1513 – A History Channel Thanksgiving

  • Ich bin ja normalerweise auch kein Freund von Episoden, bei denen ich das Gefühl habe hier wird nur mit albernen Absonderlichkeiten gepunktet. Was ich hier aber (im Gegensatz zu z.B. Easter Special und Mystery of the Urinal Deuce) gut fand war, dass nicht die Aufklärung der Verschwörung im Mittelpunkt stand. Stattdessen war sehr schnell klar, dass alles genau so wahr ist, wie es der History Channel sagt, und eben diese alternative Thanksgiving-Geschichte wurde durcherzählt. Ist zwar auch ein bisschen albern, aber hat mir Spaß gemacht.


    :6/10:

  • Wie die Meinungen wieder auseinander gehen... herrlich! ;)


    Obwohl ich weiß, dass die Episode dermaßen abgedreht war und ich auch eigentlich auf sowas nicht sonderlich stehe, fand ich sie dennoch irgendwie super! :)
    Wahrscheinlich hat mich einfach nur das cineastische Gedudel geblendet! ;)


    :7/10:

  • Nach 4 Boys being Boys Folgen (die ich bis auf eine Ausnahme gut fand) war diese Episode wie ein Segen für mich.


    Für mich ist Abgedrehtheit allein meistens schon ein super gag und hier wurde es so sehr auf die Spitze getrieben, dass ich aus dem lachen kaum noch rauskam. ich mag die gesellschaftskritischen Folgen ja eigentlich am liebsten, aber meiner meinung nach braucht jede Staffelhälfte einmal soeinen absurden Schwachsinn.


    Außerdem muss ich die Graphiker loben, die haben wirklich tolle Arbeit geleistet.


    :8/10:

  • Bestenfalls mittelmässig.


    Wie viele (?) andere hier kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass die Theorie besteht, Aliens hätten an Thanksgiving mitgewirkt. Vor allem: denken wir da nicht auch an unsere deutschen Gegenstücke zum History Channel, nämlich N24 und N-TV mit ihren oft abstrusen Dokumentationen? (zur Erinnerung: ich liebe Dokumentationen, aber wenn es arg reisserisch und blödsinnig wird ala "Nazi-UFOs", hört's auf)
    Doch kurz danach gings schon ein wenig bergab.
    Ich weiss, ich bin da überempfindlich, aber die Überreagierung auf die Schulaufsätze von den Jungs fand ich zu dämlich. Wenigstens hätt ich gern kurz nebenbei erfahren, wie die Leutchen überhaupt auf die Aufsätze aufmerksam geworden sind. Und die Kinder werden einfach zu Geschichtsexperten und Professoren gemacht. Sorry, aber das entlockte mir keinen Lacher.
    Dann: auch ich kenne "Thor" nicht und ich werd den garantiert in absehbarer Zeit nicht sehen. Daher entgehen mir viele Anspielungen und daran krankt es auch: hätte die Folge nicht auch eine Story bieten können für Leute, die nicht den neuesten Blockbuster aus Hollywood kennen? "Thor" scheint hier einen grossen Storyanteil zu haben.
    Und Natalie Portman...ja, sie spielte in Thor mit. Aha. Und deshalb ist sie in South Park unterwegs. Alles klar.
    Zugegeben, ihre Wormhole-Szenen und ihr Rendezvous mit Kyle werten die Folge auf, aber das hätte auch eine völlig neu kreierte, "nicht-reale" Frau gekonnt. Und all jene, die sich an ihrer männlichen Stimme stören: ich reih mich ein. Nicht, weil ich es nicht mögen würde, wenn Männer Frauen spielen (manche könnens gut, manche wieder nicht), sondern weil schon gefühlte 90% der MÄNNLICHEN Figuren nach Trey klingen, müssen es auch noch die weiblichen Figuren?
    Für mich ist sie hier nichts anderes als eine weitere Rechtfertigung für Name Dropping.


    Zurück aber zur Story: Tja...die Planetenidee ist ganz nett, aber nicht überragend.
    Und die "Stuffing"-Idee war mir zu flach.
    Quasi jede Szene, die auf diesem Plymoth-Planeten spielt, ist eine Augenweide, aber sonst nicht viel mehr.
    Und zur Abgedrehtheit, die viele loben bwz. bemängeln: ich habs gern abgedreht, aber hier war es einfach eine ungesunde Mischung aus alldem, was ich eben schon kritisierte. Darum hab ich mich mässig unterhalten gefühlt.


    Punkte gibts also für die Eingangsszenen und das Rendezvous zwischen Portman und Kyle und die Wormhole-Szene auch. Sonst fällt mir bei bestem Willen nicht viel mehr ein, was zu loben wäre.


    Fazit: mit Abstand die schwächste unter den (ohnehin wenigen) Thanksgivingfolgen, die optisch was her macht, doch storytechnisch an so vielem krankt. Ein Trost: für mich persönlich gibt es schlechtere Folgen in dieser Staffel. Stöhn.


    :4/10:

  • Ach, c'mon! Was war das denn? Ich fühlte mich beim Ansehen der Folge wie Kyle in der Folge - verarscht. Nicht nur, dass die Story mit den außerirdischen Pilgern und Indianern total viel zu abgedreht war, sie war auch noch total langweilig umgesetzt. Und irgendwann kann ich Trey Parker als Stimme für (prominente) Frauen auch nicht mehr hören. :egal: Schwach. Echt schwach. Gibt nur wenige Folgen, die diese unterbieten können.


    :1/10: