17. Staffel - eure Meinungen!

  • Welche Folge war am besten? 14

    1. 1710 - The Hobbit (5) 36%
    2. 1707 - Black Friday (3) 21%
    3. 1702 - Informative Murder Porn (2) 14%
    4. 1701 - Let Go, Let Gov (1) 7%
    5. 1706 - Ginger Cow (1) 7%
    6. 1708 - A Song of Ass and Fire (1) 7%
    7. 1709 - Titties and Dragons (1) 7%
    8. 1703 - World War Zimmerman (0) 0%
    9. 1704 - Goth Kids 3: Dawn of the Posers (0) 0%
    10. 1705 - Taming Strange (0) 0%

    Diesmal müssen wir über 10 Folgen auf einmal abstimmen - der wohl größte Nachteil an der neuen Staffelaufteilung. Also, wie sieht's aus?

  • Ausnahmsweise ein Doppelpost, weil er die Listen immer so unschön formatiert, wenn die Umfrage davor klebt. Wer will das schon? Eben. :schmoll:
    So sieht es bei mir aus, wobei ich bei den hinteren Plätzen eigentlich keine Reihenfolge habe:


    • Black Friday
      Ich kann mich nur schwer entscheiden, weil meine beiden Lieblingsfolgen sehr unterschiedlich vom Ton her waren. Einerseits die gelungene Serien-Parodie mit Seitenhieben auf den Konsolenkrieg... auf der anderen Seite Gesellschaftskritik verpackt in eine rührende Schulfolge. Black Friday fand ich lustiger, The Hobbit hatte den etwas subtileren Humor zu bieten. Auf jeden Fall zwei sehr gute Folgen für mich, die so ziemlich alles abdecken konnte, wofür ich South Park mag. Aber ich glaube Black Friday gewinnt knapp.
    • The Hobbit
      Wie gesagt: Ganz knapp.
    • Informative Murder Porn
      Noch eine richtig gute Folge. Hier hat mir vor allem die gelungene Umkehr der Rollen von Kindern und Eltern gefallen. Aber auch wie Minecraft eingebaut wurde, war unterhaltsam. Ein guter dritter Platz.
    • Titties and Dragons
      Der dritte Teil der Trilogie hat mir auch noch gefallen. Viele gelungene Anspielungen und ein würdiges Finale. Naja, fast würdig... es gab leider einige Patzer.
    • Ginger Cow
      Gelungene Kyle-Cartman Folge mit einem Ende, das mich tatsächlich noch geschafft hat zu überraschen.
    • A Song of Ass and Fire
      Der zweite Teil hat zu wenig dazu beigetragen, die Handlung voranzubringen. Außerdem war das dämliche Wiener Lied drin. Hatte aber den lustigsten Titel und die Princess Kenny Sequenz.
    • World War Zimmerman
      Interessante Folge, wenn man den Fall kennt, um den sie sich dreht. Insgesamt aber nur "okay".


      Jetzt kommen meine Flop 3, die für mich zwar ziemlich eindeutig sind, aber ich bin mir nicht ganz sicher bei der Reihenfolge:

    • Taming Strange
      Eine Folge, bei der mich sämtliche Gaststars genervt haben. Allerdings waren die Kanadier ein Highlight.
    • Let Go, Let Gov
      Vom Thema her interessant, aber Cartmans Rolle war für mich eher störend als eine Bereicherung. Es gab einige gute Szenen (Anfang, Ende, Santa), aber halt auch viel Leerlauf. Und ich finde immer noch, dass das Thema verharmlost wurde.
    • Goth Kids 3: Dawn of the Posers
      So sehr ich die Goth Kids mag, die ganze Folge hat mir zu viel wiederholt. Wieder die Vampir Kids, wieder ein Camp, wieder ein Geist... und das Ende war einfallslos. Langweilig.
  • Damit ich's nicht wieder ewig vergesse, wage ich mich gleich an die Bewertung:


    1.) 1710 - The Hobbit
    Das Thema passte, der Ton passte, die titelgebenden Gags waren zwar auf Dauer nervig, aber insgesamt fand ich die Folge doch am besten. 8,75 von 10 Punkten.


    2.) 1707 - Black Friday
    Sehr amüsante Folge, obwohl ich einige Anspielungen sicher nicht so würdigen konnte, wie das ein Kenner von GoT täte. 8,5 von 10 Punkten.


