1506 – City Sushi

  • Ich war von der Episode nicht so richtig begeistert. Kritik an vorschneller Diagnose kindlichen Verhaltens als psychische Störung ist ein alter Hut, siehe z.B. das hier. Und mich hat gestört, dass Butters' Eltern sich wirklich sehr blöd anstellen mussten, damit dieser Plot abheben konnte. Der City Wok/City Sushi-Plot war am Anfang ein ganz netter Seitenstrang – wie sich die beiden in ihren Akzenten angeschrien und nicht verstanden haben war ganz nett, die Feststellung, dass keiner China und Japan auch nur versucht zu unterscheiden auch. Und der Laser-Eurodance-Auftritt in der Schule war richtig cool. Dass die beiden Storylines dann noch zusammengekommen sind finde ich normalerweise ja gut, aber das kam hier so unangekündigt und haltlos, dass man Trey & Matt mal an ihre (quasi eigenen) Worte an M. Night Shyamalan erinnern sollte: "That's not an idea, that's a twist!" :egal:


    Nett fand ich den ersten Ausbruch der Multiplen Persönlichkeitsstörung (was nicht Schizophrenie ist!) bei dem Therapeuten, einfach weil dieses Schnellfeuer-Durchswitchen durch seine Persönlichkeiten eine chaotische (und schön animierte) Freude war. Und bei der Paranormal Activity-Szene musste ich lachen.


    :5/10:

  • Das war wohl die erste Folge dieser Staffel, die mich nicht überzeugen konnte und ich bin extra so früh aufgestanden X( .


    Der Butters-Plot war am Anfang sehr witzig, ich fands genial, wie alle dachten, Butters hätte mehrere Persönlichkeiten, obwohl er nur (wie es ein Kind eben macht) gespielt hat. Mir hat anfangs auch gefallen, dass der Psychologe eine multiple Persönlichkeit hatte, aber später fand ich es eher nervig.


    Der Nebenplot hat mir dagegen sehr gefallen, besonders weil ich Japan und China auch nur schwer auseinander halten kann, darauf hätten sich Trey und Matt fokussieren sollen!


    Ich bin selber ein wenig erstaunt, das ich mit meiner Theorie garnicht mal so weit daneben lag.


    Aber insgesamt war mir besonders der Hauptplot ein wenig zu langartmig und die ständigen Persönlichkeitswechsel des Psychologen nervig.


    4,5/10 und ich drücke ein Auge zu und runde auf :5/10:

  • Ach, ich fand die Folge gar nicht so schlimm. Die Story mit Butters und dem Psychologen hat mir gut gefallen, sehr gut aufgebaut und schön gesteigert, bis hin zu diesem schönen Twist, der durchaus noch Potential für spätere Folgen bietet (auch wenn es sich Trey und Matt mit der Tatsache, dass die Bewohner zukünftig weiterhin so tun wollen, als wäre der City Wok Typ ein echter Chinese, etwas sehr einfach gemacht haben...keine charakterliche Auswirkungen etc....doch etwas sehr unglaubwürdig und gewollt).
    Der Subplot mit dem Japaner/Chinesen-Konflikt war überraschenderweise nicht so nervig wie gedacht, auch wenn sich der Gag nach einer Zeit etwas erschöpfte. Und ich bleibe dabei, Mr. Kim geht mir ziemlich auf den Zeiger mittlerweile; und dass er durch den Beschluss auf der Polizeiwache weiterhin normal dabeibleiben kann, macht das Ganze nicht besser.
    Der Twist (oder Tweeeeeeeeest) war schon haltlos und plötzlich, allerdings kann man ihn durchaus als kleinen Seitenhieb auf Hollywood oder erneut auf M. Knight Shyamalan sehen: Denn wie viele Filme gibt es mittlerweile ohne abrupten Twist am Ende? Nicht viele, gerade in Thrillern oder Horrorfilmen scheint das ja mittlerweile Standard zu werden.
    Was mich an der Folge gestört hat, waren also nicht die Stories oder andere Sachen, nein, es fehlten für mich einfach ein paar Gags. Richtig lachen musste ich eigentlich nur bei Butters Verhalten und der Paranormal Activity-Parodie (die war Gold). Ansonsten gab es Gags der Marke "ganz nett", was die Folge trotz gutem Plots etwas dahinplätschern ließ.


    6-7/10 (kann mich da nicht entscheiden)

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    This is not jumping the shark. This is jumping the shark, coming back, shooting it in the balls, raping it, eating its flesh, consuming its soul, mounting its head on the wall, and doing the same thing to 12 more sharks just to be safe.

  • That was weired...


    Ich weiß nicht, irgendwie hat mich der Anfang zu sehr an eine Kopie von 1102 erinnert, als an eine neue Idee.


