1607 - Cartman finds love

  • ich kann ja verstehen dass die episode (bzw allgemeine episoden dieser art) nicht jeden gefallen..das ist halt dieses typisches boys being boys VS abgedreht, oder auch cartman-episoden usw! aber..die aussage dass das nicht south park war bzw south park nicht mehr ist wie es war (oder so), kann ich absolut nicht nachvollziehen :/ für mich war grade diese episode south park at it's best..
    und wie zib schon sagte, im stil von raisins, the list usw! das waren in meinen augen alles super episoden!
    geschmackssache natürlich, aber..
    ich meine man darf nicht vergessen dass es kein eindeutiges south park gibt - south park hat (und hatte schon immer) soviele verschiedene facetten und richtungen in die es geht/ging! abgedreht, boys being boys, sozialkritik, aktuelles thema usw..
    für mich ist es grade diese mischung die die serie ausmacht :) einmal so, einmal so und dann wieder was ganz anderes..
    (und dass die charaktere sich dabei aber trotzdem (fast) immer gleich verhalten bzw immer die selben beweggründe, motivationen und/oder ansichten haben und ihren alltag - egal was passiert - nach diesen bestreiten finde ich sehr positiv)


    okay, die leute die total abgedrehte sachen lieber mögen sind in dieser staffel (bisher) jetzt halt vll noch nicht soooo auf ihre kosten gekommen, aber das kann ja noch werden! und in anderen staffel gab es dann dafür halt mal mehr abgedrehte oder verrückte episoden oder so! so auf alglemein gesehen gibt es finde ich eh eher wenig richtig gute boys being boys/schul-episoden, also solche in denen irgendwie alles passt (wenn man sowas mag) und wo es eben mal nicht abtriftet oder doch noch ausartet oder so..


    um so mehr habe ich mich über diese gefreut! nicht nur weil cartman in der episode "süss" war, sondern weil einfach alles gepasst hat - das zusammenspiel zwischen dem plot und seinem handeln und seiner denkweise..einfach typisch cartman! wenn diesmal eben auch mal wieder von einer anderen seite..
    aber er zeigte uns mal wieder das eine: cartman ist sowohl ein evil mastermind (seine pläne und skrupellosigkeit sie durchzuziehen usw), als auch ein psycho! so oder so, also egal ob er "harmlos" spielt bzw sich dabei in etwas hinein steigert oder es vll sogar iiiirgendwie gut meint (token hat er in dem fall ja nicht geschadet, eher im gegenteil) oder ob er einen richtig bösen plan durchzieht und andere zu chilli verarbeitet bzw ihnen gezielt schaden will ;)
    sowas ist irgendwie ja auch eine art von vielseitigkeit die die charaktere ausleben! die grundgedanken und ihre handlungen sind (meistens) die selben, aber matt&trey schaffen es trotzdem oft sie immer wieder von neuen perspektiven aufzuzeigen! so wie in dieser episode kennt man cartman zwar, aber SO hat man ihn trotzdem noch nie gesehen..


    naja, im endeffekt ist und bleibt es geschmackssache! aber ich persönlich wüsste nicht wie ich south park richtig definieren könnte bzw wie es war oder aktuell ist! für mich ist south park einfach so vielseitig, auch wenn sich manches wiederholt oder die charaktere oft gleich miteinander interagieren..
    mal ist es boys being boys, mal abgedreht, mal sozialkritisch und dann wieder einfach nur aktuell oder so! also ich persönlich könnte jetzt auch nicht sagen ob die serien besser oder schlechter geworden ist, ich kann das echt immer nur rein von episode zu episode bewerten, und da war es die letzten jahre für mich immer recht ausgegliechen und es gab (in meingen augen) genug gute, schlechte und auch ein paar highlights, wie eben die episode heute! aber south park als gesamtes ist und bleibt einfach genial und kann mich immer wieder begeistern und zum lachen bringen :) seis wegen den charakteren an sich oder einem guten oder aktuellen plot oder einer parodie! vll täusche ich mich, aber ich finde sie machen es eigtl schon noch so ausgegliechen dass in jeder staffel für jeden was dabei ist..

