Beiträge von Nadine

    Hier ein einstündiges Radiointerview vom 27.02.2007 von Penn Jillette mit Matt Stone und Trey Parker.


    www.pennradio.com


    Inhaltlich bietet das Interview nicht wirklich viel neues.
    Leider reitet Penn Jillette meiner Meinung nach in der zweiten Interviewhälfte viel zu sehr und zu lange auf Team America herum anstatt sich mehr auf aktuelle Dinge zu konzentrieren.


    Wie schon in dem TAM 5 Interview vom Januar wird auch in diesem Interview wieder eine Vertragsverlängerung über 2008 hinaus angedeutet (Matt dazu, wie lange es SP noch geben wird: "more than one year and less than 20").



    Außerdem ein Interview von Penn Jillette mit Trey, das von Mitte 2006 stammen dürfte:


    podcast.penn.freefm.com/penn/21289.mp3

    Für mich war das die bisher beste Folge der 12. Staffel.


    Es gab viele gute Gags, eine wirklich unterhaltsame Story und alle vier Jungs hatten einen Part- was will man mehr.


    Gut gefallen hat mir Cartmans Rolle als Verstecker der Katzen- mal eine angenehme Abwechslung zu seinem sonst so egoistischen Verhalten.


    Die "Heavy Metal" Sequenzen fand ich auch gelungen- die Brustanimationen waren einfach genial :D.


    Alles in allem eine wirklich sehr gute Folge. So kann´s nächste Woche weitergehen ;)...



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    Habt ihr die Spitzer-Anspielung bemerkt? Die Pressekonferenz sag ich nur


    Ja, ist mir auch aufgefallen. War klasse, dass sie das eingebaut haben :lol: .

    Mir hat die Folge ganz gut gefallen.
    Viele Gags hatte sie zwar nicht aufzuweisen, aber thematisch fand ich sie gelungen.


    M&T hätten es sich einfach machen können und wie alle anderen Medien auf Britneys Kosten Witze über ihre zahlreichen Eskapaden reißen können.
    Ich bin froh, dass sie genau das Gegenteil gemacht haben und sich eher auf die tragischen Konsequenzen für Britney Spears sowie die Sensationsgeilheit der Medien/ Menschen konzentriert haben.


    Anfangs lief die Folge etwas zäh an, aber die zweite Hälfte fand ich dann umso besser. Zwar war die Folge insgesamt weniger Comedy als eher Drama, aber das ist mir viel lieber als eine zu häufige Wiederholungen alter Themen (siehe "Feindschaft" Cartman- Kyle in Tonsil troubles).

    Den Video- Clip finde ich schon mal ganz nett. Ich freu mich auf die Folge auf jeden Fall mehr als auf die erste dieser Staffel...


    Ich hoffe nicht, dass es auf ein reines Britney- bashing rausläuft, das wäre irgendwie unoriginell. Gut, Paris Hilton hatte es verdient, aber bei Britney fände ich es viel interessanter, wenn sie darauf eingehen würden, wie sehr sie von den Medien verfolgt wird.
    Ich bin kein Britey- Fan, aber der Medienrummel um ihre ständigen "Aussetzer" ist reichlich übertrieben.

    Das war zwar kein sehr guter, aber dennoch ein relativ guter Auftakt für diese Staffel.
    An und für sich hätte ich mir ein etwas originelleres Thema gewünscht- immerhin hatten sie jetzt einige Monate Zeit, um sich auf die neuen Folgen vorzubereiten.
    Ich frage mich, wie weit man die Storys um Kyle und Cartman als Gegenspieler noch ausreizen kann.


    Auch gagtechnisch war zwar einiges lustig, aber dennoch war es nichts wirklich "neues".
    Vielleicht sollten sie sich besser auf eher Kinder- zentrierte Folgen besinnen, die nicht unbedingt eine großartige Botschaft oder einen "Schockeffekt" haben müssen.


    Die Message, dass es einen Trend gibt, Aids im Vergleich zu Krebs weniger Beachtung zu schenken sowie die Aussage, dass die reichen Industrienationen im Vergleich zur dritten Welt eindeutig im Vorteil bei der Behandlung von Aids sind, waren gut.



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    Ich weiss nicht ob das Extra so gemacht worden ist (wahrscheinlich) - aber ich fand es letztendlich zu stereotypisch, weil es hier eine klare Andeutung auf die Homosexuellen gibt.


    Die Folge wollte keinesfalls Homosexuelle stereotypisieren. Früher wurden Parker und Stone ja öfters auch mal als schwul bezeichnet und es hat sie nie gestört. Und in früheren Episoden kam auch immer deutlich rüber, dass sie rein gar nichts gegen Schwule haben.

    Mir hat die Folge sehr gut gefallen. Es gab nicht besonders viele lustige Szenen, aber trotzdem fand ich die Folge vom Thema her recht schön.
    Außerdem gab es wenig Cartman und keine Statements zu Politik und Gesellschaft. Stattdessen haben sie sich endlich mal wieder nur auf Stan und Kyle konzentriert- so mag ich das :).
    Interessant wird die Folge halt durch die Parallele Stan= Trey Parker und Kyle = Matt Stone.
    Stan mag in der Folge noch so talentiert sein, ohne Kyle kriegt er nix auf die Reihe...
    Und ohne Matt Stone gäbe es evtl. kein SP....

    Super Folge- die meisten Highlights wurden ja schon genannt, da brauch ich nicht mehr viel schreiben.


    Wenn Episode III auch nur annähernd so gut wie Ep I und II wird, dann kann man ihnen den eher schwächeren Auftakt mit "le petit tourette" und "more crap" locker verzeihen.


    Ich war begeistert, wie viele Anspielungen auf Serien (BSG, Stargate etc.) , Filme (Star Wars, Matrix...) und Charaktere (mein Highlight waren die Critters) eingearbeitet wurden.


    Außerdem gut, dass sowohl Stan und Kyle, also auch Cartman und Butters größere Rollen innehatten.


    Für mich eine der besten Folgen seit langem: lustige Szenen, Spannung und ein schöner emotionaler Moment am Schluss (Cartman belebt Kyle wieder)... bin schon sooo gespannt auf Ep III :).

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    Hab ich da was falsch verstanden? Ich dachte die Angst vor Terror soll hier durch den Kakao gezogen werden indem man die Terroristen ins Fantasieland verfrachtet? Nach dem Motto, die Terrorgefahr ist eigentlich nicht so real wie es die Politiker einem glauben machen wollen.


    Von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet... wäre aber eine gute Interpretation.
    Man könnte das mit den Terroristen im Fantasieland aber auch so deuten: heutzutage ist rein gar nichts mehr vor denen sicher, daher ist überall- auch im Fantasieland- Vorsicht geboten. ;).



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    Ein weiteres Highlight waren die Szenen als der Terroranschlag passiert und Stan das Grauen nur mit diesen düsteren Klängen erlebt. Kann es sein, dass es eine Parodie auf die erste Folge von LOST war als alle kreischend nach dem Flugzeugabsturz herumlaufen? Oder ist das aus nem Film (Operation Kingdom vllt.)?


    Ja, das war auch gut.
    Und ich überleg schon die ganze Zeit, woher mir die Szene so bekannt vorkommt, aber ich komm nicht drauf.
    Aus LOST kenne ich sie jedenfalls nicht, hab´s immer noch nicht geschafft, die erste Staffel zu schauen ;).
    Gab´s sowas evtl. mal bei BSG??

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    Ach, ich fand die Folge jetzt nicht so gut... schon wieder Terroristen... come on! Was wollen sie uns damit sagen?


    Ich hab mir auch erst überlegt, ob ich das als Kritikpunkt anführen soll, find nämlich das "Feindbild" der bösen Terroristen auch nicht so originell.
    Auf der anderen Seite ist das wohl momentan der "Feind" der USA, den man am einfachsten sehr eindimensional als negativ darstellen kann (ich sag nicht, dass es tatsächlich immer so einfach ist!).
    Und diese Negativdarstellung und das Angstmachen vor dem Terror wird gerade von konservativen Kräften in den USA betrieben... und M&T sind halt nun mal eher konservativ, von daher ist es einleuchtend, dass sie (wieder) die Terroristen als die Bösen herannehmen.

    Okay, das war mal wieder eine echt super Folge!


    Meine Highlights:


    - Butters hat eine größere Rolle (und sein Codename sowie der von Token waren auch gut ;)


    - Stan + Kyle kriegen einige gemeinsame Szenen


    - optisch sehr schöne Darstellung von Imaginationland


    - der Imaginationsong... und ich hab immer gewartet, dass irgendwann noch mal ein Text ausser "imagination" kommt ;)


    - Interview mit den Regisseuren: Lustig, wie Michael Bays Versessenheit auf Special effects dargestellt wurde. Und der Spruch zu Mel Gibson war auch gut:" Say what you want about Mel Gibson, but that son of a bitch knows about story structure" :D



    Einen kleinen Kritikpunkt hab ich aber doch:
    es hätte nicht schon wieder eine Cartman- Kyle- Rivalitäten- Story gebraucht.



    Ansonsten sehr schöne Folge mit einigen guten Gags und einer unerhaltsamen Story- freu mich sehr auf nächste Woche :).



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    Die besten Gags wurden schon alle genannt wobei mein Favorit eindeutig Cartman im Gerichtssaal war: "I stand before you with dry balls ,your honor."


    :lol:


    Gut fand ich auch den Schluss, als Cartman sagt:" This isn´t a victory for me, it´s a victory for the justice system.... and my balls".... :lol:

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    Teaser ist draußen: hier. Aber irgendwie nicht auf southparkstudios.com...


    Danke dafür!
    Ist wahrscheinlich eine Werbung von Comedy Central.
    Die Szene mit Butters war irgendwie nett... Ansonsten hoffe ich, dass nicht wieder alles bloß auf der Rivalität Cartman- Kyle aufbaut.
    Ein Kyle- Stan- Handlungsstrang wäre mal eine gute Abwechslung. Und der Satz aus dem Pressrelease "When the entire contents of the world's imagination lay open before them, Stan and Kyle step right in" lässt ja zumindest darauf hoffen.



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    ....The boys realize that what they know has become a valuable commodity to the U. S. government....


    Hoffentlich wird´s nichts politisches...

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    Das Argument zieht nicht; Trey und Matt haben schon immer auf alles und jeden gezielt und nicht erst seit neulich.


    Es stimmt schon, dass SP in fast jede Richtung zielt. Trotzdem ist unbestritten, dass das Hauptaugenmerk auf "liberalen" Promis liegt.


    Sie könnten sich ja z.B. auch über die Waffenbesessenheit der NRA lustig machen, aber stattdessen nehmen sie halt lieber in jeder dritten Folge Regenwaldaktivisten, Umweltschützer, Liberals etc. aufs Korn.



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    Dabei darf man auch nicht vergessen, daß die South Park-Macher mittlerweile selbst Promis sind und einige der von ihnen verarschten sicher auch kennen - vielleicht sogar gut genug (oder durch Erzählungen anderer aus dieser Riege), um zu wissen, daß die funkelnde Fassade, die die Öffentlichkeit zu sehen bekommt, eben nur Fassade ist. Ich habe all diese Promiverarschungen eigentlich immer als Versuche gesehen, Scheinheiligkeit zu entlarven, und ich bezweifle, daß diese Versuche unberechtigt sind.


    Es ist bestimmt richtig, dass Hollywood scheinheilig und selbstgefällig sein kann.
    Es ist auch absolut okay, das mal zu beleuchten und zu kritisieren.


    Wenn aber in jeder dritten Folge ein Promi herausgepickt wird, der sich für irgendwelche gemeinnützigen Zwecke einsetzt und wenn dieser Promi dann halt als "scheiße" dargestellt wird, dann frage ich mich schon, ob M&T da nicht selbst den Realitätsbezug verloren haben...


    Was schadet denn ein Al Gore, der gegens Global warming kämpft? Wie schlimm ist Bono, der sich gegens Hungern in Afrika einsetzt?
    Und selbst wenn diese Promis das alles nur aus Geltungsbedürfnis heraus tun würden (was ich nicht glaube), bleibt dennoch unbestritten, dass sie ja mit ihrem Einsatz etwas positives schaffen.
    Wesentlich schlimmer als nevende Promis ist doch, dass es in den USA eine wachsende Unterschicht gibt, dass die Gesundheitsversorgung für viele mehr als dürftig ist, dass die Gewaltrate so hoch ist, dass das Land außenpolitisch in der Krise steckt etc.

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    Nur Bono hat genervt. Wieder so eine Promiverarschung, die sich über die ganze Folge gezogen hat. Davon gab es schon genug.


    Mich stört an den Promiverarschungen mittlerweile, dass sie es so gut wie immer auf eine ganz bestimmte Sorte von Promis abgesehen haben: mal abgesehen von Hilton und Lopez, schießen sie sich ausschließlich auf VIPs ein, die sich für irgendetwas einsetzen (siehe Al Gore, Clooney, Bono, etc.).


