Episodic vs. serial South Park

  • The Film Theorists haben auf ihrem Youtube Kanal eine recht nette Zusammenfassung/Erklärung zum Unterschied von episodic (oder auch procedural) und serial South Park gegeben, was mich dazu bewegt hat dieses Thema nochmal separat von den wöchentlichen Episoden Diskussionen anzusprechen. Das Video findet ihr hier:



    Wie man vielleicht in dem ein oder anderen Beitrag von mir lesen konnte, bin ich zurzeit nicht so sehr begeistert von South Park im serial Format. Das hat nichts damit zu tun, dass ich keine Serien in diesem Format mag, ganz im Gegenteil. Nur bin ich der Meinung, dass es South Park gerade nicht unbedingt gut umsetzt. In dem Video wird dieses ganze Experiment(?) etwas positiver wahrgenommen, sie sprechen von "4.5 jokes per minute" was angeblich sehr hoch wäre für eine serial Comedy, überzeugt bin ich davon nicht. ;)
    Insgesamt ist das Video, wie ich finde, recht spannend und kann als Grundlage für eine Diskussion dienen - ihr könnt es aber auch ignorieren. ;)


    Ein großen Vorteil, den South Park bisher immer hatte, war die schnelle Umsetzung und Produktion einer Episode. Für mich stellt sich nun die Frage, wie viel von diesem Vorteil bleibt, wenn South Park sich als serial Format etablieren will? Denn meiner Meinung nach, muss sich dringend was im Bereich storytelling tun, South Park fühlt sich nämlich für mich immer noch "wöchentlich produziert" an, von einer serial TV Show möchte ich dann leider doch mehr erwarten. Ich habe große Hoffnung, dass Trey und Matt bzw. das South Park Team ihren Rhythmus finden werden, zumal sie schon so viele andere grandiose Filme/Computerspiele/... erschaffen haben.
    Zurzeit wirkt es leider, wie eine viel zu lang geratene ideenlose Episode, so als ob die Luft raus wäre... und das sage ich wirklich sehr ungern. Ich hoffe wirklich ganz stark, dass der Wechsel frischen Wind bringt, nur zurzeit sehe ich davon noch nicht viel. Season 19 und 20 werde ich wohl kaum ein zweites Mal sehen, da sie null "Wiederschauwert" für mich haben.
    Ich verstehe auch nicht ganz, warum sie so sehr mit dem alten Format brechen mussten, es gibt genug (Comedy) TV Shows, die abgeschlossene Episoden haben, aber fortlaufend sind. Ich glaube, dass umfasst so ziemlich alle 20/30 minütigen nicht-cartoon TV Shows(?). Soweit ich mich erinnere, war die 19. Season ja sogar so aufgebaut, aber scheinbar waren sie unglücklich damit?


    Was ist eure Meinung dazu? Glaubt ihr, dass sie dieses Format beibehalten werden? Member the old episodes... ahh member? Wollt ihr wieder zurück zum alten Format? Und was ich auch mal spannend fände, kennt ihr andere TV Shows, die das Format gewechselt haben oder ist da South Park bisher einzigartig? Glaubt ihr, so ein Wechsel kann bei einer solchen TV Show funktionieren?

  • Ich fand Season 19 eigentlich ganz gut (oder zumindest weit besser als 17 und 18), wobei dort eigentlich über die Folgen hinweg nur ein relativ 'loser' Bogen gespannt war. Die meisten Episoden funktionieren auch alleinstehend mehr oder weniger dort (natürlich sind sie besser, wenn man die vorherigen gesehen hat)... wirklich zwingend zusammenhängend sind dort eigentlich nur die letzten 3 (oder 4, wie mans auch immer sehen mag)... Für meinen Geschmack haben sie dort einen relativ guten Mix gefunden. (Es gab ja auch schon in weiter zurückliegenden Staffeln zusammenhängende Folgen, die eigentlich meistens auch ganz gut funktioniert haben, wenn man mal von den grottenschlechten letzten Folgen von Staffel 18 absieht).


    Leider ist bei der aktuellen Staffel dieser gute Mix nicht mehr gegeben. Da gibt es nun mindestens 4 Handlungsbögen (Garrison als Präsident, die Trollgeschichte, Eric und Heidi, und natürlich die stupiden Member Berries), die teilweise zusammenhängen und sich über die folgen wie weicher Käse dahinziehen, ohne wirklich adäquat voranzukommen. Ausserdem funktionieren hier die folgen einzeln wirklich nicht mehr, gerade die letzten paar kann man sich kaum ansehen, ohne die vorherigen zu kennen... vor Allem hat man auch keine Chance, in diese fortlaufenden Folgen so 'reinzukommen'. Da bevorzuge ich lieber die wenigen subtilen Anspielungen auf vergangene Folgen (wie z.B. die Erwähnung nebenbei zu Tweek und Craig), die für die Handlung zwar nicht direkt relevant sind, aber die South Park Kenner dann schmunzeln lassen.


    Ich denke, der 'Wiederschauwert' ist bei fortlaufenden Folgen generell weniger gegeben (nicht nur auf South Park bezogen)... ich denke darum sieht man auch viel öfters (über Jahre hinweg) von Comedy-Serien Wiederholungen als von zusammenhängenden Serien... letztere sind sehr beliebt, wenn sie grad laufen, aber redet in 10 Jahren noch jemand davon?


    Ich hoffe, Staffel 20 ist von den Machern nur ein etwas missglücktes Experiment... es darf aber meiner Meinung nach gerne ähnlich wie in Staffel 19 weitergehen. Wobei mir persönlich wohl am liebsten wäre, wenns pro Staffel 5 unabhängige Folgen gibt und 5 zusammenhängende... da hat jeder was davon. (Ich habe im Beitrag der Folge 'Members only' hier im Forum geschrieben, was ich mir noch wünsche, aber für dieses Topic ist das nun irrelevant).


    Wenn sie allerdings dieses Format nun weiterführen, glaube ich, dass South Park sehr bald viele Zuschauer verlieren werden. South Park hat sich eben durch den extrem derben Humor mit unterschwelliger Sozialkritik sehr ausgezeichnet. Was aber momentan am laufen ist, ist absolut nichts mehr spezielles, dass sich irgendwie positiv von anderen Serien abheben kann.


    Was andere TV Shows angeht, kenne ich mich nicht allzu gut aus, da ich seit ca. 2 Jahren (gewollt) keinen Fernseher mehr habe ;-). Mir fällt höchstens 2 and a half man ein, nachdem Charlie Sheen die Serie verlassen hat... aber das war erzwungen und kam, glaube ich, auch nicht allzu gut an.


    Zur Frage, ob ein solcher Wechsel funktionieren kann... ich denke nicht, da es eben eine andere 'Fanbase' anspricht... und eine Fanbase muss man sich erstmal erschaffen.

  • Das größte Problem an diesem Wechsel sehe ich darin, dass es zwei Paar Schuhe sind, ob man für die eine Art von Serie schreibt oder für die andere. Früher musste der Spannungsbogen bei South Park über 20 Minuten oder maximal Filmlänge (bei Mehrteilern und dem South Park Film) funktionieren. Das beherrschen Trey Parker, Matt Stone und ihr Team meiner Meinung nach sehr gut. Aber es ist etwas anderes, in der heutigen Zeit eine Handlung über eine oder sogar mehrere Staffeln ziehen zu wollen, ohne dass der Spannungsbogen darunter leidet. Und dann auch noch mit aktuellem Bezug wie eine Late Night Show. Das ist unheimlich viel Druck auf einmal. Serien wie Breaking Bad oder Game of Thrones zaubern ihre gekonnt erzählte Geschichte mit Cliffhangern nicht einfach mal eben aus dem Ärmel, sondern da sind Profis am Werk, die mehr Zeit und Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Ich befürchte also, dass sich South Park mit dem Schritt von Episodic zu Serial auf ein Terrain begibt, auf dem sie nicht mit der Konkurrenz mithalten können. Ich persönlich gucke außer South Park inzwischen ausschließlich "serial" Serien (wobei Sherlock da ja eher ein Mittelding ist) und gar keine anderen Cartoons oder Comedy Serien. Vielleicht fällt mir deshalb so unangenehm auf, dass sie in Sachen Storytelling nicht mithalten können. Dabei war das früher eine ihrer Stärken, als sie kompakt und spontan sein mussten.


    Ansonsten noch ein paar Stichpunkte, warum ich die neue Richtung nicht mag:

    • Durch die vorgeplanten Staffeln gibt es weniger Überraschungen. Dass plötzlich eine Musicalfolge mit völlig verrücktem Thema kommt, oder eine Folge, die sich komplett auf einen Nebencharakter konzentriert, erscheint in Staffel 20 unmöglich. Selbst von der Atmosphäre her ähneln sich die Folgen inzwischen total. Man weiß viel mehr als früher, was einen erwartet. Das nimmt mir leider viel von dem Reiz, den South Park mit seiner spontanen Art für mich hatte. Die Folgen wirken nur noch wie Berieselung nebenbei, aber ich lache kaum noch laut oder staune über clevere Einfälle.
    • Die wenigsten Themen halten 10 Folgen lang. Das meiste wiederholt sich dann oder zieht sich unnötig in die Länge. Das war letzte Staffel mit dem PC Thema schon so (die letzten Folgen fand ich nur noch zäh), und diese Staffel haben wir noch weniger Themen, die auf noch mehr Folgen gestreckt werden. In Staffel 19 gab es wenigstens noch zusätzlich Themenschwerpunkte für einzelne Folgen, wie etwa TweekXCraig oder Yelp. Ich verstehe, dass es nach 20 Jahren schwer ist, Themen für 10 einzelne Folgen zu finden... aber SO schwer? 10 eigenständige Folgen im Jahr sollten eigentlich drin sein.
    • Wenn einem etwas nicht gefällt, konnte man früher davon ausgehen, dass es nächste Woche keine Rolle mehr spielt. Jetzt müssen wir mindestens eine Staffel lang damit leben. Die Member Berries zum Beispiel, die ja anscheinend viele nerven.
    • Wie schon angesprochen: Man kann nicht mehr einfach in irgendeine Folge reinspringen, was dem Wiederschauwert schadet. Ich kann die Folgen gedanklich nur schwer auseinander halten.

    Das neue Konzept hat auch Vorteile. Es bringt frischen Wind. Charaktere können sich entwickeln und verändern, und das war etwas, was ich aus den frühen Staffeln in den letzten Jahren vermisst habe. Und es gibt zumindest das Potential für spannende Cliffhanger. Aber wenn der Preis dafür ist, dass das Storytelling und die Gag-Dichte leiden, bin ich nicht glücklich mit der Entwicklung. Ich habe bisher keine Lust, mir die 19. (bis auf zwei oder drei Folgen) und 20. Staffel ein zweites Mal anzusehen.


    Anscheinend hat Staffel 20 durchaus Fans, aber ich hoffe, dass Trey und Matt noch weiter an dem Konzept feilen und es weiter entwickeln. Ich hätte gerne wieder eindeutige Schwerpunkte pro Folge, auch wenn man ruhig weiterhin bestimmte Handlungsstränge im Hintergrund fortführend behandeln kann. Diese Mischung gefällt mir denke ich am besten. Eine Mischung aus Staffel 18 und 19 wäre schön, ohne dass man der gesamten Staffel ein einziges Hauptthema aufzwängt.

  • Durch die vorgeplanten Staffeln gibt es weniger Überraschungen. Dass plötzlich eine Musicalfolge mit völlig verrücktem Thema kommt, oder eine Folge, die sich komplett auf einen Nebencharakter konzentriert, erscheint in Staffel 20 unmöglich. Selbst von der Atmosphäre her ähneln sich die Folgen inzwischen total. Man weiß viel mehr als früher, was einen erwartet. Das nimmt mir leider viel von dem Reiz, den South Park mit seiner spontanen Art für mich hatte. Die Folgen wirken nur noch wie Berieselung nebenbei, aber ich lache kaum noch laut oder staune über clevere Einfälle.

    Das ist mir die Tage auch nochmal bewusst geworden, damals waren Montage tatsächlich, was South Park betrifft, recht spannend, da erste Infos zur wöchentlichen Episode (aww...member?) erschienen sind, zurzeit sind die Infos nicht mehr wirklich notwendig.
    Insgesamt ist das ein ziemlich starkes Argument, was ihnen früher oder später bewusst werden muss (oder hoffentlich schon bewusst geworden ist).

  • Das neue Konzept könnte vielleicht funktionieren, wenn sie es denn ordentlich umsetzen würden.


    Möglichkeit zur Charakterentwicklung - wird nicht genutzt. Die Charaktere in dieser Staffel benehmen sich vielleicht anders als sonst, aber eine wirkliche Entwicklung sehe ich nicht.


    Möglichkeit zu spannenden Cliffhangern - wird nicht genutzt. Es gibt Cliffhanger, aber es juckt mich null, wie es weitergeht, weil keine Spannung aufgebaut wird.


    Möglichkeiten, mehr Witze unterzubringen - wird nicht genutzt. Die einzigen wirklich lustigen Szenen in dieser Staffel waren die mit Gerald und Sheila und die Rickrolled-Szene. Bei beiden musste ich schmunzeln. Schlechter Schnitt für mittlerweile 9 Folgen.


    Möglichkeiten, eine gute und ausführliche folgenübergreifende Story zu erzählen - wird nicht genutzt. Die meiste Zeit tritt die Story auf der Stelle. Wie ich schon öfters erwähnt habe, es gibt vielleicht mehrere Handlungsstränge, aber jeder einzelne wäre auch locker in einer einzelnen (und dabei wahrscheinlich richtig guten!) Folge erzählt, ohne Längen zu haben. Gerade werden jegliche "Witze" in jeder Folge aufs neue plattgetreten, ohne dabei die Story voranzutreiben.


    Und der letzte Punkt ist das, was mich am meisten ankotzt. Früher konnte man einzelne Folgen anschauen, wie es einem beliebt, und danach aufhören oder noch eine schauen. Es gab die Analsonden Folge, die Scott Tenorman Folge, die Herr der Ringe Folge, die Christenrockband Folge, die Tourette Folge, die Cartoon Wars Doppelfolge oder gar die Imaginationland Trilogie. Jeder hatte Folgen, die einem gefallen, Folgen, die einem weniger gefallen, aber jede Folge war eine klare eigene Geschichte. Jetzt gibt es halt die Staffel in der irgendwas mit dem Präsidenten war, dann die mit den Game of Thrones Anspielungen, dann die in der es irgendwie um policital correctness ging, dann die mit den dämlichen Beeren, - ach, das war die mit dem Präsidenten? - bla, bla, bla. Wiederschauwert für einzelne Folgen ist quasi nicht gegeben, weil sie nicht eigenständig funktionieren, Wiederschauwert für ganze Staffeln aber ebenfalls nicht, weil sie so viele Hänger haben und auf der Stelle treten.


    Und weil eben das der Knackpunkt ab der Diskussion ist - schaffen sie es, serial so zu erzählen, dass es funktioniert? - und ich ihn definitiv mit nein beantworten muss, kann ich für mich sagen, dass der Karren gegen die Wand gefahren wurde. Mittlerweile ist das Konzept für sie ja auch nicht mehr neu oder so, und trotzdem packen sie es nicht, mich zu begeistern. Ich musste gerade im Episodenguide nachschlagen, um überhaupt die groben Themen der vorangegangenen Staffeln herauszusuchen, weil ich sie alle bei Release und dann nie wieder angeschaut habe. Da ich mich als trotz allem als Fan der Serie betrachte, tat mir das im Herzen weh. Ich will es wirklich mögen, aber es wird mir so scheiße schwer gemacht.


    You're getting old.


    Edit: Game of Thrones war ja noch in den Staffeln davor - die blieben wohl auch nicht so sehr hängen.

  • Also grundsätzlich befürworte ich die Veränderung, welche sie
    ab der 18 Staffel gestartet haben. Solche Veränderungen bringen
    eben auch frischen Wind in die Serie, und das funktioniert eigentlich
    ganz gut. Generell muss man Trey und Matt dafür auch sehr loben!
    South Park haben sie eben immer mal wieder verändert. Von dem
    "harten" Humor der ersten Staffeln, hin zu mehr gesellschaftliche
    Satire und jetzt eben die Fortlaufende Handlung.
    Ich glaube kaum eine Serie hat sich immer so
    weiter entwickelt wie South Park.


    Das eine Serie mich auch noch in der 20 Staffel unterhält
    ist nicht selbstverständlich. Die Simpsons haben jenes zB. nicht
    geschafft.
    Klar kann man hier und da noch vieles verbessern, und ich
    finde die 20.Staffel jetzt auch nicht perfekt, denn das
    Thema gibt wirklich zu wenig her.


    Ich hoffe Trey und Matt gehen deswegen wieder mehr
    in die Richtung, welche sie mit der 18/19 Staffel eingeschlagen
    haben. Zentrale Themen welche sich durch die ganze Staffel ziehen,
    aber eben pro Folge ein anderes Haupt Thema.

  • gut geschrieben!
    sehe es ähnlich..


    anscheinend hab ich hier noch gar nicht kommentiert, aber meine meinung dazu konnte man aus den episoden-threads ja schon raus lesen..
    ich mag dieses neue (serial) konzept einfach nicht!
    das passt einfach nicht zu sp..


    so ein mittelding wie das mit lorde, also so running gags die sich durch die ganze staffel ziehen war ja noch witzig, und in der 19. staffel - wo es ja auch noch eigenständige episoden/plots ala z.b. craigXtweek gab - war es auch noch okay, aber die 20. staffel hat mir persönlich absolut keinen spass mehr gemacht!
    das war einfach too much und nicht mehr "mein" south park wie ich es kenne und liebe :(


    ich vermisse die alten staffeln bzw episoden, das alte konzept..
    mehr bezug zu einzelnen aktuellen oder sozial-kritischen themen, mehr parodien auf stars usw..
    mehr boys being boys natürlich auch ;)


    der überraschungseffekt oder so ist mir dabei ja gar nicht sooo wichtig, zu abgedreht mag ichs ja eh nicht, aber diesen roten faden (bzw dieses eine grosse thema dass sich durch die ganze staffel zieht) brauch ich erst recht nicht!
    dann lieber eine schöne mischung aus allen genres und themen, so kommt dann wenigstens jeder mal auf seine kosten und die staffel hat wie immer (je nach eigenem geachmack) eben gute und nicht so gute episoden!
    ein thema interessiert einem mehr, eines halt mal nicht so, aber wenigstens bleibt es dann abwechslungsreich bzw gibt sicher viele gute gags und mehr unterschiedliche charaktere bekommen auftritte..


    ich hoffe echt die nächste staffel wird besser..
    2016 war ich zum ersten mal fast ausschliesslich einfach nur enttäuscht von sp :(