1611 - Going Native

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    Zitat


    Butters’ outrageous behavior is a sign. It's time for him to begin a journey where he will follow in the path of his ancestors. When Butters starts acting out at school, his parents realize it’s time to tell him why he’s not like all of the other kids. He must travel to a foreign place to learn the ways of his people. It will be a difficult trip for a young boy to make alone so Butters chooses Kenny to travel with him to the distant and secluded island of Hawaii.




    naja, klingt von der grundstory her schon etwas seltsam..
    die preview gefällt mir allerdings recht gut!


    also mal abwarten was sie butters da andichten! könnte mal wieder in beide richtungen gehen..
    ich hoffe nur es wird nicht ZU abgedreht!

  • die kombination kenny-butters finde ich auch toll, und kenny hat wirklich mal wieder grössere auftritte verdient.. :)
    mir gefällt nur das mit butters und "his people" nicht so, wer weiss was da kommt! ich mag butters so wie er ist, wer weiss was sie ihn dann andichten..
    zumal er jetzt ja erst "mantequilla" bei den mexicans war! aber okay, erstmal abwarten, noch ist ja alles offen.. :)

  • Butters' Verhalten war ja sowieso schon seit längerer Zeit ziemlich seltsam... mal ist der naive, freundliche Junge, der alles positiv sieht (zuletzt erst wieder in Sarcastaball), aber dann kann er auch richtig fies und selbstbewusst sein. Wenn sie diesen Zwiespalt endlich erklären würden, würde mir das gefallen. Aber ich glaube nicht, dass sie sich so sehr auf vergangene Folgen beziehen werden, denn das machen sie ja nur noch selten.


    Möglicherweise wird es ja doch eine Folge, die (zumindest teilweise) auf die US-Wahl anspielt? Immerhin stammt Obama von Hawaii und nach seiner Debatte wurde ihm unterstellt, dass er sich ungewöhnlich verhalten hätte.

  • Ich hoffe insgeheim schon auf ein paar anspielungen auf die Präsidentschaftswahl, da bieten sich mit den TV-Duellen (z.B. Obamas doch wieder standfesten Auftritt und Mitt Romneys Frauen/ Libyen Kommentaren gestern). Es muss nicht schon in dieser Folge sein, aber im Laufe dieser Staffelhälfte erwarte ich da schon noch den ein oder anderen Gag, gerade jetzt, da die Endphase des Wahlkampfes tobt. Ansonsten freue ich mich bei dieser Folge schon auf die Kenny-Butters Mischung, sowie die Hawaii Szenen.

  • hmm ja najaaaa..
    objektiv gesehen war die episode schon okay, man konnte an einigen stellen lachen und es war schön dass kenny mal wieder eine grössere rolle hatte, aber..
    persönlich war sie mir zu abgedreht, wobei ich das mit dem king sogar noch irgendwie cool fand!
    ich fand sie alles in einem besser als gedacht, aber irgendwie so..random!
    ging die kritik nun gegen die eingeborenen (bzw "eingeborenen"), gegen die touristen oder gegen unbegründete wut/eifersucht auf andere personen?!
    und warum jetzt hawaii? ausser dem gag mit obama gab es ja nun keine anspielungen auf die wahl, aber einen anderen aktuellen hintergrund hatte es auch nicht..
    oder gabs aktuell irgendwelche vorfälle in hawaii?


    ich mein es muss ja nicht jede episode eine aussage haben, aber dafür hat mir hier dann einfach was anderes gefehlt, ich weiss auch nicht! ich fand sie nicht schlecht, aber auch nicht gut..
    von daher gebe ich jetzt auch mal "nur" 5 wichtel ;)
    :5/10:
    ich kann aber nicht wirklich sagen ob ich sie besser oder schlechter als sarcastball fand, mir hat da einfach in beiden episoden was gefehlt! vorallem jetzt im vergleich zu der super genialen episode letzte woche..

  • Also dass Kenny mal wieder eine Rolle hatte war schon schön aber das wars dan auch. Bei der Folge hat mir eindeutig das Highlight gefehlt. Und vorhersehbar wars dann doch. Kenny tribt den Fluss runter -> er landet in dem Haus wo zu Beginn jemand sagte don't go there.


    :4/10:

  • Ich fand das Thema super! :D
    MrsCartman : Sie haben sich ja eindeutig über die lustig gemacht, die sich im Urlaub wie Einheimische fühlen und sich aufspielen, nur weil sie seit ein paar Jahren jeden Sommer für zwei Wochen an den selben Ort fahren. Wahrscheinlich ist Hawaii das Mallorca der Amerikaner.
    Das hat mich an die Urlaube mit meiner Familie früher erinnert, denn bei den vielen deutschen Ferienhausbesitzern kam man sich auch manchmal so vor.


    Die Folge an sich hat mich allerdings nicht so sehr begeistern können... da fand ich die letzten beiden witziger. Irgendetwas hat gefehlt. Die 6 Wichtel gibt es nur dafür, dass ich das Thema sehr treffend umgesetzt fand.


    :6/10:

  • das mit der verarschung über die "einheimischen" war für mich auch noch das beste an der episode! aber ansonsten, naja..
    5-6 wichtel okay, aber da gabs diese staffelhälfte (für mich) definitiv schon bessere episoden und es werden auch sicher noch bessere kommen..
    "insecurity" wird vermutlich eh lange zeit nicht zu toppen sein.. *g*


    aber cool wie die meinungen dieses mal auseinander gehen, sowas find ich immer interessant :)

  • Gut, komm. Ich versuch jetzt wirklich noch mal eine stimmige Analyse, bevor ich das Thema South Park vorläufig mal begrabe.


    Der Anfang der Folge war schon gelungen; auch als jemand, der Butters nicht gerade abfeiert, fand ich seine Emanzipation recht gelungen (und er hatte ja auch recht!). Seine ihm angedichtete Vorgeschichte hätte normalerweise auch das Potential gehabt, die Folge zu einer irren Odyssee zu machen, wie ich meine South-Park-Episoden gerne sehe. Mal raus aus dem Dörfchen in ein bislang unbenutztes Setting zu kommen liefert ja für gewöhnlich genug Material für schräge Ideen. Und daß dann auch noch Kenny mitkommt, ist immer für eine Pointe gut, auch wenn man das Gefühl hat, daß hier eines der Ur-Urgesteine der Serie als Sidekick für eine ursprünglich als Witzfigur gedachte Rolle dienen soll. Gut, whatever - daß Trey und Matt Butters inzwischen lieber mögen, ist nichts Neues.


    Und schon früh zeigt sich das erste Problem: Kenny hat zweieinhalb Sätze Text in der Episode (als Kenny an sich; die Briefe lasse ich mal außen vor - da mag es natürlich sein, daß mir eine Anspielung entgangen ist. Hat jemand erkannt, wen Kenny in den Briefschreibeszenen darstellen soll?), die nicht mal im entferntesten Klassikerpotential oder wenigstens Obszönitäten beinhalten - seine Sprechrolle beschränkt sich einzig darauf, Butters ins Flugzeug zu bringen. Das ist schlimm genug, da hätten sie auch Craig oder Jimmy oder irgendeine andere der austauschbaren Sekundärrollen nehmen können.


    Schlimmer wird es dann schon wieder dadurch, daß wieder einmal auf einer halbwegs durchgegarten Grundidee eine ganze Folge lang herumgeritten wird. Okay, manche Amis bilden sich also was darauf ein, Hawaii als Quasi-Zweitwohnsitz zu betrachten. Witzig waren an der Stelle die Handvoll echter Hawaiianer (das vermute ich jetzt einfach mal aufgrund der dunkleren Hautfarbe und der Tatsache, daß sie nur mißmutig dreingeschaut und kaum gesprochen haben) an den Kassen und Schaltern, die mit den "weißen Hawaiianern" klarzukommen hatten. Aber dann werden Golfschläger ausgepackt und Bocciakugeln und Cocktails und Kajakboote und die ganze Welt außer den Hawaiianern und den "betroffenen" Festlandamerikanern fragt sich, warum das so witzig sein soll, wie es offenbar gedacht ist. Irgendwo noch den obligatorischen Obama-Pun rein, fertig ist die Laube. Das Rezept ist so billig und so ohne jeglichen Sarkasmus oder Ironie vorgetragen, sondern auf simpler Stereotypie basierend, daß Seth McFarlane sicher mit gespitztem Bleistift gespannt zugesehen hat.


    Und dann kommen wieder ein paar moderne SP-Muster aus der Schublade, von denen ich so, so sehr die Schnauze voll habe: Eine Gruppierung Erwachsener macht aus Mücken Elefanten, eins der Kinder agitiert sie dazu, daraufhin sterben Menschen und eine beschissene Trivialität bringt alle wieder zur Räson. Juchhe, die Erwachsenen werden wieder einsichtig, wenn sie ihren Alkohol kriegen. In Staffel 3 ("War") war das noch umgekehrt und sehr viel lustiger. Ich mußte mich schon damit begnügen, den Elvis-Auftritt abzufeiern - und ja, der war awesome. In einer starken Folge wäre er wahrscheinlich zur Randnotiz verkommen, hier war das noch am komischsten, auch wenn Elvis in einer Hawaiifolge natürlich extrem vorhersehbar ist.


    Nein, ich geb's echt auf. Die Serie und ich haben sich auseinandergelebt und seit zwei Jahren gibt es wenig, was das kittet. Laßt mich wissen, wenn eine Folge lief, die qualitativ an "You're getting old" anknüpfen kann, bis dahin erspar ich mir die Serie und Euch damit mein miesepetriges Genöhle über die ideen- und seelenlose Zeichentrickserie, zu der South Park verkommen ist.


    Inb4 :keks: .