Die Entwicklung in South Park

  • Mir ist stark aufgefallen das sich in South Park vieles ändert. Sicher bin ich da nicht der einzige , aber auch die Struktur der einzelnen Episoden unterzogen sich mit dem Lauf der Zeit einem starken Wandel.


    Wenn man nun mal an die Zeiten denkt als Staffel 1 und 2 produziert wurde , da liefen doch nun fast alle Folgen nach einer Art Formel ab :


    Die Kinder haben ein Problem. Die Eltern versuchen es auf die Falsche Weise zu lösen. Die Kinder fragen Chefkoch . Die Kinder sagen was sie gelernt haben.


    Dieses " I have learned sth. today " ist so ziemlich das einzige was in den Folgen noch kommt.


    Worauf ich eigentlich hinaus will ist :


    Wenn man heute eine neue Folge erwartet , dann denkt man doch an völlig andere Dinge als man das noch damals getan hätte.


    Und in diesem Thread möchte ich allen die Gelegenheit geben mal zu sagen was sie gut fanden im Lauf der Jahre und was ihnen South Park vielleicht ein wenig verdorben hat.


    Es wurden neue Charaktäre eingeführt und Kenny war eine Staffel nicht mit dabei. Aus mr.hat wurde mr.twig und dann mr slave. Welcher war der beste ?
    Ist es schade das mr. slave nun gehen musste und Garrison eine Frau ist ?
    Oder fandet ihr mrs Chokesondik am besten ?


    All diese Dinge sind es schon mal wert aufgeschrieben und vielleicht bewertet zu werden.

  • Da bist du sicher nicht der erste, dem aufgefallen ist, dass sich SP mit der Zeit verändert hat. Ich find das aber gut so. Ich liebe SP, wie es früher war, und ich liebe es auch noch, so wie es heute ist. Ich schau mir immer wieder gerne die 1. Staffel an, und auch alle anderen. Von allen Folgen gibts vielleicht 3-5, die ich mir nicht so gerne anschau.
    Ich denk wenn die Folgen noch genau so wie am Anfang wären, wäre es mittlerweile langweilig. Butters war zb in den frühen Staffeln kaum oder gar nicht zu sehen, aber ich find ihn absolut passend. Und als Kenny nicht dabei war in der 6. Staffel, hat mich das auch nicht gestört, weil ich alle Folgen ziemlich geil fand. Mr hat, mr twig, mr slave waren alle lustig eine zeit lang, aber ich trauere ihnen nicht nach. Am härtesten traf mich noch das Ableben von Mrs. Crabtree. Die war von anfang an dabei und gehörte für mich zu SP, wenn auch nur als Nebencharakter.

  • Guter Thread, allerdings werd ich ihn in "Starks Pond" verschieben, weil dieses Unterforum eigentlich nur für die Diskussionen der einzelnen Folgen gedacht ist. Der Übersicht halber ;)


    Dann versuch ich mal, was dazu zu sagen...


    Der Zeichenstil: Manchmal traure ich ein bißchen dem alten Stil nach, als alles noch richtig billig aussah. Aber andererseits hat der verbesserte Zeichenstil auch seine guten Seiten, z.B. mehr Ausdrucksmöglichkeiten bei den Figuren oder explizitere Gewaltdarstellung ;)


    Inhalt: Von dem Themen her stört mich höchstens manchmal, dass es wenig Folgen gibt, die die Jungs in ihrer natürlichen Umgebung zeigen, halt wie Kinder... aber fürher gab es auch schon total abgedrehte Folgen, wie z.B. Mechastreisand. Ich glaube der Haupt-Unterschied ist eher, dass es jetzt öfter mal aus South Park raus geht und mehr verschiedene Orte vorkommen, die Storys an sich haben sich nicht groß verändert.


    Humor: manche sagen zwar, es gäbe mehr Fäkalhumor, aber zumindest was das Rumgefluche angeht hab ich das Gefühl, dass die Jungs jetzt besser erzogen sind... oder kommt mir das nur so vor, weil ich die ersten Staffeln noch auf deutsch in Erinnerung habe?
    Aber insgesamt hat sich der typische South Park-Humor zum Glück gehalten.


