1608 - Sarcastaball

  • da muss sogar ich cheesus recht geben ;)
    das mit dem sperma war für mich total der typische/klassische south park-humor, von daher fand ich es schon witzig, auch wenn sie es vll besser einsetzen oder mehr drauss machen hätten können oder so! aber neu war es ja nun auch nicht, unwissentlich sperma konsumiert hat cartman schliesslich schon in der 6. staffel..
    (und ich bin grad nicht sicher, aber solche gags oder andeutungen gab es bestimmt noch öfters! die jungs mussten ja z.b. auch schon pisse trinken usw..)


    von daher sehe ich da jetzt auch nichts verstörendes oder aussergewöhnliches dran! aber gut, den humor muss man halt mögen..
    (nur wenn man den humor nicht mag, dann ist finde ich south park definitiv die falsche serie :/)

  • Sarcastaball an sich war richtig lustig und solange es schlicht darum ging, dass niemand auf den Trichter kam dass Randy einfach nur sarkastisch ist fühlte ich mich auch toll unterhalten. Als es aber nicht mehr weiterging und die Story stattdessen zum zigsten Mal einen "Butters ist mangels Aufklärung seiner verkorksten Eltern irgendwie pervers ohne es zu wissen"-Plot auffuhr ... Nee, fand ich recht peinlich. Alles halt schonmal gesehen, und zwar deutlich lustiger. Als kurzen Witz hätt ich es ja noch kapiert, aber die halbe Folge damit zu füllen war einfach sehr unspaßig. Schade, denn mir gefiel die Idee einer Folge, die auf einem zum Selbstläufer gewordenen sarkastischen Kommentar aufbaut, sogar richtig gut. Stattdessen wieder Butters als unfreiwilligen Perversen zu sehen hat gelangweilt, und dabei ist Butters mein Lieblingscharakter.


    :5/10:


    Und woher weiß Randy eigentlich wie Sperma schmeckt?

  • Ich persönlich kann mit dieser Episode nur wenig anfangen.
    Zwar muss man nicht Football-Kenner sein, trotzdem hat man immer das Gefühl, gewisse Insidergeschichten kennen zu müssen, um diesen Plot zu kapieren bzw. lustig finden zu können.


    Und auch wenn ich jetzt die Hintergrundinformationen gelesen hab (dank planearium ;)) ist es für mich nicht sonderlich unterhaltsam: Randy hat wieder mal seine eigene Episode (und schafft es auf wunderliche Weise, seine komische Idee alleine unzähligen Menschen und Gremien näherzubringen...? ), alles wirkt recht wirr und bemüht, die Spermageschichte ist schnell abgenutzt und nicht lustig (hier wird quasi in derselben Folge ein zweites Mal das Prinzip "Eine Figur nimmt eine obskure Idee und schafft es, diese mal eben auf die Schnelle zu verbreiten" verwendet. Stöhn.).
    Und leider leider: die Sarkasmuswitze nutzten sich für mich auch schnell ab.
    Was ich an der Folge mag ist Butters und wie er sowas wie eine Anführerrolle übernehmen darf. Auch die Darstellung des Sarcastaball-Sports ist recht amüsant.


    Sonst aber eine sehr schwache Folge und ein schwacher Start der 2. Staffelhälfte.
    Ich gebe zu, dass ich an vielem zu meckern, aber: ja und? Manche Elemente und Plotstrukturen gefallen mir nunmal nicht und es täte der Serie mal gut, Randy wieder etwas mehr in den Hintergrund zu drängen.
    Die Geschichte der nächsten Folge "Raising the Bar" gibt mir immerhin wieder mehr Hoffnung.


    :3/10:

  • Oh wow, das war ja so eine tolle Folge, die beste seit langem! Wahnsinn! Die könnt ich mir gleich noch zweimal anschaun. Ach was, viermal! Oder nein: fünfmal!


    :rolleyes: Oh nein, es hat mich erwischt! :egal:


    Also, mal im Ernst:
    Die ganze Sache mit dem Sarkasmus war schon amüsant. Aber irgendwann war der Gag halt ausgelutscht, und dann kam Butters mit seinem "creamy goo", und die Sache war für mich erledigt. Ich würd jetz nicht sagen, dass sie ganz schlecht war, aber es plätscherte alles nur mehr so dahin und hatte nichts mehr zu bieten.
    Mal ganz davon abgesehen, dass die Untertitel ziemlich für'n Hugo waren.


    :3/10:

  • ...was alle anderen gesagt haben.


    Trotzdem ein paar witzige Momente (sarkastische Cheerleaderinnen, Butters Ansprache...), ansonsten hat sich's halt sehr sehr schnell totgeritten.


    :5/10:

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    This is not jumping the shark. This is jumping the shark, coming back, shooting it in the balls, raping it, eating its flesh, consuming its soul, mounting its head on the wall, and doing the same thing to 12 more sharks just to be safe.

  • Geht das nur mir so, oder klang die sarkastische Intonation bei Weitem nicht genug nach Sarkasmus?

    Hehe, den gleichen Gedanken hatte ich auch manchmal... ;)


    Zur Folge: Ich liebe Randy-Folgen, aber diese hat mir nicht so gut gefallen. Ich denke mal sie war einfach zu amerikaspezifisch für mich. Ich als Mitteleuropäer kann mit Football nicht so viel anfangen, und anscheinend ging es ja um die vorher hier angesprochene "Concussion crisis" im AF, von der ich zum Beispiel so gut wie nichts weiß. Den Amerikanern ist ihre Vollkontakt-Sportart heilig, mir persönlich dagegen nicht. Daher bin ich "insidermäßig" einfach nicht so wirklich drin in dem Thema und habe dementsprechend auch nicht den Humor wenn es um AF geht, wie z.B. ein Amerikaner.
    Das gibt bei mir daher deutlich Abzüge in der Wertung. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat: Letztendlich ist es keine Rany-Folge gewesen, sondern eine Butters-Folge, wenn man so will. Und aus dieser Perspektive funktioniert sie hervorragend. Butters, der ja ansonsten zu den Losern zählt blüht bei diesem sarkastischen Spiel auf, in dem es ja nur um Zuneigung und nicht mehr um den sportlichen Wettkampf geht. Und hier ist dann auch die Verbindung mit dem Sperma eindeutig. Football ohne Kampfgeist, Wettbewerb und Vollkontakt kommt dem Amerikaner wohl ein wenig "schwul" rüber (bitte keine Homophobie-Diskussion starten hier ;) ). Und das wird halt damit angedeutet, dass in der Folge viele Männer Butters Sperma trinken. So gesehen passte das vollkommen und war für mich auch lustig, auch wenn ich wie gesagt nichts mit der amerikanischen Footballphilosophie anfangen kann. Aber zumindest war es stringent und das gibt dann wieder Bonuspunkte von mir.
    Gekrönt wird das ganze dann mit der wieder einmal typischen fundamental christlich konservativen Haltung Butters Eltern, deren Verblending diese "schwulität" ja erst möglich gemacht hat. Wieder einmal lebte Butters in einer ganz anderen Welt als seine Eltern. Während sie dachten Butters Spermaverkauf sei ein sarkastischer Weckruf bezüglich der Weicheitendenzen im Football, hatte Butters ehrliche, reine und ja fast schon liebenswerte Motive. Und dass diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen so krass verschieden ausfallen können, liegt einzig und allein daran, dass Butters Eltern ihm immer irgendwelche Märchengeschichten auftischen um ja nicht über das Thema Sexualität zu reden. Und das zieht sich durch viele Folgen in vielen Staffeln. Am Ende wird das dann gekrönt (und damit wieder einmal bestätigt, dass man nichts gelernt hat), indem der Vater Butters erzählt sein steifer Pimmel würde zu seinem Freund Jesus zeigen, der oben im Himmel ist. Einfach herrlich. Spätestens hier bin ich dann mit der Folge doch wieder versöhnt. :)


    Da ich aber wie gesagt mit dem AF-Thema nicht viel anfangen kann reicht es für mich insegsamt nur für 6,5 Wichtel. Die Geschichte rund um Butters hingegen, würde man sie aus der Folge extrahieren, ist in meinen Augen wieder mal ein großer Wurf gewesen und qualifiziert sich für mindestens 9 Wichtel!