Neue oder alte Episoden

  • Hallo,


    beim Verfassen eines anderen beitrags ist mir eine gute Idee für einen neuen Thread eingefallen (Ich hoffe den gibt es nicht schon, Habe zu mindest nichts entsprechendes bei der Suchfunktion gefunden).


    Viele Leute meckern ja über die neuen Episoden, ich persönlich mag sie zwar auch sehr gerne, finde die alten aber etwas besser, wobei ich "Margaritaville", "The Snuke","With Apologises to Jesse Jackson", "Cartoon Wars I+II", "Go God Go I+II" und eineg andere ziemlich genial fand.
    Aber diesen neuen Zeichenstil finde ich extrem blöd, das hat garnichts mehr wirklich mit South Park zu tun.


    Beforzugt ihr eher die alten, oder die neuen Folgen?

  • den thread gibt es indirekt -> welche south park staffel gefällt euch am besten/wenigsten..da wurde ja auch meistens in alte und neue staffeln/episoden unterteilt.. :)
    aber ich freu mich immer wenn ein neues south park-thema erstellt wird, und da es hier wohl eher um einzelne episoden im allgemeinen geht, schreib ich jetzt auch was dazu..


    ich sehs eigentlich immer so:
    jede staffel - egal ob alt oder neu - hat gute/bessere und schlechte/schlechtere episoden.. :)


    aber so im allgemeinen tendiere ich doch eher zu den neueren! nicht nur die ganz neuen..aber so 10-13.te staffel (erste hälfe) fand ich schon sehr genial..
    ab zweite hälfte 13.te staffel hats wieder etwas nachgelassen! aber gute episoden gabs da natürlich trotzdem auch noch..


    und alte/ältere episoden gibts natürlich auch sehr viele gute..
    die 4-6.te staffel fand ich ebenfalls genial..


    wobei ich das halt auch nicht von alt oder neu abhänging mache ob eine epiosode gut ist..
    die story muss einfach stimmen; und gute plots gibts wie gesagt in allen staffeln! egal ob alt oder neu..


    meine lieblings-staffel sind dennoch die 12.te und die 6.te...
    in der 12.ten liebe ich echt fast jede episode! genau wie in der ersten staffel-hälfte der 13.ten staffel..
    und die 6.te hat auch super plots!
    wobei ich die 6.te schon fast eher zu den neueren zählen würde, weils da irgendwie ja schon nen umbruch gab (kenny nicht dabei (was auch das einzige ist was ich an dieser staffel nicht so gut fand)..und der stil sieht in meinen augen irgendwie moderner aus..)


    was mir persönlich nicht ganz so gut gefällt sind die ganz alten episoden/staffeln..also 1-3..
    natürlich gabs da auch gute episoden (plots)..aber ich mag die entwicklung der charaktere, auch den neueren zeichenstil usw..und all das kommt eben erst etwas später richtig zum ausdruck..
    am besten find ich hierbei natürlich die entwicklung von cartman.. ;)
    in den ersten staffeln/alten episoden war er einfach nur ein unsympathisches fettes arschloch-kind das alle und jeden beleidigt hat..
    das tut er heute natürlich auch noch..und vermutlich ist er auch eher noch unsympathischer geworden..ABER..hinter seinem verhalten steckt mittlerweile viel mehr "tiefgang" (..oder keine ahnung wie man das genau nennt *g*)..
    er focusiert sich mehr auf spezielle gruppen, man erfährt mehr von seiner denkweise, er schmiedet krasse pläne usw! so gefällt er mir auf jedenfall viel besser als am anfang..


    von daher..
    ich mag sowohl alte als auch neue episoden, aber stil-mässig und auch von der charakter-entwicklung etc bevorzuge ich im endeffekt dann doch die neuen (und mittel-alten) :)

  • Mir geht es auch so, dass ich in jeder Staffel meine Favoriten habe, aber auch Folgen, die ich nicht so sehr mag. Die 4. Staffel fand ich zum Beispiel insgesamt sehr stark und von gleichbleibender Qualität, aber auch die erste Hälfte der 13. Staffel konnte mich noch richtig positiv überraschen.


    Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den frühen und neueren Staffeln. Viele Themen wurden nach über 200 Folgen schon behandelt und deshalb ist es schwer, noch interessanten Stoff zu finden, der nicht schon in ähnlicher Form vorkam. Daüfr finde ich, dass man sich mit den Jahren sowohl von der Optik als auch von der Charakterisierung der Figuren her unheimlich weiter entwickelt hat. Für mich ist South Park immer noch South Park, die detailreichere "Grafik" dient nur dazu, dem ganzen mehr Atmosphäre zu geben. Düstere Folgen wie "The Coon" oder "Britney's new Look" wären in den ersten Staffeln gar nicht möglich gewesen, oder hätten zumindest komplett anders gewirkt. Deshalb befürworte ich bei aller Nostalgie, dass South Park nicht streng an seinem Zeichenstil fest hält, sondern sich weiter entwickelt. So können neue Geschichten erzählt werden und es wird nicht langweilig.

  • Zitat

    Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den frühen und neueren Staffeln. Viele Themen wurden nach über 200 Folgen schon behandelt und deshalb ist es schwer, noch interessanten Stoff zu finden, der nicht schon in ähnlicher Form vorkam. Daüfr finde ich, dass man sich mit den Jahren sowohl von der Optik als auch von der Charakterisierung der Figuren her unheimlich weiter entwickelt hat. Für mich ist South Park immer noch South Park, die detailreichere "Grafik" dient nur dazu, dem ganzen mehr Atmosphäre zu geben. Düstere Folgen wie "The Coon" oder "Britney's new Look" wären in den ersten Staffeln gar nicht möglich gewesen, oder hätten zumindest komplett anders gewirkt. Deshalb befürworte ich bei aller Nostalgie, dass South Park nicht streng an seinem Zeichenstil fest hält, sondern sich weiter entwickelt. So können neue Geschichten erzählt werden und es wird nicht langweilig.

    Stimmt eigentlich, z.B. die Graphik bei "BFF-Best Friendd Forever" war schon ziemlich gut und mit der grafik der alten Staffeln wäre die Episode tatsächlich längst nichht so gut gewesen.


    Ich finde, dass man South Park ziemlich gut aufteilen kann.
    Die Folgen der Staffeln 1-7 waren einfach genial, abgedreht zwar auch satirisch und mit intelligentem Humor aber eben auch ein bisschen ekelig und fäkalhumorlastig (hab nichts gegen, man sollte nur keien ganze Folge daraus machen)


    Ab Staffel 8 beginnt für mich eine andere Serie, die zwar auch wirklich genial ist aber mit den alten Staffeln nicht mehr wirklich viel zu tun hat.
    Der stil hat sich enorm verändert, nicht nur wegen den Zeichungen, Cartman und Kyle haben eine große Wandlung erfahren, die story ist nicht mehr ganz so abgedreht und es gibt vor allen Dingen nicht mehr annähernd so viel Fäkalhumor (außer in "Mystery of the Urinal Deuce" und Cartoon Wars II").


    Ich find's ein bisschen schade, dass die Interesse an diesem Thread marginal zu sein scheint.
    Ich hatte gehofft, dass eine interessante Diskussion entsteht.

  • Zitat

    meine lieblings-staffel sind dennoch die 12.te und die 6.te...
    in der 12.ten liebe ich echt fast jede episode!

    Wirklich?


    Ich finde, dass die 12Staffel mit der 2.ten die schlechteste ist, obwohl ich 2-3 Episoden noch nicht gesehen habe.
    Sie hat zwar auch ganz gute Episoden, wie "Overlogging", "About Last Night...", oder "Super Fun Time", aber meiner Meinungnachviel mehr langweilie Episoden wie "Pandemic I&II", "The Ungroundable", oder "Elemetary School Musical" und die, die ich noch nicht gesehen habe interessieren mich kein bisschen.


