1508 - Ass Burgers

  • Hm. Interessante Folge. Kein Witzhit, aber ... interessant.


    Die Storystränge waren okay, aber wirklich "overdone", gerade das mit der Geheimorganisation und den Arschburgern. Fand die Darstellung von Asperger aber nicht schlimm, sondern so übertrieben dass man es nicht ernstnehmen konnte. Da zudem der wirklich schreckliche Irrglauben angesprochen wurde, dass Autismus von Impfungen ausgelöst wird und das nichtmal der angebliche Forscher dementiert hat war es für mich einfach das Autismushirngespinst, das die Geheimheinis sich als Deckmantel ausgesucht haben.


    Schade, dass die tolle Atmosphäre von Anfang und Ende in der Mitte nicht gehalten werden konnte. Vielleicht wollte man das auch gar nicht? Die Folge nutzt ja altbekannte Gagschemata und bietet da wenig Überraschungen. Das könnte man als passend zum Ende betrachten - Die Anderen hatten alle Recht. Es wird alles zurück zum Alten kommen.


    Was das jetzt für die Zukunft von South Park bedeutet frage ich mich schon. Ich hab das Ende so interpretiert, dass Trey und Matt sagen wollen dass sie beim Alten bleiben wollen, weil es das ist, was sie können, aber sich auf jeden Fall Gedanken über das machen, was die Fans sagen und was auch sie selber von ihren Leistungen halten. Ich hoffe darauf, dass man doch im Detail sehen wird, dass South Park sich verändern kann. Es wird aber eben South Park bleiben und Trey und Matt wollen das vielleicht auch einfach so.


    Alles in Allem eine Folge mit Tiefgang, aber wenig Humor der wirklich gezündet hat.
    :7/10:



    PS: Am meisten lachen musste ich ja in dem kleinen Seitenschwenker zu den beiden komischen Jungs, die über Wendy und Kyle "They should just screw and get over with it already" sagten. Geht das nur mir so oder war das einfach schneller, direkter Hieb in Richtung all der "Fans", die die Charakter miteinander verkuppeln und sexualisieren?

  • Ich finde das Ganze - als Doppelfolge gesehen - super!
    Am Ende wieder alles beim Alten, das halte ich für wichtig, damit man kein "South Park vor Folge XY" und "South Park nach Folge XY" hat, das hat mich schon bei der Nach-Kennys-Tod-Phase genervt. Dass das alles so viel auf einmal und so mega-überzeichnet war, fand ich zwar übertrieben, aber es hat super in diese alles-Kacke-Schiene der Doppelfolge gepasst. Ich bin mal gespannt, wie weiter auf Stans Alkoholismus eingegangen wird, wobei ich denke, dass das einfach schwebend im Raum hängt, wie die Sache mit Kenny.
    Gute Folge, hat mir sehr Spaß gemacht!
    :8/10:

  • Die Szenen in der Selbsthilfegruppe haben aber ein wenig an Drawn Togethers Alzheimer-Folge erinnert.


    This. Das war ja fast 1:1 übernommen! Ansonsten bin ich der Folge sehr dankbar für den Seifenblasenmann und Stans toll entwickeltes Dilemma. Alles andere wurde natürlich schon gesagt. ;)


    PS: Am meisten lachen musste ich ja in dem kleinen Seitenschwenker zu den beiden komischen Jungs, die über Wendy und Kyle "They should just screw and get over with it already" sagten. Geht das nur mir so oder war das einfach schneller, direkter Hieb in Richtung all der "Fans", die die Charakter miteinander verkuppeln und sexualisieren?


    Das habe ich mich auch gefragt, aber ich dachte, das wäre wieder mal ein Seitenhieb auf irgendeine aktuelle US-Sitcom/Serie/Reklame, die ich nicht kenne.

  • Mir hat die Folge sehr gut gefallen. Sie folgte zwar dem altbekannten Schema, aber wenn ich es nicht mögen würde, wäre ich kein South Park Fan.


    Wie schon vile gesagt haben, finde ich den Anfang brilliant und danach wird es etwas schlechter aber nicht besonders viel. Cartmans neue Geschäftsidee war extrem witzig und die sache mit den Fast Food Ketten Chefs und der Geheimorganisation, war unglaublich bescheuert aber dadurch unglaublich genial (also South Park genau so, wie ich es liebe) und hat meinen Humor genau getroffen.


    Außerdem hat mir sehr gefallen, wie Stans Situation dargestellt wurde, zwar war er genau der gleiche "Alles-Hasser" wie schon in 1507, aber man hat auch gemerkt, dass er immernoch an Kyle hing und es Stan doch schwer fällt ssich von ihm zu trennen und grade, als er über alles hinweg gekommen ist und sich sogar auf ssein neues Leben freut, wird alles wieder so, wie es vorher war und er hasste es, bleibt also der gleiche Zyniker, wie vorher, sehr tiefgründig und subtil.


    das Ende würde ich übrigends so deuten, dass Trey und Matt wirklich vorhatten etwas zu ändern Stan also wirklich ein neues Leben geben und sie sehr zufrieden mit der Änderung war, ihnen aber irgendwann aufgefallen ist, dass sie mit dieser Grundlage jedoch keine guten Plots spinnen konnten und sie deshalb im Endeffekt bei ihrem altem Schema geblieben sind, da es ihnen sehr viel leichter fällt dieses weiterzuführen, als ein neues zu entwickeln.



    :7/10:

  • Ich fand die Folge okay.


    Ich will das genauer erläutern: es ist keine Superfolge für mich, auch nicht als Auftakt nach der Pause und es sind einige Ungereimtheiten drin, die mich stören, aber immer noch ist "Ass Burgers" eine gute Folge, aber seltsam unbefriedigend.


    Natürlich hab ich mich auch erstmal gefragt, wie es mit Stan, seiner Familie und seinem Leben weitergeht. Ihn so derart teilnahmslos und deprimiert zu sehen berührt durchaus. Auch, dass seine Freunde ihn meiden, weil er zu negativ auf sie wirkt ist hart, hat aber was nachvollziehbares und könnte jederzeit einem Kind oder Teen in unserer Realität passieren.


    Danach ist für mich das ganze leider etwas aus dem Ruder gelaufen.
    Ja, die Autisten, die sich dann als schauspielende Agenten herausstellen, müssen am Anfang irgendwie vorgestellt werden - muss das aber unbedingt auf der alleruntersten Schiene vonstatten gehen?
    Und anfangs war ich nicht begeistert, dass hier wieder mal "Matrix" parodiert wurde. Ob Fan oder nicht, nach all den Jahren der Matrixparodien ermüdet dies nach wie vor. Aber was man dann doch aus der Nebenhandlung gemacht hat ("You're seeing a world that's full of shit!" ) war doch gar nicht so übel. Dieses kleine Nebenprodukt in dieser Folge namens Alkohol gibt der Folge übrigens - vor allem gegen Ende - einen verstörenden Touch.


    Irrerweise finde ich gerade jenen Nebenplot, der titelgebend war, unpassend für den Rest der Geschichte und zu flach.
    Die Kids braten also eigene Burger für die anderen South Parker (meistens andere Kinder), das ruft gleich die Bosse der grossen Fast Food-Tempel auf den Plan? Entschuldigung, aber selbst für South Park-Standards ist das arg lächerlich. Und der Gag um Cartmans Burgergeheimnis ist anfangs für mich ein wenig lustig gewesen, aber zu vorhersehbar und nicht lustig genug, dass sich bei aller Vorhersehbarkeit die Vorfreude auf den Gag lohnt.


    Und was Stan und seine Familie angeht:



    Fazit:
    Die Plots harmonieren nicht ganz zusammen in meinen Augen und Stans Geschichte hatte hier klar mehr Gewicht als die Burgergeschichte.
    Mit gutem Willen und weil der Auftakt zur 2. Staffelhälfte nicht so übel war, gibt es


    :7/10:

  • Hm... Ich weiß nicht recht, was ich von der Folge halten soll. Irgendwie hab ich sie vielleicht nur halb-herzig geschaut, aber Spaß gemacht hat sie kaum. Ein paar interessante Ideen waren ganz okay, wie etwa diese Matrix-Typen, aber einiges war dann doch wieder sehr voraussehbar. Als Stan seine "Rede" hielt, wusste ich sofort, was passiert. Naja, dann bleibt jetzt eigentlich nur noch die Frage offen, ob Stan jetzt Alki bleibt, oder ob das unter den Tisch gekehrt wird - wovon ich irgendwie ausgehe.