    Auch der Asien-Plot konnte mich nicht wirklich überzeugen, Wendung hin, Wendung her, alles in allem eine Folge, die mich nicht gefesselt oder wahnsinnig gut unterhalten hat, daher nur:


    :2/10:

    To have a Renault Espace, probably the best of the people-carriers in the world, is like saying:
    "Oooh, I've got syphilis - the best of the sexually transmitted diseases."
    Jeremy Clarkson

  • Alles in allem fand ich die Folge durchaus unterhaltsam. Die Plots waren amüsant erzählt, die Gags an den richtigen Stellen und die Besetzung tatsächlich komplett ohne die vier Hauptdarsteller, was gewöhnlich (wie auch hier) jedoch nicht zum Klassiker taugt. Und vor allem gibt es von mir wieder Pluspunkte für Liu Kim - den fand ich immer schon klasse, weil er immer schon komplett wahnsinnig war, und hier knüpft er nahtlos daran an. :D

  • Auch die Folge reiht sich passend in meinen bisherigen Eindruck der nahezu gesamten Staffel ein: Nicht weltbewegend, aber doch sehr unterhaltsam!


    Ich bin ja ein Butters-Fan und liebe die Folgen mit ihm fast durchgängig. Es gab schon stärkere, aber insgesamt hab ich oft gelacht (Sämtliche Stellen, an denen Butters wieder mal total am Arsch ist obwohl er NICHTS gemacht hat; die multiplen Persönlichkeiten des Psychiaters und Höhepunkt das Anpissen von Butters im Schlaf!!)...Dass der Psychiater nun am Ende unbedingt der City-Wok Typ sein musste...Naja...Hätte man auch anders zum Ende bringen können...Aber alles in Allem echt unterhaltsam und ne super "Grundathmosphäre" irgendwie...Leicht düster und so ;)


    Kriegt solide


    :7/10:


    von mir!


    PS: Jetzt will ich aber mal ne ordentliche Halbzeitfolge, wos richtig zur Sache geht :) Und ärger mich in Anbetracht der Tatsache schon wieder, dass eben Halbzeit ist :/ ...Ne doppel/dreifach-Folge vielleicht in der zweiten Hälfte wär der Knaller...Oder sogar mal wieder n Film...Geht immer viel zu schnell vorbei :(

  • Hmmm.... neeee.... Also, von der Idee her nicht mal schlecht. Aber bis auf die Streitereien zwischen Lou Kim und dem City Sushi-Besitzer war da nicht wirklich was für mich dabei. Dass der Psychiater selbst eine multiple Persönlichkeitsstörung hatte (nicht Schizophrenie, MrsCartman !), wurde schnell langweilig. Der Twist war zwar schon ein ziemlich guter WTF-Moment, aber zum Schluss wurde der total beiseite geschoben mit diesem "Ach, dann lassen wir ihn doch einfach weiter Lou Kim sein..." - wie lahm war das denn? Gut, vielleicht ist die letzte Szene ein Hinweis drauf, dass sie aus dem Plot in Zukunft nochmal was machen wollen... Aber irgendwie bezweifle ich das, und in dem Fall finde ich es echt witzlos.
    Außerdem war die Episodenbeschreibung total irreführend. Da hieß es, die Jungs wollen Butters helfen, herauszufinden, wer er wirklich ist. Äh, es kam aber gar keiner der anderen Jungs vor, oder hab ich was nicht mitbekommen?! South Park hält irgendwie nicht mehr das, was es verspricht...
    Wäre mir echt lieber gewesen, wenn Professor Chaos mal im Vordergrund gestanden wäre. Das ist die einzige "Persönlichkeit" von Butters, die ich irgendwie ganz gern sehe.


    :4/10:, wobei die Punkte allein dem City Wok vs. City Sushi-Plot gelten...

  • Willkommen zurück South Park. Endlich eine Folge der aktuellen Staffel die mir wirklich absolut gefällt. Der Twist war genial, wie alle Panik kriegen wenn Butters spielt, einfach göttlich.

  • Ich kann mich voll und ganz MrsCartman in meiner Meinung anschließen. Darüber hinaus noch: Ich dachte anfangs, dass die heavy medication noch eine größere Rolle spielt und sie damit auf die Kinder aufmerksam machen wollen, die von ihren Eltern wegen ADS o.Ä. einfach mit Medikamenten vollgepumpt werden, hat sich dann aber anders entwickelt. Für eine Butters-Episode war mir irgendwie zu wenig Butters-typisches drin. Das Ende fand ich überraschend und das war cool, aber ich denke dieser Effekt geht beim wiederholten schauen verloren und macht die Episode deshalb zu einer, die ich nicht unbedingt ein paar mal sehen muss.
    Fazit: Ok, aber nix, was einen vom Hocker haut, Durchschnitt halt.


    Deshalb auch eine durchschnittliche Bewertung:


    :5/10:


    Bester Spruch: "We ground the shit out of him" ;)

  • Ich bin mit dieser Folge eigentlich ziemlich zufrieden.
    Ich denke sogar es ist bis jetzt meine Lieblingsfolge der Staffel, die Enthüllung zum Ende war wirklich sehr gelungen und auch sonst war das alles mit Butters recht unterhaltsam, auch war die Anspielung auf Paranormal Activity sehr gelungen, finde ich.


