Was würdest du lieber tun?

  • Da hab ich lange hin und her überlegt. Was würde ich lieber davon tun? Letztendlich aber würde ich doch gleich mein Geschlecht wechseln, um sozusagen eine noch unterschiedlichere Lebensweise (wenn man das so sagen kann) kennenzulernen inkl. Aufgabe der eventuellen fraulichen Problemchen ;) Ein Leben als Mann (ob hetero oder schwul, egal) wäre erstmal interessanter als das einer Lesbierin (keine Beleidigung an die Lesben!).


    Frage: Würdest du lieber eine Droge oder eine Extremsportart ausprobieren?

  • Das ist fies.
    Ich würde die Extremsportart nehmen, weil ich darauf im Gegensatz zu Drogen neugierig wäre. Aber "Extremsport" bedeutet ein ziemliches Risiko, vor allem wenn man keine Ahnung hat... und so untrainiert ist wie ich. Mein Leben riskieren würde ich eigentlich nicht für so etwas ;). Hmmm. Aber mit der richtigen Hilfestellung würde ich mir z.B. Paragliding oder Fallschirmspringen vorstellen können. Aussuchen dürfte ich mir die Sportart schon selber, oder? Wasser hingegen würde mir zu viel Angst machen, mehr als Höhe.
    Die Drogen lehne ich schon aus Prinzip ab. Selbst wenn man die Nebenwirkungen außer Acht lassen würde (was ich nicht kann... ich schlucke nicht mal Aspirin), hätte ich überhaupt kein Interesse daran, mir etwas von meinem Gehirn vorgaukeln zu lassen. Unter Drogeneinfluss zu stehen macht mir nicht nur Angst (ich behalte gerne die Kontrolle über das, was ich tue), sondern ich sehe für mich überhaupt keinen Sinn dahinter. Wenn ich meine Persönlichkeit, meine Kreativität oder sonstwas verändern möchte, dann doch nicht so... so viel Selbstvertrauen habe ich, dass ich meine Probleme lieber in der Realität angehe ;). Es kommt natürlich auf die Wirkungsweise an, aber mir ist keine Droge bekannt, deren Eigenschaften für mich verlockend klingen. Deshalb denke ich mir bei dem Thema immer nur "Tja, wer's braucht", aber hatte nie das Verlangen, es auszuprobieren.


    Würdest du lieber nur noch schriftlich oder nur noch per Sprache kommunizieren?


    Du wärst natürlich nicht stumm, nur bezogen auf E-Mail / Brief /SMS im Vergleich zu Telefon / Skype. Internetforen sind auf jeden Fall erlaubt, es geht nur um direkte Kommunikation, um einen bestimmten Menschen zu erreichen.

  • Eine schöne Frage, für mich aber eine leichte.
    Ich würde mich dafür entscheiden, nur noch schreiben zu dürfen, weil ich das in letzter Instanz lieber tue als zu reden.
    Man kann sich die Zeit zum Formulieren nehmen, vor dem Absenden korrigieren und im Allgemeinen schon ein paar Gedanken darüber machen, wie das Geschriebene auf die RezipientInnen wirken wird, während ein Gespräch immer eine gewisse Spotaneität hat.
    Darüber hinaus schreibe ich wie gesagt ohnehin lieber, wenn sich bspw. ein Telefonat vermeiden lässt.
    Für mich ist die persönliche Ansprache wichtig, die ich bei einem direkten Gespräch oder auch einem Schriftverkehr durchaus sehe, bei einem Telefonat fühlt es sich für mich jedoch immer sehr unpersönlich an - besonders, weil man beim Sprechen den Gesprächpartner nicht sehen kann und sich folglich der Gegenüber gelangweilt am Arsch kratzen könnte, während man ihm ein wichtiges Anliegen vorträgt (oder auch umgekehrt).


    Würdest du lieber ein bequemes und leichtes Leben führen, indem du deine (politischen / gesellschaftlichen / ideologischen) Prinzipien vernachlässigst, oder würdest du für die Erfüllung dieser ein schwieriges, vielleicht sogar armes Dasein in Kauf nehmen?
    Die Frage impliziert natürlich, dass beim leichten Leben die Bitterkeit des Konformismus unvermeidlich, beim schwierigen Leben eine gewisse innere Zufriedenheit gegeben ist.

