Ehemalige South Park Fans: Ab welcher Staffel habt ihr die Lust verloren?

  • Eigentlich sollte es in einem Fanforum vor allem darum gehen, die Liebe zu South Park zum Ausdruck zu bringen. Aber hier tummeln sich inzwischen viele, die mit den aktuellen Folgen wenig anfangen können. Deshalb dieser Thread. Natürlich kann hier auch jeder seine Meinung loswerden, der sich zwar noch als Fan bezeichnen würde, aber ab einem bestimmten Punkt das Gefühl hatte, dass die Folgen schlechter geworden sind. Mich interessiert, ob man eine bestimmte Staffel ausmachen kann, bei der der berühmte Hai übersprungen wurde.


    Bei mir war es nach Staffel 18. Rückblickend ist es leichter, diesen Punkt genau festzulegen. Die Internet- und Spiele-Themen in Staffel 18 haben mir zugesagt, und dazu gab es noch etwas zu sagen. Ab Staffel 19 ging es dann mit den stärker zusammenhängenden Folgen los, mit denen ich nicht warm wurde. Die Erwachsenen standen dann gefühlt noch mehr im Mittelpunkt, und auch die Themen haben mich nicht mehr so sehr angesprochen. Zumindest nicht so, wie sie umgesetzt waren. Ich fand zwar schon vor Staffel 18, dass South Park nicht mit dem von vor 10 Jahren mithalten konnte, aber hatte noch die Begeisterung und Vorfreude auf neue Folgen, die mir inzwischen leider abhanden gekommen ist.

    Ich habe mir die neuen Staffeln zwar noch angesehen und habe das weiter vor, aber eher für das Planearium, als weil ich total Lust darauf hätte. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass ich ansonsten gar keine Cartoons oder Comedy-Serien mehr gucke. Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle. Es gab halt statdessen Game of Thrones, Black Mirror und den ganzen anderen düsteren Kram, der mich mehr gefesselt hat.

  • Ich mußte suchen und kann meinen Ausstieg in vier Posts dokumentieren. Ich hab überhaupt nicht mehr auf dem Schirm gehabt, daß ich tatsächlich noch bis tief in die 16. Staffel hinein geschaut habe; ich hätte mein Abschalten früher vermutet. Aber beim Durchschauen der Folgendiskussionen sind mir Debatten über Folgen aufgefallen, die ich offenbar gesehen und auch bewertet habe, an deren beschriebene Inhalte ich mich überhaupt nicht mehr erinnere, so nebenher lief South Park damals zum Teil für mich.


    :facepalm: Ich glaub, diese Woche schalt ich nicht ein. Sind die besoffen oder wat?

    Was Glotze sagen wollte, war: Hoer auf, so ein Randy-Fangirl zu sein, denn Randy suckt. HART. Und das sage ich als Randy-Fan, denn Randy ist das Sinnbild der Schaffenskrise der SP-Macher und the cancer that destroys /sp/.

  • Ich gucke mir zwar die Folgen immernoch an, aber der Heißhunger auf South Park ist spätestens mit der 15. Staffel zu Ende gegangen. Wenn ich mir die Folgentitel im Episodenguide durchlese, ist vom Inhalt ab der 16. Staffel überhaupt nichts hängen geblieben.


    Das Gute bei 10 Folgen, die hintereinander kommen: Ich brauche mich nur noch 2x im Jahr für jeweils 3,5 h damit beschäftigen (einmal im Original, einmal auf Deutsch).


    Ich habe 2008 über 200 Euro für die DVD-Boxen (Staffeln 1-14) ausgegeben. Die sind mittlerweile im Schrank verschimmelt. Seitdem die Folgen frei verfügbar sind, würde ich die eh nicht mehr loswerden, auch wenn ich den Platz gut gebrauchen könnte.


    Anders sieht es übrigens bei den Simpsons aus. Da habe ich mit dem Tod von Norbert Gastell wirklich aufgehört, mir die Serie weiter anzugucken, weil auch dort der Inhalt immer inhaltsloser wurde und Gastell einfach nicht ersetzbar ist.

  • Tja, als "Fan" würde ich mich auch nicht mehr wirklich bezeichnen, obwohl ich South Park schon noch weiter verfolge, allerdings auch mehr aus Gewohnheit. Bei genauerer Betrachtung fingen die Folgen für mich bereits ab Staffel 15 an zu schwächeln, nach der grandiosen "Coon & Friends"-Trilogie aus Staffel 14 war es scheinbar schon nicht mehr so leicht, meine Wellenlänge zu treffen. Ein weiteres Tief stellte sich bei Staffel 17 ein, als nicht nur die Anzahl der Episoden, sondern auch deren Qualität, schrumpfte. Und spätestens seit Staffel 20 bin ich wirklich nicht mehr sonderlich begeistert von South Park, wie es sich entwickelt hat. Hin und wieder war und ist zwar schon noch eine angenehme und/oder unterhaltsame Überraschung dabei, doch kein Vergleich zu früheren Highlights wie eben den "Coon & Friends".


    Jesus : Bei den Simpsons ging es mir genauso. Allerdings habe ich inzwischen durch Zufall bzw. aus Langeweile doch auch schon ein paar der neueren Folgen mit Homers neuem deutschen Synchronsprecher gesehen und fand manche davon gar nicht mal so übel, wenn auch nicht gerade erinnerungswürdig.

  • Ich schaue die Episoden weiterhin, aber rückblickend war es bei mir mit der Lust tatsächlich auch bei Staffel 20 vorbei.
    Als ich The Book Of Mormon gesehen hatte, wurde mir erst wieder bewusst, was man eigentlich sonst so von Trey und Matt erwarten kann. Wenn ich das mit den aktuellen Staffeln vergleiche... sad panda...

  • Ich schaue die Folgen noch, kann mich ab und zu auch noch freuen wenn ich merke oh, in einer Woche geht es wieder los! Aber das hat nichts mehr mit der Vorfreude zu tun die ich früher empfunden habe. Die Staffeln 4 - 12 sind für mich die Besten. Als ich angefangen habe South Park zu schauen, war davon der größte Teil bereits erschienen. Staffel 13 - 15 würde ich auch noch als ziemlich gut bewerten aber ab Staffel 16 ging die Qualität zurück. Unter den neuen Staffeln sind teilweise auch noch super Folgen, aber das sind dann eben vereinzelte.

    Ich war eben etwas baff darüber, wie lange das nun schon geht mit den naja, weniger guten Staffeln, als ich mir die Episodenlisten angesehen hab um mir einen Überblick zu verschaffen. Aber gut, vielleicht schaue ich einfach zu oft alte Folgen zwischendurch, sodass das nicht so auffällt. Ich denke wir sind hier auch alle einfach etwas zu nostalgisch, was die alten Folgen angeht.

    https://imgflip.com/memegenerator


    Ich werde bestimmt nicht aufhören South Park zu schauen. Zuindest vorerst. Die Folgen unterhalten mich schon noch, was sie leider beinahe nicht mehr haben ist Wiederschauwert. Aber Ich liebe Cartoons zu sehr und auch wenn Southpark nicht mehr mein Lieblingscartoon ist (Ich denke der Titel geht mittlerweile an Futurama) zähle ich mich noch als Fan.

  • Habe seit Ewigkeiten nicht mehr hier im Forum gepostet (...seit 2013 nicht mehr, oha...), doch schaue gelegentlich auf die Planeariumsseite und dachte mir nach ZiBs Post, ich schaue nach langer Pause mal wieder rein. Weiß nicht, ob mich noch jemand kennt, war nie sooo aktiv als Forumsteilnehmer (und staune, was ich damals für einen Mist geschrieben habe ;-) ).
    Nun endlich zum Thema:


    Ich muss zugeben, ich gehöre inzwischen auch zu der Kategorie "Fan, dessen Interesse nachgelassen hat". Ich schaue immer noch gerne Folgen an, jedoch fast nur ältere und auch nicht so häufig wie früher. Staffel 23 habe ich noch nicht gesehen – sondern mir das bislang lediglich vorgenommen, als wäre es eine Pflicht, die man aufschiebt. Ich möchte es gar nicht so sehr auf die Qualität der Folgen schieben. Ja, vieles gefällt mir gar nicht. Es gibt schon noch gute Momente, aber der Spaß ist schon viel geringer als früher. Jedoch hat das "Spaßniveau" hat bei mir schon zu Zeiten fluktuiert, als ich noch regelmäßig neue Folgen geschaut habe. Damals habe ich mir gedacht "Naja, Serien verändern sich halt. Muss ich mit leben". In Ansätzen war das schon bei Staffel 11 so, die mich schon damals enttäuscht hatte. Dann wurde es wieder besser, ca. bei Staffel 15 hatte ich wieder etwas mehr Spaß, anschließend weniger. Ab der Einführung der Serialisierung und des "PC Principal" habe ich viele Folgen dann nur noch ein einziges Mal angesehen (bei der Erstausstrahlung), nicht mehr mehrfach wie früher. Das hat mich alles nicht mehr vom Hocker gehauen. Aber es muss nicht alleine an der Qualität liegen, denn ich habe in den letzten Jahren allgemein ein geringeres Bedürfnis nach Serien und es hat sich im Bezug auf SP so eine Art Sättigung des Dursts auf Neues eingestellt. Hinzu kommt, dass sich Geschmäcker ändern können.