    3.) 1708 - A Song of Ass and Fire
    Super Fortsetzung, für sich genommen etwas ins Seltsame abgleitend. 7 von 10 Punkten.


    4.) 1704 - Goth Kids 3: Dawn of the Posers
    Schon eine sehr besondere Folge, mit mehr Hintergrundinfos zu den Goth Kids und einer netten Story, aber einer billigen Auflösung. 6,5 von 10 Punkten.


    5.) 1709 - Titties and Dragons
    Eher langweiliger Abschluss der Trilogie, der einerseits gute Momente hatte, andererseits wünschen ließ, es wäre beim Zweiteiler geblieben. 6 von 10 Punkten.


    6.) 1706 - Ginger Cow
    Cartman vs. Kyle, anders als gewohnt, leider auch etwas unlustiger als gewohnt. 5,5 von 10 Punkten.


    7.) 1705 - Taming Strange
    Sehr seltsame Folge, hatte zwar ihren Reiz durch die Kyle-Ike-Dynamik, aber kaum kam sie in Schwung, kam das wieder recht billige Ende. 4,5 von 10 Punkten.


    8.) 1702 - Informative Murder Porn
    Interessantes Thema, interessante Herangehensweise, aber leider wenig unterhaltsam. 3 von 10 Punkten.


    9.) 1701 - Let Go, Let Gov
    Ähnlich wie Platz 8, allerdings zum Großteil noch weniger unterhaltsam. 2 von 10 Punkten.


    10.) 1703 - World War Zimmerman
    Aus dieser Folge hinterließ nichts einen bleibenden Eindruck bei mir, außer gelegentlich Cartmans Version von "It's a beautiful day" als Ohrwurm. 0,5 von 10 Punkten.


    Also, für mich startete die Staffel extrem schwach und kam bis auf ein paar Mal nicht wirklich in Gang, erreichte auch nie einen wirklich hohen Unterhaltungswert. Allerdings war das bei 14 Folgen pro Staffel bisher kaum anders.

  • Ich halt es mal allgemeiner^^


    Die ersten Folgen (bis "1706 - Ginger Cow) fand ich allesamt eher "in Ordnung". Teils lustige Ideen, aber immer irgendwas, das es gewaltig runtergezogen hat. Ginger Cow war dann eigentlich klasse, aber auch hier zündete der Running Gag bei mir nicht.


    Mit der "Game of Thrones"-Trilogie (auch wenn ich bei Game of Thrones noch hart hinterherhänge) und "The Hobbit" gab es am Schluss aber mMn 4 sehr ordentliche Folgen. Keine zeitlosen Klassiker, aber allesamt endlich mal wieder "gehobenes" Niveau ;)


    Beim Favoriten muss ich auch zwischen "Black Friday" und "The Hobbit" entscheiden. Bei mir ist letzten Endes "the Hobbit" ganz knapp vorne.

    Wer meine Beiträge löscht oder kritisiert, der sponsort den Robbenfang in Venezuela.
    I mean, that's what life is : a series of down endings.

  • Schwierig. Ich bin ein großer Freund der Goth Kids und somit hat "Goth Kids 3: Dawn of the Posers" schon eine besondere Stellung, auch wenn ich meinen Vorrednern absolut zustimme, wenn sie sagen, dass die Folge nicht der große Wurf war. Jedoch fand ich die Emo-Thematik sehr amüsant umgesetzt und auch diese Diskussion, im Bezug auf die Unterschiede, war durchaus unterhaltsam. Als großer Fan von Edgar Allan Poe war es auch absolut genial diesen mal in South Park zu erleben. Die Auflösung war allerdings wirklich etwas schwach aber insgesamt trotz Allem noch eine solide bis gute Folge. Hervorzuheben in dieser Staffel ist die Trilogie die mit der genialen Folge "Black Friday" seinen Anfang genommen hat. Ich fand sie durchweg sehr gelungen. Ich empfand auch den Abschluss "Titties and Dragons" als keineswegs langweilig. Insgesamt absolut gelungen auch wenn die Themen, die direkt an der Oberfläche aufgegriffen wurden, bei weitem nicht so hochtrabend sind wie in manch anderen Folgen - zwischen dem Hunger in der dritten Welt und einem Konsolenkrieg liegt doch einiges.


    Nebst der Trilogie und der Goth Kids Folge bot die Staffel aber auch weiteres. Mit "Let Go, Let Gov" hatte die Staffel einen eher schwach Start hingelegt. Einige Gags waren zwar durchaus gelungen (Bsp. als Cartman von seiner Akte erfährt.) aber insgesamt wurde das Thema doch fast noch zu sanft behandelt. Hier wurde eindeutig Potential verschenkt und auch wenn ich Intention und Aussage durchaus gut finde, ich habe mir mehr erhofft. Mit "Informative Murder Porn" hat die Staffel jedoch wieder eine super Folge in petto und bietet eine Folge die den Kern wunderbar trifft und wie gewohnt absurd und überspitzt darstellt. Die Dialoge sind auch absolut gelungen (Bsp. das schlagen gegen Bäume für Holz) und unterhalten wunderbar. "World War Zimmerman" folgt und hat für den deutschen Zuschauer natürlich ein kleines Problem im Gepäck, das Thema ist hier nicht so präsent gewesen wie in den Staaten und wenn man mit dem Fall nicht vertraut ist, bekommt man eine eher fade Folge die schwierig nachvollziehbar ist. Wer jedoch den Fall verfolgt hat und auch die Details kennt, der wird mit einer Folge bedient die wirklich gelungen ist. Die Anspielungen auf den Fall sind durchaus lustig und der Umgang, mit der doch sehr schwierigen Thematik, kommt wunderbar rüber. Ich kann die negativen Kritiken aber durchaus nachvollziehen, denn wie erwähnt, wer den Fall nicht wirklich kennt, kommt absolut nicht auf seine Kosten. Die fünfte Folge "Taming Strange" empfinde ich als den Tiefpunkt der Staffel. Das die Beziehung zwischen Ike und Kyle in Angriff genommen wird empfinde ich zwar als durchaus interessant aber rein vom Plotverlauf hat mich die Folge nicht fesseln können. Auch Thematisch hatte ich hier meine Probleme gemacht, mit den meisten angesprochenen Themen konnte ich nicht viel anfangen aufgrund von fehlendem Wissen. Ich bin im groben zwar mit dem Patient Protection and Addordable Care Act vertraut aber mir fehlt die Nähe zu dem Thema um über den kritischen Umgang lachen zu können. Schwierige Folge für mich und eher unterdurchschnittlich im Vergleich. Mit "Ginger Cow" bekommen wir mal wieder Cartman wie er leibt und lebt. Aus irgendetwas, im Grunde harmlosen, wird ein Riesending und das bringt alles nur Probleme mit sich. Großartig war jedoch, dass der Spieß mal umgedreht wurde. Cartman hat tatsächlich mal was Gutes angestellt und somit wird der Kampf zwischen Kyle und Cartman mal anders als gewöhnlich geführt. Ich empfand die Folge als grundsolide, es gab einiges zu lachen und die Thematik war wunderbar getroffen. Auch hier ist natürlich ein eher extravagantes Hintergrund wissen von Nöten aber wenn man dieses, warum auch immer, schon vor der Folge hatte, gab es einiges zu lachen. Den Abschluss der Staffel macht dann die Folge "The Hobbit" die nochmals ein Highlight darstellt. Ein alltägliches und bekanntes Thema wird wunderbar aufgearbeitet und kritisch, bis hin ins absurde, behandelt. Besonders schön fand ich das Wendy hier mal wieder hervorsticht, ein Charakter der Grundsätzlich immer einen sehr interessanten Gegenpol bildet. Durch und durch super.


    Rückblickend ist die 17. Staffel ein Erfolg gewesen. Es gab, in meinen Augen, nur zwei Folge die ich unter dem Durchschnitt ansiedeln würde, alle anderen haben mir durchaus gut, bis sehr gut gefallen. Insbesondere die Mischung der Staffel fand ich gut, denn sie bot nahezu alles was ich an South Park liebe: Eine epische Trilogie, die Goth Kids, kritischen Humor und bisweilen tolle Themen. Viel auszusetzen habe ich nicht und war mit der Staffel mehr als glücklich gewesen, auch wenn das wirkliche Highlight, welches es, wie Aquifel es nennt, zum "zeitlosen Klassiker" schafft noch fehlte.

  • Es war wirklich schwierig zu entscheiden, welche Folge am besten war.
    Ich finde echt alle Folgen (bis jetzt) gut, aber ich hab mich für die "Let it go - let it Gov" Folge entschieden.
    Warum? - Ich fand die Folge einfach genial. Vorallem der Anfang war cool, als sich Eric darüber aufgeregt hat, dass Kyle
    ihn bei seinem Gespräch belauscht. Wirklich toll. :drop: