1507 - You're getting old

  • Was nun den Bezug auf South Park angeht gibt es denke ich viele Möglichkeiten die Folge zu deuten. Klar ist wohl, dass Trey Parker und Matt Stone diejenigen auf den Keks gehen, die STÄNDIG nur meckern. Das Gespräch zwischen Randy und Sharon würde ich am ehesten so verstehen: Wir wollten so tun, als seien wir wie früher, damit alle mit uns zufrieden sind. jede Woche "klassischer South Park Humor". Aber wir sind nicht wie früher, wir haben uns weiter enwickelt und finden einiges inzwischen scheiße, was wir früher witzig fanden. Womöglich bedeutet das, dass sie tatsächlich einiges an der Serie ändern und bekannte Charaktere wegfallen werden. Zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass die Trennung der Marshs in der nächsten Folge nicht einfach vergessen wird. Um so gespannter bin ich, was da noch so kommt!
    Dass es bedeutet, dass sie vorzeitig aufhören, glaube ich nicht... denn es wurde ja ein Neuanfang angedeutet.


    Top Folge, tiefgründig, dramatisch und typisch South Park.

    Genau so habe ich dieses Gespräch auch interpretiert, für mich war diese Folge eine herrliche Abrechnung mit all den chronischen Nörglern, die sich die alten Zeiten zurückwünschen.


    Ich denke auch, dass man diese "Alte Leute finden vieles scheiße, was junge Leute gut finden" auf Trey und Matt übertragen kann. Als sie mit South Park begonnen haben, haben sie sich über einen Kleinen Jungen, der in jeder Folge einen qualvollen Tod erleidet, Truthähne, die warum auch immer, eine Stadt attackieren oder einen Mann, der abwechseln scheißt und sich übergibt amüsiert, aber damals waren sie 24 bzw. 29 Jahre alt. Aber auch Trey und Matt werden älter und mittlerweile interessieren sie sich eher für aktuelle oder gesellschaftskritische Themen.


    Außerdem gehört es ja wohl zur natürlichen Entwicklung des Menschen, dass mit dem Älterwerden der Humor "Reifer" wird (ist schlecht ausgedrückt, ich weiß) und man mit 40 Jahren über andere Dinge lacht und sich für andere Dinge interessier, als mit Anfang 20.


    Deswegen revidiere ich meinen ersten Beitrag und somit auch meine Bewertung, diese Folge hat eine sehr starke Aussage, vielleicht sogar die beste in der gesamten Staffel bisher.


    :10/10:

  • Ich gebe der Allgemeinheit recht: die Aussage dieser Folge war ganz große Klasse. Ich finde nur, dass sie etwas schleppend anfing. Als noch nicht ganz klar war, worauf das ganze hinauslaufen wird, hat mich das ständige geshitte ein bisschen genervt. Aber je weiter die Folge voranschreitet, umso mehr wird klar, was diese Folge überhaupt für ein Gewicht trägt. Mir ist es beim ersten Mal nichtmal aufgefallen, dass man das komplette Gespräch zwischen Randy und Sharon auf den Schaffensprozess der Serie übertragen kann und dass "I'm unhappy" in dem Zusammenhang ziemlich traurig stimmt. Trey und Matt haben offensichtlich keine Freude mehr und müssen etwas ändern, damit sie weitermachen können. Jetzt kommt wieder ein halbes Jahr Pause, verbunden mit einem Cliffhanger, der Potential für einiges Neues bereithält. Die beiden werden sich mit Sicherheit in dieser Zeit einige Gedanken machen und ich bin mir ziemlich sicher, dass es den beiden ernst ist. Sie würden keine Folge vor der Sommerpause mit ernsten Gesprächen, einer traurigen, dialoglosen Montage und stummem Abspann enden lassen, wenn sie im Oktober einfach so weitermachen wie bisher. Mich hat das ziemlich beeindruckt und ich bin gespannt, wie es dann letztendlich weitergeht. Ich befürworte es ohnehin, wenn eine Serie den Mut hat, sich im Laufe der Zeit zu verändern. Die Simpsons tun genau das Gegenteil und deswegen sind sie heutzutage auch so schlecht. Also Trey & Matt, macht das Beste draus und sorgt dafür, dass euch die Arbeit an der Serie wieder Spaß macht!


    Darüber hinaus fand ich die Folge zum Brüllen komisch. Kot in rauen Mengen ist immer gut und das Detailreichtum hat mich begeistert :D Und ich erinner mich, dass ich erst gestern über die Dauermeckerer während der Nintendo-Konferenz gepostet habe. Solche Leute nerven, gut, dass sie ihr Fett wegbekamen.


    Alles in allem eine tolle, wichtige Folge, die ganz offensichtlich nicht ohne Folgen bleiben wird und mich begeistert und gespannt zurücklässt.


  • Die Unterhaltung in der Folge an sich (Anzahl der Lacher/Handlung/Stimmung usw.) fand ich durchsschnittlich bis schwach...Die Gesamtaussage fand ich wiederum ganz niedlich und schön umgesetzt (Kacke als Symbol ist doch einfach nur ehrlich und nunmal SouthPark ^^)....Die Referenz zu SP selber ist nicht zu bestreiten. Das jetzt als außenstehender zu deuten ist ziemlich schwer bis unmöglich, solange Trey und Matt sich dazu nicht äußern...Ich hoffe selbstverständlich, dass SP nicht zu ende ist und glaube das auch nicht...Denke und hoffe auch, dass es n Hänger für ne Doppelfolge ist z.B...!! So geht halt keine Folge abschließend zu ende....Daher fällt ne Bewertung jetzt auch schwer...Die Folge an sich fand ich ziemlich schwach...Kaum gelacht, 2-3 mal geschmunzelt und spannend wars auch nicht wirklich...Hab mich sogar ziemlich gelangweilt...Fäkalhumor ist tatsächlich etwas überspannt und die Folge bestätigt sich damit ja nur selbst ;) Aber die Aussage an sich und eben die kritische Selbstreflektion (wenn es denn eine sein soll) reißt es noch raus auf:


    :5/10:

  • So much win! 8o


    Was für eine tolle Folge. Der Aufbau, als ich dachte, die Tween-Wave-Musik wäre tatsächlich eine überspitzte Furzmusik, die den modernen Pop verarschen sollte, und die Kids in Police genau dasselbe gehört haben, hat mich überrumpelt. Die Entfremdung von Menschen und Dingen, die früher das Größte für einen waren und die jeder von uns kennt (und mich dazu gebracht hat, meine eigene Sicht der Dinge um mich herum ebenfalls zu hinterfragen). Die offenkundige Selbstreflexion der Macher, an denen fünfzehn Jahre South Park nicht spurlos und nicht ohne Paradigmenwechsel vorübergegangen sind. Die erstaunlich gelungenen Fäkalwitze. Sogar in dem Moment, als ich gerade dachte, daß der Randy-Plot überflüssig war, dreht mir die Folge eine Nase und zeigt, daß es ein absolut notwendiges Element für den herrlichen Cliffhanger ist. Der Song. Ich behaupte, daß man der Folge mit Fug und Recht anmerken konnte, daß sie eine Folge war, die seit langem mal wieder mit Herzblut und persönlicher Überzeugung geschrieben wurde. Ganz große Klasse!

  • Also: wouw!
    Heftige Folge, ich hab zwar nicht soo viel gelacht, aber der Plot, hammer. Ich war richtig geschockt, als Sharon mit Randy am Ende gepsorchen hat, kurz ver der Trennung. Als sie sagte, dass es jede Woche die gleiche Scheisse ist und immer wieder das gleiche passiert, halt nur ein bisschen anders verpackt, da kam aber sowas von Matt und Treys aktuelle Meinung über SP rüber... Aber, trotzdem fand ich die Folge geil. Sie üben Kritik an sich selbst, das ist etwas, was man immer wertschätzen sollte. Die Kritik ist in meinen Augen natürlich viel zu hart, aber so ist SP ja immer.
    Für mich gibts keine Weltuntergangsstimmung. Ich bin fest davon überzeugt, dass im Herbst die nächste Hälft der Staffel laufen wird, aber wie wird sie aussehen? Dieses Randy/Sharon-Gespräch mit diesem Ende der Folge lässt wirklich alles offen. Ich vermute mal stark, dass Matt und Trey selbst noch keine Ahnung haben, wie es weitergehen soll. Sie wollen etwas ändern, aber glaube nicht, dass sie schon wissen was oder wie.
    Das sie so beschimpft werden finde ich auch ganz schön assozial. Da kommt mal eine Folge (möglicherweise ein Cliffhanger), wo halt am Ende nicht alles ist wie vorher (gabs ja noch nicht sooo oft) und das finde ich völlig ok und auch gut. Ich setze mein vollstes Vertrauen in die beiden, dass sie schon die richtige Kurve kriegen und die Serie weiterentwickeln und das wird schon gut, was auch immer es ist (und es kann wirklich alles sein, also Spekulieren kann man hier vieles).


    Zum Rest der Folge kann ich mich (mal wieder) MrsCartman in meiner Meinung anschließen, Fäkalhumor, der schmuzeln lässt, der Randy-Plot, der übrigens auch sehr gelungen ist. Hier wird mal thematisiert, das Randy überhaupt nicht erwachsen ist in der Birne und deshalb auch immer so "cool" ;) Ok, bevor ich doch noch anfange was hier schon steht wieder zu wiederholen gibts jetzt schnell die Bewertung:


    :9/10:


    Einer fehlt, weil die Folge halt nicht so lustig war, aber der ganze Rest: wouw!

  • So ich hab die Folge jetzt auch gesehen, also was soll ich noch dazu sagen? Ihr hab ja eigentlich schon alles gesagt. Jedenfalls fand ich die Folge Klasse und zählt jetzt zu einer meiner Lieblingsfolgen. Wie hier einige schon gesagt haben fand ich es auch sehr gut das sie auch sich selbst kritisiert haben, mir ist es selber schon in der 14ten Staffel aufgefallen das es eigentlich oft das selbe ist. Allein die allererste Folge aus der 14ten Staffel Sexual Healing war mir damals einfach viel zu typisch South Park ich mein die dummen Erwachsenen und so weiter das war einfach ein SP-Klischee. Ich hab auch richtig gemerkt wie sie mit der Coon Triologie etwas Abwechslung in die Serie bringen wollten.
    Ach übrigens kann mir einer verraten was die Szene am Ende mit Kyle und Cartman bedeuten sollte? Verstehen die sich jetzt wieder gut oder was?
    Naja meine Meinung: :10/10:

  • So, nachdem ich meine allmorgendliche Müdigkeit und den Schock überstanden habe... ein zweiter Kommentar von mir zur der Episode. Ansonsten hab ich die große Sorge, dass einige meinen ersten Beitrag negativ auslegen! ;)


    Ich kann dem allgemeinen Grundkonsens voll und ganz zustimmen :lehrer: ! Super Episode! Der Stil war mal ein ganz anderer! Die Erzählweise war sehr ruhig und zugleich dramatisch, sodass ich nach den 22 Minuten sehr überrascht war, dass die Episode schon vorbei war. Ich hatte in keiner Minute das Gefühl, dass daraus eine Doppelfolge wird (wenn es überhaupt so sein wird ;) ).


    :9/10:


  • In letzter Zeit habe ich so oft den Kopf über Leute geschüttelt, die zu allem immer nur eine negative Meinung haben, dass mir diese Folge voll aus der Seele gesprochen hat! Vielleicht so sehr wie noch keine andere zuvor. Egal ob es South Park "Fans", Gamer, Blogger oder Filmkritiker sind. Man hat oft das Gefühl, man darf nicht mehr einfach nur Spaß an etwas haben, denn sofort muss alles kritisiert und auseinandergenommen werden - vor allem natürlich im Internet, aber durchaus auch in echten Gesprächen. Wer es wagt etwas zu mögen ist nicht mehr nur Fan, sondern wird als "Fanboy" beschimpft, weil es ja so cool ist anti zu sein.
    Ja, man merkt vielleicht wie sehr mir die Aussage der Folge gefallen hat :). Es gibt Menschen, die finden alles um sie herum scheiße und glauben dabei auch noch objektiv zu sein, weil sich ja die Welt immer mehr zum schlechten wandelt und nicht sie selber. Und die sind furchtbar.


    Mit irgendwelchen selbsternannten Kritikern, die einfach aus Spaß alles runtermachen, würde ich die Folge nun wirklich nicht in Verbindung bringen. Das Beklemmende ist ja, dass Stan eben nicht nur nörgelt, sondern er gibt einfach das wieder, was er tatsächlich wahrnimmt. Für ihn ist die Welt ein großer Haufen Scheiße. Von daher ist er ja nur ehrlich. Was soll er denn schon machen? Letztendlich ist er das Opfer und man kann ihm ja kaum einen Vorwurf machen.
    Du hast schon Recht, wenn du sagst, dass das alles nicht objektiv ist, aber das tut doch absolut nichts zur Sache, denn 1. ist die eigene Wahrnehmung immer subjektiv und 2. hat das Wissen darüber keinen Einfluss auf das persönliche Empfinden.

  • was ich mich die ganze zeit noch frage ist: hatten matt und trey das alles geplant bzw wissen sie schon genau wie's weiter gehen soll/wird und wollen sie die fans jetzt nur etwas hinhalten und sich einen spass drauss machen..
    oder..haben sie die episode extra aufs staffelhälfte-ende gelegt, damit sie jetzt noch ~3 monate zeit haben sich was zu überlegen bzw um in ruhe zu entscheiden was passieren soll/wird?


    vieles ergibt sich bei den beiden ja spontan, oft auch grade so gravierende plots, wie z.b. das mit cartmans vater oder mysterion usw! ich glaube nicht dass das alles geplant war..
    aber jetzt, bei dieser episode und wenn es wirklich tiefgründiger sein soll und grosse veränderungen anstehn, dann glaube ich schon dass sie sich etwas gedacht und einen plot parat haben!
    was meint ihr?

  • Kuni : Die letzten Staffeln mussten im Vergleich zu früher mehr Kritik einstecken und ich höre auch aus dem amerikanischen Forum, dass es dort mit den "Hatern" (also denen, die wirklich ausnahmslos alles schlecht reden) immer schlimmer wird und die Stimmung viel aggressiver ist als früher. Ob das jetzt an der Serie liegt oder ein allgemeines Internetproblem durch die vereinfachte Kommunikation per Twitter, Facebook und co. ist, darüber kann man sicher streiten. Ich kenne es halt auch von anderen Seiten (Videospiele hat ja Bob auch schon angesprochen, da ist es GANZ schlimm). Es ist für mich ziemlich offensichtlich, dass auf diese Menschen angespielt wird, weil das seit einiger Zeit unter South Park Fans ein großes Thema ist und eine pessimistische Grundhaltung inzwischen überall zum guten Ton zu gehören scheint.
    Stan kann zwar in der Folgte nichts für seinen Zustand, aber die Aussage bleibt dennoch übertragbar auf alle Dauernörgler: Egal warum sie es tun, man kann sie nicht auf Dauer ertragen und sie ziehen ihr gesamtes Umfeld durch ihr Verhalten runter. Was in der Folge ja letztendlich sogar darin resultiert, dass Stan seine Freunde verliert.

  • FUCKING AWESOME!!!
    :10/10:


    Edit: Nachdem ich etwas durchgeatmet habe, noch ein zwei Worte. Gar nicht viel, denn ich finde ZiB, Bob und Flo haben mit ihren Kritiken den Nagel ziemlich auf den Kopf getroffen. Da gibt es quasi nix hinzuzufügen. Vielleicht betone ich nochmal, dass ich der Meinung bin, die Episode schießt zwar gegen Nörgler, aber der Dialog zwischen Shannon und Randy am Ende zeigt doch auch, dass Matt&Trey selbst nicht zufrieden sind damit, wie die Serie in der letzten Zeit abgelaufen ist. Und ich kann auch verstehen, dass man dieses Gefühl in einer Trennungs-Szene thematisiert, denn so muss es sich für die beiden anfühlen: das Verhältnis zu der Serie, der sie so viel zu verdanken haben und der sie über die Jahre so viel Herzblut geopfert haben, ist getrübt. Man die intensive Beschäftigung mit Book of Mormon und die – ohne nörgeln zu wollen – unleugbare Menge lustloser, halbgare Episoden als Ausdruck dafür interpretieren. Und natürlich gibt man sowas nicht so leicht auf. Und es ist sicher auch schwer sich einzugestehen, dass die Dinge vielleicht nicht mehr so sind wie sie mal waren. Diese Episode war genauso Befreiungsschlag, wie sie Eingeständnis war. Und so ein Eingeständnis kann der erste Schritt zu einer Neubesinnung sein! Aber ich sehe trotz bestehendem Vertrag die Möglichkeit, dass das die letzte South Park-Folge war. Das werden Matt&Trey über die Sommerpause herausfinden.

  • Das war wohl ziemlich sicher ein weiterer Beleg für den Wandel, dessen Eintreten das Folgenende suggeriert. Und eine Ebene weiter ist die Fehde zwischen Cartman und Kyle genau so ein alter, South-Park-typischer Hut, der unendlich ausgenudelt und mehrfach auf immer neue Spitzen getrieben wurde, so daß er Trey und Matt womöglich selbst auf den Zeiger geht. Und es gehört auch zum Älterwerden hinzu, daß man Kompromisse schließt und Gemeinsamkeiten sucht (zumal die beiden letzten Endes ja doch immer Kumpels waren) - wie die beiden da nur zu zweit auf der Couch saßen und daddelten, ist im momentan gefühlten SP-Universum undenkbar und gab darum ein umso bemerkenswerteres Bild ab. Und: Kyle schien überwinden zu können, daß sein bester Freund Stan einen anderen Weg einschlägt, während Cartman noch immer für den gleichen alten "Scheiß" zu haben ist, der die vier Jungs immer verbunden hat.


    tl;dr: Siehe kid.

  • Oooo gut das wollte ich wissen! Was ich ein bisschen blöd fande war das Kenny am Ende ausser Acht genommen wurde! Ich weis die Story hatte nichts mit ihm zu tun aber ursprünglich ist er ja immernoch eine Hauptfigur und er sollte in so einer wichtigen Folge auch noch ma am Ende während dem Lied einen kleinen Auftritt haben können.

  • MrsCartman schrieb:

    weil viele fans ja sagen er kommt zu oft und immer nach dem selben
    schema vor (der meinung sind ja hier auch einige), und sharon hat das
    mit ihrer rede ja auch angedeutet!


    Damit bezog sich Sharon meiner Meinung nach auf die ganze Serie. Sie hat ja gesagt, dass es seit Jahren jede Woche das gleiche ist.


    Den zynischen Stan fand ich ja sehr genial, der darf meiner Meinung nach gerne so bleiben.


