Beiträge von Nadine

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    Original von SpOiK
    Oha... naja, wenn er meint.
    Aber ganz ehrlich, ich bezweifle dass er eine neue Karriere mit seiner Stimme zusammenbekommt. Nichtsdestotrotz: Viel Erfolg.


    Kann mir auch nicht vorstellen, dass da jetzt noch das große Comeback/ die große Karriere bevorsteht. Zumal er durch den Schlaganfall ja auch etwas eingschränkt sein dürfte.


    Cruise und Hayes sind beide der lebende Beweis, dass Scientology einer Karriere im Showgeschäft nicht unbedingt zuträglich ist :D.


    Und ob sie nun "nice" waren oder nicht, lässt sich schwer sagen.
    Aber wenn er so schlecht bezahlt worden wäre, hätte er ja schon früher und nicht erst nach fast 10 Jahren gehen können.
    Zumal ihm der Job bei SP ja wieder einen karrieremäßigen Aufschwung gebracht hat, nachdem er zuvor schon mehr oder minder in der Versenkung verschwunden gewesen war.

    Sorry fürs Hochposten von dem alten Thread, aber jetzt weiß man endlich, warum Hayes SP verlassen hat: sie haben nicht genug bezahlt und waren nicht nett genug... :D.



    Quelle:
    www.nypost.com/seven/01242007/gossip/pagesix/isaac_puts_chef_behind_him_pagesix_.htm


    January 24, 2007 -- DESPITE the wishes of his fans, Isaac Hayes will not be returning to "South Park," where he contrib uted his basso profundo to the character Chef. "I just moved on," Hayes told The Post's Billy Heller. And although he admits an episode that spoofed Sciento logy - he's an adherent - didn't sit well with him, the Oscar- and Grammy-winning Rock and Roll Hall of Famer also said he felt shafted. Hayes said the big reason he left the show last year was, "They didn't pay me enough." And, "They weren't that nice." In town to help promote "Memphis Celebrates 50 Years of Soul," coincid ing with the anniversary of the 1957 birth of the Stax record label, the clean-headed "Black Moses" also weighed in on today's hip-hop music scene: "It ain't gonna last." Hayes, still recover ing from a stroke and in physical therapy, moved deliberately and used lengthy pauses before answering questions, but he's ready to go onstage Saturday at the B.B. King Blues Club on West 42nd Street. "I got my voice," he said. "That still works."

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    Solange diese Nachwuchsregisseure dann South Park weiterführen, kann uns das ja nur recht sein!


    SP ohne M&T wäre für mich z.B. so wie "Seinfeld" ohne Jerry Seinfeld oder "Die Ärzte" ohne Bela und Farin- es fehlt das Entscheidende :D...


    SP würden sie wohl auch nicht mehr an jemand anderen weiterreichen- dazu haben sie der Show viel zu sehr ihren eigenen Stempel aufgedrückt.
    Trey oder Matt sagte auch mal "when we´re done, the show is done".


    Und ich würde mich nach der langen Zeit z.B. auch recht schwer tun, mich an neue Stimmen o.ä. zu gewöhnen ;)...

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    Naja, das könnte auch durchaus ein Witz gewesen sein (was ich wiederum nicht hoffe).


    Ja, kann schon als Witz gemeint gewesen sein- was Parker und Stone sagen, kann man ja öfters mal nicht so Ernst nehmen ;)...


    Aber das war das erste Interview, das ich kenne, in dem Trey sowas andeutet wie eine mögliche Vertragsverlängerung nach 2008, da er ja sagt "at least 3 or 4 years"...


    Mich hat das erstaunt, weil ich selbst eigentlich nicht glaube, dass SP nach der 12. Staffel weiter verlängert wird.


    Beim Interview mit dem cracked- magazine letztes Jahr hat Trey sich z.B. im Vergleich dazu noch etwas anders angehört:


    Q:Is there an end in sight for South Park?
    Trey: Jesus Christ, I hope so.


    Außerdem meinte auch Matt öfters mal, dass Trey und er sich aufs Produzieren und auf die Förderung von Nachwuchsregisseuren etc. konzentrieren wollen.

    Parker und Stone waren offenbar zu Gast bei einer Convention (The Amazing Meeting 5), auf der es um Themen wie Irak, Islam, Religion etc. ging.



    Hier ein kurzer Auszug... Inhaltlich nichts Neues, abgesehen vielleicht vom letzten Satz bezüglich der Zukunft von SP:



    "We knew this would come up," said Matt Stone as he glanced at his watch.
    Stone is onstage with "South Park" co-creator Trey Parker. The two were invited out to the convention by their friend Penn Jillette of Penn & Teller, a magician and prominent skeptic who is also friends with the event's founder, magician James Randi. Last season on "South Park" the pair pilloried atheist Richard Dawkins. Specifically, they portrayed him as a dogmatic extremist and depicted the gray-haired biologist in flagrante delicto with a sexually ambiguous schoolteacher.
    "He's the smartest dumbest person in the world," said Stone, who found Dawkins' brand of atheism as intolerant as religious extremism. "So we had him fall in love with Mr. Garrison."
    The crowd seemed only slightly appalled at Dawkins' treatment - not enough to keep them from lining up for autographs and pictures. One attendee, a stock trader from Chicago, made a $10,000 donation to the James Randi Educational Foundation in exchange for a private photo with Stone and Parker.
    The audience will forgive Stone and Parker anything after their show's ripping parodies of Mormonism, Scientology and psychic John Edward , all of which they felt compelled to subtitle with notes like, "This Is What They Really Believe."
    "It's just so stupid that people are going to believe we made it up," Stone said.
    And don't expect the 10-year-old show to end anytime soon.
    "As long as people are stupid, we'll still be able to have a show," Parker says. "So that'll be at least three or four years."