    Staffel 6 dagegen ist wirklich genial da gibt's viele erstklassige Folgen, wie "A Ledder to Heaven","Child Abduction Is Not Funny", "Fun With Veal", "Red Sleight Down",und "Death Camp Of Tolerance".

  • Wirklich?


    Ich finde, dass die 12Staffel mit der 2.ten die schlechteste ist, obwohl ich 2-3 Episoden noch nicht gesehen habe.
    Sie hat zwar auch ganz gute Episoden, wie "Overlogging", "About Last Night...", oder "Super Fun Time", aber meiner Meinungnachviel mehr langweilie Episoden wie "Pandemic I&II", "The Ungroundable", oder "Elemetary School Musical" und die, die ich noch nicht gesehen habe interessieren mich kein bisschen.


    Staffel 6 dagegen ist wirklich genial da gibt's viele erstklassige Folgen, wie "A Ledder to Heaven","Child Abduction Is Not Funny", "Fun With Veal", "Red Sleight Down",und "Death Camp Of Tolerance".



    also die 12.te staffel fand ich grad wegen episoden wie "elementary school musical" und "the ungroundable" am besten! aber auch wegen "tonsile trouble", "breast cancer show ever", "overlogging", "eek! a penis" usw..das waren einfach alles starke episoden..
    und allgemein sehr cartman-lastig.. *g*
    nur "pandemic" mocht ich auch nicht so gern.. (war zwar auch nicht schlecht, aber halt nicht so mein genre..)


    generell find ich dass sie nen guten lauf hatten..11 staffel, 12 staffel und erste hälfte von der 13.ten! die episoden find ich fast durch weg alle genial..
    (hab extra nochmal in die epiosoden-liste geguckt)
    zusammen mit der 6.ten wie gesagt meine lieblings-staffeln!!


    aber es kommt halt auch immer drauf an welches genre man bevorzugt..
    "boys being boys" und schulalltag, abteuer oder total abgedreht..
    ich für meinen geschmack bevorzuge halt eher diese alltags- und schul-episoden..und da wurde in den genannten staffeln halt reichlich von geboten.. :)

  • Ich persönlich sehe die "Teilung" so:


    Staffel 1-4: Am Anfang hat man noch viel ausprobieren müssen und das merkt man den Folgen an. Die Drehbücher waren unausgereift und es war die Regel, dass mehrere unzusammenhängende Handlungen verknüpft wurden, um auf 20 Minuten zu kommen. Trey und Matt beschreiben dies selber z.B. in den DVD-Kommentaren. Man war außerdem technisch noch sehr eingeschränkt, was zum einen dazu geführt hat, dass man noch keine topaktuellen Ereignisse einbauen konnte. Zum anderen sah die Serie natürlich "billiger" aus und man konnte detailreiche Szenen nicht umsetzen. Heute gibt es da keine Grenzen mehr, aber damals kam es oft vor, dass sich das Team fragen musste: KÖNNEN wir diese Szene so überhaupt einbauen? Die Folgen der ersten 4 Staffeln sind sympathisch und es gibt viele Highlights, die mit aktuellen Folgen mithalten können. Aber für mich ist das trotzdem eine Art "Selbstfindungs- und Lernphase" gewesen.


    Mit Staffel 5 kam dann für mich der große Schnitt. Diese Staffel fand ich nicht unbedingt besser als die 4., aber es machte den Eindruck, als hätten sie ihren Stil gefunden (nicht nur optisch, sondern die Mischung aus Charakterbezogenen Folgen, Kommentaren zum aktuellen Zeitgeschehen und Parodien). Gleichzeitig begannen sie aber auch, gezielt mit dem zu brechen, was die ersten 4 South Park Staffeln ausgezeichnet hat: Kennys Tod, Chefs Lieder und andere Running Gags wurden zurückgeschraubt. Neue Charaktere wurden eingeführt und standen auf einmal mehr im Mittelpunkt als die alten. Mrs. Crabtree musste sogar ganz sterben. Da die ersten 4 Staffeln bei Best Ofs bewusst außer acht gelassen werden denke ich, dass Trey Parker und Matt Stone es auch so sehen, dass sie erst ab der 5. wirklich sicher bei dem waren, was sie tun.
    Ab diesem Zeitpunkt hat sich finde ich gar nicht mehr so viel an South Park verändert. Die Effekte wurden besser, klar, aber das war eine schleichende Entwicklung.