  • Eine Frage, die mich die letzten Monate hinweg sehr oft über meine Zukunft hat nachdenken lassen. Ich vermute, du willst damit ein klein bisschen u.a. auf Marx anspielen, der ja sein gesamtes Leben in Armut lebte, doch seinen Prinzipien zeitlebens treu blieb.
    Jetzt, in einem Alter in dem ich noch nicht viel Verantwortung trage, meine jugendliche Freiheit noch fähig bin zu genießen, glaube (nicht "weiß") ich, dass ein Leben in vollem Einklang mit seinen Prinzipien äußerst schwierig zu bewältigen sein kann.
    Überlegung: Nehmen wir mal an Hitler hat den 2. Weltkrieg gewonnen und jeder von uns führt ein Leben unter einem nationalistischem, rassenideologischem, diktatorischem Weltregime, das jeden Aufmüpfigen in hochmoderne "Verwahrungslager" verschleppt und dort bis zum Tod arbeiten lässt. Doch es gibt eine Rebellengruppe die tapfer Widerstand leistet, deren Mitglieder aber der immerwährenden Gefahr einer Verhaftung ausgesetzt sind. Sollte ich mich dieser Gruppe nun anschließen, oder mein Leben mit ausgeschaltetem Verstand weiterführen? Ich glaube, dass ich das schlechte Gewissen nicht lange unterdrücken könnte, folglich wäre ich der Mitgliedschaft in jener Gruppe nicht mehr allzu abgeneigt, würde schließlich beitreten, mit ihnen gegen das Regime kämpfen und letzen Endes auch höchstwahrscheinlich hingerichtet werden, aber wenigstens mit dem Wissen im Guten gekämpft zu haben; das schlechte Gewissen wäre sonst ein steter Begleiter meines restlichen Lebens gewesen.
    Ich weiß, ist ein Extrembeispiel, doch schätze ich mich so ein, meinen stärksten Grundsätzen stets treu bleiben zu können.


    Würdest du lieber taub oder stumm sein?

  • Ich bin mir zumindest ziemlich sicher, daß Jenkins nicht unbedingt mit einer solchen Antwort gerechnet hat, jedenfalls nicht von jemandem, der hier gerade mal ein paar Beiträge gesammelt hat. :D Nice one! Und wenn Jenkins schon "Konformismus" als Stichwort gibt, ist eine (rechts-)extremistische Regierung gar kein so schlechtes Beispiel, um die Antwort auszuführen... wenn nicht nur so wenige hier eine ausgefeilte Meinung zu solchen Themen hätten, wäre das glatt einen Meinungsaustausch in einem passenderen Thread wert.


    Aber so bleibt's ein Forenspiel. ;) Und für meine Antwort muß ich auch gar nicht lange überlegen:


    Ich wäre absolut und in jedem denkbaren Fall lieber stumm als taub. Taub zu sein hieße, nie wieder Musik hören zu können, nie wieder jemandem auf einer Bühne zuhören zu können und nie wieder an einer ernsthaft erhitzten Debatte teilnehmen zu können. Es gibt viele Interessen in meinem Leben, die ich vermutlich auch ohne Gehör wahrnehmen könnte (Filme mit Untertiteln, ein Fußballspiel oder eine gesellschaftliche Tätigkeit beziehungsweise Gesellschaftsspiel, in dem mir der Verlauf durch Zeigen klargemacht wird), aber für den kompletten Rest wäre Taubheit ein Extrem, an das ich mich wesentlich schlechter gewöhnen könnte als die Unfähigkeit zu sprechen. (Ich geh ja nicht mal hundert Meter aus dem Haus ohne MP3-Player.) Und als jemand, der der Musik einen gewissen Teil seines Charakters zu verdanken hat, wüßte ich auf Anhieb nicht, wie ich ohne sein könnte - da bin ich ganz Anti-Beethoven.
    Stumm zu sein hingegen hat in meinen Augen sogar noch den einen oder anderen Vorteil. Ich schreibe jetzt schon wesentlich lieber, als daß ich spreche, da man beim Schreiben fast alle Zeit der Welt zur Verfügung hat, seine Gedankengänge in Worte zu fassen und hinterher auszufeilen, was man eigentlich zu sagen hat. Sogar, wenn ich auf finsterste Art und Weise die Lampe anhabe, achte ich noch darauf, niemals etwas Geschriebenes zu hinterlassen, für das ich mich mittelfristig schämen würde oder was nicht - ob gewollt oder nicht - letztlich meine wahre, ungeschönte Meinung wiedergibt. Daß sich so was im Lauf der Jahre ändert ist kaum zu verhindern, aber ich glaube, daß das eigene, geschriebene Wort wesentlich gravierender ist als das gesprochene, denn es überdauert alle Zeiten - denn was gesprochen wird, ist nur für denjenigen echt, der es hört, und jedwede Weiter- wie Wiedergabe an andere ist bereits eine Fälschung. Außerdem wäre es einfach bad-ass, sich mit jemandem zu unterhalten, indem man seine Antworten schnell auf einen jederzeit mitgeführten Block kritzelt. ;)


    Würdest Du eher für Deine (blutsverwandte) Familie all Deine Freunde aufgeben oder für ebenjene Deiner Familie den Rücken kehren?

  • Der Thread sollte ruhig eröffnet werden, denn dazu hätte ich eigentlich auch noch etwas schreiben wollen.


    Zur neuen Frage: Ich vertrete ja die Meinung, dass man sich als Kind seine Familie nicht aussuchen kann und ihr deshalb nichts schuldig ist... außer den Respekt gegenüber jemandem, der sich gut um einen gekümmert hat, aber das ist ja nicht einmal für Eltern selbstverständlich. Eltern entscheiden sich (zumindest meistens) bewusst für ein Kind, und deshalb haben sie eine gewisse Verantwortung, aber ich denke dass sowohl Verwante als auch Freunde sich meine Zuneigung erst verdienen müssen.


    Vor diesem Hintergrund würde ich meine Freunde meiner Familie vorziehen. Denn die habe ich mir ausschließlich wegen ihrem Charakter "ausgesucht", weil wir gut miteinander können, und deshalb habe ich sie lieber um mich herum. Bei niemandem aus meiner Familie könnte ich mir hingegen vorstellen, dass diese Person eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen würde, wenn sich unsere Wege nur zufällig gekreuzt hätten. Mein Opa höchstens... aber das war's schon, und da ist natürlich der Altersunterschied gewaltig ;). Meine Schwester ist anstrengend und wir haben kaum etwas gemeinsam, mit meinem Vater habe ich aus gutem Grund keinen Kontakt mehr und zum Rest meiner Familie nicht, weil das irgendwie eingeschlafen ist. Ich war nie der große Familienmensch... Vermissen würde ich also nur meine Mutter und meine Großeltern.
    Meine Freunde hingegen sind mir sehr wichtig, denn ich schließe Freundschaften nicht schnell. Das dauert bei mir viele Jahre... nichts, was man so einfach ersetzen kann.
    spa habe ich jetzt mal außen vor gelassen, ich würde natürlich die Gruppe wählen, in die er fällt. Aber das wären ja dann nach dieser Definition auch die Freunde.


    Würdest du lieber auf Salz oder Zucker verzichten?

  • Marx anspielen, der ja sein gesamtes Leben in Armut lebte, doch seinen Prinzipien zeitlebens treu blieb.


    Soweit ich informiert bin, hatte Marx einen sehr hohen Lebensstandard, den er um's Verrecken nicht aufgeben wollte und auch aus dem Grund brauchte er viele Gönner, wie bspw. Engels, die ihn unterhalten haben.
    Marx selbst war ja kein Asket, und, wie er selbst sagte, auch kein Marxist.


    Nichtsdestoweniger eine sehr schöne Antwort. Ich dachte schon fast, ich hätte mit meinem Beitrag schon wieder 'nen Thread gekillt. :thumbup:

  • (Ich geh ja nicht mal hundert Meter aus dem Haus ohne MP3-Player.)


    Willkommen im Club!


    Obwohl ich Süsses liebe würde ich klarer auf den Zucker verzichten. Inzwischen gibt es ja, wenn die Gelüste nach Süssem wieder mal ausbrechen, viele Alternativprodukte. Zum Beispiel esse ich seit längerem Schokolade mit anderen Süssungsmitteln und auch bei den Softgetränken such ich mir lieber die zuckerfreien Varianten aus. Ich bin geschmackstechnisch da nicht so empfindlich wie jene, die sich nicht vorstellen können, auf ihre Originalcola zu verzichten ;)
    Der Grund für diese Wahl ist, dass ich ohnehin versuche, meinen Zuckerkonsum in enge Grenzen zu halten. Meiner Gesundheit, vor allem meinen Zähnen zuliebe.
    Der einzige Zucker, auf den ich schwer verzichten könnte, ist der natürliche Zucker in so manchem Obst. Auf Obst könnt ich eben kaum verzichten.
    Salz würde mir hingegen sehr fehlen im Leben. Ohne es würden viele Gerichte erst recht fad schmecken.