    :6/10:

  • Also mich hat die Folge ja mal wieder gleich mehrfach verarscht. Erst dieser Hammer-Auftakt, der so berührend war, wie keine Sequenz aus South Park zuvor, ohne dass es an subtilem Witz mangelte. Dann kamen diese Matrix-Alkis und ich war ernsthaft enttäuscht: Begeben sich Trey und Matt tatsächlich wieder auf diese Schiene, nur um die Fans zu verarschen? Aliens, die eine Welt, die wie Scheiße aussieht, durch eine Illusion verdecken? Nur um alle, die auf krasse Veränderungen gehofft haben, zu verarschen? Dann nahm das Ganze aber durch den Alkohol eine coole Wendung. Der Subplot mit Cartman war witzig. Kein Highlight, aber für ein paar Lacher reicht es immer. Die Fast Food Bosse waren wirklich unnötig, ansonsten war es eine lustige Folge, die vor allem durch ihre Twists überzeugt. Und ich bin nach wie vor gespannt wie es weitergeht, ich glaube nicht, dass Trey und Matt den Alkohol-Storystrang einfach fallen lassen, dafür ist er zu offensichtlich ans Ende gelegt. Und ehrlich gesagt: Das Zusammenziehen von Sharon und Randy bedeutet nicht, dass das Thema wirklich vom Tisch ist, oder? Dieses Arrangement wirkte von Sharons Seite sehr halbherzig. Ich glaube, da passiert noch etwas.


    :7/10:

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    This is not jumping the shark. This is jumping the shark, coming back, shooting it in the balls, raping it, eating its flesh, consuming its soul, mounting its head on the wall, and doing the same thing to 12 more sharks just to be safe.

  • Ich fand es eigentlich gut, dass die Marsh's dann doch zusammengekommen waren, denn das iost sozusagen die Verarsche der Zuschauer! Und die Nebenhandlungen sind für meinen Geschmack sehr gut geworden, den wenn die Selbsthilfegruppe auf einmal Matrix verarscht und man mit soetwas überhaupt nicht rechnet finde ich so etwas einfach genial! Vielleicht bin ich aber auch ein wenig zu subjektiv, denn ich habe auch selbst Asperger und ich freue mich schon auf das Geschpräch mit meinem Betreuer, der SP auch mag! Ich weiß, dass der Autismus in der Folge nix mit dem RL zu tun hat, aber das ist es ja ! Ich bin also ein Alkoholiker, der denkt er sei im realen Leben, wo alles aus Scheiße besteht, und durch Alkohol in die Traumwelt zurückkehrt! GEIL!
    :10/10:

    Falls ihr LotRO spielt und auf dem Server Anduin angemeldet seid, guckt euch unsere Sippe an!


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  • Du hast es wohl nicht so richtig verstanden.


    Dann hast du mich wohl nicht so richtig verstanden, denn ich habe geschrieben, dass das mein erster Gedanke war, als die Matrix-Typen aufkreuzten und anfingen, ihre Weltsicht zu erklären. Dass das ganze einen anderen Verlauf genommen hat, ist mir klar, nur im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, weil es so aussah als würden Trey und Matt wirklich auf so einen billigen Twist setzen. Glücklicherweise haben sie es ja nicht getan.

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  • Ich fand die Folge gut und war sehr gespannt wie sie aufgelöst wird. Das Ende hat mich ehrlich gesagt umgehauen - und nach etwas Nachdenken aber auch ein bisschen enttäuscht. Das mit der Matrix fand ich so mittel, den Cartman-Burger-Einfall als einen ganz typischen South-Park-Gag, der aber zu flach aufgelöst wurde.


    Ich hätte auf jeden Fall Stan´s Eltern auch für wenigstens bis zum Staffelende "auseinander" gelassen damit sich das wichtige Thema noch "hält" und den Figuren eventuell mehr Tiefe verleiht.