    Es ist auch nicht so, dass SP die einzige Serie wäre, bei der ich das so empfinde. Bei den Simpsons war es so und bereits vor über einem Jahrzehnt bei SpongeBob. Im letzteren Beispiel hatte es aber nur mit der Qualität zutun. Ich glaube, mich gerade relativ gut in ZiB hineinversetzen zu können, denn ich hatte damals eine SpongeBob-Fanseite betrieben, die ich irgendwann mangels eigenem Interesse an der Serie einstellen musste. Heute erinnere ich mich gerne daran zurück und bereue, dass ich sie damals offline genommen habe.

  • Um hier mal etwas gegen den Strom zu schwimmen: Ich mochte den Umstieg von Procedurals auf Serials und empfand die Staffel und die Einführung von PC Principal und die Geschichte um Mr. Garrisson als Donald Trump als durchaus unterhaltsam und an einigen Stellen auch als sehr clever, aber wie bei so vielen hier, habe ich mich etwas entfernt von der Serie. Ich glaube, das ging einher mit meiner eingestellten Interaktion hier im Forum und dem gleichzeitigen Boom der eben angesprochenen Serien. Ich hatte um 2011 und '12 eine ganze Menge Serien neu entdeckt und wiederentdeckt und mir ein riesiges Portfolio an Drama-, Dramedie-, Comedie-, SciFi- und Fantasy-Serien zugelegt und dabei ist für mich das gesamte Genre der animierten Serien etwas in den Hintergrund gerückt. Adventure Time? Bojack Horseman? Rick & Morty? Spielen für mich alle keine Rolle mehr, genauso wie South Park und Family Guy (Disentchartment stellt hier ein wenig die Ausnahme da, aber das liegt auch hauptsächlich an Matt Groening). Ab und an hole ich nochmal die ein oder andere Staffel nach und bin, glaube ich auch bei der vorletzten Staffel inszwischen, aber ich habe kein Aktualitätsbedürfnis mehr oder das dringende Bedürfnis mich darüber auszutauschen.


    tl;dr kann ich eine generelle Interessensabnahme an dem Genre feststellen und ohne diese Community hier, die jede Folge diskutiert, habe ich auch kein Bedürfnis mehr, auf dem Laufenden zu sein.

  • So was; ein lebendes Beispiel gegen den Trend, wo doch inzwischen Serien die neuen Filme sind. Oder meinst Du Cartoonserien im speziellen?


    Nein, schon Serien generell, jedoch entspreche ich ein Stückweit doch dem "Trend", da ich mir Filme noch weniger oft ansehe als Serien. Es ist irgendwie eher eine generelle Abnahme des Interesses am regelmäßigen Konsumieren. Ich verbringe dann mehr Zeit mit "ruhigen" Beschäftigungen wie Lesen.


    Um hier mal etwas gegen den Strom zu schwimmen: Ich mochte den Umstieg von Procedurals auf Serials und empfand die Staffel und die Einführung von PC Principal und die Geschichte um Mr. Garrisson als Donald Trump als durchaus unterhaltsam und an einigen Stellen auch als sehr clever


    Auf gewisse Weise fand ich es auch unterhaltsam, zumindest für eine Zeit lang. Es hat mich allerdings nicht so "gepackt" wie das bei früheren Folgen der Fall war. Dann wiederum gibt es für mich vereinzelt auch Positivbeispiele unter den neuen Staffeln. Ich kann nicht genau sagen wieso, aber zum Beispiel die Folge Hummels & Heroin hat mir unheimlich viel Spaß gemacht – und sich fast so angefühlt wie die älteren Folgen. Diese Idee Altersheim als Gefängnis plus Rap-Einlagen fand ich sehr witzig.

  • Da ich altersbedingt erst wesentlich später zum South-Park-Fandom gestoßen bin als die meisten anderen hier, ist es wenig verwunderlich, dass ich zu den frühen Staffeln nicht ganz so einen Draht habe und mein Interesse dafür auch erst bei etwas späteren Staffeln nachließ.


    Diesen Punkt kann ich ganz klar nach der 18. Staffel verorten. Mit meinem heutigen Wissensstand sehe ich es zwar durchaus auch so, dass die durchschnittliche Qualität der Staffeln schon früher nachließ bzw. sich der Humor wandelte (passenderweise markiert die Doppelfolge „You're getting old“/„Ass burgers“ den etwaigen Wendepunkt ganz gut), allerdings enthalten auch die Staffeln 16–18 einige wirklich große Highlights, die auch teilweise zu meinen Favoriten zählen. Dazu kam zwischen 17./18. Staffel das erste, wirklich sehr gelungene Videospiel „Stick of Truth“, mit dem sich South Park m.E. auf seinem letzten großen Höhepunkt befand.