    Würdest du - wenn du zumindest etwas künstlerisch veranlagt bist - lieber nur noch in warmen oder in kalten Farben malen/zeichnen?

  • schwierig. Ich würde ohne viel nachzudenken sagen nur noch warme Farben. Da sie mir schlichtweg besser gefallen. Aber zum einen heiße das: Keine Bleistiftzeichnungen mehr. Zum anderen keine besoffenen freunde mehr anmalen. Eddings sind meistens ja nur in Schwarz zur Hand… Nein, Spaß beiseite. Keine kalten Farben wie schwarz zur Verfügung zu haben ist auch blöd, wenn es um Outlines geht, und stilistisch schränkt einen das dann unter umständen auch schon deutlich ein. Also würde ich vielleicht doch die Kalten wählen, auch wenn ich die warmen Farben sehr vermissen würde..


    So, die Frage gab es ja letztens schon bezüglich Videospielen, ich glaube allerdings diesmal ist sie leichter :lol:
    Würdest du lieber nur noch Musik hören, die bis jetzt erschienen ist oder nur noch Neue?
    Okay, das ist echt blöd, aber mir fällt grade nichts besseres ein.

  • Das ist so einfach: Ich würde die bisher erschienene Musik wählen.
    Denn mit den Charts hab ich eh nichts am Hut und vor allem würden die meisten Bands, die ich liebe, in nächster Zukunft sowieso nichts mehr produzieren oder zumindest nicht in alter Form (Queen, Pink Floyd...). Was von mir geliebte aktuellere Musikanten in Zukunft herausbringen würden, darauf müsste ich halt verzichten. Aber das Spektrum bisher produzierter Musik ist riesig, ich würde mich allgemein auch nicht langweilen ;) Und: Ich mag auch Oldies der vergangenen Jahrzehnte. Wäre schade, auf die verzichten zu müssen.


    Würdest du lieber auf dem Lande oder in der Stadt arbeiten? (egal als was)

  • Habe schon sehr häufig meine Ferien in Metropolen verbracht und war danach eigentlich immer froh in mein vertrautes, ruhiges, ländliches und entspannendes Heim zurückzukehren.
    Das Leben in einer Großstadt stelle ich mir auf die Dauer als sehr nervend, depressiv, hektisch, einengend und anstrengend vor. Liegt wohl eben auch daran, dass ich ein Mensch bin, der gerne in den Wald geht, einer, der im Sommer früh aufsteht und im nahelegenden Weiher seine einsamen Bahnen zieht. Diese Verbindung mit der Natur würde ich nie kappen wollen. Außerdem hasse ich Menschenmassen! :awesome:


    Würdest du lieber in Putins oder Obamas Haut stecken?

  • Da nehm ich Putin! Ich wär saudurchtrainiert, der Großteil meines Volkes würde mich lieben, ich könnte quasi machen, was ich will, könnte mich mit einer "haters gonna hate"-Einstellung als Baus gerieren, und wer mir ein Bonbon ans Hemd kleben will, kriegt die "gerechte" Strafe. Ja, Obama ist vielleicht cooler, aber niemand, der was zu sagen hat, kann ihn leiden. Wäre halt ganz nett, die Welt mal aus der anderen Perspektive zu sehen. ;)


    Würdest Du lieber in einem DFB-Pokalfinale spielen oder im Finale von DSDS ein Lied singen?

  • Natürlich in einem DFB-Pokalfinale spielen.
    Wenn ich schon ganzen Einsatz zeigen soll, dann soll es sich auch lohnen und eine Bedeutung haben.
    Und klar, Fussball gespielt hab ich seit der Kindheit nicht mehr und daher könnt ich nicht behaupten, dass ich auf diesem Feld Übung hätte. Und ein bisschen singen kann ich sicher. Dennoch: Lieber bei einem Sportereignis alles geben, bei dem Menschen aller Schichten, Geschlechter und Altersgruppen mir zujubeln und bei dem ein Sieg schon eher befriedigend wäre als bei einer Dreckscastingshow eine (auch für meine Zukunft) unbedeutende Trällernummer zu bieten, die sich vor allem Teenies anhören dürfen und die RTL nebenbei hübsche Quoten einfahren würde.


    Würdest du lieber Kelloggs-Cerealien oder Müsli frühstücken/essen?

  • Kellog's, weil die auch ohne Milch genießbar sind und ich keine Milch in meinem Frühstück mag. So einfach kann die Entscheidung sein ;). Als Kind hatte ich zwar auch Müsliphasen, aber ich war noch nie der wirkliche Milch-Freund, und deshalb hielt das nicht lange an. Vielleicht würde mir Müsli mit Joghurt schmecken, aber das habe ich bisher noch nicht probiert. Bei Kellog's mag ich Frosties besonders gerne.


    Würdest du zur Aufbewahrung deiner Habseligkeiten lieber nur offene Regale oder nur geschlossene Schränke in deiner Wohnung stehen haben?
    (Kleiderschrank ausgenommen, auf den würde wohl niemand verzichten wollen)

  • geschlossene schränke, dann staubt der kram weniger ein und ich muss ihn mir nicht ständig angucken. denn ich hab fast nur unansehnliche sachen. ich bin nicht wirklich so der sammler.


    würdest du lieber vegetarier werden (mit dir auch alle anderen menschen sodass keine tiere mehr gezüchtet und geschlachtet werden. aber keine angst, die leute machen das dann freiwillig und sind nicht böse auf dich)
    oder dein leben lang überall kostenlos essen können?

  • Vegetarier-Option. Ausserdem bin ich nicht arm, ich kann mir Essen leisten.
    Und niemand soll jetzt meckern, dass gerade ich die Frage besser nicht beantworten sollte, denn sonst wollte ja offensichtlich niemand :D


    Würdest du lieber sämtliche Sprachen auf der Welt beherrschen können (aber dafür für den Rest des Lebens im Heimatland bleiben) oder auf der Welt herumreisen (aber dafür nur deine Muttersprache beherrschen können)?

  • Da wähle ich die Sprachen. Wie genial wäre es denn bitte, sich mit jedem in seiner Muttersprache unterhalten, jeden Film im O-Ton sehen und jede Internetseite der Welt lesen zu können? Und dann diese Genugtuung, wenn man in Gesprächen einfach mal zufällige Zitate aus allen möglichen Sprachen einstreut :D.
    Herumreisen tue ich sowieos nicht, aber auch als ich früher viel verreist bin, hätte mir das nicht sehr gefehlt. Sicher war es spannend, die ganzen neuen Orte kennenzulernen. Aber ich bin einfach nicht so sehr der Urlaubsmensch... Erholen kann ich mich gut zu hause und über andere Kulturen etwas lernen auch. Ich weiß, dass das nicht das selbe ist, aber die Sprachen wären eindeutig verlockender.
    Für dich wäre die Wahl wahrscheinlich nicht so einfach, weil ja deine Familie nicht in der Schweiz lebt? Und die SP-Treffen natürlich ;).


    Nächste Frage: Angenommen, du darfst einen Blick 40 Jahre in die Zukunft riskieren. Würdest du lieber wissen, welche Erfindungen und Trends es geben wird (z.B. auch im Internet), oder welche wichtigen Ereignisse der Weltgeschichte (3. Weltkrieg usw.)?

  • Ich will hier nicht dafür verantwortlich sein, dass es nicht weiter geht. Deshalb beantworte ich meine unpopuläre Frage selber und stelle eine neue ;).


    Vernünftiger wäre es wahrscheinlich, zu wissen, welche historisch relevanten Ereignisse es geben wird. Aber ich rechne in nächster Zeit nicht mit einem dritten Weltkrieg oder allgemein mit etwas, was mich direkt bedroht. Und wenn ich beispielsweise erfahren würde, dass ein großer Terroranschlag irgendwo auf der Welt stattfinden würde... wie könnte ich ihn verhindern? Ich würde dann vielleicht anonyme Hinweise abschicken, aber hätte unheimliche Angst, von Geheimdiensten weggesperrt zu werden, die mir die Zeitreisegeschichte selbstverständlich nicht abkaufen. Zu riskant. Und mit dem Wissen leben, dass etwas Schlimmes passieren wird, das man nicht verhindern kann... nein danke.
    Deshalb würde ich lieber wissen wollen, wie unser Alltag in 40 Jahren aussieht. Das ist unverfänglich und außerdem glaube ich, dass die Wissenschaft in dieser kurzen Zeit größere Fortschritte macht als die Politik. Meine Neugierde in diesem Bereich wäre also größer. Und dann verkaufe ich die Ideen an Apple... muhaha.


    Würdest du lieber eine Überraschungskiste mit völlig unbekanntem Inhalt nehmen (du weißt aber immerhin, dass mehrere Sachen drin sind) oder einen 10 € Amazon Gutschein?