  • Ich lese viel lieber als selbst zu schreiben, aber ich habe seit gefühlten 2-3 Jahren kaum mehr gelacht bei SP, daher muss ich mich erklären.


    Das war nun wirklich aber eine tolle Überraschung. Eine rundum gelungene Folge, wo Kyle mal wieder sein Fett wegkriegt. Dazu I swear und mir als NBA-Fan wirkliche Nachahmungen der Nuggets und Clippers mit aktuellem Kader (Birdman Anderson mit allen Tattoos !!) hat das ganze Bball drumherum natürlich extrem gefallen.



    Seit ich weiß nicht mehr mal wieder ganze 5 Sterne ! Weiter so ! :) :) :) :) :)

  • Flo : Naja, ich kenne mehrere Borderliner persönlich, daher muss ich sagen, dass sich Cartmans Verhalten wirklich nicht im Geringsten mit meinen Erfahrungen deckt. Im übrigen würde ich die Punkte 1-3 Cartman wirklich nicht zuordnen, genauso wie ich auch bei Punkt 4 das Geldausgeben streichen würde, da es ja nicht sein Geld ist, das er rausschmeißt und er außerdem weder für den Geldverlust noch für seine Fresssucht ein Bewusstsein zu haben scheint. Ich würde eher in Richtung Soziopathie tendieren (die jedoch seine Wahnvorstellungen nicht erklären würde... allerdings ist er immer noch ein Kind und darf sich daher auch mal was einbilden, ohne dass das krankhaft wäre), aber vermutlich gäbe es noch eine Persönlichkeitsstörung, die besser passen würde. Das ist aber ein sehr breites Feld, auf dem ich mich nicht mehr allzu gut auskenne. Auf Borderline wäre ich jedenfalls als letztes gekommen.


    Um den Spaß mal ein Vergleich mit Soziopathie (Kriterien unter dem Wiki-Artikel "antisoziale Persönlichkeitsstörung"):

    Zitat


    • Mangelnde Empathie und Gefühlskälte gegenüber anderen
    • Missachtung sozialer Normen
    • Beziehungsschwäche und Bindungsstörung
    • Geringe Frustrationstoleranz und impulsiv-aggressives Verhalten
    • Mangelndes Schulderleben und Unfähigkeit zu sozialem Lernen
    • Vordergründige Erklärung für das eigene Verhalten und unberechtigte Beschuldigung anderer
    • Anhaltende Reizbarkeit (halbwegs, würde ich sagen)
  • @Janina


    Als Cartman sein Engelchen wieder aus dem Karton packt, steht darauf "D.Schrempf React Tech"


    Da in dieser Folge Basketball vorkommt:


    Detlef Schrempf (* 21. Januar 1963 in Leverkusen) ist ein ehemaliger deutscher Basketball-Nationalspieler. Er war zu seiner aktiven Zeit der beste deutsche Basketballer in der NBA. Dort spielte der 2,08 m große Schrempf von 1985 bis 2001 in der Regel als Small Forward und war bei den Fans unter seinem Spitznamen „Det the Threat“ bekannt. Er spielte in der NBA für die Indiana Pacers, Dallas Maverics, Seattle SuperSonics und Portland TrailBlazers. 1996 erreichte er mit Playmaker-Star Gary Payton und Highflyer Shawn Kemp die NBA-Finals wo er mit seinen SuperSonics jedoch Michael Jordan und den Chicago Bulls 2:4 unterlag.


    The name "D. Schrempf" appears on the shoe box Butters uses to capture Lemmiwinks in the South Park episode "Bass to Mouth" (2011). The name also appears on the box in which Cartman keeps "Cupid Cartman" in the episode "Cartman Finds Love"


    Was haben sich Trey und Matt dabei gedacht ?

  • ich kann ja verstehen dass die episode (bzw allgemeine episoden dieser art) nicht jeden gefallen..das ist halt dieses typisches boys being boys VS abgedreht, oder auch cartman-episoden usw! aber..die aussage dass das nicht south park war bzw south park nicht mehr ist wie es war (oder so), kann ich absolut nicht nachvollziehen :/ für mich war grade diese episode south park at it's best..

    Stimm ich dir voll und ganz zu...Ist eine richtig "traditionelle" Boys being Boys-Episode. Aber unter diesen für mich eher eine unterdurchschnittliche. Eben Geschmackssache...

    okay, die leute die total abgedrehte sachen lieber mögen sind in dieser staffel (bisher) jetzt halt vll noch nicht soooo auf ihre kosten gekommen, aber das kann ja noch werden! und in anderen staffel gab es dann dafür halt mal mehr abgedrehte oder verrückte episoden oder so! so auf alglemein gesehen gibt es finde ich eh eher wenig richtig gute boys being boys/schul-episoden, also solche in denen irgendwie alles passt (wenn man sowas mag) und wo es eben mal nicht abtriftet oder doch noch ausartet oder so..

    Naja, es gibt ja nicht nur "Boys being Boys" und "abgedreht". Ich find die Episoden immer sher stark, die zum einen BBB sind und zum anderen schön gesellschaftskritisch sind ohne dabei völlig abzudriften...Da hat mir in dieser Staffel bisher einfach Jewpacabra am besten gefallen und in 1607 hab ich mich einfach zu sehr gelangweilt...Einziges Highlight waren Cartmans rassistische Ansichten und sein schwuler Engel, den er verkloppt hat ^^ Sonst recht lame...


    :3/10:

  • Flo : Naja, ich kenne mehrere Borderliner persönlich, daher muss ich sagen, dass sich Cartmans Verhalten wirklich nicht im Geringsten mit meinen Erfahrungen deckt. Im übrigen würde ich die Punkte 1-3 Cartman wirklich nicht zuordnen, genauso wie ich auch bei Punkt 4 das Geldausgeben streichen würde, da es ja nicht sein Geld ist, das er rausschmeißt und er außerdem weder für den Geldverlust noch für seine Fresssucht ein Bewusstsein zu haben scheint. Ich würde eher in Richtung Soziopathie tendieren (die jedoch seine Wahnvorstellungen nicht erklären würde... allerdings ist er immer noch ein Kind und darf sich daher auch mal was einbilden, ohne dass das krankhaft wäre), aber vermutlich gäbe es noch eine Persönlichkeitsstörung, die besser passen würde. Das ist aber ein sehr breites Feld, auf dem ich mich nicht mehr allzu gut auskenne. Auf Borderline wäre ich jedenfalls als letztes gekommen.


    Ja, Du hast sicherlich recht - ich persönlich kenne niemanden, der unter Borderline leidet, und bin medizinisch auch nicht bewandert genug, um es diagnostizieren zu können. Den Anspruch stelle ich natürlich auch nicht an mich, wenn ich über South Park rede, obwohl ich eigentlich Spaß daran habe, zu wissen, worüber ich so fabulier. Falls ich Dir damit irgendwo zu nahe getreten sein sollte, lag es nicht in meiner Absicht.


    Ansonsten gilt jedoch: Ich bin sicher, daß man den großen Almanach der psychisch-psychologischen Erkrankungen aufschlagen kann und dann bei fast jeder Anamnese feststellen könnte, daß Cartman in irgendeiner Form darunter leidet. Von daher müßte ich in der Tat die erstbeste Erkrankung ausgesucht haben, die mir einfiel. Denn das ganze Spektrum von Erkrankungen, die Cartman in irgendeiner Form zu dem machen, was er ist, wäre hier eine naheliegende Diagnose gewesen. Und um mehr ging es mir auch nicht - ich hoffe, daß das bei den meisten auch so rübergekommen ist.

  • Okay. Mehr nicht. Eine dieser geerdeten Boys being boys-Episoden, die für ein paar Schmunzler gut ist und ansonsten direkt wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden ist. Nur Cupid Me war so bescheuert und übertrieben, dass er schon wieder cool war (auch wenn dieser Gag genau wie viele Gags der letzten Folgen deutlich zu oft wiederholt und gestreckt wurde). Die Game of thrones-Parodie: Kenn die Serie nicht, ist also komplett an mir vorbeigegangen. Keine ultraschlechte Folge. Einfach so verdammt belanglos.


    :5/10: mit viel gutem Willen für Cupid Me.

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  • Flo : Nein, du bist mir nicht zu nahe getreten. Ich war nur einfach überrascht, da ich Cartman wirklich nicht als Borderliner sehen kann (und ich war mir halt nicht sicher, ob du das ernst meinst oder den Begriff nur als Schlagwort benutzt hast ;)). Neben all den Kriterien, die erfüllt sein können oder auch nicht, ist das herausstechendste Merkmal eines Borderliners wohl seine Depressivität und sein ausgeprägter Selbsthass - und den hat Cartman wohl echt nicht, im Gegenteil, er ist wohl so ziemlich die selbstbewussteste, fast schon narzisstischste Person in der Serie ;) Außerdem resultiert Borderline aus kindlichen Polytrauma und die sehe ich bei Cartman auch nicht gegeben - seine Mutter ist ja doch recht lieb und überfürsorglich!
    Ich bin auch keine Psychologin - leider - aber würde mich als interessierten Laien bezeichnen. Und durch meine Historie (unter den Borderlinern, die ich kenne, ist auch meine beste Freundin, deren Irrungen und Wirrungen ich jahrelang aus der ersten Reihe verfolgen konnte) habe ich gerade über Borderline einiges erfahren (müssen). Da halte ich mich dann doch für relativ kompetent, jedenfalls soviel, wie man es als Nicht-Fachfrau sein kann.
    Ich fabulier über sowas auch gerne - ich hab grad den größten Spaß dran, in meiner Kafka-Hausarbeit zur "Verwandlung" den Hauptpersonen alle möglichen Störungen anzuinterpretieren :D

    Zitat

    Ansonsten gilt jedoch: Ich bin sicher, daß man den großen Almanach der
    psychisch-psychologischen Erkrankungen aufschlagen kann und dann bei
    fast jeder Anamnese feststellen könnte, daß Cartman in irgendeiner Form
    darunter leidet.

    Es gibt ja die Theorie, dass es sowas wie einen normalen Menschen gar nicht gibt. Psychologen beschäftigen sich mehr damit, Normalität zu definieren, als Störungen zu erfinden. Von daher sind wir eh alle etwas gestört, es hat uns nur noch keiner gesagt ;)

  • Schade, doch keine Lovestory für Cartman, wäre auch zu genial gewesen....
    Trotzdem eine Gelungene Folge.
    Cartmans Meinung, dass die Neue nur zu Token passen würde, ist mal wieder typisch.
    Sein kleiner imaginärer Liebesgott, war genial, insbesondere in den Szene in der er ihn verprügelt... :popcorn:
    Gelungen fand ich auch das Ende, vor allem mit Cartmans Gegenstück :D
    Mal gespannt, ob Tokens neue Beziehung auch in späteren Folgen zu sehen sein wird....
    Alles in allem eine gute Folge.
    :8/10:

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    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<PsychoVogel>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> :messer:
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  • Och, war das 'ne putzige Folge! =) Aber oh mein Gott, Cartman zieht ja wirklich alle Register! Naja, ich muss sagen, das ganze "Cartman + Kyle = schwules Paar" hat mich schon ein bisschen irritiert, v.a. dass Kyle sich nicht noch vehementer dagegen gewehrt hat. Das gibt wirklich Futter für so manche Slasher... Deshalb war ich auch vom Ende etwas enttäuscht, wobei das mit Cartmans "Traummädchen" schon wieder ganz witzig (wenn auch leicht vorhersehbar) war. Aber sonst war es wirklich, finde ich, eine nette, interessante, witzige Schulstory! Irgendwie war die Botschaft, die zeitweise rüberkam, auch interessant, so nach dem Motto: Gemischtrassige und homosexuelle Paare werden inzwischen weniger belächelt als gleichrassige und heterosexuelle...
    Zeitweise dachte ich schon fast, Cartman stellt so einen "Shipper" dar, der eben um jeden Preis ein bestimmtes Paar zusammen sehen will. Aber ich glaub fast, dass Trey & Matt ebenso wenig an Shipper denken wie an Slasher.
    Naja, wie gesagt, war 'ne gute Folge! Cartman mit seinem "Cupid Me" hab ich wiederum etwas belächelt, und ich fand's auch irgendwo fast schon "unheimlich". Aber insgesamt, bis auf Kyles verhaltene Reaktionen, Top Folge!


    :9/10:

  • So, ich krieg auch mal wieder den Po hoch und schreib was zu den neuen Folgen. Erstmal hier, da gerade aktuell :)


    Ich fand die Folge nicht top, aber amüsant. Cartmans Psychose mit Cupid-Me rangierte zwischen gruselig und witzig, das war passend gemacht; der Plot an sich war spaßig, wenn auch sehr schematisch. Das Batmobile und Tokens Abfuhr brachten mich am meisten zum Lachen.


    Was die mögliche Anspielung auf das Fandom angeht ... Gut, das kann man definitiv so sehen, ich finds keineswegs weit her geholt. Tatsächlich beabsichtigt war aber wohl eher eine Anspielung und Kritik auf das Problem des Token Minority Couple, was bis heute in Fiktion fleißig gemolken wird und den leider immernoch vorherrschenden Rassismus und die Angst vorm Brechen alter Klischees unter Schreibern demonstriert. Das hat IMO auch gut funktioniert in der Folge - Oft hab ich gedacht "Oh Gott, das!" und geschmunzelt.


    Alles in allem hab ich mich unterhalten gefühlt. Nicht mehr und nicht minder.


    :7/10:

  • hat matt eine neue freundin, oder sind die schon länger zusammen?
    interessante referenz jedenfalls :thumbup:
    und das mit dem token minority couple war auch interessant!


    aber..ich kann auch nicht nachvollziehen warum viele sagen dass das mit dem fandom nicht absicht gewesen sein kann..
    matt und trey kriegen doch bestimmt mit was im internet und fandom usw so abgeht!
    keine ahnung wie sie darüber denken, das ist im endeffekt ja auch egal, aber es bietet sich doch zumindest an das mal für einen gag herzunehmen und einen witz darüber zumachen bzw die fans etwas zu parodieren!
    es war ja auch keine böse parodie oder so, aber cartman hatte ja wirklich genau dieses verhalten dass man dauernd im fandom beobachten kann...fans wünschen sich auf biegen und brechen dass 2 charaktere zusammen wären oder verslashen sie in ihren fanfics oder auf fanarts ohne rücksicht auf tatsachen oder andere charaktere! bei cartman hatte es natürlich andere gründe (als dass er die zwei nur als paar süss fand), aber...ohne rücksicht auf tatsachen und andere charaktere bzw gefühle!!
    ich bin mir ziemlich sicher dass matt&trey sich da etwas dabei gedacht haben und den fandom da ein bisschen mit einem augenzwinkern auf die schippe genommen haben! und als "entschädigung" haben sie dann vll noch das mit cartman/kyle "sind" schwul eingebaut, wer weiss.. ;)
    okay, wie sie wirklich darauf gekommen sind und was sie sich dabei gedacht haben werden wir nie erfahren, aber..ich finde den gedankengang auf jedenfall total nachvollziehbar und finde nicht dass es irgendwie total absurd oder so wäre!
    egal, die episode und der plot war auf jedenfall super, vll auch grade weil man es zumindest so interpretieren KANN ;)

  • Jetzt wird's Zeit, dass ich auch mal was dazu sage.


    Ich schwanke in meiner Meinung noch etwas hin und her.
    Alles in allem, so denke ich, ist "Cartman finds love" immer noch eine gute Folge, weil sie mich wieder mehr an die Old school-Folgen erinnert, sie spielt passenderweise wieder in der Schule und die Kinder sind wieder wesentlich mehr im Vordergrund. Find ich schön!
    Der Plot ist herrlich verrückt, wenn man bedenkt, was für ein Arschloch Cartman eigentlich ist.
    Und ja, auch ich dachte, der Titel wäre Programm.