    Mit Staffel 19 wurde dann das bereits in der 18. Staffel eingeführte Konzept eines roten Fadens, der sich quer durch die Staffel zieht, noch intensiviert und es gab mit P.C. Principal und dem Umbau der Stadt passend zur Moderne einige Veränderungen in South Park, mit denen ich mich lange nur schwer anfreunden konnte. Mittlerweile macht mir P.C. Principal zwar nichts mehr aus, allerdings begann damit auch die Phase, in denen man politische Themen immer mehr in einer Ambivalenz behandelte, die es ermöglicht, dass die Serie leicht von den falschen Leuten vereinnahmt werden kann, was mich in Zeiten eines globalen Rechtsrucks zunehmend beunruhigte. Die 20. Staffel fiel dann bei den Leuten aufgrund zu starker Kontinuität und der verhauenen zweiten Staffelhälfte, die aus der Fehleinschätzung des Wahlverlaufs seitens der Macher resultierte, mehr oder weniger komplett durch. Ich muss aber sagen, dass sich für mich danach nicht viel geändert hat. Noch immer behandeln sie politische und gesellschaftliche Themen provokant und durchaus treffsicher, aber man merkt, dass es ihnen wie aller Satire immer schwerer fällt, die zunehmende Absurdität der Realität noch zu überbieten. Bei mir hatte das zur Folge, dass ich die Episoden zwar einmal sehe und mich auch durchaus über die überspitzten Einfälle amüsiere, diese mich aber immer seltener wirklich überraschen und mir kaum nennenswert im Gedächtnis zurückbleiben. Und anders als früher habe ich auch null Lust, mir die Folgen noch ein zweites Mal anzusehen.

    Seit der neuesten Staffel und der bis ins Mark ausgereizten Tegridy-Farms-Nummer bin ich mir aber ziemlich sicher, das eigentliche Problem benennen zu können, weshalb die moderneren Staffel nicht mehr so (gut) funktionieren wie die alten: Der zu starke Fokus auf die Erwachsenen und das Verdrängen der eigentlichen vier Hauptcharaktere. Einer der wesentlichsten Reize South Parks bestand immer darin, dass die Geschichten aus der Perspektive der Kinder, die trotz ihrer Frühreife über ein gewisses Maß an kindlicher Naivität und Unschuld hatten) erzählt werden und die Kinder sich bei allerlei absurden Ereignissen am Ende gegenüber den Erwachsenen trotzdem als die Klügeren erwiesen. Mit den neuen Staffeln hat sich das gewandelt, es kommt immer öfter der Eindruck, die Jungs seien nur überhaupt deswegen noch drin, weil sie lange Zeit die Hauptcharaktere waren. Am wenigsten gilt das vielleicht noch für Cartman, der funktioniert nach wie vor als durchtriebener Bösewicht ganz gut; am meisten fällt es bei Stan und Kyle auf (dass Kenny im Vordergrund steht, war ja schon früher die absolute Ausnahme). Hieran merkt man auch, wie Trey und Matt gealtert sind, gerade bei Trey ist es unübersehbar, dass Randy die Rolle seines Alter Egos in der Serie übernommen hat (er hat das sogar im Interview mal zugegeben). Damit ist Randy aber auch, wie Flo das schon vor Jahren treffend festgestellt hat, das absolute Sinnbild dafür, was in South Park falsch läuft. Wie kein anderer drängt er sich in den Vordergrund und agiert dabei noch im Vergleich zu früher immer öfter out of character.


    Mit den neuen Spielen „The Fractured But Whole“ und „Phone Destroyer“ gab es bei mir dann nochmal einen nicht zu übersehenden Interessenschub, aber TFBW hatte ich irgendwann nun einmal mit DLC komplett durchgespielt, SPPD nach anderthalb Jahren entnervt (und nach wie vor enttäuscht darüber, dass man den Schritt zu so einem Spiel überhaupt gegangen ist) an den Nagel gehängt (es läuft aber zumindest für Ubisoft immer noch ziemlich gut), und seitdem ist South-Park-mäßig eigentlich tote Hose bei mir. Das hat die jüngste Staffel auch nicht rumgerissen, mir war es mittlerweile ziemlich egal, ob man die Verträge nun noch einmal verlängert oder nach Staffel 23 aufhört. Das liegt auch an einer persönlichen Entwicklung bei mir, ich erlebe in den letzten Jahren immer häufiger, wie sich von mir geschätzte Franchises oder die Bedingungen für meine Hobbys zum Schlechten entwickeln, und bin nach anfänglichem Ärger mit der Zeit flexibler geworden, wenn es darum geht, so etwas dann auch mal ruhen oder loszulassen und sich Neues zu suchen oder Altes (wieder) zu entdecken. Und da gerät South Park bei mir genauso gnadenlos unter die Räder wie alle anderen Franchises auch.

    Aw jeez, where's all this violence coming from, man?

    Is it the video games? I bet it's the video games!



    Radioman, Spec Ops: The Line, 2012