen bitteren Beigeschmack, als dass ich persönlich noch nie richtig damit klargekommen bin, dass der fiese Drecksack am Ende fast immer gewinnt (insbesondere, während Kyle gleichzeitig eine Art "Charlie Brown" ist), aber dieser Zynismus gehört nun mal zu South Park, und letztendlich bildet das ja auch nur ab, wie es meistens im Leben läuft (Trump als US-Präsident ist nur die Spitze des Eisberges). Insgesamt schreit das Ende aber geradezu nach Fortsetzung, und ich bin weiter gespannt, wie sich das weiterentwickelt.

      Ach ja, dann gab es noch den Garrison-Trump-Plot. Dazu müsste ich mir zugegebenermaßen die Episode nochmal ansehen, da ich davon beim ersten Sehen nicht wirklich viel behalten habe, insbesondere wenn es um die Verknüpfung mit dem Hauptplot ging.

      Ich gebe erst mal :9/10: , den letzten Wichtel spare ich mir noch auf, da ich wie gesagt noch nicht so recht weiß, was ich von dem Garrison-Trump-Part der Episode halten soll. Auf jeden Fall teilt sie sich jetzt erst mal mit "Put It Down" den ersten Platz innerhalb der Staffel.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Lugo“ ()

      Also, ich fand die Folge an sich auch gut, nur ging irgendwie für mich alles ein bisschen zu schnell vorbei, was sie so gut aufgebaut hätten. Die Story um Cartman und Heidi hat mich ja in den letzten Folgen eher nur irritiert, wobei beim letzten Mal schon endlich etwas Schwung reinkam. Hier wieder die typische Cartman-Manier und dann auch noch der Konflikt mit Kyle - der allerdings meiner Ansicht nach zu schnell wieder "aufgelöst" wurde durch Cartmans erneute Manipulation... Fand ich irgendwie schade. Ähnlich kurzlebig war die Nebenstory um unseren "Mr. President"... Zumindest wissen wir nun, dass die Member Berries noch da sind, doch darauf wurde ja auch nicht wirklich eingegangen. Also, an sich sehr amüsante Folge, allerdings haben sie meiner Ansicht nach ihr "Pulver" zu schnell verschossen, bzw. man hätte mehr rausholen können, vielleicht sogar die Kyle-/Cartman-/Heidi-Dreiecksgeschichte noch ein bisschen in die nächste Folge rüberziehen...

      Aber okay, solide :7/10: würd ich sagen.
      dass ich die staffel bisher durchweg super find brauch ich ja eigtl gar nicht mehr zu sagen, aber die episode hat echt nochmal alles getoppt :D
      wieder ein absolut klassisches highlight!
      auf so ein lovetriangle oder zumindest allgemein mal wieder etwas mehr plots in richtung cartman vs. kyle hatte ich ja schon lange gehofft!
      sehr gut!
      und ich kann mich @Lugo in vielen punkten nur anschliessen!
      die beziehung von cartman und heidi ist rein auf south park bezogen einerseits so schön, traurig und witzig zu gleich, aber andererseits auch so erschreckend realistisch..
      diese art von toxischer beziehung, wie sie nun nicht mehr mit und aber auch nicht mehr ohne einander können!
      dass cartman ein psychopath ist mit dem nicht zu spassen ist daran gibt es (spätestens seit scott tenormann) nichts zu rütteln, aber ich nehme ihm das sogar ab dass er, in dem moment in dem heidi ihn verlässt und die trennung endgültig wirkt, er sie wirklich vermisst und wieder zurück haben will! und seis nur um zu beweisen dass er sie haben kann..
      aber irgendwo tat sie ihm ja schon gut und in der 20. staffel war das ja auch alles recht normal, ich denke er hängt schon irgendwie an ihr, aber seine böse seite (die er selbst sicherlich bevorzugt und die er lange genug unterdrückt hat) steht ihm dabei natürlich im weg!
      das klassische "man weiss erst was man hat wenn es weg ist"-phenomän, und kaum hat er dann wieder was er will (bzw ist sich der sache sicher) ist er wieder gelangweilt davon und braucht einfach neues drama!
      ich bin echt gespannt wie es weiter geht, und so gerne ich evil cartman mal wieder in action sehen würde, so hoffe ich doch dass es irgendwie glimpflich endet und dass er heidi nicht ernsthaft etwas an tut oder so!
      die wendung dass er aus ihr aber nun sozusagen sein weibliches abbild erschaffen will (und dadurch auch gleich vorallem kyle eins reinwürgt) finde ich aber auf jeden fall total spannend!
      mal sehen wohin das führt..
      einerseits hat er dadurch mal wieder jemanden den er voll und ganz für seine zwecke manipulieren kann, andererseits aber auch jemanden der dann sozusagen ja voll und ganz auf seiner wellenlänge liegt und zu dem er sich, so ich-bezogen wie er ist, vermutlich deshalb erst recht hingezogen fühlt!
      schon interessant wieviel man da mal wieder in eine cartoon-figur bzw fiktive beziehung zwischen kindern reininterpretieren kann, aber das ist schon verdammt realistisch dargestellt und dementsprechend fiebert oder leidet man mit!
      ich fand die episode jedenfalls schon sehr emotional und finds gut dass sie auch mal wieder in diese richtung gehen, sowas gibt es bei south park ja jetzt auch nicht sooo oft!
      von wendy war ich übrigens auch etwas enttäuscht, hatte sie cartman doch selbst auch schon geküsst ;)

      den präsident-plot fand ich so lala, aber mir hat der zusammenhang gefallen..
      während es bei cartman und heidi bisher ja hauptsächlich eine psychische sache war wurde es bei garrison dann sinnbildlich ja auch noch auf körperlich abusive relationships übertragen!
      mehr sinn steckte da glaube ich gar nicht dahinter..
      und ob die member berries doch nochmal eine grössere rolle spielen oder bedeutung bekommen muss man wohl abwarten!
      ich kann nach wie vor gut und gerne auf sie verzichten ;)

      auf facebook habe ich nun übrigens schon öfters gelesen dass viele reininterpretieren die beziehung von cartman umd heidi stünde für trump und seine wähler, bzw die die sich von ihm blenden liessen und nach einem jahr beziehung/amtszeit merken dass es mit ihm eben doch nicht so leicht oder rosig ist!
      das macht natürlich auch sinn, so von wegen bad choice und dass sie laut kyle alle darunter leiden usw, wahrscheinlich ist es sinnbildlich auch wirklich so gemeint, aber ich sehe dabei trotzdem lieber "nur" das zwischenmenschliche und gebe nichts auf irgendwelche politischen metaphern, auch wenn sie clever verarbeitet ist, aber der plot ist ja so oder so klasse ;)

      wie auch immer, alles in einem echt wieder eine hammer episode, da erhöhe ich dieses mal sogar noch um eins und gebe tatsächlich volle 10/10 punkte!
      nicht unbedingt mal weil es nun die beste episode der staffel war (da könnte ich mich kaum für eine entscheiden bzw will das erst nach staffel-ende nochmal alles genau reflektieren), aber weil sie die entwicklungen einfach so extrem vorran getrieben hat und man nun langsam wirklich eher wieder den alten (bösen) cartman vor augen hat, und dazu gleich ein paar klassische differenzen mit kyle!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „MrsCartman“ ()

      Jetzt konnte ich die Folge auch endlich sehen, und sie hat mir auch sehr gut gefallen. Gut geschrieben und voller Anspielungen. Ich mag die düsteren South Park Folgen generell, und das war nach längerer Zeit wieder so ein Fall.

      Im großen und ganzen kann ich mich einfach Lugo anschließen, der das ja schon alles so schön aufgerollt hat. Eine neue Dimension für Cartmans Boshaftigkeit.

      Für mich war die Cartman / Heidi Geschichte neben der offensichtlichen Beziehungsebene eindeutig eine Anspielung auf das Verhalten der Trump Wähler / Supporter, die jetzt wider besserem Wissen doch noch irgendwie zu ihm halten - egal wie sehr er sie im übertragenen Sinne schon gefickt hat, und egal wie sehr sie selber unter seinen Entscheidungen leiden. Wahrscheinlich direkte Kritik an gewissen republikanischen Politikern. Dass man Garrison mit in die Folge eingebaut hat, hat es noch deutlicher gemacht. Diese Vermischung von zwei Themen hat für mich erstaunlich gut funktioniert. In erster Linie ging es natürlich um das manipulative Verhalten Cartmans, und weshalb es Opfern solcher Menschen so schwer fallen kann, aus der Beziehung auszubrechen. Aber dass man es zusätzlich auch politisch deuten kann, gab dem ganzen noch eine gewisse Note. Dabei wollte ich Mr. Garrison ja eigentlich gar nicht mehr sehen.
      Ich bin erstaunt... scheinbar bin ich zu dumm für South Park geworden oder schaue die Episoden nicht aufmerksam genug. Wie bei Son of Witches musste ich erst die Metaphern erklärt bekommen. Neben letztere Episode auch diese wieder eine sehr solide mit schönem Thema! :)

      Hier auch eine nette Zusammenfassung: