Beiträge von Nadine

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    Was mir auffällt, ist das hier in deutschen Foren viel strenger und kritischer bewertet wird als in amerikanischen oder englischen. Hier wird oft gemeckert, dass Cartman immer der Protagonist ist, aber mal ehrlich...ohne Cartman würde ich sicher kein South Park- Fan mehr sein. Er hält die Sendung am leben.


    Findest du echt, dass in deutschen Foren strenger bewertet wird als in amerikanischen? Den Eindruck hatte ich bisher nämlich eher nicht.
    Vor allem auf dem SPS- Board gibt es doch immer recht kritische Analysen, wo dann z.B. ganze Folgen total zerpflückt werden.
    In dieser Staffel sind die meisten User ja sehr zufrieden, aber in der neunten und z.T. auch in der zehnten Staffel gab es dort echt viele Nörgler, die bei jeder zweiten Episoden sowas wie "worst episode ever" geschrieben haben ;)...


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    Aber irgendwie wirkte alles lieblos zusammengeschustert: daß Cartman unbedingt den Jack Bauer geben mußte, war ja klar, aber auch eiskalt berechnet.


    Ich fand die Folge alles andere als "lieblos zusammengeschustert".
    Ich hatte den Eindruck, dass sie sich wirklich mit 24 auseinander gesetzt haben (stand ja auch im Rolling Stone Artikel, dass sie die Serie intensiv geschaut haben ;) ) und die Hauptmerkmale ganz gut rausgefiltert und auf 20 Minuten komprimiert haben.


    Auf mich wirkte es schon so, dass sie sich Mühe gegeben haben, eine gute Story zu konstruieren.


    Und inwiefern war es "eiskalt berechnet", dass Cartman Bauer sein muss? Ich glaube, Butters oder Kyle hätten keinen glaubwürdigen Jack abgegeben ;)...

    Mir ist bei der Folge noch aufgefallen, dass Kyle nun schon zum zweiten Mal eine "weibliche" Rolle innehat: in der WoW Folge und nun auch wieder als "Chloe" aus 24 ;)....



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    Dass Trey und Matt Cartmans Meinung vertreten würde übrigens auch nicht zu der gesamten Darstellung der Moslem-Familie in dieser Folge passen, denn die war kein bißchen stereotypisch. Es wurde sich nicht mal ansatzweise über ihren Glauben lustig gemacht, oder sonst etwas eingebaut, was sie negativ hat wirken lassen. Ganz davon abgesehen, dass an South Park ein ziemliches Multi-Kulti-Team arbeitet


    Also ich wollte Parker und Stone jetzt auch nicht unterstellen, dass sie selbst Vorurteile gegenüber Moslems (oder andere Gruppierungen) haben bzw. diese schüren würden.


    Die Folge hat ja sehr schön gezeigt, dass eine Einteilung in "gut" und "böse" nicht so einfach zu vollziehen ist und dass hier eben dieser Generalverdacht, dem sich Moslems zum Teil in den USA ausgesetzt sehen, nicht gerechtfertigt ist.


    Ich meinte eher, dass ich glaube, dass Parker und Stone eine interventionistisch- militärische Außenpolitik der USA tendenziell auf jeden Fall nicht negativ bewerten (so wie viele Vertreter des liberalen Hollywood)- genauso wie Cartman so etwas nicht negativ bewerten würde ;)....



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    Intensivität und Qualität der Serie sind so stark, dass man alle 24 Episoden einer Staffel lang immer in Flüchen ausbricht, wenn die Werbung anfängt, und man am Ende einer Stunde töten würde, um schon die nächste Episode zu sehen.


    Am Anfang war 24 tatsächlich eine spannende, sehr gut gemachte Serie, bei der ich auch immer total ungeduldig auf die nächste Folge gewartet habe.


    Aber mit der Zeit wurden doch die Szenarien immer extremer und unglaubwürdiger.


    Ständig waren irgendwelche hochrangigen Regierungsmitglieder in irgendwelche Intrigen verstrickt, Jack Bauer konnte manchmal in nur einer Stunde ganze Großstädte mit Leichtigkeit durchqueren, auf dem Weg noch ein paar Verhöre durchführen, foltern oder wahlweise gefoltert werden, Leute erschießen, Verdächtige festnehmen, Atombomben entschärfen, Verräter entlarven etc..


    Währenddessen hat seine verzogene Tochter im Nebenplot oft ein abstruses Horrorerlebnis nach dem anderen durchgemacht (siehe der Plot, in dem sie Kindermädchen ist und irgendwann in einer Hütte bei einem Irren landet, dann flieht und auf einen Berglöwen trifft)...


    Zu toppen ist das ganze dann in der nächsten Staffel wahrscheinlich nur noch durch einen Angriff von Außerirdischen, die in Kooperation mit Al Quaida, dem Iran, dem russichen Geheimdienst sowie mit Unterstützung eines Maulwurfs im nächsten Umfeld des Präsidenten die Weltmetropolen dieser Erde mit einer Kombination aus Laserstrahlen, Atombomben,Giftgas und tödlichen Viren angreifen wollen :D...

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    Für mich kam das mit der Moral so rüber, dass Kyles not to profile one race ja dann eben vn Cartman gekontert wird: Die Vorurteile sind doch für was gut! Das stand am Ende irgendwie so unkommentiert in der Luft, wurde dann zwar noch durch das "Who got rid of the moslems?" aufgeweicht, aber die große clevere Einsicht fehlt mir am Ende doch! Da haben sie dem guten Gewissen (in Form von Kyle) einfach eine planlose Konter-Moral entgegengekloppt. Kam für mich doof rüber.


    Man hat am Ende eben diese beiden Extreme: Cartman sagt, sowas wie "my intolerance of muslims saved the country" und Kyle steht eher für den toleranten Part.
    Daraus könnte man natürlich auch schließen, die Ausasge der Folge sei, dass ein gewisses Misstrauen Muslimen gegenüber gerechtfertigt wäre.
    Sowas gibts ja bei SP öfters, dass nicht eindeutig Stellung bezogen wird.
    Cartmans Haltung wird aber doch insofern entkräftet, dass er nun mal das allseits bekannte, intolerante Arschloch ist, das man nicht zu ernst nehmen darf.
    Kyle dagegen ist ja schon häufiger die Stimme der Vernunft und von daher eher ernst zu nehmen als Cartman.
    Bei den konservativen Ideen, die Parker und Stone ab und an mal vertreten, könnte ich mir allerdings schon vorstellen, dass sie bei Sicherheitsfragen Anteile von Cartman´s Meinung innehaben ;)....

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    Original von kid.
    Und die Moral am Ende – was soll die sagen? Dass die ganzen Vorurteile gegenüber Moslems im Endeffekt zum Wohle Amerikas sind? Weil sie die public awareness erhöhen?


    Naja, aus der Folge würde ich jetzt nicht unbedingt rauslesen, dass die Vorurteile gegenüber Moslems gerechtfertigt sind.


    Kyle sagt doch am Ende sowas wie "it just proves that we need to learn not to profile one race of people, because actually the rest of the world hates us.".
    Außerdem waren die Moslems in der Folge ja gar nicht die "Bösen", genausowenig wie die Russen. Ich persönlich fand die Wendung mit den Engländern recht gelungen.


    Aber dass Parker und Stone wohl grundsätzlich eher auf der Seite derer stehen, die das "Wohl Amerikas" auch mit Waffengewalt verteidigen möchten, ist ja nicht neu. Und dass sie einen Hang zum Patriotismus haben, kam und kommt bei SP auch ab und an mal durch.



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    Eine 08/15-Cartman-Vorurteils-Story als Grundlage einer 24-Persiflage – das hatte mit South Park nix zu tun und hätte genau so auch bei Switch durchgezogen werden können.


    Bei Switch wäre aber die Persiflage bei weitem nicht so treffend und pointiert gewesen wie bei SP.
    Natürlich war die Folge bzw. die Charaktere (Cartman, Kyle etc.) nur Aufhänger, um die einzelnen 24- Charaktere parodieren zu können. Aber wie schon gesagt: die Parodie an sich war gelungen und um Längen besser als bei Formaten wie Switch.



    Ach, nochmal was anderes: Mrs Garrison fällt mir in der neuen Staffel immer so positiv auf, irgendwie ist sie so nett ;)....

    Für mich eine super- gelungene Folge. Mehr und mehr werden Parodien zu einer echten SP- Stärke.


    Ich konnte fast 20 Minuten über die gelungen umgesetzten 24- Anspielungen lachen ;)...


    Parker und Stone haben die Serie wirklich genau studiert und meiner Meinung nach die Hauptmerkmale treffend umgesetzt.


    Besonders gut:


    - Cartman als Jack Bauer war spitze :D


    - die ganzen Szenen am Telefon (Cartman: "whispering, but whispering very loudly for dramatic effects " :D ) inklusive Orignial- 24- Klingelton


    - die tickende Uhr


    - der Mitarbeiter von Hillary als Verräter- seeeeehr 24- typisch


    - das Foto, das Cartman mit dem Handy machen wollte ("my balls")


    - Kyles Rolle als derjenige, der am PC recherchiert


    - Hillary mit Slang war eine gelungene Anspielung auf eine ihrer letzten Reden in den Südstaaten, wo sie tatsächlich versucht hat, wie eine Schwarze zu klingen :D


    - Folterszene (hätte aber ruhig noch drastischer sein können)


    - Übernahme von Kyles Zimmer durch immer höhere Autoritäten (auch sowas ganz 24- typisches)


    - Cartman- Kyle Dialog am Schluss


    - und zu guter letzte: America´s greatest enemy :D


    Alles in allem hat es mir wesentlich besser gefallen als letzte Woche. Die 11. Staffel bleibt aber insgesamt sehr stark. Ich muss mir diese Folge unbedingt nochmals anschauen, aber so vom ersten Eindruck her ist ihnen eine treffende Parodie von 24 gelungen, in der so gut wie alle Eigenheiten der Serie aufs Korn genommen wurden.

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    Ganz allgemein muss ich sagen, dass mir die Richtung die South Park einschlägt nicht so ganz gefällt. Ein bisschen sozialkritisch ist ja gut, aber wenn es in South Park nur noch um Anspielungen geht, dann ist das kein South Park mehr im klassischen Sinne. Ich will wieder richtig kranke, lustige Folgen, die man auch lustig findet wenn man keine bestimmte andere Serie guckt.


    Einerseits verstehe ich es, wenn man es kritisiert, dass SP oft nur dann so richtig zu verstehen bzw. lustig ist, wenn man bestimmte Anspielungen entsprechend einordnen kann.
    Gerade in den neueren Staffeln zeigt sich schon eine deutliche Häufung vor allem von Serien/ Film- Parodien (Family Guy, die Super- Nannys, Dog, etc.) sowie von Anspielungen auf soziale/ politische/ gesellschaftliche Ereignisse (Al Gore, Scientology, Terry Shiavo, Dawkins, Michael Richards etc.)l


    Andererseits finde ich, dass SP gerade diese Parodien immer super hinbekommen hat- und meistens gab´s ja auch was zu lachen, selbst wenn man nicht ganz so vertraut mit dem Thema war.



    Ich persönlich freue mich auf die neue Folge, besonders, weil ich 24 kenne und auf entsprechende Anspielungen und eine gelungene Verarsche hoffe :D....


    Ich hoffe außerdem, dass es kein Hilary- und Demokraten- Bashing geben wird. Wenn sie sich allerdings wirklich an 24 anlehnen, dann sollte Cartman Hilary eigentlich beschützen wollen ;).


    Außerdem hoffe ich darauf, dass sie die übertriebenen Folterszenen in 24 aufs Korn nehmen und auch das Bild, das die Serie z.T. von Muslimen vermittelt, kritisch unter die Lupe nehmen.


    Zum Thema Cartman: ich finde auch, dass er in letzter Zeit zu sehr im Vordergrund steht. Auf der anderen Seite ist er in SP der einzig würdige Jack Baur, von daher geht sein erneutes im Mittelpunkt- stehen für eine 24- Parodie in Ordnung ;).

    Das Thema hört sich lustig an, ich glaube, dass mir das gefallen könnte :).


    Das Bild von Cartman erinnert mich schon sehr stark an die 24- Folter- Szenen.
    Außerdem passt auch das, was bisher von der Storyline bekannt ist, ins 24- Muster. Jack Baur war bzw. ist ja ebenfalls ständig auf der Suche nach irgendeinem "Schuldigen".



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    An sich gefällt mir das Thema, ich mag ja diese klassischen Schulgeschichten. Es stört mich nur ein wenig, dass Cartman schon wieder im Mittelpunkt steht. Ja, er ist der ausgefeilteste, beliebteste Charakter mit dem größten Potential, aber trotzdem würde ich mir wünschen, dass Stan und Kyle nicht wie Kenny zu Nebenfiguren verkommen. Es sollte nicht so weit kommen, dass Stan nur noch eine Begründung für Randy-Folgen wird, und dass kyle nur noch als Cartman-Gegenpart auftaucht.


    Seh ich ähnlich wie du.


    Cartman ist auf seine Art zwar schon ein interessanter Charakter, weil er eben nicht so "normal" wie Stan oder Kyle ist.
    Aber trotzdem fände ich es sehr schade, wenn irgendwann 80% der Geschichten von Cartman, seiner fiesen Art und den sich daraus ergebenden Szenen handeln würden.
    Damit würde letztendlich auch das Potential, das die anderen Charaktere eindeutig besitzen, verschenkt werden- denn auch mit "normalen" Charakteren lassen sich gute Geschichten konstruieren.


    Kyle und Stan an sich kamen zwar in der 10. Staffel nicht extrem zu kurz, da beide schon viele gute Momente hatten (Kyle z.B. in Return of Chef oder CW, Stan in Stanley´s cup).
    Was ich aber etwas vermisse, sind Stan + Kyle- Momente (wie z.B. in Super best friends, follow that egg, prehistoric iceman etc.).



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    Ich persöhnlich liebe diese Entwicklung. Randy ist genau das, was South Park noch fehlte. Der Homer Simpson des South Park, wenn ihr mich fragt


    Also ich mag Randy wirklich und ich kann auch gut über ihn lachen. Trotzdem könnte er- wenns nach mir ginge- ruhig ein Nebencharakter bleiben.
    Der Kern von SP war ja schon immer so ein Stück weit die Welt aus der Sicht von Kindern und nicht die Welt aus der Sicht eines erwachsenen Mannes ;)....

    Mir hat die Folge sehr gut gefallen- besser noch als 1101.


    Zum einen liegt das daran, dass Butters einen größeren Part hatte, was halt für mich immer ein Highlight ist :). Positiv fand ich zudem Butters Rolle am Ende der Folge.
    Zum zweiten fand ich, dass das Thema an sich gut bearbeitet und die Message gelungen transportiert wurde.
    Zum dritten hat man diesmal auf allzu aktuelle Bezüge verzichtet und sich verstärkt auf die Jungs konzentriert.


    Alles in allem also eine prima Folge- freu mich schon auf nächste Woche :).

    Mittlerweile ist der komplette Artikel online verfügbar.


    www.spscriptorium.com/SPMedia/Scanned/RS1022-1.png


    www.spscriptorium.com/SPMedia/Scanned/RS1022-2.png


    www.spscriptorium.com/SPMedia/Scanned/RS1022-3.png




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    Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass Trey Parker immer mehr im Mittelpunkt steht, und Matt Stone eher der ruhige Typ im Hintergrund ist.


    Der Artikel beschreibt ja sehr schön, wer das "kreative Genie" hinter SP ist und wer nicht ;)...


    Der Artikel ist ja nett und unterhaltsam geschrieben, für meinen Geschmack konzentriert sich der Verfasser allerdings etwas zu sehr auf eine detaillierte Beschreibung von Trey- aber Matt wird ja immerhin als "stabilizing force" gewürdigt ;).


    Ich bin mir auch sicher, dass der kreative Input wirklich hauptsächlich von Trey kommt und Matt eher fürs Finanzielle bzw. für die Auseinandersetzung mit CC zuständig ist.


    Matt und Trey selbst präsentieren sich aber dennoch faktisch als gleichgestellt und als gemeinsame "Erfinder" bzw. "Macher" von SP, was in dem Artikel so gar nicht rüberkommt.

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    Vielleicht, weil es einfach nach "boys being boys" aussieht... oder weil Cartman so schön ausrastet


    Ich finde auch, dass die Szene etwas von "boys being boys" hat. Wenn´s nach mir ginge, bräuchte ich diese Woche keine aktuellen Bezüge ;).
    Mir gefällt der Trailer auch gut- und selbst wenn es nicht unbedingt neu ist, kann ich trotzdem immer wieder über Cartmans Ausbrüche und seine Kyle- Beschimpfungen ("filthy jew" :D ) lachen...

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    Von der Art her. Hat mich keine Sekunde an Richards erinnert. T&M hätten ihn am besten als Kramer darstellen müssen um Richards eins auszuwischen indem man ihm wieder unter die Nase reibt, dass er für immer und ewig für alle nur Kramer bleibt. Der teilweise flache Kramer Slapstick bietet auch genug Angriffsfläche a la "Mr. Durp".


