"Boys being Boys" oder lieber abgedreht ?

  • Hallo,


    mal wieder eine kleine Umfrage von mir.


    Was mögt ihr lieber, Folgen in denen sich die Kinder eben wie ganz normale Kinder verhalten, wie in "The List" oder "Marjorine", oder lieber total abgedrehte Episoden, wie "Red Sleight Down", "Starvin marvin in Space",etc. ?


    Ich persönlich mag abgedrehte Episoden um einiges lieber, die story ist meistens spannender und außerdem ist das einfach einer der Hauptgründe, warum ich South Park sehe.
    Ganz normale Schulfolgen finde ich meistens eher langweilg (mit Ausnahmen), weil mich allein schon die story weniger interessiert, außerdem kommt es mit so vor, als sein die Schulfogen weniger gesellschaftskritisch (ein anderer Hauptgrund, warum ich South park sehe).

  • Du hättest "Child" durch "Boys" ersetzen sollen, dann hättest du Ergebnisse zu anderen Threads bekommen, diese Formulierung kommt von bestimmten Usern nämlich gerne in Episodenbewertungen vor und wird von anderen bestimmten Usern nicht mehr so gerne gelesen. ;) Wir hatten das Thema auch glaube ich schon mal, ich erinnere mich jetzt spontan aber nicht an den Thread.
    Wenn du Umfragen erstellen willst, solltest du übrigens immer auch selbst etwas dazu zu sagen haben und nicht einfach nen Thread eröffnen nach dem Motto "Hier könnt ihr reinschreiben". Das kommt nicht so gut. Nur als freundlicher Hinweis. ;)

  • Ja, "Boys being boys" ist schon ein fest stehender Begrif. Aber ich habe mal kurz gesucht und selber keinen Thread zu dem Thema gefunden - also warum nicht, das Thema wird ja oft genug angesprochen, wenn eine neue Folge gelaufen ist.


    Ich selber kann es gar nicht so eindeutig beantworten, weil es für mich bei South Park auf die Mischung ankommt.
    Die klassischen Schulfolgen mag ich sehr, weil sie einem die Charaktere näher bringen und meistens einen subtileren Humor haben. Aber wenn es nur sie gäbe, wäre es auf die Dauer zu langweilig. Die Kinder müssen auch mal total verrückte Abenteuer erleben oder auf Promis treffen. Was ich allerdings immer wichtig finde ist, dass sie sich noch halbwegs kindlich benehmen und von den Erwachsenen so behandelt werden. Die Folge in der sie als Polizisten eingestellt wurde, hat mir deshalb überhaupt nicht gefallen. Und als sie die Talentagentur gegründet haben, mit Wing herumgereist sind und dann auch noch in eine Schießerei verwickelt wurden - das war zu viel. Dann ist es für mich nicht mehr lustig, weil der Kontrast zur kindlichen Naivität komplett abhanden kommt. Butters als Zuhälter war lustig, solange es auf dem Schulhof statt gefunden hat. Ihn dann mit echten Prostituierten zu zeigen, die ihn nicht wie ein Kind behandeln war mir zu platt. Die Anspielungen hat man vorher auch verstanden, wir sind schließlich nicht blöd.


    So gesehen ist mir "boys being boys" auf das Verhalten der Kinder bezogen sehr wichtig. Die Handlung an sich darf aber ruhig verrückt sein und an verschiedenen Orten spielen. Schade ist es nur, wenn es in einer Staffel bloß 1 oder 2 Schulfolgen gibt, denn es sind nun mal Schüler, und in dem Alter ist das der wichtigste Ort, den man besucht.

  • Folgen, in denen sich die Kinder nicht wie Kinder benehmen gefallen mir auch nicht, wie z.B. "Wing", das passt einfach nicht, aber reine Schulfolgen, wie "Elementary School Musical" finde ich ziemlich blöd, ich, es muss einfach irgendtetwas abgedrehtes bei South Park geben, das gehört für mich dazu.

  • Ich hab ja öfter als genug geschrieben, dass ich Folgen besser und plausibler finde, in den die Jungs weitmöglichst wie Kinder/Schüler leben und behandelt werden.
    Das muss nicht heissen, dass sie in möglichst vielen Folgen in der Schule zu sehen sein müssen.
    Aber ich halt nicht wirklich viel davon, wenn beispielsweise in den ersten paar Staffeln den Kindern dies und jenes verwehrt bleibt, weil sie dafür zu jung wären z.B. und später dürfen sie alleine quer durchs Land fliegen, können einfach so Promis besuchen, sich als Vertreter oder Beamte ausgeben usw.
    Das Beispiel mit den Prostituierten hat ZiB ganz gut getroffen, so etwas stört mich ebenso.
    Ausnahmen sind Folgen, wo es immer noch sowas wie eine Erklärung gibt: in Folge 203 "Chicken Lover" wird Cartman zum Hilfspolizisten, aber immerhin wünscht er sich das ausdrücklich und Officer Barbrady hat als einziger Polizist in South Park keine große Auswahl an Alternativen (und die Zeit hat gedrängt ;)).

  • Die abgedrehten Folgen sind zwar sehr gut, aber ich würde mir in aktuellen Staffeln auch mal wieder Boys being Boys Storys wünschen wie sie in den ersten 3 Staffeln vorkamen. Mir persönlich gefällt es halt wie die 4 mit altäglichen Themen doch auch ganz lustige Geschichten erleben können.

  • TweeeK : Alltägliche Geschichten wie in den ersten 3 Staffeln... so wie eine Zombie-Invasion, mutierte Truthähne und Unterhosenwichtel ganz alltäglich sind? ;) Nein, ich versteh schon, was du meinst... Die Storys waren zwar schon immer abgedreht, aber früher war doch ab und zu noch - zumindest vom Thema einer Folge her - etwas mehr Realitätsbezug da, z.B. bei Themen wie Scheidung, Heimunterricht oder Windpocken-Partys. Wobei man nicht sagen kann, dass South Park in den neueren Folgen die Realität komplett ignoriert.


    Ob abgedrehte Storys oder "Boys being boys"-Folgen besser sind? Ich finde, es kommt irgendwie immer drauf an. Ich persönlich mag die eine oder andere abgedrehte Folge sehr gerne, besonders wenn die Abgedrehtheit so richtig schön lächerlich ist, wie z.B. beim "Pandemic"-Zweiteiler. "Boys being boys" ist meistens gut, wobei es auch auf das Thema ankommt. Aber am liebsten sind mir doch meistens Folgen, die zwar etwas abgedreht sind, aber wo die Jungs sich immerhin noch einigermaßen wie Kinder benehmen bzw. einfach zeigen, dass sie noch Kinder sind. Da bin ich also ähnlicher Meinung wie ZiB und auch andere hier.

  • Für mich ist die Mischung bei South Park immer das Interessanteste. Ich will weder nur normale Folgen, noch nur abgedrehte. Ich mag es, dass man bei South Park nie weiß, was einen als nächstes erwartet (bis zur ersten Vorschau zumindest). Beide Kategorien haben bereits tolle Episoden vorgelegt und genau diese Abwechslung will ich auch weiterhin haben. Die Geschichte um Cthulu ist da ein schönes Beispiel, da hier beides vereint wurde. Cartman steckte in einer unrealistischen, die anderen Kinder in einer realistischen Rolle. Ich beziehe mich damit nicht auf Kenny oder diesen Bonbontypen. Stan, Kyle, Clyde und so weiter waren im Grunde vollkommen normal und haben nichts ungewöhnliches unternommen. Sie haben Helden gespielt und Süßigkeiten verkauft. Alles andere kam nur durch Cartman zu ihnen.


    Für mich gibt es aber sowieso fast keine richtige "Boys-being-boys"-Folge (bäh), da doch wirklich so gut wie immer etwas merkwürdiges passiert. In der Asspen-Folge kann man die Art und Weise, wie die Kinder behandelt wurden, auch nicht als "echt" bezeichnen. Von den Monsterbrüsten will ich gar nicht erst anfangen. Selbst in der ersten Staffel (Beefcake) spielte sich zwar vieles in schulischer Umgebung ab, war aber nie realistisch. Den Anspruch habe ich auch gar nicht. Ich mag es, wenn South Park einfach mal ein wenig abgeht. ZU übertrieben war es mir bisher noch nie. "Crime-Stoppers" fand ich z.B. ziemlich geil. Es trifft eher meinen Geschmack, wenn die Kinder in keine kindsgerechten Situationen kommen (Butters als Pimp ist da auch ein gutes Beispiel).


    Darum lasse ich mich auch selten auf diese Diskussion ein. Es gibt für mich wenige "BBB"-Folgen. Diese als Standard zu sehen, finde ich falsch. Ich mag es abgedreht. Es darf sich nur nicht wiederholen. 20 Crab-People-Episoden will ich natürlich auch nicht. Aber hin und wieder? Gerne. Aliens? Monster? Nutten? Her damit. Kinder gehen zur Schule? Habe ich auch nichts gegen einzuwenden. Hauptsache jemand schiebt sich am EInde ein Tier in den Arsch. Wenn dieses Tier dann Paris Hilton ist, habe ich natürlich auch nichts dagegen.

