1214 - The Ungroundable

  • Ich musste bei der Folgen sehr an einen Close Up Laden denken, der hier vor einer Weile eröffnet hat - und ausschließlich billigen Gothic- / Emo-Kitsch verkauft ;)


    Eine kurzweilige Schulgeschichte, ich würde mal sagen in dieser Staffel kann sich niemand beschweren, dass es davon zu wenig gab. Und die Goth Kids sind herrlich, schön dass sie hier eine größere Rolle bekommen haben. Da hat es auch nicht gestört dass Stan, Kyle, Cartman und Kenny nur am Rande vorkamen.

  • Ich fand die Episode ganz ok, war auch in etwa das, was ich erwartet habe. Leider kenn ich Scottsdale nicht... Der Plot war insgesamt ja schon öfter da (wie wird man irgendwas oder irgendwen irgendwie los) und Butter "groundability" war ja auch schon oft ein Randthema, ebenso wie die Vermutung seiner Eltern, er hätte sich verwandelt. Schade fand ich allerdings, dass sich an der Gesamtsituation für ihn nichts geändert hat.
    Dass allerdings mal die Gothkids im Mittelpunkt standen, war ein willkommene Abwechslung und Cartman war wieder großartig... :D
    Insgesamt war diese Episode ein eher schwaches Staffelende und wie hier schon angemerkt wurde, jetzt heißt es leider warten.. ;( ;( :aeh:


    7/10

    Mehr als 90% aller Verbrechen geschehen innerhalb von 24 Stunden nach dem Konsum von Brot.

  • Okay, war mal ganz interessant, das mit den Goth Kids und Vampire Kids, aber insgesamt fand ich die Folge eigentlich recht lahm und unwitzig. Einziges Highlight war die Szene, wo Butters Cartman in der Nacht "besucht" bzw. wie Cartman es dann seiner Mom erzählt. :D Und das am Anfang, wo alle Computer spielen und Mackey es nicht checkt war auch lustig, aber ansonsten... ziemlich lame. 2 von 10, wenn's hochkommt.

  • Ich fand die Folge toll! Ich war schon seit dem ersten Auftritt der Goths ein Fan von denen und hab mich immer gefreut, wenn sie mal auftauchen. Umso toller, dass sie diesmal nicht bloß als Stichwortgeber für ne Hauptfigur da waren, sondern selbst zu Hauptfiguren wurden. Klasse!
    Butters war wieder mal in einer perfekt auf ihn zugeschnittenen Rolle! Kapiert nix und steigert sich total rein, bzw. hält alles für echt. Dabei glauben nicht mal die "Vampire" selbst an etwas anderes als ne Modeerscheinung. Das fand ich dufte :D
    Dass die anderen Jungs kaum vorkamen war nicht weiter schlimm. Und der kleine Cartmanauftritt in der Nacht war schon köstlich genug.
    Die Story hat sich wenig überraschend entwickelt, aber es gab hier und da sehr viele nette Einfälle, wie z.B. den Gag mit Butters Vater der sich was falsches in die Milch kippt oder die Identitätskrise der Goths.


    Hat mir alles in allem sehr gut gefallen!

  • Anzahl meiner Lacher: 0
    Anzahl meiner Schmunzler: 1 (Butters fliegt auf die Fresse, als er auf den Sessel klettern will)
    Anzahl der Momente, in denen ich Parabeln auf gesellschaftliche Problematiken und Thematiken erkannt habe: 0
    Anzahl der Momente, in denen die Folge South Park war: 0


    1/10. Boah, war die scheiße. :(

  • Mir hat alles total super gefallen! Ich habe keine einzige Anspielung verstanden und kenne mich mit dem Genre wirklich weniger als mäßig aus, aber ich hatte die gesamte Episode über Spaß, und das ist doch das Wichtigste. =)

  • Ich fand die Folge bis auf den Anfang im Computerlabor langweilig. Es gab zwar noch die Butters-Cartman Szene, die etwas amüsant war, aber das wars dann auch schon. Obwohl ich es eigentlich recht nice fand, dass Butters mal ein anderes Outfit anhaben durfte.


    Was auch interessant ist - die Goth-Kids sind jetzt nicht mehr bei Bennys ihren Kaffee trinken, sondern bei Village Inn. Dort gibt es auch eine andere Bedienung - allerdings hat sie das gleiche an, wie die Bedienung bei Bennys in 714.


    Ich hab mir heute die Folge im Unterricht angeguckt und hinter mir hat erstmal einer aus meiner Klasse gerufen "Ui, Emos!". Ich konnt nicht mehr vor lachen ("Did she just call us Emos?")

  • Zitat

    Original von Flo
    Anzahl meiner Lacher: 0
    Anzahl meiner Schmunzler: 1 (Butters fliegt auf die Fresse, als er auf den Sessel klettern will)
    Anzahl der Momente, in denen ich Parabeln auf gesellschaftliche Problematiken und Thematiken erkannt habe: 0
    Anzahl der Momente, in denen die Folge South Park war: 0


    1/10. Boah, war die scheiße. :(


    Kann man so stehen lassen.

  • Schon wieder eine super Folge! Die Kritik an kurzlebigen Wannabe-Trends wie "Vamps" (bzw. EMOs) hat mir besonders gut gefallen, und führte immer wieder zu witzigen Situationen. Auch Butters hat sich natürlich wieder einmal in Höchstleistung gezeigt. Grandios! :)

  • Ich fand die Folge ganz in Ordnung. Nichts herausragendes, aber durchaus unterhaltsam. Der Anfang im Computerzimmer war toll, und Butters sorgte wie gewohnt für einige heitere Momente. Die Goth-Kids hatten auch ein paar klasse Szenen.

    Wir haben ein paar Kinder gefunden. Sind das Ihre? - Nein. - Bringt sie nach Hause.


    Im Blick zurück entstehen die Dinge, die dazu führen, dass wir uns finden.

  • Ich sage, die Folge war recht interessant und kurzweilig.
    Vom Hocker gehauen hat sie mich auch nicht, aber sie war duchaus unterhaltend, vielleicht auch, weil sie mich eher anspricht.


    Obwohl ich weder das eine, noch das andere bin, wird man eben mit einem Blick schon abgestempelt, je nachdem, was gerade modepräsent ist.



    Auf die Kritik der anderen hier möchte mal folgendes sagen:


    Ich vergleiche jetzt kurz mal mit dem Videospiel Gothic (Zufall^^), bei dem der dritte Teil so dermaßen niedergeredet wurde, weil er hier und da unstimmig ist, es wurde gezielt und verbissen nach Fehlern gesucht und "es ist rundherum einfach kein Gothic mehr".


    Im Vergleich dazu wurden die ersten beiden Teile nahezu heilig gesprochen, obwohl sie nicht weniger Fehler hatten als der Dritte.



    Was ich meine ist zum Beispiel Flos Bemerkung:
    "Anzahl der Momente, in denen ich Parabeln auf gesellschaftliche Problematiken und Thematiken erkannt habe: 0
    Anzahl der Momente, in denen die Folge South Park war: 0".


    Mir kommt stark das Gefühl auf, dass manche hier vehement darauf pochen, South Park müsse dies und jenes unbedingt haben, sonst ist es nicht South Park.
    So werden die jüngeren Staffeln eher mager bewertet im Großen und Ganzen, die alten Staffeln stehen jedoch wie Gestirne am Himmel der Erinnerungen.


    Wo hatte denn..."Mecha-Streisand" gesellschaftskritische Ansätze, oder..."Catmanland"?


    Wenn man von diesen beispielhaften Folgen redet, nicken alle euphorisch händeklatschend, "das ist SOUTH PARK!".


    Diese Folge hatte die Grundsubstanz von South Park überhaupt.
    Wie schon gesagt, vom Stuhl gekippt vor Lachen bin ich ja nicht, aber auch hier scheinen einige 2cm vom Bildschirm entfernt mit weit aufgerissenen Mündern und Augen zu sitzen und jede Sekunde zu warten, dass jetzt DER BRÜLLER schlechthin kommt.
    Am besten sollte jeder Witz den vorigen überbieten, mindestens um das Dreifache.


    Kann man sich denn nicht einfach unterhalten lassen, ohne die Finger ob der bissigen Kritiken, die man sich erhofft hat, an's Kinn zu legen und zu nicken, oder ohne sich die Schenkel wund zu klopfen?


    Hier haben viele auch in den alten Staffeln nicht lachen müssen, und trotzdem waren die Episoden sehr unterhaltsam und "South Park".


    Gesellschaftskritik hat South Park noch nie wirklich ausgemacht.
    Und wenn man das vermisst, sollte man zum Ausgleich vielleicht besser in's Kabarett gehen, dort werden hiesige Probleme satirisch aufgegriffen.


    Ich selbst habe noch nie von dem Vampirkult gehört und konnte daher auch nicht so lachen, aber die Parallelen sind auch hierzulande klar zu sehen.


    Man kann halt mit vielen Sachen, auf die angespielt wird, nicht gut eingehen, da man ja schließlich nicht in den USA lebt.


    Das ist bei den Simpsons beispielsweise auch so, wenn mir dieser oder jene Ort oder Name nichts sagt. Aber das stört doch nicht wirklich...

  • Nun, das mit der Gesellschaftskritik kommt nicht ohne bestimmten Grund erst an dritter Stelle meiner Auflistung. Ich habe deutlich zwei Punkte vorher die Lacher gesetzt, die für mich erst mal South Park ausmachen - herrjemine, es ist und bleibt natürlich eine Cartoonserie! Natürlich will ich unterhalten werden, aber ich will einen übertriebenen Cartoon, wie es South Park nun mal ist, nicht wegen toller Storys gucken (die 1214 übrigens NICHT hatte), sondern weil ich lachen will. Ich habe nicht gelacht, darum suckte die Folge. Hätte sie einen gesellschaftskritischen oder sonstwie emotionalen Ansatz gehabt, hätte sie das in meinen Augen womöglich retten können, so haben auch beispielsweise Kenny Dies und The Return of Chef funktioniert. Gab es aber nicht, also fand ich sie scheiße. So einfach ist das.

  • Ja, ist doch super. Zu rechtfertigen brauchtest du dich eigentlich nicht, und irgendwie kommt da was Pikiertes durch. :D


    Einerseits wird aber gemault, wenn der Humor zu normal ist, andererseits aber auch, wenn er wie bei "Wanna get high" oder jüngst "Pandemie" zu abstrakt ist.



    Letzten Endes ist es natürlich nie jedem recht getan mit so einer Fernsehsendung, das sieht man ja auch daran, dass schon einige die Folge gut bewertet haben, aber mit einer miserablen Kritik ist dieser Episode nunmal Un-recht getan.

  • Zitat

    Original von Jenkins
    Ja, ist doch super. Zu rechtfertigen brauchtest du dich eigentlich nicht, und irgendwie kommt da was Pikiertes durch. :D


    Nun, ich konnte nicht wirklich was mit Deinem Ausgangsposting anfangen... ;) Wenn Du meine vergangenen Reviews kennst, weißt Du, daß ich gerade die grotesken und verrückten Plots sehr mag und eher kritisch den "normalen" gegenüberstehe, wie das in 1214 der Fall war. Etwas pampig wurde ich deswegen, weil ich nicht nachvollziehen konnte, wieso ich - weil ich jetzt mal eine Folge dieser von mir immer noch hochgeschätzten Serie scharf ins Gericht genommen habe - mir vorwerfen lassen müßte, daß ich nicht ins Kabarett gegangen sei und vielleicht meine Erwartungshaltung ändern sollte. Aber ich glaube, daß Du das nicht so gemeint hast, wie es bei mir angekommen ist, also schwamm drüber. ;)

  • Zitat

    nicht wegen toller Storys gucken (die 1214 übrigens NICHT hatte), sondern weil ich lachen will. Ich habe nicht gelacht, darum suckte die Folge.


    Hört sich für mich ein bisschen komisch an, aber ich glaube, ich weiss, was du meinst. Für mich HATTE 1214 eine tolle Story, ich finde, die Folge suckt nicht. Fakt ist einfach, dass unter den Fans grundsätzlich zwei sehr verschiedene Erwartungshaltungen zu finden sind. Die einen stehen auf die Gesellschaftskritik, die anderen auf die provokanten und oft derben Lacher.
    Um ehrlich zu sein finde ich deshalb auch dieses Punktesystem überflüssig, dass sich hier anscheinend eingebürgert hat. Aussagekraft besitzt es jedenfalls objektiv gesehen nicht wirklich.

  • Natürlich nicht. Aber ob man jetzt seine Meinung an Hand von Sätzen oder Punkten ausdrückt ist doch jedem selber überlassen - beides ist selbstvertsändlich subjektiv, aber das bestreitet ja auch normalerwiese keiner ;) Wir berechnen ja keinen Durchschnitt oder so was.


    Ich für meinen Teil schätze sowohl Gesellschaftskritik als auch die derben Lacher, die Mischung macht's. Und ich glaube das geht den meisten hier so - die Folge muss einem einfach liegen oder nicht. Selten ist das so eindeutig wie bei der letzten Towelie-Folge ;)

  • Also die Folge fand ich gut und war wie ich fand durchweg solide. Butters hatte wieder sowas wie eine very own episode, aber die Folge kommt natürlich nich an die ran. Es war gut wie das ganze Mitläufergehabe ironisiert wurde und es war wieder ein netter Plot. Die Vampirekids benehmen sich eben wie diese typischen Szenekinder, die meinen was ach so viel besseres zu sein und Hauptsache viele schliessen sich an, denn das macht ja die Szene "cooler", ich kannte da auch mal n paar, deswegen fand ich das richtig dargestellt und gut parodiert. Von mir kriegt die Folge 7/10 Punkten. Achja wegen Scottsdale, ich habs mal in Wikipedia eingegeben und die Bilder haben mich an meinen Erdkundeunterricht erinnert, wo wir mal diese gated communities durchgenommen haben, die Stadt scheint anscheinend zum großen Teil aus sowas zu bestehn (http://www.inscottsdale.com/az…le-gated-communities.cfml) und diese Dinger sind halt sowas wie ein Paradies für die oberste mittelklasse in den USA, wo die so abgeschirmt leben mit eigenen Security Leuten und exklusiven Angeboten und nur mit Einladung und Vorlage eines Passes kann man als Außenstehender da rein, die dinger sind halt typisch in Arizona.

  • Stimmt wirklich viele lacher hatt die Folge nicht.


    Sie geviel mir trotzdem sehr sehr gut. Vorallem weil sie von South Park und seinen bewohnern handelte, und nicht um irgendwelche abgehobenen Präsidenten oder Mehrschweinchen und Armee Offiziere in Peru.
    Und zu der einen sache: Für mich war diese Folge 100%ig "South Park".


    Jenkins ich liebe deinen post, und stimme dir 100%ig ^^ zu. :thumbup:
    Besser hätte ich es nicht vormulieren können, also kann ich mir das jetzt sparen.