    Es mag ja sein, dass diese Promis selbstgefällig rüberkommen, aber es gibt bei weitem schlimmeres, als sich fürs Gemeinwohl zu engagieren. M&T tun immer so, als wären solche Promis das größte Übel Amerikas ;)....



    Zu den Simpsons:
    wenn sie was gegen die Macher der Simpsons hätten, hätten sie es sicher schon mal in einem Interview gesagt- sie sind ja sonst nicht besonders zurückhaltend, wenn es darum geht, ihre Meinung kundzutun.
    Über die Simpsons haben sie sich aber soweit ich weiß nur positiv geäußert, von daher glaube ich nicht, dass Bono= Simpsons ist.
    Bono= crap, weil er sich ja öffentlich für soziale Themen einsetzt, was M&T offenbar nicht so ganz packen ;).


    Ansonsten finde ich Flo´s Interpretation sehr interessant :).

    Ich fand die Folge irgendwie lustig- nicht großartig, aber doch unterhaltsam.


    Es steckte mal kein größerer Sinn dahinter, keine Message, keine zu offensichtlichen Parodien und auch keine politischen Statements, was ich ehrlich gesagt positiv fand.
    Ich konnte mir die Episode gut anschauen, ohne allzu viel denken zu müssen :D.
    Gut fand ich auch die Einblendung: "Emmy award winning show" und was am Ende mit dem Emmy passierte :lol: .
    Schade war, dass Kyle gar nicht zu sehen war, ihn hätten sie in Kombination mit Stan schon einbauen können.


    So ganz ohne Vorlage kamen sie aber wohl auch bei dieser Folge nicht aus.
    Laut einigen Posts bei den SP Studios spielt die Folge auf eine Dokumentation an, die "King of Kong" heißt, in der ein Typ versucht, den Weltrekord in Donkey Kong zu erreichen, nur um dann festzustellen, dass er von jemand anderem übertroffen wurde, der aber schon viele andere Awards hat.

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    Ich glaube, dass Southpark ein paar frische Charaktere nicht schlecht tun würden, also neue Schüler im selben Alter, die auch mehr oder weniger regelmäßig oft vorkommen. Hat ja bei Butters zB auch sehr gut funktioniert ...


    Ich denke, es würde auch schon reichen, sich mehr auf andere Charaktere als "nur" Cartman zu konzentrieren.
    Evtl. wäre es mal eine Abwechslung, einfach anderen Charakteren einen größeren Part einzuräumen.


    Trotzdem finde ich immer noch, dass mittelmäßige SP Folgen besser sind als vieles andere, was im TV so läuft ;)...



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    Also es scheint so als ob der Einfalssreichtum der beiden (Matt & Trey) nachlässt.


    Ich denke, das "Problem" ist, dass anscheinend die meisten Ideen von Trey geliefert werden. Ich weiß natürlich nicht, wie viel die anderen Autoren dann noch beisteuern, aber wenn nur 60% von ihm kommt, dann wird schon klar, warum sich so langsam Wiederholungen einschleichen.
    Außerdem scheint ja SP längst nicht mehr das einzige Projekt zu sein- womöglich ist das alles mit Filmen, anderen TV Produktionen etc. auch etwas viel.


    Dennoch fand ich die Folge insgesamt ja ganz nett und auch in den vergangenen Staffeln waren immer gute Episoden dabei...

    Die Folge war alles in allem ganz okay, ich würde sie so im oberen Mittelmaß einordnen.


    Negativ:


    - schon wieder baut eine Folge auf dem Gegensatz Kyle- Cartman auf. Das ist vorhersehbar und nicht mehr besonders originell, da man ahnen kann, in welche Richtung das läuft


    - bei den meisten Kyle- Cartman- Folgen fehlt mir der Einbezug der anderen Jungs, vor allem Stan. Es würde doch Sinn machen, dass er Cartman genauso durchschaut wie Kyle das tut.
    Das Fehlen von Stan mag aber auch den praktischen Grund haben, dass Parker bei dem engen Zeitplan nicht noch eine Stimme sprechen kann oder so...



    Positiv:


    - die Story nimmt dann doch noch einen interessanten Verlauf, als Cartman tatsächlich nicht mehr kontrollieren kann, was er sagt.


    - nette Chris Hanson/ Dateline Parodie


    - das Ende, als Cartman Kyle tatsächlich dankbar ist



    Insgesamt jetzt nicht so der Bringer wie z.B. Make love..., aber doch ganz unterhaltsam. Gut war, dass zumindest nicht die gesamte Folge auf irgendeiner Parodie aufgebaut war. Ich denke aber doch, dass es auf längere Sicht (und SP soll ja nun doch noch einige Zeit laufen) besser wäre, nicht so stark auf Cartman zu fokussieren. Mit der Zeit wird sein Verhalten einfach zu vorhersehbar.
    Und Kyle immer "nur" als Gegenspieler einzusetzen, ist auch nicht so kreativ- vor allem, weil Kyle eigentlich ein facettenreicherer Charakter ist als bloß der des Cartman- Kontrahenten.

    Hier drei kurze Filme, die von Matt und Trey produziert wurden:


    Info:
    Trey Parker, one of the creators of South Park, was raised in Colorado, where his father attempted to teach him Buddhism. Now, years later, Parker and his animation pal Matt Stone have brought to life the teachings of Alan Watts, the comparative religion expert and philosopher. Under the FurryCarlos Productions banner, the two tapped South Park animators Chris Brion and Todd Benson to keyframe three of Watts' recordings, which can be viewed below.



    Videos:
    www.coldhardflash.com/2007/07/…hilosophy-from-south.html

    Also "Make love..." hätte den Emmy meiner Meinung nach schon verdient, war ja eine wirklich gute Folge, die sie da abgeliefert haben. Freut mich, dass sie diese Folge ins Rennen schicken.


    "Trapped..." war von der Handlung her gar nicht so berauschend (wurde halt nur kontrovers diskutiert), von daher konnte ich es nachvollziehen, dass sie damit nicht gewonnen haben.


    Ich denk jetzt mal positiv und glaube, dass SP sich dieses Jahr mal wieder gegen die Simpsons behaupten kann und den Emmy holt :).

    Hier etwas aus der LA Times vom 02.05.2007 zum Film "Giant Monsters attack Japan":


    The 'South Park' guys going for a G? Monstrous!


    A G-rated film from the creators of "South Park"?


    J.F. Lawton was 6 years old when he saw the James Bond film "You Only Live Twice" (screenplay by Roald Dahl!) in 1967. But the film's peek at an exotic Japanese culture, with its kimonoed beauties and training camps full of stealth warriors, had him hooked. Young Lawton began devouring books about Japan, studying martial arts and, inevitably, delving into the antagonistic latex world of Rodan, Mothra and Godzilla.
    Thirty-nine years later that Nipponphilia paid off. His original comic screenplay, "Giant Monsters Attack Japan!," is a deadpan pastiche of a variety of Japanese pop cultural forms, icons and fetishes. Ninjas, samurai, cutesy mini-monsters, giant robots and the country's most enduring export, city-stomping mega-monsters played by men in rubber suits, all make appearances in an amusing story about an 8-year-old American boy obsessed with Japanese pop culture who moves to Tokyo when his widowed father is transferred there for work.
    Lawton plays all of these clichéd cultural inventions straight, as actual elements of a modern Japanese society that has long since made peace with its little monster problem. And in keeping with the original films' goofy innocence, Lawton always intended the film to engage children at a PG or even G level, with the filmmakers forgoing CGI for the old-school technique of nothing but a sculpted bodysuit and a committed actor.
    "I'm not sure exactly where the ratings board is on monster-to-monster violence, what their reaction is to men in rubber suits wrestling but never getting hurt," Lawton says, laughing.
    Well, if there's a filmmaking pair that can get imaginative feedback from the ratings board, it's Matt Stone and Trey Parker, who have signed on to direct and produce "Giant Monsters!" Parker and Stone have desecrated everyone and everything in the crudest ways possible in "South Park," its film treatment "South Park: Bigger Longer & Uncut" and their last feature, "Team America: World Police." And Parker wrote and directed the four-quadrant slam-dunks "Orgazmo" and "Cannibal! The Musical," so it's not immediately obvious why this is a perfect match.
    "It's funny, Trey and Matt said that they felt that they could do a G movie or a PG movie easier than they could a PG-13, because it's their nature to push an issue," says Lawton, pointing out that as filthy as some of their material is, there is still a childlike (or childish, depending) quality.
    When Lawton ("Pretty Woman," "Under Siege," the Japan-set "The Hunted") sent out his screenplay, he appended a one-page primer on the ubiquity of Japanese pop culture in America (see: anime, manga, Pokemon, horror remakes, etc.). He also scattered throughout his pages digital color photos of anime characters, giant robots and classic monsters.
    "I knew that I was dealing with a lot of imagery that is very familiar to any 14-year-old kid who's into anime and reading manga and all that, but might not be obvious to a studio executive," he says.
    Nickelodeon and Paramount — or their younger executives, anyway — were indeed hip to Lawton's script, especially once Stone and Parker got excited by its possibilities. Shooting will have to wait until the "South Park" creators have finished the current season of their show and then direct the teen comedy "My All-American," written by Jeff Roda.
    "I was terrified when I wrote it that people would say, 'OK, great, we'll do this and we're gonna CGI all the monsters,' " Lawton says. "And Matt and Trey want to do it with guys in rubber suits, which is what it needs to be. There's something really special about that."