    Andererseits befürchte ich, mir kommt die Folge deswegen so toll vor, weil die Staffelhälfte bisher (und die ganze 15. Staffel davor) eher vor sich hinschwächelte und nur einige Ansätze von wirklich guten Gags und Plots zeigte.
    Was speziell die Folge betrifft, hätt ich doch gern gewusst, was Cartman eigentlich getrieben hat. Da ist nicht nur ein rassistischer Hintergedanke, er glaubt ja offensichtlich, etwas Gutes mit seiner Verkuppelei zu tun. Meine mir plausibelste Theorie ist, dass Cartman endgültig wahnsinnig wird. Wie sonst lässt sich erklären, dass er auch noch das Gerücht verbreitet, er und Kyle seien ein Paar? Einem wahren Cartman würde das doch nicht im Traum einfallen.


    Aber mal ganz abgesehen davon hab ich immer noch viel gelacht, die neue Figur Nichole ist ganz nett, Kyle hat mir auch gefallen (besonders die Szene auf der Parkbank mit Token :D).
    Apropos Kyle: mir fehlt noch, wie er Cartman im Sprecherraum der Basketballhalle auffindet und vermöbelt :D


    Im Hinblick auf andere South Park-Folgen ist "Cartman finds love" nicht so der Knaller, innerhalb der Staffelhälfte aber definitiv eine der besseren Folgen und für ein Staffelhälftenende in Ordnung, auch wenn man jetzt den Sommer lang einen kleinen Mindfuck mit sich tragen darf.


    :7/10:

  • Was speziell die Folge betrifft, hätt ich doch gern gewusst, was Cartman eigentlich getrieben hat. Da ist nicht nur ein rassistischer Hintergedanke, er glaubt ja offensichtlich, etwas Gutes mit seiner Verkuppelei zu tun. Meine mir plausibelste Theorie ist, dass Cartman endgültig wahnsinnig wird. Wie sonst lässt sich erklären, dass er auch noch das Gerücht verbreitet, er und Kyle seien ein Paar? Einem wahren Cartman würde das doch nicht im Traum einfallen.

    Da hast du echt 'n gutes Argument. Ich meine, die Art wie er das rübergebracht hat, fand ich schon typisch Cartman, aber die Tatsache, dass er sich selbst dadurch auch in ein völlig falsches Licht rückt, ist schon wirklich bedenklich.

    Apropos Kyle: mir fehlt noch, wie er Cartman im Sprecherraum der Basketballhalle auffindet und vermöbelt

    Also war ich nicht die einzige, denn genau sowas hätte ich auch erwartet bzw. erhofft. Kyles Reaktionen auf das Gerücht waren einfach viel zu verhalten.

  • Was speziell die Folge betrifft, hätt ich doch gern gewusst, was Cartman eigentlich getrieben hat. Da ist nicht nur ein rassistischer Hintergedanke, er glaubt ja offensichtlich, etwas Gutes mit seiner Verkuppelei zu tun.

    Ich persönlich habe das so gesehen, dass er, durch seine Obsession mit der Token/Nichole-Beziehung, - unterbewusst! - versucht hat, seinen eigenen Hunger nach Liebe und Zuwendung zu kompensieren. Eric ist ja ein furchtbar einsamer Charakter und bisher hat er versucht, diese Einsamkeit allen voran durch seine Stofftiere zu verdrängen - aber da diese nicht mehr zur Stelle sind, nehmen Nichole und Token (sowie der CupidMe, aber zu einem kleineren Teil) diesen Platz ein - er lebt seine Suche nach Zuneigung und einer womöglich eigenen Beziehung bzw. den Wunsch nach jemanden, der ihn liebt, durch andere aus, indem er sich besessen in die Beziehung hineinsteigert und auf eine Weise selbst ein Teil davon wird. Deshalb ist er nach der Trennung auch so aufgelöst und deswegen spioniert er Nichole und Token auch hinterher oder beteiligt sich aktiv, in dem er einen Bär vor eine Haustür legt.
    Das war ihm nicht klar und oberflächlich gesehen scheint es so, als wäre es ihm nur darum gegangen, zwei Menschen der gleichen Rasse zu verkuppeln und eventuell etwas "Gutes" zu tun, aber unterbewusst ging es viel mehr darum, das Loch in ihm durch "Shipping" zu füllen.