    Quellen:


    www.lasvegassun.com/sunbin/sto…007/jan/25/566632807.html


    www.spscriptorium.com

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    lol, er hat sie also zu dem gemacht was sie schon immer waren und sein werden?


    Ich habe mich falsch ausgedrückt.


    Was ich meinte war, dass sich unter Bush gewisse Tendenzen innerhalb der Republikaner verstärkt haben, die eher (ultra) religiösen/ sehr konservativen Kräften zuzurechnen sind.


    Es gibt ja auf der anderen Seite auch Republikaner, die bezüglich gesellschaftlicher- sozialer Themen etwas "offenere" Haltungen haben und die keinen christlich- religiösen Schwerpunkt setzen.


    In Deutschland geht das Meinungsspektrum innerhalb einer Partei oft ebenfalls stark auseinander- bei den Republikanern (wie auch bei den Demokraten) ist das nicht anders.

    Zitat

    ich respektiere deine meinung und halte dich nicht für einen loonie left soviel sei dir zugute gehalten,


    Da bin ich jetzt aber beruhigt, dass ich deiner Meinung nach kein "loonie left" bin ;)...


    Ne, mal im Ernst: Kritik am Kurs der US- Regierung ist meiner Ansicht nach berechtigt und wichtig (Kritik gehört ja schließlich essentiell zur Demokratie dazu), und wenn konstruktive Kritik geäußert wird, ist es mir recht egal, wo sie herkommt.


    Sich für eine "Seite" zu entscheiden (z.B. für die "Neocons"), mag evtl., den Nachteil haben, dass man alles ein kleines bisschen ideologisch gefärbt sieht.


    Ich verstehe z.B. absolut vorbehaltlose Unterstützung für Bush nicht so ganz... siehe hier:


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    bush wird eher auf die iraker hören als auf diesen alten greis der pinochet fans.. und das macht ihn zu dem großen mann der er is


    Ich denke, das war kein Scherz, dass du ihn für einen großen Mann hältst, oder ;) ??


    Bush hat neben dem außenpolitischen Chaos außerdem einen Teil der Republikaner innenpolitisch zu einer Partei der konservativen, religiös- christlichen Rechten gemacht, die für die Todesstrafe, gegen Abtreibung, gegen die Homoehe, gegen Stammzellenforschung etc. sind.



    Zitat

    aber an einigen stellen argumentierst du wie der deutsche mainstream.


    Das liegt daran, dass ich tatsächlich vom deutschen Mainstream geprägt bin ;).


    Ob die Medienlandschaft z.B. in den USA so viel unverzerrter ist, sei zudem auch mal dahingestellt....


    Wenn man längere Zeit Fox News schaut, könnte man z.B. tatsächlich den Eindruck gewinnen, Bush wäre ein großer Mann.



    Ich will nicht abstreiten, dass Nachrichten bis zu einem gewissen Grad verzerrt sind durch die Werthaltungen der Berichtenden.


    Dennoch sind gewisse Fakten wie die zahllosen Anschläge im Irak oder der instabile Nahe Osten keine Erfindung des deutschen Mainstream.


    Natürlich könnte man nun in den Nachrichten auch über Fortschritte im Irak berichten, das ist mir schon klar...


    Dennoch würden diese Fortschritte doch nicht darüber hinwegtrösten können, dass nach wie vor KEINE Grundversorgung im Irak sicher gestellt ist, dass die Angst vor Anschlägen heute so groß ist, dass Leute ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken etc.



    Und dass die Iraker so glücklich über Bush sind, wage ich stark zu bezweifeln.


    Du scheinst da andere Informationsquellen als ich zu haben (ich verlasse mich ja größtenteils auf das, was der deutsche Mainstream sagt ;) ).


    Nun stellt sich aber die Frage, ob deine Quellen so viel zuverlässiger sind als meine.

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    Mal sehen, ob sie etwas neues zu erzählen haben, die Interviews ähneln sich ja manchmal sehr.


    Stimmt, sie erzählen recht oft das gleiche...


    Wobei sich die Journalisten auch mal etwas andere Fragen ausdenken könnten ;)...


    Ich denke, auf die Frage nach dem "where they draw the line" werden sie wieder so was sagen wie "either it´s all ok or none of it is".


    Da ja in dem Text auch "catchphrases" angesprochen sind, könnten sie evtl. was dazu sagen, dass ja "Oh my God, they killed Kenny..." unter die Top 100 TV Sprüche gewählt wurde.


    Siehe hier: www.tvland.com/originals/catchphrases/quotes.jhtml


    Dazu haben sie offensichtlich auch schon was erzählt, aber ich weiß nicht, wo man sich das anschauen kann ;) :


    Thursday, December 14, 10 P.M., Phrases 40-21, (TV-PG)


    In the fourth episode, Trey Parker and Matt Stone fill us in on a little known secret about the South Park catchphrase "Oh my God, they killed Kenny - you bastards!" and Walter Cronkite weighs in on the creation of his classic CBS Evening News signoff, "And that's the way it is."

    Auf BBC 4 (Radio) werden Matt und Trey in dem Programm "Front Row" am 27.12. (19:15- 19:45 Uhr) offenbar etwas zum Thema "Tabus und Comedy" sagen...



    Wednesday 27th December
    Mark Lawson presenting


    Comedy Special
    Mark Lawson is joined by the cream of British comedy for a Front Row Special. Matt Lucas, David Walliams, Catherine Tate, Stephen Merchant, Rob Brydon, Jocelyn Jee Esien, Armando Ianucci, Jimmy Carr, and Matt Stone & Trey Parker of South Park reveal how they come up with their characters and catchphrases, and where they draw the line. As TV comedy courts controversy over increasingly risque sexual, political and racial gags, Mark asks whether there are any comedy taboos remaining?


    Quelle: www.bbc.co.uk/radio4/arts/frontrow/past_programmes.shtml



    Man kann sich das ganze glaube ich dann hier anhören:


    www.bbc.co.uk/radio4/arts/frontrow/index.shtml

    Zitat

    Auch wenn es der Bezug zur Realität und aktuellen Themen ist, den ich an South-Park so liebe, so finde ich, dass in der letzten Zeit immer mehr "Werbung" für Manche Produkte gemacht wird, bei denen die Produkte besser weg kommen , als man es von South-Park gewohnt ist. So zB Wii(I love Wii!!!111elf), PSP, und World of Warcraft.


    Die Wii, PSP und WoW sind dann doch tatsächlich auch schon die einzigen Dinge, für die in letzter Zeit "Werbung" gemacht wurde. Das ist also nicht soooo viel...


    Alle drei Produkte sind außerdem dem Spiele- Sektor zuzurechnen- und das ist halt ein Bereich, der Parker/ Stone persönlich interessiert- siehe das, was ZiB zuvor schon geschrieben hat ;).


    Man kann also nicht grundsätzlich davon sprechen, dass für "manche Produkte Werbung" gemacht wird- eher ist es so, dass ganz bestimmte Produkte aus persönlichen Gründen beworben werden.




    Zitat

    Man könnte mal wieder direkt meinen, dort wurde was aus Promotion Gründen den Machern zugesteckt werden.


    Sicher haben sie von den Herstellern der Konsolen evtl. Geld bekommen. Aber ich finde das nicht weiter schlimm- das ist heute doch recht üblich in der Showbranche und Parker/ Stone bewerben ja auch nicht wahllos alles, sondern nur sehr selektiert.



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    Das war früher nicht so: Wer damals in SP erscheinen wollte, durfte entweder 'nen Hund bellen oder Truthahn Nr.X Synchronisieren.


    Promis kommen nach wie vor nicht besonders gut weg bei SP- diesbezüglich hat sich die Einstellung der Macher nicht geändert (siehe z.B. Clooney oder Hilton).


    Außerdem sind Promis nicht direkt Produkte- selbst wenn sie sich selbst verkaufen müssen ;).



    Zitat

    Hab nur Angst, dass es genauso wie bei den Simpsons wird (ab 10. Staffel sucken die nämlich derbst find ich)


    Recht viel schlechter als früher finde ich persönlich die Simpsons eigentlich nicht- im Gegenteil ;).


    Und wenn, dann hat die oft beklagte abnehmende Qualität der Simpsons doch wenig mit Produktwerbung zu tun, sondern ist eher inhaltlich ausgerichtet.


    Bis jetzt kann ich bei SP auch nicht feststellen, dass die Folge schlechter werden. Die zehnte Staffel hatte doch wirklich einige Highlights zu bieten :).

    Und hier Teil zwei:


    Stone: They were really bummed out when we called them and said we’re going to do a Muhammad episode. They’re like, “Ahh, fuck. Oh my God, you guys.” Because they can’t tell us no. A smaller show, they would’ve just said, “No, you can’t do it. End of story.” And a bigger show like The Simpsons wouldn’t dare risk their franchise. It’s such a stupid political move, but we’re just stupid enough to do it.


    Reason: This is a bizarre time to be alive. You have places like YouTube, where you can create whatever you want and disseminate it. At the same time, you have lawsuits, and you have people literally being killed. So what’s the state of free expression?


    Stone: We obviously have a very one-sided view of it. Basically all we’ve ever done is said what we wanted to say, and people have just thrown money at us. We would love to be very Michael Moore and go out there and go, “Yeah, they’re trying to quiet us.” Because that immediately gets people on your side.
    People ask, “So how is it working for a big multinational conglomeration?” I’m like, “It’s pretty good, you know? We can say whatever we want. It’s not bad. I mean, there are worse things.” It doesn’t mean that we don’t have battles like we did this year, where you get really frustrated with the fact that Mission Impossible:3’s bigger than South Park and they can shut you down, but at the end of the day you’ve got to look at the balance sheet.


    Parker: At the end of the day, they gave us $40 million for a puppet movie.


    Reason: You did an episode where the boys encountered the Knights of Standards and Practices, who explained why they shouldn’t say shit on television. At face value, that story seems to say that there are proper limits to what you can put on TV. Are there limits that you won’t cross?


    Parker: Totally. But year after year, it’s always a different thing. When we look at the shows we were doing years ago—to think that people were freaking out over these episodes! If you look at our first season now, you could put it on PBS next to Sesame Street.


    Stone: They’re like cute little Teletubbies.


    Parker: They’re just cute little kids. “Oh, he’s farting fire, that’s cute.”


    It’s not that every year we get together and go, “How can we push it more?” But the boundaries are part of the fun, and the fact that it’s on television is part of the fun of what we’re getting away with.


    Stone: And then, when we did the South Park movie, we changed what the limits were because they’re different for movies than for TV.


    Reason: In the episode “All About Mormons,” a Mormon family moves to South Park, and one of the boys finds out that they’re pretty nice. Then they have a fight, and at the end the Mormon boy teaches him a moral lesson: “Look, maybe us Mormons do believe in crazy stories that make absolutely no sense, and maybe Joseph Smith did make it all up, but I have a great life and a great family and I have the Book of Mormon to thank for that. The truth is, I don’t care if Joseph Smith made it all up, because what the church teaches now is loving your family, being nice, and helping people, and even though people in this town might think that’s stupid, I still choose to believe in it. All I ever did was try to be your friend, Stan, but you’re so high and mighty you couldn’t look past my religion and just be my friend back. You’ve got a lot of growing up to do, buddy. Suck my balls.”


    You’re known for lampooning religion. That clip suggests you see a lot of value in it as well. How does that balance for you?


    Parker: I’ve been fascinated with the Mormons for a long time. They are the nicest people in the world. If a religion’s going to take over the world, and the one that really believes “just be super nice to everyone” takes over, that’s all right with me. Even if it’s all bullshit, that’s OK.


    Reason: How were each of you raised religiously?


    Stone: I was raised agnostic. There was no religion in my house.


    Parker: I was pretty much the same. My father tried to raise me Buddhist, as in Alan Watts Buddhism, which is Buddhism in a way.


    Reason: I have Mormon friends who are convinced you guys were raised Mormon, because of some of the references in the show.


    Parker: Well, we grew up in Colorado. Colorado’s right next to Utah—you know, Mormon Central. My first girlfriend was Mormon, and I went to experience family home evening at her house for the first time. “What are you all doing?” “We’re sitting, and we’re singing songs and playing games together.” I was like, “Boy, that’s fucked up. Families are not supposed to be doing that.”


    Reason: There are also a lot of Jewish references. There’s a whole episode about going to Jewish camp, where they do silly craft projects. Did you go to a Jewish camp?


    Stone: No, no. I didn’t even know I was Jewish until I was 16.


    Parker: I had to teach him the dreidel song.


    Stone: I’m not a very good Jew.


    I think we’ve always had religion in the show because it’s just funny. I mean, there’s just a lot of funny stuff. We’ve done stuff that’s really anti-religion in some ways. But it’s such an easy joke to go, “Look how stupid that is,” and then stop right there. Religion’s just much more fascinating than that to us. So from the very beginning, we always thought it was funny just to flip it on its ear and show how screwed up it is, but also how great it is. People couldn’t tell if we were kidding.


    Reason: What was the response to the Mel Gibson episode you did in 2004? In “The Passion of the Jew,” two of the boys feel cheated after paying to see The Passion of the Christ, visit Gibson in his Malibu mansion, and demand a refund. You portray Gibson as generally paranoid, raving, and insane.


    Parker: It was way ahead of its time, I’ll tell you that. Years ago we had Mel Gibson drunk, getting arrested by a cop, and smearing shit on stuff. That totally came true.


    Reason: A few years ago, Matt, you said, “I hate conservatives, but I really fucking hate liberals.” Who do you hate more these days?


    Stone: That’s a tough question. Obviously, South Park has a lot of politics in it, but ultimately we want to make a funny show and a good show. We try not to be, “All right, here’s the point we want to make.” But things like California’s smoking ban and Rob Reiner animate both of us. When we did that Rob Reiner episode [2003’s “Butt Out”], to us it was just common sense. Rob Reiner was just a great target.


    That’s when a lot of people started calling us conservative: “How could you possibly rip on Rob Reiner? You must be conservative.”


    Parker: A big key to us is that we both grew up in Colorado in the ’80s, and we wanted to be punk rockers. When you were a teenager in Colorado, the way to be a punk rocker was to rip on Reagan and Bush and what they were doing and talk about how everyone in Colorado’s a redneck with a gun and all this stuff. Then we went to the University of Colorado at Boulder, and everyone there agreed with us. And we were like, “Well, that’s not cool, everyone agrees with us.” And then you get to Los Angeles. The only way you can be a punk in Los Angeles is go to a big party and go, “You can say what you want about George Bush, but you’ve got to admit, he’s pretty smart.” People are like, “What the fuck did he just say? Get him out of here!”


    Reason: So what is it that you hate about liberals? Can you boil it down to a consistent impulse, and then a consistent impulse among conservatives?


    Parker: Wow, that’s a good question.


    Stone: I’ve never thought about that.


    Parker: To some degree, South Park has a simple formula that came from the very first episode [“The Spirit of Christmas,” which featured Jesus and Santa fighting over who owned the holiday]. There was Jesus on this side and there was Santa on this side, there’s Christianity here and there’s Christmas commercialism here, and they’re duking it out. And there are these four boys in the middle going, “Dude, chill out.” It’s really what Team America is as well: taking an extremist on this side and an extremist on that side. Michael Moore being an extremist is just as bad, you know, as Donald Rumsfeld. It’s like they’re the same person. It takes a fourth-grade kid to go, “You both remind me of each other.” The show is saying that there is a middle ground, that most of us actually live in this middle ground, and that all you extremists are the ones who have the microphones because you’re the most interesting to listen to, but actually this group isn’t evil, that group isn’t evil, and there’s something to be worked out here.


    Except when it comes to Scientologists. They’re all fucked up.


    Reason: Why is Hollywood so overwhelmingly liberal? Or maybe not even liberal. It seems that many entertainment industry people really want to control people on very specific issues.


    Parker: It’s so simple to understand. It’s just that that’s what’s cool right now. That’s what’s cool in L.A., so that’s what everyone does.


    Stone: Yeah, I think they just think it’s cool. I think a lot of them really believe in what they’re doing. It’s not like it’s some kind of conspiracy. There’s something about people who become actors that they also become liberals. That being said, in Team America, we said exactly what we wanted to say and in South Park, we say exactly what we want to say. No one tells us what to say, so we may have differing political viewpoints, but they just want to make money, you know? And there’s something kind of beautiful about that.


    Reason: Each of you at various points have called yourself libertarian. Is that an apt description?


    Parker: People started throwing that word around to describe us right around the second or third season. They would sit us down and go, “So are you libertarian?” And I would always say, “I don’t know, am I? You’ve seen my stuff.”


    I still don’t really know the answer to that question. I think I am, though.


    Stone: I think it is an apt description for me personally, and that has probably seeped into the show. But we never set out to do a libertarian show.


    Reason: When you say libertarian, what do you mean?


    Stone: I had Birkenstocks in high school. I was that guy. And I was sure that those people on the other side of the political spectrum were trying to control my life. And then I went to Boulder and got rid of my Birkenstocks immediately, because everyone else had them and I realized that these people over here want to control my life too. I guess that defines my political philosophy. If anybody’s telling me what I should do, then you’ve got to really convince me that it’s worth doing.



    Quelle: www.reason.com/news/show/116787.html

    Ein Teil des im August geführten Interviews ist jetzt online nachlesbar:



    South Park Libertarians


    Trey Parker and Matt Stone on liberals, conservatives, censorship, and religion.



    IN LATE AUGUST Reason hosted a three-day conference in Amsterdam dedicated to exploring the future of free expression and free markets in Europe. The opening evening featured a conversation with Trey Parker and Matt Stone, the co-creators of the highly controversial and massively successful TV show South Park, now in its 10th season on Comedy Central. What follows is an edited transcript of the discussion with Parker and Stone, who were interviewed by Editor-in-Chief Nick Gillespie and Managing Editor Jesse Walker. Responses can be sent to letters@reason.com.



    Good evening, everyone, I’m Nick Gillespie of Reason magazine. What Jesse Walker and I are going to be doing tonight is talking with Matt Stone and Trey Parker about South Park and their other creative endeavors, including 2004’s wonderful puppet epic Team America, which was not only the first full-length movie performed by wooden actors since Charlton Heston retired from the screen but the most profound discussion of U.S. foreign policy and the War on Terror to come out of Hollywood. Or Washington, for that matter.



    As most of you know, South Park, now finishing its first decade at Comedy Central, follows the misadventures of four grade-school boys in the mythical town of South Park, Colorado, a Brigadoon of small-town depravity, degradation, and good old American values. I suspect that South Park will prove every bit as long-lived in the American subconscious as Mark Twain’s Hannibal, Missouri, or Laura Ingalls Wilder’s prairie.



    South Park has set many records during its run. For instance, the 2001 episode “It Hits the Fan” broke the swearing record on TV by having characters use the word shit a total of 162 times in a half-hour, thereby beating the previous record holder, Chicago Hope, which had used the word once in an hour-long show. South Park has received innumerable awards and nominations, most recently a George Foster Peabody Award, given annually for excellence in television and radio programming. Yet I suspect that Matt and Trey’s greatest honor was being nominated for an Oscar for Best Song, “Blame Canada,” from their 1999 film South Park: Bigger, Longer, and Uncut, and then losing to Phil Collins’ “You’ll Be in My Heart” from Tarzan.



    South Park is many things. First and foremost, it is scabrously funny and antinomian, taking laser-guided aim at targets ranging from the ridiculous—one episode mocked George Lucas’ and Steven Spielberg’s intentions to change the first Raiders of the Lost Ark movie for DVD release—to the sublime: In one particularly memorable episode from the first season, the South Park boys battle a Godzilla-like version of Barbra Streisand with the aid of Sidney Poitier, film critic Leonard Maltin, and rock star Robert Smith of The Cure. (After that episode, by the way, Streisand attacked the show, not for showing her as a monster but for promoting cynicism among children.)



    More commonly, though, the show takes on serious topics in a hilarious manner. These include idiotic sex and drug education programs foisted on kids who are smarter, or at least more sensible, than their parents and teachers, and moral panics over everything from video games to gay sex to environmental degradation. A recent episode featured former Vice President Al Gore dragging the town along on a feverish hunt for a mythical “ManBearPig.” Another episode warns of a “smug alert” emanating from Hollywood after George Clooney’s self-congratulatory speech at last year’s Oscars. Simply put, for the last decade, South Park has produced the sharpest satire of American politics and culture.



    Tonight we’ll talk to Trey and Matt about what it’s like to take on the politics and attitudes of their peers in Hollywood, what their own politics are, and where those politics came from.



    We’ll also talk to them about religion. If lampooning self-important, self-indulgent celebrities—and it’s not clear there is any other kind—is one constant on the show, so is skewering religious hypocrisy and extremism. In various episodes, Trey and Matt have taken on aspects of Judaism, Christianity, and Islam, and a conspicuously gay Satan is one of the more sympathetic characters in the South Park movie. Perhaps even more dangerously, they have made fun of the Church of Scientology, a group that may not be as thick with suicide bombers as Islam but is certainly better represented by lawyers.



    Yet South Park’s treatment of religion, like its treatment of politics, is never simplistic, stupid, or uninformed. Indeed, Matt and Trey’s 1997 movie Orgazmo, which centers around a young Mormon missionary who ends up taking on the role of a superhero porn star, clearly reflects not only a great deal of knowledge of the Latter-day Saints but some real affection for the group.



    We’re going to open things up, though, with a discussion of free speech and censorship issues. Never before in human history have we been more free to express ourselves, and never before have the opponents of free speech been more vocal and, in some instances, deadly.



    In the United States, we’ve seen continuing and ramped-up attempts to extend government regulation of speech to cable and satellite TV and radio and to increase restrictions on unambiguously political speech via campaign finance “reform.” In Europe, we’ve witnessed the rise not only of laws designed to spare the feelings of certain groups by shutting down “offensive” speech but death threats and actual murders of people who refuse to be silenced. One of the reasons we were interested in having a conference in Amsterdam is that it’s not only the birthplace of tolerance but the site of one of the most brutal crimes related to free speech in recent memory: the 2004 murder of Dutch filmmaker Theo Van Gogh, who was stabbed to death in the street after making a 10-minute film critical of Islam’s treatment of women.



    So let’s start off with a discussion of two recent episodes. In the wake of the violent reaction to the Muhammad cartoons that appeared in the Danish newspaper Jyllands-Posten, you wrote a story in which the Prophet appeared on the cartoon series Family Guy. Comedy Central refused to air the scene in which Muhammad actually appeared. You also recently produced an episode mocking Tom Cruise and Scientology, which the network refused to rerun earlier this year.



    So the first question is, what’s more terrifying, crossing Islam or crossing Scientology?


    Trey Parker: They’re really the same people.


    This is what happened. I was on my honeymoon in Disney World. I turned on the television, and there were thousands of rioting Muslims, and the caption said, “Muslims enraged over cartoon.” And I said, “Oh, shit. What did we do?”


    We actually did an episode five years ago with Muhammad in it. It was an episode called “Super Best Friends,” and Muhammad had super powers and turned himself into a beaver and then killed Abraham Lincoln. I thought, “They finally just saw it, and they’re all pissed off.” But no, it was those other cartoons that they were mad about.


    So Matt and I were like, “This is great; we have our first episode.” Comedy Central kept saying, “We’re not going to broadcast a Muhammad episode.” And we said, “You totally have the right, it’s your network, but we’re going to make one, and it’s going to be one of the seven you pay for.”


    Matt Stone: And then we made it two episodes out of seven.


    It was life imitating art, because the whole week after the first one aired there was a teaser, “Will television executives take a stand for free speech? Or will Comedy Central puss out?” That whole week we were trying to get Comedy Central to show Muhammad. And they pussed out.


    Reason: They did show most of the episode, but they blocked out the specific moment when Muhammad appears. I know people who assumed you decided to run those title cards yourself, as part of the satire: “In this shot, Muhammad hands a football helmet to Family Guy. Comedy Central has refused to broadcast an image of Muhammad on their network.”


    Stone: It was really hard to come up with the right approach. What do you do other than just put black and white cards up to say this isn’t us, the network really wouldn’t show this image, they really have been bullied into this? We toyed with the idea of putting some really incredible quote up or making a big speech. At the end of the day it felt a little too high and mighty, so we ended up doing the driest thing possible.


    Reason: Do you find yourself facing more restrictions on what you can do now or when you started out?


    Parker: It started last Christmas when we did an episode—it was really an episode about alcoholism, but it happened to have a statue of the Virgin Mary shitting blood on the Pope.


    Stone: So it wasn’t really about that.


    Parker: Yeah. It was really saying these things about A.A., but that was the first episode that a Catholic group got really upset about, and Comedy Central pulled it [from the rerun schedule]. We were like, “Wow, that’s never happened.” Then a few months after that, suddenly they were pulling the Tom Cruise episode.


    On one hand, we ’re thinking, “We’re living in a pretty different time now. All this stuff’s getting pulled off the air.” On the other hand, we’re thinking, “Well, the Virgin Mary is shitting blood on the Pope.”


    Stone: Our point was that if you’re going to pull this off for offending somebody, you don’t have any episodes of South Park left. Somebody will complain about every single episode.


    Reason: When it looked like Comedy Central wasn’t going to rerun the Mary episode, people were still able to download it illegally online. Did you see that as a victory for free speech, or did you think, “My God, these people are stealing our intellectual property”?
    Stone: We’re always in favor of people downloading. Always.


    Reason: Why?


    Stone: It’s how a lot of people see the show. And it’s never hurt us. We’ve done nothing but been successful with the show. How could you ever get mad about somebody who wants to see your stuff?


    Parker: We worked really hard making that show, and the reason you do it is because you want people to see it.


    Reason: How did other people in the creative community respond to your recent controversies?


    Parker: When we did the Muhammad episode, we got flowers from the Simpsons people because we ripped on Family Guy. Then we got calls from the King of the Hill people saying, “You’re doing God’s work ripping on Family Guy.” Even though it was this big political thing about Muhammad and whatever, everyone was just, “Thank you for you ripping on Family Guy.”


    Reason: Are you secretly hoping that radical Islamists, who are not always the closest readers of texts, will actually think Family Guy ran an episode showing Muhammad?


    Stone: Well, that’s the other big joke. We really weren’t that brave. If it did make it over to some obscure part of Pakistan, they’d be like, “Hey, we ought to kill the guys who did Family Guy.”


    Reason: In the climactic scene of the episode, Kyle lectures the president of Fox that he has to stand up in favor of free speech. Is it true that the dialogue was taken directly from the conversations you had with Comedy Central about showing Muhammad?


    Parker: Yes, the dialogue is almost exactly the same. We even had Kyle call him Doug, right?


    Stone: Doug Herzog is the head guy over at Comedy Central.


    Parker: It was very personal.


    Stone: At some point I think we knew we were going to lose. We weren’t going to get Muhammad on, so we were just going to make them feel really bad about it. I mean, we’ve been at an ACLU meeting where we gave Doug an award for freedom of speech, and once you get an award for freedom of speech, you’ve got to step up to the plate.


    Reason: Talk a little bit about Tom Cruise and the Scientology episode.


    Parker: The quick summary is that one of the little boys, Stan, is told he should take a personality test by these people hanging out near the mall. He takes the test, and they inform him that he’s really, really unhappy, which he didn’t realize, and so they tell him all the steps he needs to go through to learn about Scientology. But then they have him do that thing they do in Scientology where they take your electrode readings and take you back in your childhood. He does that, and they realize his readings are so over the top that he must be the reincarnation of L. Ron Hubbard, so now he’s actually not just in the cult; he’s leading the cult. So everyone’s descending on South Park, and of course Tom Cruise comes as well, wanting his approval.


    Reason: How did the network respond to pressure from the Church of Scientology about that episode?


    Stone: They blew it off. To be fair, it wasn’t really at the Comedy Central level. It was way up at the Viacom level. [Viacom owns Comedy Central.] It wasn’t a choice or anything we had any say in. The only thing that we got was a phone call saying that the producers of Mission Impossible: 3 [which stars Cruise] want this show off the air.


    This was on a Wednesday. The rerun was supposed to air that night. So we bitched and moaned and yelled at them on the phone, and they said, “You may be mad about that, but what you’re really going to be mad about is we don’t want you to go to the press and say anything.” That was really tough, because that felt like we were playing along with this, to me, fundamentally immoral organization like Scientology. But then we realized —and luckily it came true—that you can’t just pull an episode off the air anymore. People are going to find out. Sure enough, it was all over the press. The Internet makes those backroom deals a lot harder to do.


