• Ich persönlich schreibe keine. Habe es zwar schon mal versucht, habe die aber irgendwie nie fertig geschrieben. Ich persönlich finde manche Fanfichs manchmal recht verstören.

    Es kommt drauf an.

    Ich Schreibe selbst und ich kenne das zu gut mit dem "Nicht Fertig werden" ich habe auch schon 2 FF geschrieben und habe die leider noch nicht zu Ende gebracht.


    Und bei mir dreht sich alles um sex z.b. damit habe ich persönlich keine Probleme,
    nur leider oft unsere Prüde Gesellschaft! :egal:

    Aber ich mag z.b keine Brutalen,Splatter,Gore sachen.


    Du sagst verstörend könntest du da ein Beispiel benennen?

  • Also, ich habe früher gerne Fanfics geschrieben, v.a. auf Englisch, die sind auf Fanfiction.net veröffentlicht (siehe Link in der Signatur). Ich würde auch immer noch gerne Fanfics schreiben, hab nur leider nicht mehr die Zeit und auch oft nicht mal die Muse dafür. Bisher habe ich nur mal so für mich versucht, eine SP-Fanfic zu schreiben, es aber wieder aufgegeben, weil es nicht gut geworden wäre.


    Ich schätze mal, schreiben kann jeder, was er will, es muss ja nicht jedem gefallen. Doch bei manchem frag ich mich schon auch, wie krank die Autoren solcher Fanfics im Kopf sein müssen... :staun:

  • Bei Fanfics bin ich mir ja stets unsicher gewesen. Klar, ich bin Star-Wars-Fan, insofern Teil einer zwar toxischen, aber auch extrem hingebungsvollen Community, deren täglich Brot die Arbeit mit dem Universum ist, und ich weiß, daß viele Fans die Geschichte auf ein Level heben, das deutlich mehr Liebe enthält als die aktuellen Rechteverwerter. Und dennoch habe ich grundsätzlich das Gefühl, daß die Erfinder_innen solcher Welten eigentlich besser wissen müßten, wo sie mit ihren Figuren hinwollen und deswegen am besten wissen, welche Geschichten zu erzählen sind. Bei Star Wars ist das natürlich über all die Jahre arg aus dem Ruder gelaufen, aber bei “kleineren“ Franchises wie South Park hatte ich nie das Gefühl, lesen zu müssen, in welche Richtung die Fans die Figuren entwickeln würden. Und als Nutzer von deviantART beschleicht mich der Eindruck, daß insbesondere Slash-Fic einen gewichtigen Teil ausmacht, und daraus ergeben sich Geschichten, die ich zugegeben seltsam finde.


    Vielleicht, wenn mir jemand Fanfic vorlegt, die außergewöhnlich gut ist, würde ich sie lesen wollen, aber so was ist mir hier in all den Jahren nicht untergekommen. Hat jemand so was wie eine Empfehlung?

  • Ich hatte nie großes Interesse an Fanfics, weil ich wie Flo schon geschrieben hat, erst mal die offiziellen Erzählungen vorgezogen habe. Gerade bei South Park gibt es so viele Folgen, dass ich nie das Bedürfnis hatte, dazu mehr zu brauchen.


    Was ich mit der Zeit außerdem gemerkt habe: South Park ist für mich eine episodische Comedy Serie und überhaupt nicht "character driven". Nicht umsonst wird SP ja häufig mit einer Late Night Show verglichen. Fanfic, die den Charakteren oder ihren Beziehungen untereinander mehr Tiefe verleiht, reizt mich deshalb bei SP überhaupt nicht.


    Dagegen gab es schon ein paar seltene Fälle, bei denen ich einzelne Charaktere in Serien oder Filmen so spannend fand, dass ich danach ein paar Fanfics zu ihnen gelesen habe, weil ich fand, dass ihr Potential nicht ausgeschöpft wurde. Hier kann ich Fanfics etwas abgewinnen, weil es wie ein Spinoff zu coolen Nebenfiguren funktioniert. Viel gelesen habe ich allerdings nie, weil ich es schwer fand, als Laie die Spreu von Weizen zu trennen. Außerdem... vielleicht war es Zufall, aber mir waren viele Enden zu verkitscht. Kann es sein, dass in Fanfics jeder Charakter am Ende verheiratet mit Kind ein hübsches Häuschen beziehen muss, selbst wenn es sich um einen verwegenen Krieger in einer Fantasywelt handelt? :D

  • SP-Fanfics stelle ich mir stink langweilig vor. In 23 Staffeln wurde eigentlich schon alles aus den Charakteren rausgeholt, außer man schreibt die Sachen auf erotischer Ebene (wie es oft bei Serien der Fall ist). Von Star Wars mal abgesehen, sind die einzigen Fanfics, die ich je gelesen habe, vor 16 Jahren zu Harry Potter auf Animexx gewesen und ob solche Sachen interessant sind, hängt auch immer stark vom Autor und vom Schreibstil ab. Bei Harry Potter war das Interessante, dass zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Bücher draußen waren und sich die Fans ihre eigenen Fortsetzungen ausgedacht haben.


    Ich bin aber ein großer Fan von Fanarts - bei SP speziell, wenn die Zeichnungen vom Typ her in Richtung Manga gehen (auch schon vor der Folge Tweek x Craig). Da erhalten die Charaktere zeichnerisch ganz andere Züge.

