South Park: Phone Destroyer

  • Hehe mal schauen, bisher hat die Kooperation zwischen den South Park Studios und Ubisoft nicht enttäuscht. Vielleicht läuft es ja sogar noch auf meinem Handy. Ich kann aber nur hoffen, dass sie das Ganze über das Freemium (the "mium" is latin for "not really") Geschäftsmodell laufen lassen! ;)


    So, danach ist aber erst mal genug mit Spielen für Konsole, Rechner und Handy... ich will endlich ein geiles Brettspiel von Trey und Matt sehen (vielleicht auch mit den Handkarten aus diesem Spiel)! ;)

  • Ich war ein bisschen fleißig und habe alle Informationen zusammengeschrieben, die ich bisher aus Videos ziehen konnte. Wen also interessiert, wie das Spiel genau funktioniert:


    http://planearium.de/news/wie-…uth-park-phone-destroyer/


    Wird gespielt, ich bin neugierig. :)
    Aber ich finde auch, das als nächstes dringend ein anspruchsvolles South Park Brettspiel auf dem Programm stehen sollte.

  • Also bisher bekomme ich nur beim Start diese Fehlermeldung angezeigt:


    Das Google-Konto vom Gerät ab- und dann wieder anzumelden hat es nicht gebracht. Tritt der Fehler auch bei euch auf, und wenn ja, habt ihr eine Idee, wie er zu lösen wäre?


    EDIT: Lösung schon gefunden - die App "Google Play Games" muss mit auf dem Gerät installiert sein.



    EDIT 2, 22:40 Uhr: Erste Eindrücke nach ein paar Spielstunden: Der Singleplayer ist durchaus amüsant, aber der PvP-Modus kommt mir furchtbar unausbalanciert vor. Vielleicht spiele ich ja wirklich so grottenschlecht, aber fast immer ist der Gegner mindestens einen Level höher als ich und bei gefühlt neun von zehn Gegnern scheint sich die Energie schneller aufzuladen, was sich darin zeigt, dass sie viel mehr Einheiten auf das Spielfeld werfen können. Keine Ahnung, ob das mit der Netzwerkverbindung zu tun hat, im Netz wird schon über Cheater und Hacker spekuliert (wie viel Wahres dran ist, kann ich mangels Beweisen nur schwer einschätzen), und hinzu kommt natürlich, dass bei einem Freemiumgame zwangsläufig Leute dabei sind, die sich hochgekauft haben. Wäre ja alles verschmerzbar, aber dummerweise ist der PvP-Modus essentiell, um neue Figuren und andere Features freizuschalten, und auch im Singleplayermodus wird man hin und wieder dazu gezwungen, PvP-Matches zu gewinnen, ehe man weiterdarf. Solch ein Zwang ist leider wieder mal typisch Ubisoft.

    Aw jeez, where's all this violence coming from, man?

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

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  • von der aufmachung und allgemein dem south park-feeling macht das spiel wirklich was her..
    allerdings werd ich mit dem spiel-prinzip nicht warm bzw verstehs nicht!
    irgendwie hab ich das gefühl dass man dabei kaum was macht und wenig einfluss auf alles hat?!
    jedenfalls empfinde ich es als sehr hektisch und weiss gar nicht so recht was ich da überhaupt mache..
    wohl eher nichts für mich!
    sehr schade :/

  • Inzwischen konnte ich mich ein bisschen einspielen. Leider ist das Spielprinzip auch nicht ganz mein Fall... Aber ich werde noch ein bisschen weitermachen, weil ich gerade eh nichts für abends im Bett habe (außer Stardew Valley auf der Switch, was wahrscheinlich die bessere Wahl wäre :gruebel: ). Für das, was es ist, finde ich Phone Destroyer aber auch sehr ansprechend umgesetzt. Die Artworks sehen phantastisch aus, der gesamte Stil gefällt mir unheimlich gut. Und die Ideen für die einzelnen Karten / Charaktere sind auch witzig. Außerdem gefällt mir, dass man sowohl einen Singleplayer- als auch den PVP Modus hat. Der Umfang stimmt auf jeden Fall.


    Was aber ziemlich nervt, ist neben den Ladezeiten, dass mir vieles wie Zeitverschwendung vorkommt. Man merkt bei einem PVP Kampf oft schon direkt, ob einem der Gegner überlegen ist, aber man bekommt nichts für verlorene Kämpfe oder ein Unentschieden. Das wiederholte Spielen der Singleplayer-Level ist eigentlich eine gute Idee, aber da man jeden einzelnen 15 Mal spielen kann, wird das ein ganz schönes Gegrinde. Dafür steckt mir bisher zu wenig Taktik dahinter... ich stelle im Grunde nur ein Team zusammen, und ab dann packe ich stumpf alle Karten aufs Feld, für die ich gerade genug Energie habe. Klar, ich wäge ab, ob ich gerade eher einen Nah- oder Fernkämpfer brauche, und ich setze die Sonderfähigkeiten im richtigen Moment ein. Aber mir ist das trotzdem eine Spur zu flach. Vielleicht wird das ja noch herausfordernder, wenn ich unterschiedlichere Karten freigeschaltte habe.

  • Offenbar wurde nun eine erste Maßnahme gegen Hacks und Cheater ergriffen, bei Google Play gibt es derzeit immer mehr Rezensionen, in denen beschrieben wird, dass das Spiel auf gerooteten Geräten bzw. mit Jailbreak nicht mehr spielbar sei.

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

  • Sicher gäbe es andere Möglichkeiten wie eine eigene Anti-Cheat-Engine. Andererseits bin ich auch erstaunt darüber, wie viele Treffer und Links man serviert bekommt, wenn man bei Google meinetwegen "south park phone destroyer hacks" eingibt. Und was ich auch generell oft erlebe (das gilt nicht nur speziell bei Phone Destroyer), ist, dass die ehrlichen Leute, wenn sie mit Cheatern zu tun hatten, die Schuld oft eher beim Entwickler sehen, der ihrer Meinung nach zu wenig täte, als die Cheater selbst zu verurteilen. Gut, letzeres wäre vermutlich ähnlich effektiv wie eine sachliche Diskussion mit Trollen (genau darum sind ja auch überhaupt Anti-Cheat-Maßnahmen seitens des Entwicklers erforderlich), aber die Sache hat eben auch immer zwei Seiten, und man erlebt es allgemein eher selten, dass jemand einen Link zu Hacks postet und als erste Antwort "Play fair, dick" bekommt, also scheint die Akzeptanz auf Seiten der User eben doch groß genug zu sein, dass so etwas Schule macht und im Zweifel gilt: "If you can't beat 'em, join 'em."


    Letztendlich ist der Entwickler hier also immer in einer undankbaren Position und muss sich dann eben für das aus seiner Sicht kleinere Übel entscheiden. Und auch wenn eine richtige Anti-Cheat-Engine besser wäre, scheint die Methode mit der Root-Sperre (die übrigens auch nicht neu ist, bei Pokemon Go zum Beispiel hat man die User schon auf dieselbe Weise geärgert) ja offenbar erst mal genug Wirkung zu haben. Meine Gewinnquote im PvP ist zumindest gestiegen, vorher hatte ich zuletzt unter etwa 20 Matches gerade mal einen Sieg eingefahren, und der wurde mir wegen angeblicher Unterbrechung der Netzwerkverbindung genau nach Spielende auch noch aberkannt. Mittlerweile scheint man zwar auch das Matchmaking besser ausbalanciert zu haben, aber generell habe ich jetzt nicht mehr regelmäßig das Gefühl, von Figuren des Gegners regelrecht überrannt zu werden und dabei selbst mangels Energie nur schwer nachlegen zu können. Und letztendlich gibt es keine idiotensichere Anti-Cheat-Methode, welche nicht auch ein paar "Kollateralschäden" mit sich bringt, also unschuldige User in Mitleidenschaft zieht. Aber natürlich ist es insofern ärgerlich, als dass die Anzahl an unschuldig betroffenen Usern bei der Root-Sperre im Vergleich zu anderen Möglichkeiten überdurchschnittlich hoch sein dürfte.

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

  • Da hast du sicher recht, der Entwickler ist sowieso immer an allem Schuld. Bei Pokémon Go erleben ich auch, dass die Spieler zwar eifrig dabei sind, sich über Cheater zu beklagen - aber nur, solange die Art des Cheatens ihnen persönlich nicht zusagt. ;) Spoofer, die nicht raus gehen, sind absolut inakzeptabel. Aber ein großer Prozentsatz der Spieler hier benutzt wie selbst verständlich Apps, die einem anzeigen, welche Pokémon wo spawnen - und sie bezahlen den Entwicklern dieser inoffiziellen Apps sogar mehrere hundert (!) €, damit die IV-Werte dieser Pokémon angezeigt werden, was komplett dem Original Spielprinzip wiederspricht und ihnen einen unfaren Vorteil verschafft. Aber wenn einem ein Cheat selber entgegen kommt, scheint er okay zu sein.

  • https://www.forbes.com/sites/e…-pay-to-win/#4b6b67d96de4
    Forbes hat mittlerweile die Mikrotransaktionen im Spiel mal unter die Lupe genommen und erklärt unter anderem, inwiefern der Vorwurf, es handle sich um Pay-to-Win, zutrifft.


    Ich finde es auch interessant, dass höhere Kartenpacks nicht unbedingt überall Vorteile bringen. Das goldene Pack zum Beispiel gibt einem weniger Münzen und Upgrade-Items als das silberne, wer vor allem letztere will, ist sogar mit dem Bronze-Pack am besten bedient, und rein von der Anzahl der Karten her ist es vorteilhafter, die kleineren Packs zu kaufen, als das ganz große. Nur, wenn es um garantierte seltene und epische Karten geht, gilt: Je größer (und teurer), desto besser, wobei auch das höchste Pack keine garantierte "legendäre" Karte (z.B. Stan of Many Moons, Sixth Element Randy, Grand Wizard Cartman, Shieldmaiden Wendy...) enthält.


    A propos, wer hat eigentlich schon Geld ausgegeben? In der Gruppe wurden ja schon fleißig Karten gespendet.^^

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

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  • Tatsächlich bin ich viel mehr hinter den mir fehlenden Upgrade-Objekten her, als hinter bestimmten Karten. Mein Ziel ist es zar, irgendwann alle Karten zu besitzen - aber das eilt nicht, sondern passiert ja denke ich sowieso irgendwann. Deshalb würde ich mir erst mal das Paket für 500 holen, sobald ich genug Cash zusammen habe (momentan bin ich erst bei 300). Echtes Geld werde ich aber nicht ausgeben. Das habe ich bei Pokémon Go gemacht, weil mich das Spiel monatelang gefesselt hat, aber so sehr überzeugt hat mich Phone Destroyer noch nicht. Deshalb versuche ich es bisher komplett kostenlos.


    Das Karten spenden in der Gruppe finde ich allerdings sehr praktisch, denn man hat ja doch immer mal ein paar Karten übrig, die man nicht selber fürs Deck braucht. Und weil Upgrade-Objekte so wertvoll sind, level ich die nicht auf.

  • Ich habe das mit den Spenden in dem Zusammenhang lediglich angesprochen, weil die vielen Karten ja irgendwo herkommen müssen (enorm viel gespielt oder eben gekauft). Vielleicht sammle ich auch einfach zu viel, weil ich noch am Probieren bin, welche Deck-Zusammenstellungen am besten klappen.


    Heute als Dankesaktion (Marke von 10.000 Abonnenten auf Reddit geknackt) Alien Queen Red geschenkt zu bekommen fand ich aber doch mal ganz nett. Für die Karte muss ich mich schon mal nicht bis PvP-Level 30 quälen. Finds schon schwer genug, weiterzukommen, seit ich für Niederlagen nicht nur Sterne verlieren, sondern auch wieder Ränge absteigen kann (zumindest bis Rang 10). Mich würde ja interessieren, ob das an den Rängen selbst liegt (über Rang 10) oder durch ein Heat-System zustande kommt, welches Powerleveln unterbinden soll (ich war vor kurzem an einem Tag vier Ränge aufgestiegen).


    Einige Lücken in der Übersicht der freigeschalteten Karten ("Arena" im PvP-Menü) weisen auch darauf hin, dass da noch Karten nachkommen sollen. Hier war schon jemand fleißig und hat das Spiel tüchtig zerlegt (Achtung, Spoiler):
    https://critical.gg/south-park-phone-destroyer/cards

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

  • Weißt du, was die "Tier" Sternebewertung in dieser Liste bedeutet? Ist das eine Bewertung dafür, als wie nützlich im Deck die Karte eingeschätzt wird?
    Edit: Ah, hab doch gefunden, wo es näher erklärt wird.


    Leider ist heute Animal Crossing erschienen und ich habe die Befürchtung, dass mich das von Phone Destroyer wegziehen könnte... aber mal sehen.

  • Ich konnte mir da zuächst auch keinen Reim drauf machen. Für alle anderen: "Tier" ist eine Einstufung von critical.gg selbst anhand dessen, welche Karten wie häufig in PvP-Spielen, vor allem auf höheren Rängen, eingesetzt werden.

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

  • Die Detailverliebtheit und die Anzahl an Easter Eggs ist ja bei diesem Spiel auf fast schon gewohnt hohem Niveau (umso trauriger finde ich, wie die Monetarisierung es ruiniert), aber gerade eben hab ich ein Easter Egg entdeckt, das hat mich wirklich von den Socken gehauen: In den PvE-Levels des mystischen Mottos tauchen als gegnerische Tanks unter anderem ja mormonische Missionare auf, und einer von ihnen sagte da jetzt doch glatt "Hasa diga eebowai". Ich konnte bald nicht mehr vor Lachen, weil es so unerwartet kam. :awesome:

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    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012