1414 - Créme Fraiche

  • Was Glotzfrosch sagt und außerdem war es ja nicht so, dass hier nur immer der gleiche Witz wiederholt wurde. Die Geschichte zwischen dem Shake Weight und Sharon war ja wie eine prototypische Affäre erzählt: erst gibt "er" ihr ein gutes Gefühl, macht ihr Komplimente, lädt sie in den Urlaub ein, dann wird aber klar, dass "er" sie nur sexuell ausnutzt und am Ende erwischt sie "ihn" sogar mit einer anderen. Das war doch ganz klassisches Storytelling.


    Die echte Anwendung des Shake Weight ist btw in der Folge so unverändert und damit selbst schon so lustig, dass man den Witz kaum albern oder überzogen nennen darf. :D

    eben!

  • Ich habe selber schon ein paar mal Werbung für diese "Fitnessgeräte" gesehen und habe mich deshalb gefreut, dass es eingebaut wurde. Die Dinger sehen aber auch wirklich lächerlich aus und die Assoziation ist nahe liegend!
    Und wie schon gesagt wurde: Dass es nicht nur bei einem simplen Gag blieb, sondern daraus eine ganze "Affäre" gesponnen wurde, war geschickt gemacht. Randy hatte auch eine schöne Rolle, es hat eigentlich alles gepasst.
    Die Coon-Trilogie hat mir persönlich zwar eine Spur besser gefallen, aber es war ein ordentlicher Abschluss für diese Staffel.

  • Ich hab mich auch extra hier angemeldet um euch allen zu sagen was ihr für einen beschissenen Geschmack habt.

    LOL! Wie erbärmlich!


    Also ich fand die Folge sehr gelungen. Die Terrance & Phillip Szene hätte ruhig etwas länger sein können (grins) aber alles in allem sehr amüsant. Der Shaker wurde ja gerade durch die Wiederholung erst richtig lustig. Das ist halt ein etwas anderer Humor, als einige so gern haben. Und gerade der macht South Park aus.

  • Ich fand, dass die Folge zu viel Interpretationsspielraum hat für eine normale South Park-Folge.
    Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich gerade ein Seminar in der Uni habe, wo es viel um Filme deuten etc. geht, aber mir war das fast schon zu metaphorisch alles.
    Die ganze Sache mit dem Shake-Weight und auch wie Randy sich benimmt, wenn er fernsieht etc.

  • Metaphergeladen war sie auf alle Fälle, aber wirklich viel Freiraum für Interpretation ließ sich doch nun wirklich nicht zu oder worauf genau beziehst du dich?

    Naja,imho ist es durchaus möglich, die ganze Geschichte als Metapher für folgendes zu sehen:
    Ein Mann gibt sich immer mehr dem Porno-Konsum hin und kann damit nicht aufhören. Schließlich wechselt er auch zu Telefonsex-Hotlines. Die Frau hat davon genug und beschließt, etwas für sich zu tun, wobei sie eine Affäre beginnt, von der sie Geld bekommt und sich damit quasi prostituiert.


    Vor allem halt diese Tatsache, dass aus dem Trainingsgerät GELD(!) kommt, nachdem man es benutzt hat, fand ich sehr "beladen".

  • Sorry, konnte die Folge erst gestern abend gucken.


    Meine Meinung: Ich halte "Créme Fraiche" für eine gelungene Folge, jedoch mit einigen Schwächen, die nicht unbedingt hätten sein müssen.
    Insofern würd ich diese Folge nicht unter meinen Lieblingsfolgen einreihen aber es gab viel zu lachen für mich :D


    Dass es wieder eine Randyfolge ist find ich auch etwas sonderbar. Keine Frage, ich mag diese Figur, aber muss man ihn ständig für sämtliche Storys ausschlachten, wo es doch noch mehr Figuren (und Väter in South Park!) gibt?
    Aber für Überraschungen ist er immer noch gut: ihm hätt ich z.B. nicht zugetraut, dass er da eine große Leidenschaft fürs Kochen entwickelt. In meinen Augen war er eher der Typ von Ehemann und Vater, der sich nach Feierabend und nachts mit einem Bier oder sowas auf die Couch verzieht, während Sharon das Kochen übernimmt.


    Um bei der Kochen-Story zu bleiben: ich find das nicht übel, wenn das Thema Kochsendungen auf den Arm genommen wird obwohl oder grad weil sie mir persönlich auf die Nerven gehen. Ich hab mich gewundert, warum das nicht früher in Angriff genommen wurde, Kochsendungen sind schon länger ein Trend.
    Dafür war ja klar, dass so mancher Starkoch es in die Folge schafft, nur so toll find ich das nicht. Wenn Randy in der Grundschule für die Kinder kocht und auf einmal sämtliche Starköche wie Jamie Oliver (immerhin der einzige, der mir was sagt) antanzen find ich das übertrieben und ziemlich an den Haaren vorbeigezogen. Man macht dann nicht viel mit diesen Köchen ausser ein paar visuellen Gags. Immerhin: viel Sendezeit bekommen sie nicht.


