1014 - Stanley's Cup

  • Mir war die Folge auch ein bisschen zu krass, muss ich zugeben.
    Ganz schlecht fand ich sie aber nicht, der Ansage-Typ war geil und Randy auch echt lustig.
    Aber das mit dem Jungen, der Krebs hatte fand ich gar nicht lustig... das war dann wohl zu schwarzer Humor für mich. ;)

  • Scott Tenroman must die ist eine gute Referenz, finde ich. Die hat einen ebenso absurden Spannungsbogen. Ich bin jedenfalls erstmal total überrumpelt und enthalte mich einer Wertung.


    Und zu den Liedern: Hatten die am Ende der Staffel etwa noch Geld über?

  • Also die Folge sollte irgendwie nicht lustig sein oder wie?
    Gab zwar ein par lustige Stellen: Der Typ mit Plattenspieler, die Sache mit Steve Irwin (wegen der Kritik haben sie ihn extra nochmal erwähnt).
    Das mit dem krebskranken Jungen fand ich nicht so lustig. Hätte nicht gedacht das ich sowas mal sage aber ich finde die Folge geschmacklos. Ich kannte auch einen Jungen der an Krebs gestorben ist.
    Ich hab mir allerdings überlegt das es sein kann das die Beiden im Moment mit dem Thema zu tun hatten privat und sie es so ausgedrückt haben. Man kann nicht gewinnen...

    Welcome to Internet, where the men are men, the women are men and the little girls are FBI agents.

  • Zitat

    Original von TheKey
    ....Aber das mit dem Jungen, der Krebs hatte fand ich gar nicht lustig... das war dann wohl zu schwarzer Humor für mich. ;)


    Zitat

    Das mit dem krebskranken Jungen fand ich nicht so lustig. Hätte nicht gedacht das ich sowas mal sage aber ich finde die Folge geschmacklos. Ich kannte auch einen Jungen der an Krebs gestorben ist.


    Ich finde, dass die Stärke der Episode zum Teil darin lag, dass ich wirklich nie das Gefühl hatte, der Witz und der Humor gingen jetzt auf Kosten eines krebskranken Kindes.


    Das ganze hatte ja wirklich für SP- Verhältnisse schon etwas tragisches oder dramatisches. Das Sterben des Kindes wurde für Cartoon/ SP- Verhältnisse durchaus ernsthaft dargestellt.


    "Geschmacklos" wäre es, wenn die Tatsache an sich, dass ein Kind an Krebs stirbt, als etwas lustiges dargestellt worden wäre. Das war aber nicht der Fall. Der Witz resultierte hier nicht aus dem Sterben des Kindes, sondern z.B. aus dem Umgang damit- etwa als Stan nicht weiß, was er zu dem Kind im Krankenhaus sagen soll.


    Ich finde es ehrlich gesagt positiv, dass sie solche Themen nicht ausklammern, sondern auch deutlich zeigen- zum Beispiel, als das Kind im Krankenhaus im Bett lag, ohne Haare etc.

    You woke up this morning,
    got yourself a gun,
    Mama always said you´d be the chosen one.
    She said: You´re one in a million,
    you´ve got to burn to shine,
    but you were born under a bad sign
    with a blue moon in your eyes...

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  • Etwas mulmig wird einem bei den Szenen schon, aber ich habe sie auch nicht so verstanden, dass man sich über Krebskranke lustig gemacht hat. Eher über Filme, die kranke Kinder für ihre Handlung missbrauchen, um beim Zuschauer auf die Tränendrüse zu drücken- und am Schluss den Tod ausklammern. Denn in Familienfilmen sterben schwer kranke Kinder nicht, sondern werden wie durch ein Wunder rechtzeitig zum Abspann wieder gesund. Und wenn man drüber nachdenkt finde ich das auch ziemlich makaber...

  • da stimme ich ZiB zu. Aber was mich eher gestört hat, ist, dass dann direkt der Abspann kommt. Es hätte doch wenigstens ne Sekunde oder zwei Blackout sein können. Dieser Abspann erscheint mir sehr unpassend, vor allem mit seiner "lustigen" Melodie im Vergleich zur düsteren Atmosphäre. Das ist schlecht gelöst, finde ich. Aber ansonsten ist die Thematik schon gut. Trotzdem für mich fast zu düster.

  • Zitat

    Original von Svetlana
    naja, ich fand die Folge nicht besonders.
    das mit dem krebskranken Jungen fand ich gar nicht lustig und das brutale Verschlagen der Kinder auch nicht...


    Geht mir exakt genauso. Irgendwie hat mich diese Folge nur deprimiert. Witzig oder satirisch fand ich daran auch nichts.
    Mir ist auch aufgefallen, dass durch den Inhalt Filme dieser Machart veralbert werden sollen, aber so wenn absolut kein Humor dabei ist, find ich das nicht mehr makaber sondern einfach nur traurig.


    Cartman hat Scott Tenorman auch seine eigenen Eltern fressen lassen, aber das war wirklich schwarzer Humor. Das hingegen war einfach nur so hingeklatscht.
    Wenn das so weiter geht, muss ich echt Angst haben, dass SP für meinen Geschmack den shark jumped.


    Gevatter Gaul: "Nein, Sir, gefällt mir gar nicht".....

    Zitat

    Helmut Thoma
    „Im Seichten kann man nicht ertrinken.“
    „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von crypt ()

  • Also ... die Folge fing genial an. Hat mir echt gut gefallen, war immer gespannt was als nächstes passieren würde. Und dann wenn man glaubt man weiss wie es aus geht, kommt alles ganz anders ;)
    Aber das ende ist sehr markaber ausgfallen, auch wenn ein paar Posts über mir eine eventuelle Begründung steht. Doch dieses Ende ist echt ... ich sag mal untypisch ^^" aber was ist an SP schon typisch, und ganau das lieben wir doch insgeheim =)


    Find nur schade das Ike so wenig ins die Folge "einfloss" war ja nur 3 Mal zu sehen.


    Doch, eine gut gelungene Folge, aber für eine Schlussfolge einer Staffel, für mich etwas zu wenig :]

  • Also eine so langweilige Folge hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Die wohl schlechteste der ganze Staffel (Moment, A Million Little Fibers war doch auch in dieser Staffel, oder? hm..)


    Der Typ mit dem Turntable ging mir sowas von auf den Sack, kaum was zu Lachen, viel zu langweilig - und die mieseste Sportfolge überhaupt (IMHO). Ich mag zwar allgemein keine Sportfolgen, aber manche fand ich doch um einiges besser und witziger. Das einzige, was ich gut fand war Blur's Song2, ansonsten werd ich mir die Folge nie wieder ansehen.


    Und das als Abschluss für die Staffel? Ich bin enttäuscht.

  • Ich fand die Folge großartig. :) Viel zu lachen (Beispiele: Fahrradabschleppung (so wunderbar übertrieben), Randy: "Your mother's beeing worrying sick and I've been watching TV", Stans Spiel, die Gegenüberstellung Vorbereitung der Gegner ("Win! Win!") - Spielablauf, überhaupt das gesamte Verhalten der Kinder, das Spiel gegen die Profis und die anschließende von Queen musikalisch begleitete Siegesfeier), aber auch ernste Momente mit dem krebskranken Kind. Diese Sache hat bei mir natürlich wieder traurige Erinnerungen hervorgeholt, aber ich finde trotzdem, dass man so etwas zeigen darf. Die Thematik ist ja für Trey Parker und Matt Stone nicht neu, Stichwort BASEketball. Das Leben läuft nunmal leider nicht wie im Film ab, wo in vergleichbaren Situationen oft das obligatorische Happy-End folgt.


    Die deutlichen Parallelen mit "The Losing Edge" oder auch "Kenny Dies" haben mich nicht gestört, einzig das Ende kam etwas zu plötzlich.


    Zusammenfassend ein mehr als gelungener Staffelabschluss. :thumbup:

    Wir haben ein paar Kinder gefunden. Sind das Ihre? - Nein. - Bringt sie nach Hause.


    Im Blick zurück entstehen die Dinge, die dazu führen, dass wir uns finden.

  • Ja zwiegespalten, so kann man meine Meinung über die Folge wohl nennen.


    Ich stimme einigen von euch zu: Das Abschleppen und der Ansager waren einfach der Hammer! :D


    Ich denke auch nicht, dass hier auf Kosten von Kranken Witze gemacht wurde. Das wäre zu weit hergeholt.


    Und zu dem Aspekt, dass man am Ende noch eine Weile Blackscreen hätte zeigen können: Ja auf jeden Fall.


    Abwarten wie die neue Staffel wird...

  • Ich fand die Folge auch sehr enttäuschend. Nicht, dass mich die Thematik stören würde, auch der Umgang war ansich ganz ok. Aber ich fands einfach nicht sonderlich komisch. War auf der Liste der schlechtesten Eps der 10. Staffel auf Platz 2 nach Fibers... Unwürdiges Staffelfinale, genau wie bei Staffel 9. Sowas, wie bei 8, dass würde ich mit wünschen.

  • Habs auch gerade gesehen, und ich muss sagen dass ich vom Staffelfinale enttäuscht bin. Zusammen mit "A Million Little Fibres" der Tiefpunkt der 10. Staffel.


    Das Prinzip, dass sämtliche (Sport)Filmklischees ins Gegenteil umgewandelt werden (Das Pee-Wee Team wird zerpflückt, der kleine Junge, für den Gewonnen werden sollte, stirbt am Ende) und Randy in seiner Lieblingsrolle heben das ganze noch ein wenig hoch, aber komisch war das alles nicht gerade. Auch der Rob-Schneider-Filmtrailer-Mann war beim ersten mal noch lustig, aber irgendwann hat sich der Gag doch abgenutzt.


    Ich hätte es besser gefunden, wenn sie den "Go, God, Go!"-Zweiteiler als Finale gebracht hätten, aber so bleibt im Rückblick eine Staffel mit klasse Folgen (Cartoon Wars, Smug Alert, Go God Go) und Rohrkrepierern wie "Manbearpig" , "A Million Little Fibres" und diese letzte Folge.


    Trotzdem freue ich mich schon auf die 11. Staffel ab März, dauert zwar noch, aber watt willste machen ausser warten...


    Ach ja, diese Folge bekommt von mir 3 von 10 Hockeyschlägern.

  • Zitat

    Original von crypt
    Witzig oder satirisch fand ich daran auch nichts.
    Mir ist auch aufgefallen, dass durch den Inhalt Filme dieser Machart veralbert werden sollen, aber so wenn absolut kein Humor dabei ist, find ich das nicht mehr makaber sondern einfach nur traurig.


    ich sehe das recht ähnlich. Für mich war es ein sehr enttäuschende folge und eine der schlechtesten der staffel. Ich habe nichts gegen schwarzen Humor aber für mich gehört für schwarzen humor urkomische szenen die aber eben arg böse/derb/schwarz sind und es einen innerlich fast zerreißt weil eben der Konflikt zwischen urkomisch und nicht vertretbar herrscht.Leider fehlten mir KOMPLETT die witzigen aspekte.Dieser Moderator hat gleich von beginn an gestört ( dabei fand ich zb. das die sache mit einem erzähler in Woodland Critter Christmas absolut klasse gemacht wurde) und auch Randy der sonst immer irgendwie witzig ist war dieses mal kein stimmungsgarant, da er nur sinnlos rumgehampelt hat. Richtig starke momente wie in The Losing Edge hatte er nicht mal im ansatz. Auch fand ich, dass die Krebsgeschichte doch irgendwie Parallelen zu Kyle in Cartmanland hat. Also nur eine Wiederholung vergangener Geschichten (siehe die obrigen). Einzig nette Szene war das erste Spiel wo alle hilflos umherstrampelten und das Queenlied am ende.


    insgesamt überhaupt nicht mein fall da für mich der humor sehr zukurz bzw gar nicht vorkam.Schade das die Staffel so endet.


    Interesant ist die Tatsache, dass die Folge mal wieder zu polarisiern weiß.

  • Zitat

    Original von crypt
    Wenn das so weiter geht, muss ich echt Angst haben, dass SP für meinen Geschmack den shark jumped.


    wow, hätte nie gedacht den ausdruck mal von nem deutschen zu hören ;)


    ich kann die folge schwer einschätzen. ich glaub ich sollte mir sie nochmal anschauen. das ende fand ich eigentlich ziemlich gut, aber z.b. der ansager hat mich doch ziemlich schnell genervt (so witzig ich auch damals die rob schneider trailer fand...).
    auf jeden fall mal was anderes und randy hatte auch teilweise gute szenen.

  • Okay, hier teilen sich die Geister... *g*


    Ich fand sie gut, es wurde recht viel verarscht und ich musste am Ende schon schmunzeln...
    Vorallem die Fahrradabschleppung, sau geil, übertriebener kann man es nicht mehr vorstellen, und dann der Typ mit dem Tonbanddings, Parallele zu "Biggest Douch in the universe", sehr geil, Adam Sandler ist...
    Die Anspielung des Serientitels war echt geil, mir nicht aufgefallen... Stanley's Cup, lol, wenn man bedenkt, dass der NHL Cup Stanley Cup heißt... Lol, sehr geil...
    Fehler sind jedoch auch drin... Bei der letzten Besprechung (glaub ich) stehen im Hintergrund einige Spieler, viel zu viele, denn wie man vorher sieht sind es ja nur 6Spieler... Jedoch sind in der Szeen im Hintergrund mindestens 10Spieler und die sehen anders aus...
    Und, wenn es der NHL Pokal Stanley Cup sein soll, dann ist er falsch gemacht... *g* Denn so sieht er aus...

