2206 - Time To Get Cereal

  • Da das Forum ja mittlerweile wieder online ist, möchte ich gerne was zur neuen Folge schreiben.
    Mir hat sie bis jetzt am besten gefallen! Endlich ging es mal wieder mehr um die Jungs, was echt abwechslungsreich war. Und wie schon in The Scoots war auch wieder Kenny dabei :)
    Es gab einige Wendungen die mich zum lachen gebracht haben und ich warte gespannt auf die Fortsetzung! :popcorn:

  • Die Halloweenfolge fand ich schon ziemlich stark, aber diese war auch gelungen. Der atmosphärische Start mit Jimbo und Ned auf der Jagd (ein selten gewordener Anblick), Al Gore, der Red Dead Redemption 2 Running Gag, die "School Shootings". Außerdem hat die Folge ein Thema wieder aufgegriffen, das seit Jahren an mir nagt... nämlich, wie South Park damals den Eindruck erweckt hat, dass sie den Klimawandel nicht ernst nehmen. Das hatte jetzt etwas sehr versöhnliches.

  • ich schreibe hier mal in bezug auf den ganzen plot, jedenfalls hats mir nach einer episode eigtl schon gereicht..
    genau das was ich nicht mag, viel zu random und wirr, viel zu episcch (die kämpfe usw) und alles in einem einfach viel zu abgedreht und übernatürlich!
    zu RDR2 hab ich auch keinen bezug, von daher waren grade die szenen mit yates und seiner frau irgendwie eher nervig, die gags haben sich grösstenteils ja auch immer nur wiederholt!
    es war zwar schön satan mal wieder zu sehen, auch manbearpig ist noch eine der übernatürlichen gestalten die ich eigtl mag und natürlich konnte man auch mal lachen, aber alles zusammen wars mir einfach zu viel und zu lang!
    1 episode hätte gereicht, aber für so einen plot werden dann gleich 2 episoden verschwendet wo die staffeln eh immer so kurz sind, das wurmt mich irgendwie schon, aber naja, die episode diese woche (buddha box) war wenigstens eine schöne entschädigung ;)

  • Mittlerweile hat sich übrigens Al Gore selbst zu der Folge geäußert:


    Aw jeez, where's all this violence coming from, man?

    Is it the video games? I bet it's the video games!



    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012

  • Die Halloweenfolge fand ich schon ziemlich stark, aber diese war auch gelungen. Der atmosphärische Start mit Jimbo und Ned auf der Jagd (ein selten gewordener Anblick), Al Gore, der Red Dead Redemption 2 Running Gag, die "School Shootings". Außerdem hat die Folge ein Thema wieder aufgegriffen, das seit Jahren an mir nagt... nämlich, wie South Park damals den Eindruck erweckt hat, dass sie den Klimawandel nicht ernst nehmen. Das hatte jetzt etwas sehr versöhnliches.

    Mir ging es da wie immer bei South Park so, als würde jede Seite in ihrer Hysterie überspitzt: Die Tatsache, dass die Menschen vor einer unsichtbaren Gefahr davonstürmen, trägt die Züge in sich, dass das Problem in seiner Komplexität als nicht direkt Bedrohliches und damit nicht direkt Bekämpfbares sowohl in Zweifel gezogen, als auch fanatisch überhöht werden kann. Ob das Problem damit nun real ist oder nicht, ließ sich durch keine der Positionen plausibel darlegen. Die Situation in den USA erscheint mir wie üblich auch viel krasser und einer Parodie eher geeignet als in anderen Staaten, was für mich auch an dem immensen politischen Einfluss religiöser Vereinigungen liegt - wer glaubt dies, wer glaubt das.


    Trotzdem macht der Witz des ständigen Entschuldigens bezüglich Manbearpig nur Sinn, wenn damit gemeint ist, dass die Leute um South Park in der Vergangenheit die globale Erwärmung tatsächlich anzweifelten und ihre Problematisierung ins Lächerliche zogen, indem sie sie als Hirngespinst ins Imagination Land verwiesen.


    Wirklich lustig fand die letzten Episoden nicht, aber South Park funktioniert für mich seit Jahren immer gut als Überblick dessen, was in den USA gerade gedacht wird und aus diesem Grund finde ich die starke Politisierung der Sendung wertvoll. Immer noch bekommt jeder berechtigerweise auf den Sack, niemand ist in seiner Position unfehlbar. "Es gibt kein richtiges Leben im falschen."