  • Ich bin auch nicht wirklich ein Fanfic Fan, da ich genau wie die meisten von euch die offizielle Geschichte vorziehe!
    Ich habe jedoch total Respekt vor den Leuten, die sich da wirklich ransetzten und eine tolle Fanfic schreiben! So wie ich das mal gehört habe, ist 50 Shades of Grey auch eine Fanfic gewesen, warum nicht also eine von SP schreiben und gucken, was dabei rumkommt!

  • Wenns ums Lesen geht, finde ich Fanfiction schwierig. Denn es gibt sooo viel, dass die Qualität einfach der Knackpunkt ist. Ich denke, dass das Paretoprinzip hier anwendbar ist: 20% der Fanfictions enthalten 80% der Qualität. Und um nach 3, 4, 5 Seiten oder gar Kapiteln zu merken was für eine Scheiße sich da irgendjemand aus den Fingern gezogen hat, muss ich mir nicht antun.

    Ich schreibe lieber, schon seit Jahren (nichts veröffentlicht, eigentlich nur für mich. Vielleicht wird es irgendwann mal fertig und ich stells tatsächlich online, aber das ist nicht unbedingt mein Ziel.)


    Bei South Park reizt mich das sogar noch weniger als bei anderen Fandoms. Aus von Jesus genannten Gründen. Es eignet sich auch einfach nicht für Fanfiction: Neuerzählungen von Geschichten reizen mich nicht. Auch wenn so neue Aspekte einfließen können, aber das gibt mir einfach nichts. Spannend finde ich eigentlich nur Pre- oder Sequels oder jedes beliebige Setting, dass sich gerne die Regeln eines Universums bedienen darf, aber auch komplett losgelöst vom Originalmaterial funktionieren würde. Die Orginialfiguren sollten auch höchstens am Rande mal eine Rolle spielen, da ich Wiedersprüche zu meiner Vorstellung basierend auf dem Orgininalmaterial nicht ausstehen kann. Und Bei SP... naja, was bleibt da unter diesen ganzen Aspekten noch übrig? Wenig.

  • Die Orginialfiguren sollten auch höchstens am Rande mal eine Rolle spielen, da ich Wiedersprüche zu meiner Vorstellung basierend auf dem Orgininalmaterial nicht ausstehen kann.

    Den Punkt finde ich spannend, denn bei mir ist es genau andersrum. Es schreckt mich direkt ab, wenn OCs in einer Fanfic als Hauptpersonen vorkommen. Ich bin darauf neugierig, wie von mir geliebte Charaktere weitergesponnen werden, aber interessiere mich ehrlicherweise null dafür, welche Figuren sich irgendjemand zusätzlich ausgedacht hat. Das tut mir fast schon leid, weil es ja eine kreative Leistung ist, sich eigene Charaktere zu überlegen. Aber ich konnte mit dem ganzen Konzept nie viel anfangen.

  • Mir geht es da wie dir ZiB!
    Aus diesem Grund bin auch auch nicht so der Fan von Reboots von zum Beispiel Serien, in denen es dann um komplett neue Charaktere geht.. Ich interessiere mich dann viel mehr für alte Charaktere, die ich bereits kenne und nicht für ganz neue!

  • Den Punkt finde ich spannend, denn bei mir ist es genau andersrum. Es schreckt mich direkt ab, wenn OCs in einer Fanfic als Hauptpersonen vorkommen. Ich bin darauf neugierig, wie von mir geliebte Charaktere weitergesponnen werden, aber interessiere mich ehrlicherweise null dafür, welche Figuren sich irgendjemand zusätzlich ausgedacht hat. Das tut mir fast schon leid, weil es ja eine kreative Leistung ist, sich eigene Charaktere zu überlegen. Aber ich konnte mit dem ganzen Konzept nie viel anfangen.

    Nachvollziehbar. Ich beziehe mich da jetzt auch primär wieder auf die Schreiber-Rolle. Klar könnte man sagen, einen vorhandenen Charakter glaubhaft weiter zu entwicken ist die ultimative Challenge, aber es macht mir insofern mehr Spaß, ganz eigene Charaktere zu basteln, da das Mehr an Freiheiten hier auch direkt bedeutet, dass weniger Planung + Einarbeitung nötig ist und ich relativ zügig doch die Seiten runtertippen kann.


    Aus Leser-Perspektive ist das natürlich logisch, die Figuren die schon bekannt und geliebt sind wieder treffen zu wollen. Ich glaube meine Abneigung hierzu rührt aus dem einfachen Grund noch nie eine Fanfic gelesen zu haben, in der dies meiner Meinung nach gut gelungen ist. Und das ist auch gar nicht schlimm. Denn durch meine Vorliebe beim Schreiben, bevorzuge ich auch beim Lesen diese Geschichten in denen die Originalprotagonisten nur eine untergeordnete Rolle spielen. Allerdings lese ich auch so gut wie nie Fanfiction. Höchstens mal auf ner längeren Bahnfahrt wenn ich mein Buch vergessen habe, da man hier für sehr wenig Datenvolumen viel Unterhaltung bekommt.:awesome:

    Jedoch: Auch aus Leser-Sicht gilt, dass da die Geschichten meiner Meinung nach leichter zu schreiben sind, man im OC-Bereich relativ gesehen oft qualitativ besseres findet (ausgehend von einem gleichen Level an Kreativität).



    Aus diesem Grund bin auch auch nicht so der Fan von Reboots von zum Beispiel Serien, in denen es dann um komplett neue Charaktere geht..

    Die größte Sünde der Unterhaltungsindustrie: Staffel 9 von Scrubs :facepalm: