1109 - More Crap


  • WORD! Das zeigt auch irgendwo, dass die South Park Macher nicht wirklich ein Gespür für real wichtige Themen haben, sondern anscheinend auf wirklich alles scheissen und selbst die Leute ins Lächerliche ziehen wollen die versuchen unser Leben auf der Erde zu verbessern. Ich finde SP zwar immer noch lustig, aber Trey und Matt sind in meinen Augen einfach nur ganz arme Schweine, die wirklich jeglichen Glauben in die Menschheit verloren haben ( was ich gut nachfühlen kann weil es mir ähnlich geht, aber nicht so extrem).


    Danke für den Post Nadine, ehrlich :) Mir ist das auch schon aufgefallen. Vielleicht meinen die beiden ja dass es Kunst wäre und eine Form von Meinungsfreiheit. Aber auf Leuten rumzutrampeln die wirklich etwas tun für andere zeigt doch ein gewisses Maß an Missgunst, Ignoranz und Hoffungslosigkeit. Ich frage mich ernsthaft: Was zum Teufel ist schlecht daran wenn ein Mensch eben alles tut um ein guter Mensch zu sein? Und wir alle wissen was Gut und was Böse ist!


    Die scheinen wirklich keinerlei Werte zu kennen und dass macht sie nicht besser als die Leute über die sie ihre teilweise geschmacklosen Witze reissen. Ich bin gespannt wo das noch hinführt mit SP. Die Serie hat aber leider schon länger ihre Identität verloren und ist größtenteils nur noch auf Schockeffekte ausgelegt :aeh: Leider ist das dann aber Stefan Raab Niveau. Ich wünsche mir echt ein back 2 the roots.


    Ich glaube, dass dieses auch mit dem allgemeinen amerikanischen Denken zu tun hat. In dieser Gesellschaft stumpft man irgendwann so ab, dass einem als Normalo gar nichts anderes übrig bleibt als durchzudrehen und wirklich alles niederzumachen. Die Medien dort sind so verhurt dass man am Ende wirklich nichts mehr glaubt und alles in Frage stellt, selbst die positiven Dinge. Aus diesem Grund kann ich die SP Macher auch verstehen. Würde ich dort leben ginge es mir vielleicht ähnlich.


    Da ich es aber nicht wirklich ernst nehmen kann, habe ich trotzdem sehr gelacht bei der Folge und gebe mal 7/10


    Ich hoffe mal dass ich jetzt mit dem Post niemanden auf die Palme bringe, das war eher ein spontanter Gedankengang meinerseits und soll nicht zu Flameorgien führen! Nur muss Kritik auch mal sein :P


    Wenn ich mir meinen Beitrag nochmal durchlese: Vielleicht werde ich einfach zu alt für SP und werde zu spießig, trotzdem drücke ich mal auf "Antwort erstellen" :text:

  • Die Therorie ist irgendwie cool, aber Trey und Matt ist der Emmy doch sowas von egal... wieso sollten sie ihm eine ganze Sendung widmen. Und ich glaub die Simpsons haben auch schon öfters gesagt, dass sie den Emmy nicht für einen Preis halten oder so.

  • Nein, bei den Simpsons war es der Grammy, von dem sie nichts halten, aus die Emmys waren sie immer mehr oder weniger stolz.


    "Ich habe noch nie eine Auszeichnung bekommen"
    "Du hast doch einen Grammy"
    "Ich meine doch eine Auszeichnung, die auch was wert ist"
    Achtung! Homers Aussage repräsentiert nicht die Meinung der Produzenten, die die Grammy gar nicht als Auszeichnung ansehen!


    So oder so ähnlich geht eigentlich DIE Aussage über Auszeichnungen bei den Simpsons, weiß leider nicht mehr, in welcher Folge das war.

  • Rübe : Und was ist mit Sally Struthers, Regenwaldaktivisten, Vereinen für niveauvolles Fernsehen oder Aktivisten gegen Großunternehmen, die auch nichts anderes wollen als zu helfen und schon in den frühen Staffeln ihr Fett weggekriegt haben? Das Argument zieht nicht; Trey und Matt haben schon immer auf alles und jeden gezielt und nicht erst seit neulich.


    Zur Diskussion, daß sie besonders auf die Promis zielen, die sich einsetzen möchten: Dabei darf man auch nicht vergessen, daß die South Park-Macher mittlerweile selbst Promis sind und einige der von ihnen verarschten sicher auch kennen - vielleicht sogar gut genug (oder durch Erzählungen anderer aus dieser Riege), um zu wissen, daß die funkelnde Fassade, die die Öffentlichkeit zu sehen bekommt, eben nur Fassade ist. Ich habe all diese Promiverarschungen eigentlich immer als Versuche gesehen, Scheinheiligkeit zu entlarven, und ich bezweifle, daß diese Versuche unberechtigt sind.

  • Zitat

    Das Argument zieht nicht; Trey und Matt haben schon immer auf alles und jeden gezielt und nicht erst seit neulich.


    Es stimmt schon, dass SP in fast jede Richtung zielt. Trotzdem ist unbestritten, dass das Hauptaugenmerk auf "liberalen" Promis liegt.


    Sie könnten sich ja z.B. auch über die Waffenbesessenheit der NRA lustig machen, aber stattdessen nehmen sie halt lieber in jeder dritten Folge Regenwaldaktivisten, Umweltschützer, Liberals etc. aufs Korn.