    Gerry schrieb:

    möglicherweise ist das auch eine Kritik an anderen Cartoon-Serien


    Prinzipiell kann man das als (auch Selbst-)Kritik an allem verstehen, das in regelmäßigen Abständen nach einem ähnlichen Schema läuft. Das betrifft selbstverständlich Comedyserien, aber auch natürlich Serien wie Dr. House oder CSI, regelmäßig laufende Comics, etc. pp.
    Ich war generell ganz und gar positiv überrascht, dass ich so eine "es ist doch jede Woche dasselbe"-Aussage mal außerhalb gewisser von mir heiß geliebten Mangaserien sehen/hören kann, da ich das (was aber gewiss auch durch den zuvor genannten Mangakonsum beeinflusst ist) durchaus als eine Art "Selbstquäl-Witz" empfunden habe. So nach dem Motto "eigentlich machen wir hier seit Jahren dasselbe und wir trauen uns nicht was anderes zu machen, weil man von uns doch nur diese eine Sache sehen will."


    Zwerg-Im-Bikini schrieb:

    Wieso sollte man die Folge denn so deuten, dass das das Ende South Parks ist?


    Ehrlich gesagt habe ich das zuerst auch so interpretiert und verstanden und dann auch nochmal nachgeschaut ob es wirklich nicht so ist. Es ist ja so, dass eben gesagt wird, hier, es passiert jede Woche dasselbe es ist nur immer geringfügig unterschiedlich und dann eben trennen sich Sharon und Randy. Übertragen kann man das auch als eine Trennung der Macher von ihrer Serie interpretieren finde ich. Man muss nicht, aber man kann imho halt durchaus. Allerdings wusste ich auch dass es mitten in der Staffel ist (WOBEI was nach außen hin kommuniziert wird und was tatsächlich ist, auch immer zwei Paar Schuhe sind) und habe erwartet dass bzw. bin immer noch gespannt ob vielleicht tatsächlich die Serie in der nächsten Folge völlig anders aussehen wird, bestimmte Charaktere andere Funktionen übernehmen oder sich gar der Titel in irgendeiner Art und Weise ändert. Ich könnte mir das einfach schon vorstellen.


    MrsCartman schrieb:

    wenn stan jetzt 10 ist, dann dauerts ja nicht mehr lange bis die anderen
    auch alle 10 werden, und spätestens dann wäre zwischen ihnen doch
    wieder alles okay..


    Moment mal, du vergisst, dass Stan eben nicht "normal" 10 ist, sondern er ist zynisch, er hängt irgendwo dazwischen und für ihn ist alles Scheiße. Hat der Arzt ja so gesagt. Wäre er einfach "alt", würden die Sachen der jungen für ihn Scheiße klingen, aber für ihn sind die Sachen der Alten UND der Jungen scheiße.

  • Oooo gut das wollte ich wissen! Was ich ein bisschen blöd fande war das Kenny am Ende ausser Acht genommen wurde! Ich weis die Story hatte nichts mit ihm zu tun aber ursprünglich ist er ja immernoch eine Hauptfigur und er sollte in so einer wichtigen Folge auch noch ma am Ende während dem Lied einen kleinen Auftritt haben können.

    Right... Du hast noch nicht wirklich verstanden, um was es ging, oder?

  • Hab ich das Ende richtig interpretiert das er auch weg fährt, da er und seine Mutter ja auch Sachen packen und das Haus verkauft wird?


    wenn du mit "er" stan meinst, dann ja ;) das haus wurde verkauft und stan wohnt jetzt irgendwo in south park mit seiner mom in einem kleineren haus oder einer wohnung..
    ich denke jedenfalls dass er weiterhin in south park wohnt, denn die cafeteria in der man ihn sah sah meiner meinung nach wie die gewohnte schul-umgebung aus!
    (da die kinder aber alle als scheisse dargestellt wurden konnte man nicht so recht erkennen ob es wirklich seine alte schule ist!)
    und wo randy hingefahren ist ist noch offen, aber ich denke es sollte halt einfach andeuten dass er um- oder vll sogar aus south park wegzieht!