    :8/10:

  • Also "langatmig" trifft es durchaus.


    Es ist eine langatmige Folge mit einigen Höhen und Tiefen.


    Den Daumen hoch gibt es für den China-/Japanplot, weil ich mich da am besten unterhalten gefühlt habe. Ich mag den City Wok-Chinesen (der merkwürdigerweise wie der Japaner aus allen L's ein R macht) einfach sehr und dass er mal Konkurrenz fürchten muss war wohl klar. Auch die Dancemusik-Nummer in der Schulturnhalle war kurz aber herrlich.
    Aber man hätte ruhig die Unterschiede zwischen China und Japan mehr zum Thema machen können, wenn man sie schon anspricht.


    Die Handlung mit Butters ist richtig durchwachsen: erstmal hat man sich mit Butters das richtige Kind ausgesucht, dass zum großen Teil noch wie ein Kind lebt und spielt und naiv genug ist, so manche irre Situationen mitzuspielen. Bei seinen schrecklichen Eltern ist es auch irgendwo plausibel, dass sie mit seinen Rollen, in die er gern schlüpft, nichts anfangen können, aber auch wie kid. hatte ich das Gefühl, dass auch dies sehr forciert wirkt, nur damit dieser Plot funktionieren kann.
    Beim Psychiater dachte ich zuerst "Oh nein, Klischee erfüllt... :( ", aber zum Glück wurde sein psychisches Spielchen mit der Zeit etwas unterhaltsamer und auch eine Spur gruseliger und wie gesagt, mit Butters hat er das richtige Kind für seine irren Aktionen gefunden. Trotzdem bleibt ein sehr sehr schaler Nachgeschmack.


    Das Ende wirkte ein wenig abgehakt und konfus.
    Dass die anderen Kinder keine Rolle spielten, ist zwar enttäuschend, ich bin mir aber nicht sicher, ob sie diese Folge wirklich hätten retten können.


    Also bleibt unter'm Strich: :4/10:

  • Bei der Prämisse hatte ich ja auf eine gelungene Folge zum Thema Psychologenwahn gehofft. Bei Butters und seinen Eltern hätte sich das perfekt angeboten - Immerhin kommt ein ziemlich großer Teil an Butters Problemen dadurch, dass seine Eltern selbst so manches Päckchen zu tragen haben und das an ihrem Sohn auslassen. Wäre ein schön typischer Fall von Abwälzung auf das Kind gewesen; das habe ich in der Zeit als ich in der psychosomatischen Klinik war leider sehr oft gesehen. So manches Elternpaar hätte selbst mal einen Psychologen aufsuchen sollen.


    Entsprechend schade fand ich es, dass die Folge am Ende so nichtssagend und langwelig war. Mir fehlte es an raffinierten Gags, die Prämisse verlief sich im Wahn des Psychiaters. Ich fands toll, dass der City Wok-Mann wieder vorkam und sogar eine wichtige Rolle spielte, aber die Auflösung war recht holprig und generell fühlte ich mich nicht gut unterhalten. Schade, dass hier meiner Meinung nach viel Potential verschenkt wurde.


    :3/10:

  • Hi,


    mir ist gerade aufgefallen, das sich die Folge mit "Die supergeile Talentagentur" wiederspricht. Da hat Kim Lee eine Frau, die in China geblieben ist und mit der er sich auf chinesisch unterhällt. Diese wird von der Chinesenmafia nach Amerika geholt.


    Das macht imo keinen Sinn mehr, mit dieser Folge.

  • vielleicht hat er sich seine zweite identität soweit aufgebaut dass er auch ein perfektes zweites doppel-leben hatte..also mit frau usw!
    da sie in china geblieben ist hat er ja nicht viel mit ihr zu tun, und wir wissen ja nicht wo er gelebt hat bevor es ihn nach south park verschlagen hat.. *g*


    aber ich glaub matt&trey "vergessen" sowas auch einfach gern mal! nachnamen von diversen charakteren wurden ja auch schon öfters einfach so geändert..

  • Eine der besten Folgen der 15. Staffel für mich. Was ich lustiger fand als den Sushi-Wok-Krieg war wie Butters einfach nur als Kind spielte und dies gleich als multiple Persönlichkeit eingestuft wurde (mal wieder während er komplett ahnungslos war und vor sich hin lächelte etc.) Den Psychiater fand ich ganz gut und sehr lustig fand ich die "Paranormal Activity" Parodie, vor allem weil dabei etwas passiert ist womit ich absolut nicht gerechnet hätte. Nicht sehr glaubwürdig fand ich das der Psychiater dermaßen seine Persönlichkeit ändern kann das die Leute in ihm den chinesischen Restaurantbesitzer sehen. Aber ist halt South Park...