    Zitat

    Dabei darf man auch nicht vergessen, daß die South Park-Macher mittlerweile selbst Promis sind und einige der von ihnen verarschten sicher auch kennen - vielleicht sogar gut genug (oder durch Erzählungen anderer aus dieser Riege), um zu wissen, daß die funkelnde Fassade, die die Öffentlichkeit zu sehen bekommt, eben nur Fassade ist. Ich habe all diese Promiverarschungen eigentlich immer als Versuche gesehen, Scheinheiligkeit zu entlarven, und ich bezweifle, daß diese Versuche unberechtigt sind.


    Es ist bestimmt richtig, dass Hollywood scheinheilig und selbstgefällig sein kann.
    Es ist auch absolut okay, das mal zu beleuchten und zu kritisieren.


    Wenn aber in jeder dritten Folge ein Promi herausgepickt wird, der sich für irgendwelche gemeinnützigen Zwecke einsetzt und wenn dieser Promi dann halt als "scheiße" dargestellt wird, dann frage ich mich schon, ob M&T da nicht selbst den Realitätsbezug verloren haben...


    Was schadet denn ein Al Gore, der gegens Global warming kämpft? Wie schlimm ist Bono, der sich gegens Hungern in Afrika einsetzt?
    Und selbst wenn diese Promis das alles nur aus Geltungsbedürfnis heraus tun würden (was ich nicht glaube), bleibt dennoch unbestritten, dass sie ja mit ihrem Einsatz etwas positives schaffen.
    Wesentlich schlimmer als nevende Promis ist doch, dass es in den USA eine wachsende Unterschicht gibt, dass die Gesundheitsversorgung für viele mehr als dürftig ist, dass die Gewaltrate so hoch ist, dass das Land außenpolitisch in der Krise steckt etc.

    You woke up this morning,
    got yourself a gun,
    Mama always said you´d be the chosen one.
    She said: You´re one in a million,
    you´ve got to burn to shine,
    but you were born under a bad sign
    with a blue moon in your eyes...

  • Zitat

    Original von Nadine
    Mich stört an den Promiverarschungen mittlerweile, dass sie es so gut wie immer auf eine ganz bestimmte Sorte von Promis abgesehen haben: mal abgesehen von Hilton und Lopez, schießen sie sich ausschließlich auf VIPs ein, die sich für irgendetwas einsetzen (siehe Al Gore, Clooney, Bono, etc.).


    Vor Allem haben sie's immer auf die Linken und die Bush-Gegner abgesehen. Al Gore, Michael Moore, Bono, Seth McFarlane...

  • Zitat

    Original von KGF
    Vor Allem haben sie's immer auf die Linken und die Bush-Gegner abgesehen. Al Gore, Michael Moore, Bono, Seth McFarlane...


    Naja, Seth McFarlane wurde ja nicht aufgrund seiner politischen Meinung, sondern wegen der Zusammenhangslosigkeit der Gags in Family Guy verarscht.
    Die Macher der Simpsons sind keine Freunde der Republikaner und Bart kam in der Folge sehr gut weg. Auch bei "Simpsons already did it" ging alles sehr respektvoll zu.


    Ich bin irgendwie auch kein Freund von Bono, etc. weil ich vieles wirklich für Scheinheiligkeit und Gutmenschentum halte.
    Irgendwie müde lächeln musste ich auch, als Seann Penn (ebenfalls Hassobjekt in Team America) mit einem Boot - und wahrscheinlich 4 Kameraleuten - in New Orleans durch die Gegend schippert, um vor Ort zu helfen.
    Mal ehrlich, der Typ ist reich. Er sollte lieber ein paar Teams bezahlen, dass sie den Leuten helfen. Irgendwie war das pure ekelhafte Selbstdarstellung für mich.
    Da muss ich immer an "Schnute und Pute Pohoven" aus den Freitag-Nacht-News denken - "Schnitzel für Afrika" :D


    Deswegen finde ich es genau richtig, dass South Park beide Seiten bedient.
    Schaut euch mal die Folge "A Bush comes to dinner" oder andere Folgen von American Dad an - DAS ist eine niveaulose einseitige Verarsche, die ich persönlich kein Stück lustig finde.

    Zitat

    Helmut Thoma
    „Im Seichten kann man nicht ertrinken.“
    „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“

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  • Da die Diskussion eh zu ende ist, übergangslos hier mein Kommentar zur Episode:
    Eine ziemlich interessante Folge. Kein Highlight, aber definitiv unterhaltsam. Ganz gut fand ich dass wieder mehr Erwachsenencharaktere wenigstens so halbwegs eingebaut wurden. Irgendwie hab ich Kommentare seitens Jimbo ziemlich vermisst, auch wenn es nicht groß ausgebaut wurde. Der Anfang war meines Erachtens nach der Höhepunkt der Serie, zwar extrem flache Witze aber gut inszeniert. Irgendwie kam mir der Gedanke das Randy ab und an doch den besseren Homer abgibt. Sollte wohl auch so sein.
    Was ich noch sehr nett fand war der Hintergrund bei der Autofahrt in der Schweiz in der die Dörfer oder Kleinstädte immer nur aus Häusern mit Kirchen oder Windmühlen bestanden.



    07 / 10

    Some days I don't feel like trying.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von toxaz ()