    Gute/schlechte Entwicklung: Dass Kenny weg war fand ich damals schade, aber im Rückblick war es gut, weil so Tweek und Butters mehr in den Vordegrund gerückt sind. Und "Kenny Dies" gehört zu den genialsten Folgen überhaupt! Den Tod von Mrs Crabtree fand ich auch gut, eben weil er total überraschend kam. Schade ist nur, dass Chef kaum noch vorkommt... wenigstens hin und wieder könnte er mal was singen oder gute Ratschläge geben. Ausserdem sollten Tweek, Mr Mackey, Wendy und natürlich Kenny wieder öfter größere Auftritte haben. An neuen Figuren gefällt mir dafür Mr Slave sehr gut :D


    Fazit: Also wenn ich so drüber nachdenke finde ich, dass sich South Park gut entwickelt hat. Denn wie A.W.E.S.O.M-O schon gesagt hat, auf die Dauer ist es langweilig ohne Veränderungen. Und soo gewaltig sind sie finde ich nicht, der Humor ist immer noch der selbe.

  • neue charaktere haben mir meist gefallen....hab ich schonmal erwähnt, dass ich timmy liebe? :D


    was ich eigentlich sagen will, mr. slave ist nicht für immer weg. das hab matt im interview (ist hier im forum zu finden) gesagt!


    naja, anfangs sahs vielleicht billig aus, aber wenn das äussere/ das bild nicht so wahnsinnig gut ist, konzentriert man (auch die produzenten) mehr auf die worte/sprüche etc. und das find ich nichtmal so shclecht!


    das mit den neuen orten stimmt, nur...ist es wirklich besser (schlechter keineswegs) aber mir hat halt das kleinstadtleben sehr gefallen!

    There are only 10 thypes of people in the world: those who understand the binary and those who don't!

  • Iiiiiisch als Baguette liiiiebe Kräuterquark, will sagen: Ich bin ja sowieso immer son bisschen nostalgisch, und gerade den billigen Stil der früheren Folgen fand ich eigentlich so toll an der Serie :( Leute wie ihr, die das Pech haben, meine Meinung des öfteren mitzukriegen, wissen ja, dass ich sowieso ein entschiedener Gegner von Animationen und Ähnlichem bin, deshalb rege ich mich teilweise über den verbesserten Stil (und die Effekte) ziemlich auf. Vom Inhalt her ist eigentlich alles interessant geblieben, es gibt schöne Bezüge zu aktuellen ereignissen und die Witze sind auch nach wie vor lustig. Was die Charaktere betrifft, najaaaa..... ich muss einräumen, dass ich von den Folgen der siebten Staffel nur wenige kenne, weil mich einfach die Themen nicht so interessierten, also könnte ich mich irren... aber ich vermisse oft diese ganze Ansammlung von unbekannten Kurzrollen, die nur mal so jede dritte Folge durchs Bild latschen, und ich vermisse die Beziehung zwischen stan und Wendy, die früher viel stärker thematisiert wurde. Außerdem kann ich einigen der neueren Standartrollen- insbesondere Jimmy und Timmy- nicht allzu viel abgewinnen (will sagen: sie gehen mir tierisch auf den Senkel). Aber naja. Ist halt wie mit jeder guten Serie, es gibt immer Veränderungen, und gerade das hält ja auch die Spannung aufrecht. Also soweit ganz in Ordnung.

  • Ich find man kann die alten und die neuen Folgen nicht direkt vergleichen.
    Sie sind beide auf ihre Art gut.


    Was ich an den alten Folgen gut fand war der schlechtere Zeichenstil und die Plots der Folgen.
    Wo sich viel mehr in der Schule abgespielt hat.
    Aber wenn die Folgen immer noch so wären, hätten sie die Serie glaube ich längst abgesetzt weil das auf Dauer auch langweilig wird.


    Ich find die Qualität der neuen Folgen dafür dass es schon die 9. Staffel ist erstaunlich gut. Ich hoffe sie bleibt so und stürzt nicht so ab wie bei den Simpsons.

    Green Bills. Supermarket. Consume. Buy. Suspicious. Paranoid. Shopping Bag.
    Look Rich. Pom-Pom. Honest Citizen. I Pay My Taxes. Depresses Me. Paid. Pay
    Somebody Back. Everywhere. Everybody. Lying In A Bathtub With A Pillow Behind
    My Head Makes Me Feel Rich. Cents. Change. Hunt. Hunt. Hunt. Moment. Mood.
    Get It. Cheap.

  • Das meiste habt ihr ja schon erwähnt (neue Charaktere, weniger Schulfolgen etc.), deckt sich größtenteils mit meiner Meinung. ;)


    Zum Positiven entwickelt hat sich das Titellied und der gesamte Vorspann. Nicht, dass diese Sachen früher schlecht waren, aber die aktuellen Versionen gefallen mir um einiges besser. :)

    Wir haben ein paar Kinder gefunden. Sind das Ihre? - Nein. - Bringt sie nach Hause.


