1611 - Going Native

  • Okay, allein die Prämisse "Butters a.k.a. mein (un-)heimlicher Hasscharakter + Kenny a.k.a. mein nickname-gebender Lieblingscharakter zusammen als Hauptakteure in einer Folge" fand ich schon etwas eigenartig... hat's glaub ich noch nie gegeben, oder? Naja, aber ich ließ es mal auf mich wirken. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Kennys Rolle bis zur "Rettung" am Schluss auch sehr dürftig fand und dass ich gut die Hälfte der Folge nur gedacht habe, worauf die eigentlich hinauswollen, war's irgendwo ganz nett, allerdings blieb dieses "eigenartige" Gefühl bis zum Schluss. Tourismus-Parodie, schön und gut, Obama-Anspielung, wen wundert's, Kennys Beinahe-Tod, fast schon alter Hut. Und worauf das mit den Briefen anspielen sollte, hab ich auch nicht kapiert.
    Jedenfalls kann ich Reaktionen wie die von Flo schon nachvollziehen.


    Ich würd nicht sagen, dass sie ganz schlecht war, aber bestimmt auch nicht gut. Bin mir bei der Bewertung echt nicht schlüssig. Also sag ich einfach mal:
    :5/10:

  • Fand die Folge echt toll! Naja, ich fand man hätte Butters etwas mehr...wütend machen sollen. Und die Stelle wo Kenny das Chi-Chi fand war ein bisschen kurz. Insgesamt fand ich sah es oft so auf als würden sie viel weglasen, so das alles ein wenig kurz wirkt. Aber sonst ist es eine tolle Folge

    Heilige Scheiße, es gibt tatsächlich Leute die sich für meine Meinung interessieren?! Gut zu wissen!

  • Nnnnnaja....
    Müsste ich "Going Native" mit einem Satz beschreiben, würde ich es so tun: Die beste Szene gibt's mit Butters Wutausbruch gleich zu Beginn, danach gibt es nur noch was für das Auge.


    Ich finde die Folge bestenfalls mittelmäßig und ich kann mich nicht mit der Grundidee anfreunden, auch wenn sie gute Seiten hat: Butters und Kenny mal zusammen auf ein Abenteuer in einer neuen Umgebung? Naja, wieso nicht?
    Andererseits hasse ich diese Ausweichmethode, um Butters Verhalten zu erklären. Warum kann er nicht einfach die Schnauze voll haben vom Benehmen mancher Schulkameraden, warum kann er nicht einfach so sich emanzipieren und die anderen einmal anschreien? (Etwas, wovon ich wünschte, ich hätte das von Butters abgucken können, als ich noch auf der schlimmsten Schule war)
    Aber nein, es ist eine bislang geheimgehaltene Schein-Herkunft genauso wie Kyle mit seinen Jersey-Genen und...ach Gott, neeeeiiin!!
    Ab da muss ich sagen ging die Folge erheblich bergab. Einige Gags waren noch recht gut (bei der Elvis-Erscheinung musste ich lachen, so random sie auch war und die kurzen Szenen mit den echten Hawaiianern und den "weissen Hawaiianern"). Aber sonst? Sonst fühlte sich bestenfalls mein Auge unterhalten bei den schönen Landschaften und dem Meer und alldem.
    Innerlich häuften sich die Fragen, billige Ideen wurden serviert und, oh ja, auch aus folgendem Grund, den Flo so schön beschrieb, funktionierte "Going Native" für mich kaum:


    Und dann kommen wieder ein paar moderne SP-Muster aus der Schublade, von denen ich so, so sehr die Schnauze voll habe: Eine Gruppierung Erwachsener macht aus Mücken Elefanten, eins der Kinder agitiert sie dazu, daraufhin sterben Menschen und eine beschissene Trivialität bringt alle wieder zur Räson.


    Das empfand ich auch länger so, ebenso bei den anderen Punkten verstehe ich Flo.
    Bleiben wir mal bei Kenny stehen: stimmt, da hätte jeder andere Klassenkamerad stehen können. Und was seine Briefsequenzen angeht, bin ich so angenervt, wenn ich Trey Parker drüber reden höre, weil 1. ich auch nicht verstehe, ob das eine Anspielung ist oder nicht (immer diese nicht zu verstehenden Anspielungen) und 2. Matt Stone spricht Kenny, oder nicht? Aber selbst wenn, diese Szenen wären auch nicht lustiger geworden.


    Ach ja, und die Zitate um die Titanic, Obama und das völlig unnötige Gerede um einen Film namens "Argo", von dem ich bis dahin nie gehört hab, Ben Affleck, Jennifer Lopez und Garner haben ziemlich an meinen Nerven gezerrt.


    Also: nein, keine gute Folge, dagegen ist die Vorgängerfolge "Insecurity" fast schon Meisterwerk.


    :3/10:

  • Ja, Kenny wird von Matt gesprochen. Also ich achte eher weniger auf die Anspielungen. Ich erkenn nur ganz ganz selten mal eine, darum ignoriere ich sowas meist komplett

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  • Nö, mich hat die Folge auch überhaupt nicht begeistern können. Und das sag ich als Butters-Fan. Der Anfang mit dem Wutausbruch war gut, aber danach wurde wieder nur ein einziger Gag zu Tode geritten und die Lacher leider außen vor gelassen. Es dümpelte so bemüht abgedreht vor sich hin wie in letzter Zeit leider viele Episoden. In dem Zusammenhang hat dann auch der Elvis-Auftritt nix mehr reißen können. Und die Ben Affleck-Disses gingen einfach nur spektakulär ins Leere (wurden aber trotzdem ebenfalls bis zum Erbrechen ausgereizt). Einziger wirklicher Lacher für mich persönlich: Butters herausgebrüllter Satz "Will somebody tell me what the frickity fookshmere is goin' on?! "


    :3/10:

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  • Was findet ihr die Foge alle so schleht? Ich versteh das irgendwie nicht. Klar, die Folge war nicht super toll, aber für das heutige South Park, meiner Meinung nach, ganz gut. Naja, jeder hat ja ne' andere Meinung, auch wenn ich wahrscheinlich eine von wenigen bin die diese Folge ganz gut fand.


    :7/10:

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