  • Hmm, ich habe die Folgen eigentlich nie so unterschieden. Ab dem Moment, wo eine Folge witzig ist und mir gefällt, ist sie gut. Sorgt sie bei mir für exessive Lachanfälle ist es eine Hammerfolge. Aber dabei habe ich bislang noch nie darauf geachtet, ob es nun eine BBB-Folge oder eine abgedrehte Folge ist. Aber da muss ich meinen Vorpostern zustimmen, RICHTIG normale Folgen gab es nie und das macht ja auch die Serie aus. Wer sich darüber beschwert, dass bestimmte Folgen nicht realistisch sind, ist sowieso in der falschen Serie. Sie lebt einfach von Übertreibungen und absurden Situationen, die in der Realität so niemals vorkommen würden. Man denke nur mal an die Ursprünge von South Park, an Frosty vs. Santa oder an die erste richtige South Park Folge (Cartmans Alien-Analsonde...noch Fragen? :D ).
    Na gut, ich denke mal, dass es in der Ursprungsfrage nicht um den Realismusgehalt in South Park ging. Aber die Übergänge sind da echt fließend. Das Beispiel "Marjorine" ist da auch nicht sehr representativ, da diese Folge einige sehr abgedrehte Elemente enthält (Explosion, das Labor...).
    Ich kann es nicht wirklich beantworten, weil ich nie darauf geachtet habe, was das jetzt für eine Art von Folge ist. Mir gefällt die Serie einfach so wie sie ist.

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    This is not jumping the shark. This is jumping the shark, coming back, shooting it in the balls, raping it, eating its flesh, consuming its soul, mounting its head on the wall, and doing the same thing to 12 more sharks just to be safe.

  • Oh,ich mag die abgedrehten Folgen nicht so gerne.Das ist aber bei allen Serien bei mir so,auch bei den Simpsons,etc.
    Daher mag ich auch den 3teiler Fantasieland nicht so gerne :thumbdown: ,wie die meisten hier.
    Ich mag die "normalen" Folgen wie "Die Liste","4.klasse","Flaggenkrieg".etc. einfach mehr. :thumbup:

  • Ich finde Folgen, die beispielsweise im Pentagon oder so weit her geholten Plätzen spielen, extrem doof, als wenn es einfach um eine kleine Story in South Park geht - ohne dass South Park mit abgedrehter Handlung das Zentrum des Weltgeschehens wird.

  • Ich bevorzuge die “Alltags” oder “Schulfolgen”.Ich mag sie lieber als diese Folgen,in denen sie in andere Welten geraten...(abgesehen Fantasieland!Den Film fand ich echt richtig,richtig gut :) ) Ich finds einfach lustiger,wenn sie in dem kleinen Städtchen South Park ganz verrückte bzw.abgedrehte sachen machen.Das ist auch ein Grund,warum ich mir South Park so gerne ansehe.Diese übernatürlichen Wesen in South Park mag ich auch nicht besonders,was mit ein Grund dafür ist,warum ich normale Alltags/Schulfolgen lieber sehe :)

  • Ja, ich aender meine Meinung ziemlich schnell, aber mittlerweile mag ich die Folgen, in denen die Kinder einfach Kinder sind fast genau so gern, wie die abgedrehten Folgen, da gibt es einige wirklich geniale, wie "Follow That Egg", "Make Love, not Warcraft", "Guitar Queer-O","Quintuplets 2000" und noch viele mehr. Mir gefallen nur die Folgen nur die meisten Folgen nicht, die sich nur um die Kinder drehen, wie "The Losing Edge" oder " Marjorine", "Preschool" ist eine Ausnahme.

  • Also ich liebe die meisten Folgen, die ihr "Boys being boys" nennt ;) Gerade die Folgen die du aufgezählt hast finde ich super (The List und Marjorine und Vorschule).



    Ich mag aber auch andere Folgen, z.B. Kleine Kriminale, das ist die Folge wo die Jungs zu Ehrenbullen ernannt werden ;) Da fällt mir ein, dass ich allgemein jede Folge in der dieser behämmerte irische Bulle einen größeren Auftritt hat liebe ;) Der Charakter ist so geil.


    Aber eigentlich glaube ich, dass ich keinen Unterschied sehe. Es gibt von beiden Varianten Folgen die ich super finde, und solche die ich wohl nicht mag. Es kommt nur darauf an was die Folge daraus macht.

  • Ich finde der Mix macht es. Die Folge mit den Mormonen zum Beispiel hatte mit sehr gut gefallen aber auch die mit Robo Strisand und dem Dreieck. So ist es halt abwechslungsreich. :popcorn:


    Die Folgen mit dem Phantasieland gehört zu den wenigen bei den ich abschalte die fand ich nur beknackt. :staun:

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    we don't see things as they are

    we see things as we are