    Ja, du hast schon recht, sie haben Richards´Eigenarten nicht getroffen.
    Als er das erste mal aufgetaucht ist, wusste ich auch nicht gleich, dass das Richards sein soll- erst nach der Namensnennung habe ich ihn erkannt.
    Die Idee, ihn als Kramer darzustellen, find ich übrigens super- darauf hätten Parker und Stone mal kommen sollen :D.
    Ich hab grad so gelacht, als ich mir das vorgestellt hab... Vor allem die ganzen Kramer- Gesten, seine "Zuckungen" und Eigenarten hätte man gut darstellen können.
    Aber ich glaub echt, dass Parker und Stone mit "Kramer" nicht so viel am Hut haben, die mögen doch keine Sitcoms und haben deshalb bestimmt auch nie Seinfeld geschaut ;).

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    Der Midget mit seiner gespielt unantastbaren Art tat sein übriges dazu und er sah echt lustig aus. "Words are like bullets"


    :lol:
    Das mit den bullets war wirklich gelungen. Oder als der "Midget" im Büro der Rektorin doch mal kurzzeitig die Geduld mit Cartman verloren hat...


    Bei Cartman´s permanentem, hysterischem Gelächter bin ich übrigens etwas hin- und hergerissen. Einerseits fand ichs nervig, andererseits aber auch total ansteckend. Alleine hätte ich nie über den midget gelacht, aber ich musste deshalb lachen, weil Cartman dauernd gelacht hat ;).



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    Michael Richards Part fand ich enttäuschend vor allem weil es mich null an Michael Richards erinnert hat.


    Meinst du, sie haben ihn von der Art her nicht richtig dargestellt oder vom Aussehen her?
    Nach 9 Staffeln Seinfeld bist du mit "Kramer"/ Richards wahrscheinlich um einiges vertrauter als Parker und Stone ;)...
    Wie fandest du denn die Szene in der "Laugh Factory"?

    Schöner Auftakt der 11. Staffel mit einigen lustigen Szenen, einer netten Message und vielen aktuellen Referenzen.


    Positiv:
    - Gut gefallen hat mir gleich der Anfang, als Randy bei Wheel of Fortune war und vor dem Lösungswort stand :D
    - Schön auch Randy´s Verhalten während der gesamten Episode (vor allem sein "Rap" war gelungen ;) ).
    - besonders gefreut habe ich mich über die Michael- Richards- Anspielung. Als der Vorfall passierte, dachte ich mir gleich, dass das ein Thema für SP wäre ;).
    - Netter Schluss mit Token und Stan


    Negativ:
    - SP muss glaube ich etwas aufpassen, dass es zu keiner allzu aktuellen Satire wird, die sich ständig nur auf gerade anstehende Themen bezieht und bei der die zentralen Figuren zu sehr in den Hintergrund rücken.

    Obama könnte tatsächlich eine Rolle spielen- wobei ich inständig hoffe, dass es nicht (wie kid schon geschrieben hat) aufs Liberal/ Obama/ Democrats- bashing hinauslaufen wird.


    Ich halte Obama momentan für eine der positivsten Gestalten der amerikanischen Politik, und hoffe sehr auf seine Präsidentschaftskandidatur :).
    Matt hat übrigens in dem Penn Jillette- Interview vom Februar gar nicht so negativ über Obama gesprochen...


    Bei dem Thema würde sich übrigens auch eine Einbindung von Token anbieten- das fände ich recht nett :).


    Was mir auf den ersten Blick nicht so gut gefällt ist die Erwähnung von Cartman. Es hat in der vergangenen Season sehr viele Cartman- Stories gegeben, für meinen Geschmack bräuchte es nicht schon wieder eine.
    Ich wäre eher mal für weniger Fokus auf politische Themen und für ein bisschen mehr "Charakterentwicklung" der vier Jungs.


    Aber gut, eigentlich kann man anhand dieser sehr kurzen Episodenbeschreibung noch keine Aussage über den Inhalt der Episode treffen, von daher darf ich ja gar noch nicht meckern ;).

    Ich bin mir nicht so sicher, ob das Thema, das sie behandeln wollen, tatsächlich so kontrovers ist, oder ob sie hier nur etwas mit ihrem Image (SP als "offensive cartoon") spielen ;)...
    Aber das ist eigentlich egal: ich freu mich auf die neuen Folgen.



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    "Basically, we've spent the last month watching like three or four episodes a day, studying what they do," Parker says. "We're fans of the show, and we're really impressed with the writing, but as soon as you have Cartman saying the same stuff, it's pretty damn funny."


    Hört sich vielversprechend an. Parodien haben sie in der Vergangenheit immer gut hingekriegt, da bin ich mir recht sicher, dass sie das auch bei 24 sehr treffend machen würden.
    Und wie schon mal weiter oben gesagt: Cartman wäre meiner Meinung nach geradezu prädestiniert für die Rolle des Jack Baur :D...


    Dass sie nichts zu A. N. Smith planen, finde ich gut, das Thema hätte mich gar nicht interessiert...

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    Nadine : wäre es okay wenn ich den Thread in "11. Staffel" umbennen würde, da hier ja jetzt mehr über die 11. Staffel allgemein geredet wird, als über die 1. Folge?


    Ja klar, benenn den Thread ruhig um, das macht mehr Sinn.


    Das mit den unzensierten Versionen finde ich übrigens auch etwas komisch, denn wie du schon geschrieben hast, wurden ja bisher immer bewusst bestimmte Worte "zensiert".



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    PS: Ahhrr Nadine... ich erstelle Episoden-Threads NUR ich!


    Sorry, ich wusste nicht, dass du ein Monopol aufs Episoden- Thread- Erstellen hast ;)...
    Ich werde dir in Zukunft dann natürlich den Vortritt lassen ;).



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    Ansonsten scheinen ja schon einige Folgen in der Mache zu sein, wenn schon 2 Topics feststehen. Ich wüsste jetzt gar nicht, wie Hilary Clinton konkret in eine Folge eingebunden werden könnte. Was ist denn bei der aktuell, außer Präsidentschaftskandidatur?


    Vielleicht ist es ja eine Mischung aus 24 und Hilary. In der ersten 24- Staffel ging es um ein geplantes Attentat auf einen zukünftigen Präsidentschaftskandidaten.
    Hilary kommt nach SP und soll einem Attentat zum Opfer fallen.
    Cartman würde sich z.B. als Jack Baur anbieten- die beiden haben ungefähr dasselbe Aggressionspotential und ähnliche sadistische Neigungen ;)...

    Es gibt zwar noch keine konkreten Infos bezüglich Titel oder Inhalt der ersten Folge der 11. Staffel, aber dennoch hier ein Zitat aus dem Southparkstudios- Forum:


    Zitat


    The Hit Series Launches Its 11th Season on Wednesday, March 7 at 10:00 P.M.* on COMEDY CENTRAL®
    Season 11 Uncensored Episodes Available on iTunes


    NEW YORK, Feb. 28, 2:11 pm ET /PRNewswire/ -- Coming up in the 11th season, viewers can expect a parody of the popular FOX hit series, "24," and Hilary Clinton pays a visit to "South Park." There will be plenty of shocking surprises from the legendary fourth-graders with seven all-new episodes beginning on Wednesday, March 7 at 10:00 p.m. on COMEDY CENTRAL. As a bonus, fans will be able to download the uncensored version of each new episode from the 11th season on iTunes the Tuesday after it premieres beginning on Tuesday, March 13.


    Quelle: www.southparkstudios.com/fans/…topic.php?p=569044#569044



    Eine 24- Parodie fände ich persönlich ziemlich gut.


    Die Idee mit Hilary würde mir nicht gefallen.
    Vor allem dann nicht, wenn Hilary ähnlich negativ bewertet werden würde wie Gore bzw. wenn es bloß aufs Democrats/ Liberal- "Bashing" hinaus laufen würde (denn das hätten die Democrats/ Liberals meiner Meinung nach nicht verdient).

    Zitat

    Also ich hab nun auch rausgefunden, dass die Figur Butters wohl nach einem der Animationsfutzis benannt ist, mit dem die Macher zusammenarbeiten.


    Genau. Der Animationsfutzi ist Eric Stough und ein Freund von Matt und Trey.
    Der Nachname "Stotch" erinnert ja auch ein bisschen an "Stough".
    Warum E. Stough nun Butters heißt, weiß ich nicht.


    Zum Cartoon- Butters: Trey hat mal erzählt, dass Matt den echten Butters (Stough) hinsichtlich der Stimme/ Tonlage etc. genau imitieren würde und dass daher der Cartoon- Butters eben dem echten nachempfunden wäre.
    Außerdem ist angeblich die Art von Butters (Cartoon) der Art des "echten" mehr oder minder nachempfunden. Trey sagte da sowas in die Richtung, dass Stough wohl etwas kindlich rüber käme ("he will never be older than 9 years").