    Quelle: www.spscriptorium.com

    Zitat

    Matt und Trey haben ja schon des öfteren zu verstehen gegeben, dass sie gerne die Liberals aufs Korn nehmen, weil die sich mit ihrer politischen Korrektheit so schön aufregen. Ich schätze da gehöre ich wohl jetzt auch dazu. Leider versäumen sie dadurch aber manchmal, Stellung zu beziehen. Cartmans Hass auf Juden wird in der Serie quasi nichts entgegengestellt. Das mag in den USA eine Provokation sein; in Deutschland ist es vielleicht ein Fehler!


    Wenn ich dich richtig verstehe, dann wünschst du dir von SP eine deutliche Stellungnahme gegen Antisemitismus, damit Cartmans Hasstiraden gegen Juden nicht mehr falsch verstanden und (einfältigen) Rechten fehlinterpretiert werden können. Richtig?


    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass so manch ein etwas einfach gestrickter Mensch mit ohnehin schon rechtem Gedankengut seine Freude an Cartmans Äußerungen hat.


    Allerdings haben solche Leute- wie dein Beispiel ja zeigt- auch Freude an Ärzte- songs.
    Und die Ärzte sind eine Band, die sich immer sehr, sehr klar von Nazis abgegrenzt haben (siehe Schrei nach Liebe oder Scheint die Sonne auch für Nazis?).
    Dennoch kapieren das die Rechten offenbar nicht. Fraglich also, ob es bei SP was bringen würde, wenn sich Parker und Stone klarer abgrenzen würden.


    Jeder, der sich ein bisschen mit SP beschäftigt, wird erkennen, dass eine der Hauptfiguren jüdisch ist und dass das für die anderen Charaktere (Cartman ausgenommen) kein Thema oder Problem darstellt.
    Weiterhin sollte auffallen, dass einer der Macher eine jüdische Mutter hat (oder ist es der Vater?). Von daher müsste eigentlich klar sein, dass hier kein Antisemitismus im Spiel ist.
    Dennoch kann es natürlich sein, dass das nicht jeder erkennt, das gebe ich zu ;).
    Allerdings wird es in der Comedy/ Satire- Sparte immer Leute geben, die die Ironie oder den Humor nicht verstehen und die deshalb Missinterpretationen vornehmen.



    Bei SP muss man aber auch bedenken, dass die Serie deutlich auf den US- Markt zugeschnitten ist.
    Parker und Stone haben meiner Meinung nach nicht die Verpflichtung, sich Gedanken zu machen, ob und in welchem Maße sie hier in Deutschland irgendwelchen minderbemittelten Nazis in die Hände spielen, indem sie ihnen "Judenwitze" liefern.


    Wenn jemand sich der rechten Szene zugehörig fühlt und zudem noch so stark durch Äußerungen einer Cartoon- Serie beeinflussbar ist, dann läuft da in der persönlichen Entwicklung des Betreffenden ohnehin schon einiges schief- die paar Witze von Cartman fallen dann sicherlich nicht allzu sehr ins Gewicht.


    Der SP Einfluss ist in den USA unter Jugendlichen wohl deutlich stärker als hier. Wenn ich etwas nennen müsste, was mich an SP stört, dann wäre es nicht Cartmans Antisemitismus- denn der ist meiner Meinung nach schon als "Witz" erkennbar.


    Vielmehr stört mich die zum Teil etwas zu deutliche konservative Ausrichtung; ich habe manchmal den Eindruck, dass Parker und Stone sich furchtbar cool vorkommen, wenn sie gegen das angeblich so schlimme liberale Hollywood bzw. gegen liberales Gedankengut wettern. Ich würde vermuten, dass nach Manbearpig die Zahl der Al Gore Hasser unter den SP- Zuschauern deutlich zugenommen hat ;)....
    Dagegen schätze in den Einfluss von SP auf deutsche Rechte relativ gering ein.