    Also fängt für mich die zweite "South Park Hälfte" nicht mit der 8. Staffel an, denn zwischen Staffel 6, 7, 8 und 9 sind die Unterschiede für mich nicht mehr so groß gewesen.

  • Ich persönlich würde die "Selbstfindungs&lernphasse" eher in die Staffeln 1-2 setzten, da sogar die Charaktere der Kinder total unausgereift und sich extrem ählich waren.
    Meiner meinung nach war South park damals noch dass, wofür es viele Leute auch heute noch (Dank RTL-ich hasse diesen Sender) halten, nämlich eine Aneinanderreihung von Schimpfwörtern und Ekelwitzen, zu dieser Zeit hatte die Serien kaum satirische Elemente, natürlich gabe es auch hier Ausnamen wie "Death", "Starvin Marvin", "Gnomes","Terrance&Phillipp in "Not Without my Anus" oder "The Prehistoric Ice Man".


    In der dritten Staffel wandelte sich South Park IMHO in das, was es jetzt ist.
    Die Serie wurde sehr satirisch und gesellschaftskritisch " Rainforest Schmainforest","Chinpokomon", "Starvin Marvin in Space","Cartman's Silly Hate Crime 2000" oder "Does The Handicapped go to Hell?".
    Aktuelle Geschehen wurden aufgegriffen "Quintuplets 2000" oder "Osama Bin Laden has Farty Pants".(Zwar nicht sehrzahlreicch, aber immer hin etwas).
    Und die Charaktere wandelten sich zu dem, was sie jetzt sind,
    Cartman wurde rassistisch und noch assozialer "Rainforest Schmainforest","Mr.Hankey's Christmas Classics", oder "The Red Badge of Gayness".
    Kyle wurde so sensibel wie wir ihn heute kennen "The Tooth's Fairy Tat's".
    Cartman begann gegen Stan und Kyle zu arbeiten, es gab sogar schon eine erste Cartman vs. Kyle ähnliche Episode "Charokee Hairs Tampons".
    Und zum ersten mal wird klar, dass Stan und Kyle eigentlich gute Freunde sind und immer zusammenhalten "Charokee hair Tampons".


    Vielleicht habe ich die Trennung auch einfach deshalb zwischen der 7.und 8.Staffel gesetzt weil ich South Park bis vor kurzem nur auf Deutsch gesehen habe und wir mit der 8.Staffel die scheiß Übersetztung mit wahrlos eingefügten Schimpfwörten von RTL los waren und sich MTV näher am Original hielt, war schon ziemlich viel ausmacht (Mittlerweile guck ich South Park so wie so nur auf englisch).
    Aber ich finde auch, dass der neue Zeichenstil sehr viel an der Serie verändert hat und wie ich in letzter Zet verstellen durfte nich nur zum Schlechten.
    Desweiteren fällt auf, dass die Handlungen ab der 8.Staffel kaum noch in South Park, sondern viel häufiger außerhalb stattfanden.

  • ZiB hat mal wieder wunderbar auf den punkt gebracht was im grunde auch meine gedanken sind.. *g*
    für mich kam ab staffel 6 der grosse umbruch..aber bei staffel 5 hat man auch schon veränderungen wahrgenommen..
    diese staffeln waren einfach anders und besser als staffel 1-4! wobei ich staffel 4 eigentlich auch noch recht gern mag! 4 war in meinen augen halt die beste von den alten.. :)