    Und Sharon und das Shake Weight...DAS ist herrlich, auch bevor ich nachschaute und entdeckte, dass es dieses Teil wirklich so gibt (mal abgesehen vom Kühlspray und so :D).
    Ich war hinterher fast schon von den Socken und ziemlich witzig im Allgemeinen ist die gesamte Nebenhandlung mit Sharon und dem Shake Weight, zu dem sie eine Art Beziehung aufbaut.
    @ZiB: Funfact fürs Planearium! Die Stimme des Geräts müsste Macintalk sein (die simulierte Sprachausgabe von Mac-Computern, die u.a. auch im Film "Wall-E" verwendet wurde).


    Die Kinder tauchen nur hier und dort auf, was ein bisschen dröge kommt, wenn sie lediglich ein wenig meckern dürfen über Randys Kochmanie, aufs Kantinenessen warten und Kamerateam spielen. Cartmans Verkleidungsszene hätte man sich fast schenken können, lustig war das nicht unbedingt.
    Die Sexualisierung des Ganzen (Kochen und Trainingsgerät) ist eigentlich ganz lustig, aber leider läuft sich auch das irgendwann tot. Wenn Randy beim dritten oder vierten Mal ein erregtes "oooooh!" ausstösst, wenn er auf irgendwas Soße gießt, mag man schon nicht mehr lachen. Aber es fällt auf: diese Folge verwendet diesselbe "Umkehrungs"-Methode wie die Folgen "Guitar Queer-O" (das "typische" Leben eines Rockstars, auf Videospiele übertragen) oder auch "Towelie" (wenn den Kids, die nur nach ihrer Konsole suchen, eine Geheimagentenstory aufgepfropft wird).


    Zum Schluss noch ein Logikfehler, der mir aufgefallen ist:
    - Wenn Randy grade von der Schule nach Hause hetzt und dann von Sharon "verwöhnt" wird, was macht Stan plötzlich im Gang? Sollte er nicht in der Schule sein?


    Kurzum: ja, ich hatte wieder was zu meckern, aber an sich ist das immer noch eine sehenswerte und lustige Folge, die ich mir gern auch ein zweites Mal früher oder später anschauen werde.

  • Naja, ganz schlecht war sie nicht, aber ich glaube ich hätte mich über einen 4. Teil (bzw. 5. Teil) der Coon-/Mysterion-Reihe mehr gefreut. Seit "Woodland Critter Christmas" gab es für mich eigentlich keine guten Staffel-Finalepisoden mehr - mit Ausnahme von "The List" in der 11. Staffel -, drum kann man doch zumindest sagen, dass meine geringen Erwartungen sogar übertroffen wurden. Die Entwicklung der Story und v.a. Sharons Rolle darin hätte ich so nicht erwartet und haben mich positiv überrascht. Aber so witzig die Komplimente machende, erregte Computer-Stimme des Shake Weight auch bei den ersten paar Malen war, nach der gefühlten 100. Szene damit war's nur noch fad. Das mit den zig Fernsehköchen fand ich dann auch sehr übertrieben und v.a. sinnlos, weil die Folge ja dann endete bevor der "Wettbewerb" aus war. Nicht dass es jemanden interessieren würde, wer nun neuer Chef-/Star-Koch der South Park Grundschule wird oder wer Jamie Oliver (auch der einzige, den ich kannte) nun am meisten zum Heulen gebracht hat. ;)


    EDIT: Ähnlich wie bei der letzten Folge gab es wieder eine kleine Änderung im Vorspann: Mint Berry Crunch flog oben im Bild mit ein paar Cerealien vorbei, und der Mysterion-Pappaufsteller ist auch wieder umgefallen.

  • Ich fand diese Folge nicht sooo berauschend. Ein paar gute Ansätze (Kochshows als Pornos dargestellt), aber insgesamt doch ziemlich flach. Auch Randy geht mir manchmal eher auf die Nerven. Und die Shake Weight Szenen waren einfach einen Tick zu langatmig.
    Trotzdem bei weitem keine schlechte Episode.

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    This is not jumping the shark. This is jumping the shark, coming back, shooting it in the balls, raping it, eating its flesh, consuming its soul, mounting its head on the wall, and doing the same thing to 12 more sharks just to be safe.