1104 - The Snuke

  • vielleicht liegt es daran das ich 24 noch nie gesehn habe aber ich fands nur mittelmäßig. weder besonders lustig noch einfallsreich.
    irgendwie fand ich die ganze story lahm.
    die aktuellen referenzen warn auch nich so toll eingebunden, wahlkampf, internet, rassismus gegen moslems.... naja vielleicht bin ich der einzige ders so sieht.

  • Ich hab 24 auch noch nie gesehen, aber die Folge fand ich ziemlich cool irgendwie... das mit der Intoleranz gegeüber Moslems fand ich nett thematisiert, die ganzen aktuellen Website-Anspielungen anfangs auch, aber mit der Zeit hats ein wenig genervt. Da fand ich die YouTube-Erwähnung in 1101 noch besser platziert irgendwie.
    Das mit der "Snuke" in Hillary Clinton fand ich aber nicht so lustig... genauso wie das Ende mit der Queen, mir sind diese "Splatter"-Szenen irgendwie immer zu eklig, auch wenns nur gezeichnet ist. ;)


    Insgesamt hat mir die Folge aber gefallen, werde sie wohl später noch mal anschauen.

  • Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Folge für Leute, die noch nie 24 gesehen haben wirklich nicht allzu interessant gewesen sein könnte. Ich als großer 24-Fan hab mich hingegen köstlich amüsiert, denn so ziemlich alles was in der Folge passiert ist war 24-bezogen. Um die Anspielungen zu kapieren muss man die Serie echt kennen. Wundert mich jetzt auch, dass die wirklich ne koplette 24-Folge gemacht haben. Aber egal, ich fands genial :D Ich versuche mal, aus dem Gedächtnis ein paar Vergleiche mit 24 aufzustellen.
    - Cartman redet z.B. in der Szene in der er die Eltern des Jungen "foltert" in einem kratzigen, leicht flüsternden Ton. Wenn das mal keine Anspielung auf Jack Bauers einzigartige Stimme war ;)
    - Jack Bauer foltert gerne die Verdächtigen um möglichst schnell zu Ergebnissen zu kommen, da die Zeit ja knapp ist. Dazu benutzt er gerne Spritzen mit einer Flüssigkeit, die die Nerven angreift. Cartman benutzt Apfelsaft.
    - Jedes Telefon in dieser Folge, egal von wem, hat den bekannten CTU-Klingelton aus 24.
    - Immer wenn eine Uhr zu sehen ist, egal ob es die Zeiteinblendung oder die Bombe oder sonst was ist, kommt hier der 24-Countdown Ton.
    - Bei 24 kommt es ziemlich oft vor, dass irgendwer neues die Leitung des Einsatzes in der CTU übernimmt. Darauf wurde in der Szene angespielt, in der innerhalb einer halben Minute bestimmt 5 Mal der Kopf der Aktion gewechselt wurde.
    - Auch bei 24 sind immer Moslems und oft auch Russen im Spiel.
    - Der Hauptbösewicht aus der 3. Staffel war Engländer.
    - Kyle, der immer von Cartman angerufen wird um Interenetrecherchen zu machen spielt auf die Computerkräfte in der CTU an, insbesondere Chloe O'Brian und Edgar Stiles.
    - Cartman sagt Kyle, er würde ihm ein Foto übers Handy schicken. Etwas, was auch Jack Bauer oft tut, bzw. er bekommt wichtige Fotos auf sein Laptop o.ä. geschickt.
    - Cartman sagt dem Mann vom FBI, dass er nur mit dem Präsidenten über den Fall reden will. Wie Jack Bauer.
    - Cartman fragt am Telefon, ob sie eine sichere Leitunng haben. Ein sehr oft gesagter Satz in 24.
    - Am Ende ist Cartman selbst Gefangener. In jeder 24-Staffel ist Jack mindestens einmal selbst in der Hand der Terroristen.
    - Die Sache mit dem muslimischen Jungen und seinen Eltern erinnerte mich leicht an die Araz-Familie aus Staffel 4.
    EDIT: - Die Frau die bei der Folterung zusieht hat ein CTU-Abzeichen an ihrem Pullover. Optisch könnte es sich um Michelle Dessler handeln... Aber das ist reine Spekulation ;)


    So... mehr fällt mir grad auch nicht ein, aber es gab mit Sicherheit noch was. Wie gesagt, die Folge nimmt 24 komplett auf die Schippe und spielt mit allen möglichen Klischees aus der Serie. Wer 24 nicht kennt, wird die halbe Folge nicht richtig kapieren, humortechnisch ;)

  • Für mich eine super- gelungene Folge. Mehr und mehr werden Parodien zu einer echten SP- Stärke.