    Die Anspielungen auf die vielen Filme finde ich sehr geil gemacht, vorallem weil die kleinen Buben am Ende gegen die RedWings spielen müssen, was übrigens, wenn es das Stanley Cup Finale sein soll, fällt mir grade ein, nicht geht, da sie beide aus der Western Conference sind und daher können die nicht auf einandern treffen... *g* Jaja, nennt mich Freak, aber bei der WoW Folge gabs auch Fehleranalyse...
    Das Spiel gegen Adams County Mannschaft war ja gut gemacht, vorallem mit dem Lied, sehr gelungen...
    Randy sieht sehr geil aus, wo man in die Vergangenheit schaut, geile lange Haare und die Mutter von Stan sieht auch sehr amüsant aus... Sah man ja schon ein bisschen bei DIE Hippie DIE, leider prügelte er sich nicht...
    Das Ende ist bitter, anders kann mans nicht sagen, aber naja, man sieht, es gibt kein Happy end, kann man nichts machen, aber mal ganz ehrlich hätte man den Jungen ja auch nicht helfen können, wenn sie gewonnen hätten, also von daher, ein annehmbares Ende, auch wenns kein Happyend ist... Aber leider haben sie nicht gewonnen, ich hätte es ihnen gegönnt aber die Stars waren nunmal stärker... *g*
    Die Anspielungen auf Steve Irwin fand ich ein bisschen hart... Kann es sein, dass es diesen Skandal mit Steve Irwin in der Halloween Folge auch in Amerika gab und die das nun ein bisschen durch den Dreck ziehen wollten... Bin ja mal gespannt, was des für Konsequenzen hat, denn ehrlich gesagt fand ich das in der Folge krasser... *g*


    Also ich finde es eine recht amüsante Folge... Nicht die beste der Staffel aber auf keinen Fall schlecht, wie viele darstellen...
    8 von 10...



    Nachtrag: Was mit gerade aufgefallen ist, schaut mal auf das Bild was ich reingestellt habe, da steht hinten auf dem blauen Hintergrund Hockey fights cancer... *g*

  • Also meine Meinung über die Folge ist wirklich sehr zweigeteilt. Einerseits ist sie wirklich ganz interessant. Mal wieder eine neue Idee, dass das vermeintliche Happy End Klischee hier einfach mal nicht eintritt und entgegen den ganzen Heile-Welt-Movies ein richtig schlimmes Ende eintritt. Man hätte vllt ein paar mehr Gags in die Folge stecken können, die ganze Storyline war zwar recht solide und durchdacht, aber irgendwie hätte man das ganze auch in 10 minuten bringen können >< Die Kehrseite meiner Meinung ist folgende: Ich schaue South Park jetzt, ungelogen, seit Folge 1 (damals total Ärger von meinen Eltern bekommen da ich noch viel zu jung war und sies nur geschmackslos fanden). Jedesmal wenn South Park wegen des sehr schwarzen oder teilweise auch beleidigen Humors in der Kritik stand, war ich grötenteils auf Treys und Matts Seite, da ich solche Probleme gut kenne und der Humor der Serie eigentlich auch genau meinen trifft. Nur nach dieser Folge weiß ich das erste Mal nicht, ob ich noch darüber lachen kann, da meine Mutter an Brustkrebs leidet. Ich habe schon gelesen, dass ihr darüber diskutiert, dass es nicht als "lustig" dargestellt wird, allerdings finde ich gibt es immer noch einen Unterschied zwischen machtgeilen Möchtegern-Religionen wie Scientology und sterbenskranken Menschen. Sicherlich haben viele gar keine Erfahrung mit der Krankheit und sehen das ganze nicht so eng, wie gesagt, zB bei der Preschool Folge mit der behinderten Frau musste ich auch lachen, aber wenn man wirklich selber einen wichtigen Menschen vor sich hin leiden sieht frage ich mich doch, wie es auch immer gemeint sein mag, ob das Ganze nicht ein wenig zu makaber ist. Das Thema hätte man sicherlich auch anders darstellen können.