    ab staffel 6 (wahrscheinlich schon ab 5, wie ZiB eben erklärt hat) war der stil einfach anders..und seitdem haben sie sich stetig weiter entwickelt und verbessert! sowohl zeichenstil- als teilweise auch plot-mässig! es wurde halt alles immer aktueller usw..
    und grad die entwicklung des zeichenstils mag ich!! für mich ist south park dadurch auf jedenfall besser geworden..
    mit staffel 5/6 haben sie sich zum ersten mal richtig gesteigert...und während staffel 11 bis erste hälfte 13 hatten sie meiner meinung nach (episoden/plot-mässig) nach ihre hoch-zeit; aber das ist dann wieder geschmackssache..
    jedenfalls läuft south park kontinuierlich weiter ohne sich dabei gross zu verschlechtern.. (das mal ein plot nicht so gut ist kann natürlich vorkommen, aber das ist wie gesagt dann ja eher geschmackssache)! der stil ist auf jedenfall gut so wie er ist und ich bin froh dass sie sich soweit verbessert haben..und das mit zunehmenden technischen möglichkeiten vll sogar noch weiterhin tun werden/können.. :)

  • Bis zur zwölften Staffel, also von Staffel 1 - 11 habe ich an keiner Staffel was auszusetzen, im Gegenteil: Alle haben unglaublich gute Folgen und sorgen für viele Lacher und viel Abwechslung. Die zwölfte Staffel war auch noch sehr witzig, zwar etwas schlechter, aber teilweise auch noch sehr cool. Die dreizehnte Staffel fand ich weitaus schwächer. Irgendwas hat da gefehlt. Vermutlich die Lacher bei der ganzen Kritik, die dort viel zu eindeutig war. Oft wurden die Geschichten cool gemacht, aber an Folgen, die an die ersten elf Staffeln herankommen, kann ich mich leider nicht erinnern. Die war dafür einfach zu unlustig, finde ich.

  • Zitat

    Bis zur zwölften Staffel, also von Staffel 1 - 11 habe ich an keiner Staffel was auszusetzen, im Gegenteil: Alle haben unglaublich gute Folgen und sorgen für viele Lacher und viel Abwechslung. Die zwölfte Staffel war auch noch sehr witzig, zwar etwas schlechter, aber teilweise auch noch sehr cool. Die dreizehnte Staffel fand ich weitaus schwächer. Irgendwas hat da gefehlt. Vermutlich die Lacher bei der ganzen Kritik, die dort viel zu eindeutig war. Oft wurden die Geschichten cool gemacht, aber an Folgen, die an die ersten elf Staffeln herankommen, kann ich mich leider nicht erinnern. Die war dafür einfach zu unlustig, finde ich.


    Mir gehts auch ungefähr so, obwohl ich die 2.Staffel schon ziemlich schwach fand.
    Die 12,Staffel war, wie ich schon häufig erwähnt habe ein Tiefpunkt, aber meiner Meinung nach ging es in der ersten Hälfte der 13.Staffel wieder aufwärts, besonders wegen der Kritik (Ich liebe "Margatritaville","The Coon" und"Fatbeard"), die zweite Staffelhälfte war hingegen wieder schlecht.


    Mich regen nur diese Leute auf, die South Park seit Staffel 10 totreden, obwohl sie garnicht merken, dass viele Leute die neuen Episoden mögen, also kann eine Serie nicht tot sein.
    Bei den Simpsons ist das anders, die meisten Leute in Deutschland hassen die Folgen seit der 10.staffel, diese Sendung kann man als mit Recht (Zu mindest in Deutschland) totreden.


    Ich glaube nicht, dass Trey und Matt solche Folgen wie "Cartoonwars I&II", "Go God Go I&II", 2With Apologises to Jesse Jackson","The Snuke","Imagiantionland I,II&III","Margaritaville" etc produziert hätten, wenn sie keine Lust mehr hätten.


    Mich stört jedoch an den neuen Folgen ein wenig, dass alte Charaktere kaum noch auftauchen wie z.B. Jimbo, Ned, Gott, Satan, Mr.Mackey, Officer Babrady, etc.

  • Zitat

    Mich stört jedoch an den neuen Folgen ein wenig, dass alte Charaktere kaum noch auftauchen wie z.B. Jimbo, Ned, Gott, Satan, Mr.Mackey, Officer Babrady, etc.

    Das ist wahr! Das geht mir genauso. Die Nebencharaktere werden zu wenig mit einbezogen. Alle, die du aufgezählt hast, haben echt für große Lacher gesorgt. Vielleicht wird das ja mal wieder was.

  • Zitat

    Das ist wahr! Das geht mir genauso. Die Nebencharaktere werden zu wenig mit einbezogen. Alle, die du aufgezählt hast, haben echt für große Lacher gesorgt. Vielleicht wird das ja mal wieder was.

    Jesus ist nach seiner Auferstehung leider auch nie wieder vorgekommen, er war einer meiner Lieblingscharaktere.


    Was ich jedoch an den neuen Folgen sehr gut finde ist, dass die Handlungen nicht nur in South Park sondern auch außerhalb statt finden.

  • Ich unterscheide eigentlich auch nicht wirklich nach neu oder alt sondern nach Qualität. Viel interessanter finde ich die Entwicklung der Serie über die Jahre hinweg. Vor allem wenn man sie mit anderen Cartoon-Serien vergleicht. Während bei nahezu allen Serien genauso wie bei South Park optisch nachgebessert wurde (HD, Animationen etc.), was ja auch völlig legitim ist, solange sie nicht den Grundton der jeweiligen Serie verändern, sind gerade bei den Simpsons sowohl thematisch als auch qualitätstechnisch deutliche Schwächen zu erkennen. Das trifft natürlich nicht auf alle Folgen zu (es gibt auch neue Folgen von den Simpsons die ich genial finde), aber gerade weil bei SP im Gegensatz zu Simpsons und Co alles von Matt und Trey geschrieben wird, ist diese kontinuierliche Aufrechterhaltung der Qualität (trotz vereinzelter Stinker - aber Geschmäcker sind ja schließlich unterschiedlich) in dieser Serie höchst bemerkenswert. Die Serie hat sich immer weiter entwickelt, ist sich selbst aber treu geblieben und sorgt nach wie vor für Überraschungen.

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    This is not jumping the shark. This is jumping the shark, coming back, shooting it in the balls, raping it, eating its flesh, consuming its soul, mounting its head on the wall, and doing the same thing to 12 more sharks just to be safe.

  • Ich habe in den letzten Tagen vermehrt neue Folgen gesehen und diesmal ist mir besonders aufgefallen, dass die gags und Anspielungen viel versteckter und nicht so offensichtlich sind, wie in den alten Folgen, besonders dadurch wirkt die Serie viel erwachsener und das gefällt mir (die alten Folgen natürlich auch).


    Aber mir ist auch etwas anderes aufgefallen. In den alten Folgen konnte jeder etwas mit den Themen anfangen, egal ob er in Norwegen oder Ägypten wohnt, aber die neuen Folgen, ab Staffel 10 sind viel mehr auf den amerikanischen Markt zugeschnitten, es werden z.B. Serien parodiert, die nur in USA bekannt sind undd generell gibt es mir in den neuen Folgen zu viele Talkshowparodien.


    Was aber nicht heißen soll, dass ich die neuen Folgen jetzt nicht mehr mag, icch finde sie immernoch genau so gut, wie die alten.

  • Aber mir ist auch etwas anderes aufgefallen. In den alten Folgen konnte jeder etwas mit den Themen anfangen, egal ob er in Norwegen oder Ägypten wohnt, aber die neuen Folgen, ab Staffel 10 sind viel mehr auf den amerikanischen Markt zugeschnitten, es werden z.B. Serien parodiert, die nur in USA bekannt sind undd generell gibt es mir in den neuen Folgen zu viele Talkshowparodien.

    Da stimm ich dir total zu, das ist mir auch aufgefallen. Aber meiner Meinung nach zieht sich das durch alle Staffeln. Und ist auch in jeder Amiserie so zu finden. Z.B. bei den Simpsons. Da ist es sogar noch fast schlimmer finde ich.




    Um die Frage des Threads zu beantworten bin ich mal den Episodenguide durchgegangen. Also ich muss sagen, dass mir die Staffeln 1 und 2 wirklich nicht gefallen. Die Gründe wurden hier schon genannt. Ich finde den Zeichenstil nicht sonderlich gut, weil man mit ihm einfach nicht viel lustiges anfangen kann. Die Figuren können ja nur hin und her wackeln. Auch die Charaktere sind noch ganz anders. Mein Lieblingsszenario ist Kyle vs. Cartman, oder Cartman, der irgendeinen kranken Plan verfolgt. Aber Kyle ist noch nicht so ganz der Kyle aus den späteren Folgen, und Cartman ist etwas völlig anderes. Auch meine sonstigen Lieblingscharakter neben Cartman, nämlich Butters und Randy March sind in den ersten Folgen noch ganz blaß und humorlos. Die Hauptnebencharaktäre aus den ersten zwei Staffeln würde ich mal als Chefkoch und Kenny bezeichnen. Und die mag ich eigentich beide nicht ganz so sehr wie Butters und Randy ;)


    Staffel 3 finde ich da schon erheblich besser. Ich spüre da einen richtigen Knick. Während ich zwischen Folgen aus der 1. und 2. Staffel überhaupt nicht unterscheiden kann ist das bei der 3. Staffel ganz anders. So wirklich aus allen anderen Staffeln hervorstechende Folge gibt es für mich in der 3. aber noch nicht. Keine meiner Lieblingsfolgen ist in der 3. Staffel.


    Die 4. Staffel finde ich dann nochmal erheblich besser als die 3. In der 4. sind wirklich einige geniale Folgen drin (Fat camp, Zahnfee-Mafia & Co und noch ein paar mehr)



    Die 5., 6., 7., 8. und 9 Staffel finde ich dann durchgängig richtig klasse. In allen dieser Staffeln sind geniale Folgen dabei, aber natürlich auch immer die ein oder andere mit der ich nichts anfangen kann. Und die 10. und 11. kann man da auch mit dazuzählen.



    Die 12. finde ich ein klein wenig schwächer. Pandemic war nicht so mein Ding, und die meisten anderen der Folgen auch nicht so.



    Die 13. finde ich genauso wie die 12. Nicht mehr so gut wie die "Mittleren" die ich aufgezählt habe.



    Und die 14. weiß ich jetzt noch nicht. Ich befürchte aber, dass ich die nochmal schwächer finde. Bisher bin ich nicht so begeistert.



    Jetzt stellt sich die Frage ob man das schon als Trend sehen kann. Ich hoffe es nicht ;)

  • Da stimm ich dir total zu, das ist mir auch aufgefallen. Aber meiner Meinung nach zieht sich das durch alle Staffeln. Und ist auch in jeder Amiserie so zu finden. Z.B. bei den Simpsons. Da ist es sogar noch fast schlimmer finde ich.

    Das stimmt, in den Simpsons gibt es wirklich noch viel mehr Anspielungen auf Irgndwelche Ami Talkshows, aber außer "Starvin Marvin in Space" und "Professor Chaos" fallen mir spontan keine anderen alten Episoden ei in denen es um Soaps/ Talkshows geht.

  • Das stimmt, in den Simpsons gibt es wirklich noch viel mehr Anspielungen auf Irgndwelche Ami Talkshows, aber außer "Starvin Marvin in Space" und "Professor Chaos" fallen mir spontan keine anderen alten Episoden ei in denen es um Soaps/ Talkshows geht.

    Ja, ich meinte eigentlich gar nicht speziell Soaps oder Talkshows, sondern eher allgemein Dinge, die in den USA jeder weiß, im Rest der Welt aber eher niemand. Da werden auch oft solche B-Promis parodiert, z.B. die Jared aus Jared hat Aids, oder auch in der Folge mit dem Trapper Keeper, als diese eine Tussi kommt und sich mit dem Gerät verbindet. Ich hab vorher noch nie von der gehört, ich kann nur aus dem Zusammenhang halt darauf schließen, dass sie eine intolerante abgehobene Zicke sein muss.


    Aber anscheinend werden Episoden dann doch in erster Linie für den amerikanischen Markt gemacht.