    Ich konnte fast 20 Minuten über die gelungen umgesetzten 24- Anspielungen lachen ;)...


    Parker und Stone haben die Serie wirklich genau studiert und meiner Meinung nach die Hauptmerkmale treffend umgesetzt.


    Besonders gut:


    - Cartman als Jack Bauer war spitze :D


    - die ganzen Szenen am Telefon (Cartman: "whispering, but whispering very loudly for dramatic effects " :D ) inklusive Orignial- 24- Klingelton


    - die tickende Uhr


    - der Mitarbeiter von Hillary als Verräter- seeeeehr 24- typisch


    - das Foto, das Cartman mit dem Handy machen wollte ("my balls")


    - Kyles Rolle als derjenige, der am PC recherchiert


    - Hillary mit Slang war eine gelungene Anspielung auf eine ihrer letzten Reden in den Südstaaten, wo sie tatsächlich versucht hat, wie eine Schwarze zu klingen :D


    - Folterszene (hätte aber ruhig noch drastischer sein können)


    - Übernahme von Kyles Zimmer durch immer höhere Autoritäten (auch sowas ganz 24- typisches)


    - Cartman- Kyle Dialog am Schluss


    - und zu guter letzte: America´s greatest enemy :D


    Alles in allem hat es mir wesentlich besser gefallen als letzte Woche. Die 11. Staffel bleibt aber insgesamt sehr stark. Ich muss mir diese Folge unbedingt nochmals anschauen, aber so vom ersten Eindruck her ist ihnen eine treffende Parodie von 24 gelungen, in der so gut wie alle Eigenheiten der Serie aufs Korn genommen wurden.

    You woke up this morning,
    got yourself a gun,
    Mama always said you´d be the chosen one.
    She said: You´re one in a million,
    you´ve got to burn to shine,
    but you were born under a bad sign
    with a blue moon in your eyes...

  • Es wurde mal wieder schon alles wichtige niedergeschrieben, wobei ich sagen muss, dass ich 24 nur geringfügig kenne, und dennoch alle hier genannten Anspielungen selber bemerkt habe. (Hmm... irgendwie komisch)


    Auf der einen Seite, muss ich mich denen anschließen, die meinten, dass es irgendwie leicht ideenlos wirkte, wie z.B. mit the snuke, bezüglich Frau Clinton hatte ich mehr erwartet. Auf der anderen Seite, fand ich die Episode aber reichhaltig an lustigen Gags und die Moral der Episode war auch super.
    Ihr seht, ich kann mich nicht wirklich entscheiden... alles sehr widersprüchlich! ;)


    Eines kann ich jedoch sicher sagen, die 11. Staffel enttäuscht bisher in keinster Weise. (Wobei welche Staffel tut das schon?!)


    Okay... Who got rid of the moslems?! Hehh?! That was all me!

  • Also ich fand die Folge herrlich als 24 Fan.


    Aber auch so einige gute Gags drin (mit dem ältesten Gegner der Amis oder "You are going to die" "But we will be rich." u.a.). Aber die Anspielungen waren klasse (Übernahmen durch andere Autoritäten, Ablenkungsmanöver, Handyton, Cartmans "Alleingänge", etc.).

    Wer meine Beiträge löscht oder kritisiert, der sponsort den Robbenfang in Venezuela.
    I mean, that's what life is : a series of down endings.

  • Ich schließe mich hier einfach mal grob Nadine an... die 11. Staffel hat mir bisher allgemein sehr gut gefallen, und da macht diese Folge keine Ausnahme :) Die besten Szenen wurden ja schon genannt.


    Dabei habe ich noch nie eine komplette Folge 24 gesehen, aber ich hatte auch so meinen Spaß und konnte mir in vielen Fällen denken, dass es sich um Anspielungen gehandelt hat. Allein die hektische, oft leicht wackelige Kameraführung hatte schon ihren besonderen Reiz :D


    Und zu guter Letzt war auch die Botschaft gut umgesetzt und Clinton wurde nicht so negativ dargestellt.


    Das einzige was ich etwas schwach fand war, wie sich die Sache mit der Bombe entwickelt hat... dass der Typ, der sie entschärfen muss auf diese Weise stirbt war etwas einfallslos und dann ist mit einem Mal alles wieder gut. Vielleicht hätte man da mehr draus machen können. Aber das wurde hier ja auch schon kritisiert.

  • Lame! Totally!


    Eine 08/15-Cartman-Vorurteils-Story als Grundlage einer 24-Persiflage – das hatte mit South Park nix zu tun und hätte genau so auch bei Switch durchgezogen werden können. Die Wendung mit den Briten war auch nur mäßig lustig. Und die Moral am Ende – was soll die sagen? Dass die ganzen Vorurteile gegenüber Moslems im Endeffekt zum Wohle Amerikas sind? Weil sie die public awareness erhöhen? So ein Bullshit! Und zuletzt: Hillary Clintons Mumu, die Queen bläst sich den Kopf weg – das sind wirklich billige Schocker!


    Grafisch gut durchgesetzt und zwei, drei gute Lacher – 03/10.

  • Mir hat die Folge mal wieder sehr gefallen. :D Und das, obwohl ich von 24 nur die ersten paar Folgen gesehen habe - aber ich konnte gut lachen. Zum Glück gab es kein Democrats-Bashing, eher ein Britain-Bashing, wobei ich die Selbstmord-Szene mit der Queen schon etwas zu krass fand. Ich bin mir sicher, dass da viele patriotische Briten sehr not amused darüber sein werden ;)


    Bei den Internet-Service-Aufzählungen hab ich noch deviantART vermisst - also in etwa "on dA he's got a deviation of ground zero" oder so. :D Die Barbrady-Szene war auch sehr witzig... wie gesagt, mir hat die Folge (als Nicht-24-Fan) sehr gefallen. :)

  • Gute Folge, meiner Meinung nach zwar bisher die schlechteste dieser Staffel, aber das heißt ja nicht, dass sie schlecht ist. Es waren einige zu obskure Momente in der Episode, als dass ich sie für sehr gut halten könnte, aber es war recht spannend und es gab ein paar Lacher.
    6-7/10

  • Zitat

    Original von kid.
    Und die Moral am Ende – was soll die sagen? Dass die ganzen Vorurteile gegenüber Moslems im Endeffekt zum Wohle Amerikas sind? Weil sie die public awareness erhöhen?


    Naja, aus der Folge würde ich jetzt nicht unbedingt rauslesen, dass die Vorurteile gegenüber Moslems gerechtfertigt sind.


    Kyle sagt doch am Ende sowas wie "it just proves that we need to learn not to profile one race of people, because actually the rest of the world hates us.".
    Außerdem waren die Moslems in der Folge ja gar nicht die "Bösen", genausowenig wie die Russen. Ich persönlich fand die Wendung mit den Engländern recht gelungen.


    Aber dass Parker und Stone wohl grundsätzlich eher auf der Seite derer stehen, die das "Wohl Amerikas" auch mit Waffengewalt verteidigen möchten, ist ja nicht neu. Und dass sie einen Hang zum Patriotismus haben, kam und kommt bei SP auch ab und an mal durch.



    Zitat

    Eine 08/15-Cartman-Vorurteils-Story als Grundlage einer 24-Persiflage – das hatte mit South Park nix zu tun und hätte genau so auch bei Switch durchgezogen werden können.


    Bei Switch wäre aber die Persiflage bei weitem nicht so treffend und pointiert gewesen wie bei SP.
    Natürlich war die Folge bzw. die Charaktere (Cartman, Kyle etc.) nur Aufhänger, um die einzelnen 24- Charaktere parodieren zu können. Aber wie schon gesagt: die Parodie an sich war gelungen und um Längen besser als bei Formaten wie Switch.



    Ach, nochmal was anderes: Mrs Garrison fällt mir in der neuen Staffel immer so positiv auf, irgendwie ist sie so nett ;)....

    You woke up this morning,
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    with a blue moon in your eyes...

  • Zitat

    Original von habbadri
    Beim schnellen Nachdenken ist mir keine Folge eingefallen die schlechter ist als die.


    Na na, es gibt doch immer noch A million little fibers. ;)


    Nadine :
    Für mich kam das mit der Moral so rüber, dass Kyles not to profile one race ja dann eben vn Cartman gekontert wird: Die Vorurteile sind doch für was gut! Das stand am Ende irgendwie so unkommentiert in der Luft, wurde dann zwar noch durch das "Who got rid of the moslems?" aufgeweicht, aber die große clevere Einsicht fehlt mir am Ende doch! Da haben sie dem guten Gewissen (in Form von Kyle) einfach eine planlose Konter-Moral entgegengekloppt. Kam für mich doof rüber.


    @24-Anspielungen:
    Ich kenne die Serie auch überhaupt nicht, bin aber auch nicht der Meinung dass das zwingen nötig sei. Den Klingelton kenn ich, von den Folterungen hab ich auch gehört. Das ständige Kommando-Übernehmen und dieses "Feind in den eigenen Reihen"-Motiv ist nicht unbedingt 24-unique. Die kleinen Erinnerungsmomente im Detail, wie der von Bob angesprochene Countdown-Sound, entgingen mir zwar, aber dass das die Folge gerettet hätte, wage ich zu bezweifeln.

  • Hallo erstmal,


    hab hier schon länger mitgelesen und jetzt dachte ich, dass ich mich auch mal anmelden sollte um meinen Senf dazuzugeben.


    Ich fand diese Episode schon sehr gut. Hab zwar selbst nie eine Folge 24 gesehen, aber die Anspielungen, zwar sicher net alle, versteht man trotzdem. Eigentlich mag ich keine SP-Episoden in denen es nicht so sehr um die Kids geht und viel drumherum geschieht, aber dieses Mal empfand ichs als sehr gut gelungen. Die Gags zünden, Cartman geht in seiner Rolle total auf und die Splatter-Szenen waren einfach köstlich.
    Nun gut, dass mit der britischen Flotte war jetzt nicht unbedingt der Bringer, trotzdem schmälert es nicht die gute Gesamtbewertung dieser Episode. Für mich, hinter Cartman Sucks, die beste Episode der 11.Staffel. Bin heilfroh, dass South Park wieder einigermaßen zurück ist, denn die letzten Folgen der 10. STaffel waren ja garnichts mehr.
    Was mir auffällt, ist das hier in deutschen Foren viel strenger und kritischer bewertet wird als in amerikanischen oder englischen. Hier wird oft gemeckert, dass Cartman immer der Protagonist ist, aber mal ehrlich...ohne Cartman würde ich sicher kein South Park- Fan mehr sein. Er hält die Sendung am leben.
    Hoffe die Staffel geht so gut weiter und rutscht nicht wieder so stark ab wie Staffel 10.

  • Zitat

    Für mich kam das mit der Moral so rüber, dass Kyles not to profile one race ja dann eben vn Cartman gekontert wird: Die Vorurteile sind doch für was gut! Das stand am Ende irgendwie so unkommentiert in der Luft, wurde dann zwar noch durch das "Who got rid of the moslems?" aufgeweicht, aber die große clevere Einsicht fehlt mir am Ende doch! Da haben sie dem guten Gewissen (in Form von Kyle) einfach eine planlose Konter-Moral entgegengekloppt. Kam für mich doof rüber.


    Man hat am Ende eben diese beiden Extreme: Cartman sagt, sowas wie "my intolerance of muslims saved the country" und Kyle steht eher für den toleranten Part.
    Daraus könnte man natürlich auch schließen, die Ausasge der Folge sei, dass ein gewisses Misstrauen Muslimen gegenüber gerechtfertigt wäre.
    Sowas gibts ja bei SP öfters, dass nicht eindeutig Stellung bezogen wird.
    Cartmans Haltung wird aber doch insofern entkräftet, dass er nun mal das allseits bekannte, intolerante Arschloch ist, das man nicht zu ernst nehmen darf.
    Kyle dagegen ist ja schon häufiger die Stimme der Vernunft und von daher eher ernst zu nehmen als Cartman.
    Bei den konservativen Ideen, die Parker und Stone ab und an mal vertreten, könnte ich mir allerdings schon vorstellen, dass sie bei Sicherheitsfragen Anteile von Cartman´s Meinung innehaben ;)....

    You woke up this morning,
    got yourself a gun,
    Mama always said you´d be the chosen one.
    She said: You´re one in a million,
    you´ve got to burn to shine,
    but you were born under a bad sign
    with a blue moon in your eyes...

  • Zitat

    Original von kid.


    Na na, es gibt doch immer noch A million little fibers. ;)


    Nadine :
    Für mich kam das mit der Moral so rüber, dass Kyles not to profile one race ja dann eben vn Cartman gekontert wird: Die Vorurteile sind doch für was gut! Das stand am Ende irgendwie so unkommentiert in der Luft, wurde dann zwar noch durch das "Who got rid of the moslems?" aufgeweicht, aber die große clevere Einsicht fehlt mir am Ende doch!


    Durch diesen Satz von Cartman wird aber sein Argument ad absurdum geführt. Ergo, dass die Vorurteile doch nicht so gut sind.

    Wer meine Beiträge löscht oder kritisiert, der sponsort den Robbenfang in Venezuela.
    I mean, that's what life is : a series of down endings.