    Im Blick zurück entstehen die Dinge, die dazu führen, dass wir uns finden.

  • Ich fand die Entwicklung von South Park überwiegend negativ.


    Heisst jetzt nicht, dass die neuen Folgen alle scheisse sind. Sie sind halt alle nur noch mittelmäßig. An die Klassiker aus den früheren Staffeln kommen sie natürlich nicht ran.


    Positiv finde ich die Veränderungen der Charaktere, wie Janina es schon beschrieben hat. Mr. Slave, Timmy, Butters, Tweek usw. sind schon tolle Figuren, die in den älteren Episoden noch nicht so oft vorkamen.

    Negativ ist wiederum, dass die Jungs selber jetzt oft zu kurz kommen. South Park ist jetzt nicht mehr eine Serie über übers Leben lernende 8-Jährige, sondern viel mehr zu einer Serie zur Verarschung von irgendwelchen Prominenten mutiert. Die ganzen Promis rücken mir zu weit in den Mittelpunkt, und das geht mir schon gewaltig auf den Sack.


    Früher war South Park halt noch sinnloser. Der Stan-Mutant schmeisst vierärschige Frösche an die Wand. Scuzzlebutt, der Körbe flechtet. Zwei Menschen, die im Gefängnis verhungern. Ein Sexueller-Belästigungs-Panda. Gott.


    Was soll das? Genau: Das ergibt keinen Sinn. Ich liebe diesen Humor! Und jetzt? Alles irgendwie nur noch voll mit Filmanspielungen. Haben die keine eigenen Ideen mehr? Früher ist ihnen die Sinnlosigkeit noch aus den Fingern gesprudelt!


    Und naja, ich weiß, dass sies noch können würden. Und dass sies nicht mehr so machen, wie früher, geht mir halt ziemlich auf den Sack.

  • Da finde ich aber, dass es nicht so ist... früher gab es genauso Prominenten-Auftritte, selbst in der ersten Staffel: Barbra Streisand, Sally Struthers, Elton John,... der Unterschied ist für mich bloß, dass jetzt eher Prominente vorkommen, die aktuell in den Medien sind- wie Michael Jackson oder Paris Hillton- während sie früher eher zufällig ausgewählt wurden.


    Was die "sinnlosen" Witze angeht geb ich dir alleridngs recht, da gab es früher mehr von... aber sowas kommt trotzdem immer noch vor, zum Beispiel die Delfin-Sache aus 901.

  • Ich find es auch auffällig, dass in den neueren Folgen immer scheinbar drauf geachtet wird, dass die Themen möglichst aktuell sind. Das hat manchmal irgendwie sowas zwanghaftes.
    Und man sieht die vier in den neueren Folgen auch relativ selten in der Schule. Ist schon schade, wobei ich mir auch nicht wünsche, dass wie in den 1. paar Staffeln, so gut wie jede Folge hauptsächlich in der Schule spielt.
    Dass Kenny nicht mehr (so oft) stirbt, find ich gut. Die viel selteneren Überraschungs-Tode sind besser, das baut irgendwie so 'ne Spannung auf. Denn vorher wusste man "Okay, Kenny stirbt, mal sehn, was ihm diesmal passiert...", irgendwann is das langweilig, und jedesmal ne andere Todesart - irgendwann ist da doch mal auch alles ausgeschöpft.

  • Das Benehmen der Burschen hat sich geändert, weil jedes Schimpfwort nach dem SP-Film nur ein weiteres ist. Beleidigungen sind mittlerweile allen scheissegal, mir selbst fällt gar nicht mehr auf wenn jemand eine gesagt hat.


  • des erinnert mich ziemlich an simpsons kritiken. nur des bei den simpsons immer mehr gast stars kommen und nicht verarscht werden.


    btw ich finds nich schlimm wenn sich ne serie verändert. wenn's immer so bleiben würde wie's am anfang is, würd's einfach irgendwann langweilig werden. mir macht des nix aus, wenn ein charakter ne ganze staffel nich da is (fands sogar geil, dass sie's durchgezogen haben, nachdem kenny gestorben is) , oder dass neue charaktere kommen. sonst würds eben einfach langweilig werdne.
    ansonsten kann ich euch aber auch zustimmen, was ihr da schon geschrieben habt (exklusive arach).