    Reason: You have a money-making franchise, and you’re built into a large multinational corporation’s distribution channel. Do you feel more worried when you do something that might rock the boat?


    Parker: This last year has been a really amazing year. We’ve suddenly found ourselves back in the headlines again because of the shows we were doing. It wasn’t an intentional thing. It was just that we’ve reached that level now where we’re very comfortable saying, “You know what? We’re done. We’ve made all the money we need, and we both have always had dreams of doing other things.” As soon as they say, “We’re not going to let you do a Muhammad episode,” we can say, “All right, well, we’re not going to do any more shows for you this season.”

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    zum rest nehm ich noch stellung wenn ich mehr zeit hab


    Ich glaube, das bringt hier nichts...


    Wir kommen ohnehin nicht auf einen Nenner und eine politische Grundsatzdiskussion ist in diesem Thread wohl fehl am Platze (auch wenn´s vielleicht Spaß machen würde ;) ).


    Über Bush´s Politik brauchen wir im Grunde auch nicht weiter zu diskutieren, denn bezüglich seiner Herangehensweise in den letzten Jahren werden wir uns nicht einig, da ich einiges komplett anders sehe als du.


    Seine zukünftige Politik wird wohl von einem Kurswechsel bestimmt sein, was ich persönlich begrüße (siehe Baker- Kommission)...




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    Was eigentlich ist so verspottenswert an der Tatsache, dass in den USA eine breite Diskussion geführt wird, wie es im Irak weitergehen soll? Eine Diskussion, die man in Europa vergeblich sucht.


    In Europa wird- genau wie in den USA- über das weitere Vorgehen diskutiert. Dazu muss man nur mal eine Tageszeitung aufschlagen- schon findet man Meldungen und Kommentare genau zu diesem Thema.




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    zum term southpark-republican: wenn du meine seite ansiehst wirst du sehen, dass es darin um andere themen geht und nur am rande um bush. eigentlich so gut wie gar nicht. diese diskussion hier ist anders zu stande gekommen


    Ich habe mir deine Seite gerade mal kurz angesehen...


    Es geht vielleicht nicht immer um Bush, aber es geht um Cheney, um die Wahlen im Irak, um den "War on terror", um Kapitalismus, um die USA generell usw...



    Für meinen Geschmack instrumentalisierst du den Namen SP für deine ganz eigenen, persönlichen politischen Werthaltungen.


    Es mag ja sein, dass du mit Parker und Stone in einigen Punkten (oder von mir aus in allen), die in der Serie präsentiert werden, übereinstimmst, aber all deine gesammelten politischen Ansichten unter diesem Label laufen zu lassen, finde ich fragwürdig.


    Ich habe absolut nichts dagegen, wenn du deine auf der Homepage gesammelten Gedanken als deine eigene, private Meinung zum Thema ausgibst.


    Aber ein unbedarfter Leser deiner Seite bekommt doch den Eindruck, es gebe tatsächlich so ein festes Konstrukt "SP Republican", unter dem eben die dort präsentierte Meinung zu subsumieren wäre.


    Du bist in deinen Ansichten recht rigoros (z.B. in deiner kritiklosen Akzeptanz der aktuellen US- Außenpolitik) und polemisierst zum Teil in deinen Aussagen.
    Broder tut das ja z.B. auch und das ist okay und witzig zu lesen, aber bei ihm läuft das unter seinem Namen, als seine Meinung.


    Bei dir läuft das Ganze unter "SP Republican"...



    Außerdem reduzierst du SP meiner Meinung nach zu sehr auf die politische Perspektive.


    Natürlich gibt es politische, soziale und gesellschaftliche Aspekte in der Show- und das oft nicht zu knapp.


    Aber dennoch versäumt es gerade Parker nicht, zu betonen, dass er die Serie am liebsten mag, wenn es "boys being boys" ist- das Politische stellen Parker und Stone selbst in Interviews nie so sehr in den Vordergrund.

    Danke für die ganzen Links. Leider habe ich momentan keine Zeit, das alles anzuschauen, aber vielleicht ein andermal :).



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    ja aber er meint das was er sagt. wenn du seine artikel bei achgut lesen würdest, wüsstest du es. und er hat recht wenn man sich die demographie anschaut ist europa eigentlich verloren.


    Wie du ja bemerkt hast, habe ich aber leider Broders Artikel auf achgut.de nicht gelesen. Daher weiß ich nicht, was er über das Thema Demographie sagt.


    Von daher kann ich mich jetzt nicht konkret auf Broder beziehen, aber nur soviel zum Thema Demograhie:
    Egal was er schreibt... Europa ist mit Sicherheit nicht "verloren".
    Unter dem Stichwort Demographie wird in Deutschland leider zur zu gerne Panikmache betrieben, wo Panik absolut nicht angebracht ist (ich verweise zum Thema Demographie zum Beispiel mal auf Albrecht Müller etc.).




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    wie du weiter unten beschreibst im ruhigen norden, sie weigern sich ihrer bündnispflicht im süden nachzukommen.


    Vereinbart war ein Einsatz deutscher Soldaten im NORDEN- nicht im SÜDEN. Von daher hat Deutschland auch keine Bündnispflicht, im umkämpften Süden auch noch mitzumischen.
    Zieh mal aus dem Norden Truppen ab, dann hast du dort auch bald wieder Chaos.



    A propos Chaos: heute sind wieder mindestens 50 Menschen bei Anschlägen in Bagdag umgekommen. Da kann mir keiner erzählen, dass es insgesamt aufwärts geht. Natürlich gibt es dort Gebiete, die von solchen Anschlägen weniger betroffen sind, aber solange dort jeden Tag so viele Menschen sterben, ist die Situation nun mal nicht unter Kontrolle.



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    sondern weil die demokraten den kongress erobert haben und er ein bauernopfer war.


    Warum haben die Demokraten den Kongress erobert?
    Weil die Amerikaner seit Kriegsbeginn eine Negativnachricht nach der anderen verkraften müssen, weil mittlerweile verdammt viele amerikanische Soldaten im "Kampf gegen den Terror" gestorben sind.


    Erklär mal den Angehörigen der Soldaten, dass es doch im Irak in manchen Gebieten aufwärts geht.... das freut die bestimmt, wenn sie gerade um Sohn, Vater, Bruder etc. trauern.


    Die Demokraten sind hier nicht die "Bösen" oder Schuldigen. Man muss schon sehen, wer den Karren hier in den Dreck gefahren hat.


    Mein Gott, es ist doch wirklich nicht so schwer, einfach einzugestehen, dass die Lage im Irak halt eben NICHT unter Kontrolle ist und dass es eben NICHT so läuft, wie man sich das erhofft hatte.


    Rumsfeld hat strategische Fehler gemacht- der Ruf nach seinem Rücktritt war schon lange laut geworden, der einzige, der ihn gehalten hat, war Bush selbst.




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    erinnert mich ein wenig an "unter hitler hatten wenigstens alle arbeit".


    Also komm mir jetzt bitte nicht mit Hitler daher...


    Mit meinem Statement wollte ich lediglich erklären, dass es ja wohl logisch ist, dass Menschen, die unter einem vorherigen Regime für ihre Familien eigermaßen sorgen konnten und das nach einem Machtwechsel nicht mehr können, natürlich dazu neigen, dasjenige Regime zu favorisieren, was ihre Existenz einigermaßen gesichert hat.


    Komm denen mal mit dem moralischen Zeigefinger und sag "Hussein war aber ein ganz Böser", dann werden die dir darauf antworten "kann sein, aber wenigstens war für die Grundexistenz der Familie evtl. gesorgt".



    Und ja: mir ist klar, wie die Bevölkerung unter Hussein gelitten hat.
    Aber wenn heute (nach der Besatzung) irgendein kleiner Mohnplantagenarbeiter seiner Existenzgrundlage beraubt wird, dann wird er sich zwangsläufig nach der Zeit sehnen, in der er zwar auch unterdrückt wurde/ unfrei war, aber eben seine Familie mehr oder minder ernähren konnte.



    Und jetzt kannst du mir natürlich wieder vorhalten, dass es ja in dem und dem Gebiet um so vieles besser geworden ist, seit die Amerikaner einmarschiert sind.
    Ja, das kann sein.
    Aber Fakt ist, dass es eben nicht nur besser geworden ist. Einiges mag sich verbessert haben, aber genauso viel liegt (noch) im Argen.


    Und dann kannst du mir natürlich wieder sagen, dass an all dem Negativen natürlich NIE UND NIMMER die Bush- Regierung schuld hat, sondern wahlweise die Realisten oder die Demokraten oder was weiß ich, wer...


    Warum wenden sich denn mehr und mehr langjährige Bush- Befürworter und Weggefährten von ihm ab? Warum berichten zum Teil sehr konservative und Bush- freundliche Medien mittlerweile kritisch über die außenpolitischen Strategien von Herrn Bush?
    Alles Propaganda? Alle infiltriert von Realisten oder böswilligen Liberals oder was?
    Man kann jetzt natürlich unterstellen, dass in den US- Medien ein gewisser "Liberal bias" vorherrscht, aber so groß ist die Verzerrung nun auch wieder nicht.




    Noch was zu Meinungsumfragen: ich kann das jetzt leider nicht genauer anschauen.
    Aber grundsätzlich: es kommt immer darauf an, WEN man fragt und welche Stichprobe man zieht.


    Schon Churchill wusste eins ganz genau: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;)...




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    naja die bezeichnung scheint sich etabliert zu haben, ich dachte auch vor allem matt stone hat mehr damit zu tun. aber anscheinend wars ein selbstläufer. gerechtfertigt find ichs trotzdem, weil ich ja schon ähnliche ansichten wie trey und matt hab, sonst fänd ich southpark ja nicht so geil. ^^


    Ja, sieht so aus... war offenbar ein Selbstläufer.


    Und zu den ähnlichen Ansichten: ich würd jetzt mal vermuten, dass weder Parker noch Stone in Sachen Politik eine derart strikte pro- Bush- linie vertreten wie du das hier progapierst.


    Sie hätten ihn zweimal wählen können und haben es nicht getan und Trey hat mal in einem Interview gesagt, Michael Moore wisse nicht, was in der Welt abgeht und genauso wenig würde Bush das wissen.


    Umso ärgerlicher finde ich, dass deine Hurra- Bush- Haltung unter dem Label SP Republicans läuft ;).



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    dazu fällt mir nur ein zitat von kerry ein: "Ich stimmte für den Krieg bevor ich dagegen stimmte."


    Und Bush hat niemals seine Richtung geändert oder was?


    Zu Beginn des Afghanistankrieges hat er z.B. noch die Gefangennahme von Bin Laden als Top- Priorität verkauft, als er merkte, das klappt nicht, war es ihm nicht mehr wichtig.


    Den Irak- Krieg hat er mit Husseins Besitz von Massenvernichtungswaffen gerechtfertigt, bis er feststellte, da waren keine.


    Kerry war evtl. wankelmütig, aber Bush ändert seine Politik auch so, wie es gerade passend ist.


    So was tun Politiker nun mal...


    Außerdem verstehe ich eigentlich gar nicht, was dieses Kerry- Zitat mit Sullivan zu tun hat.


    Der hat wenigstens den Mut, seine Ansichten zu ändern, wenn er merkt, dass ihm eine gewisse politische Haltung widerstrebt.


    Sullivan will übrigens auch gar nicht mehr als SP Republican bezeichnet werden, sondern lieber als SP Conservative. Warum? Weil er gemerkt hat, was mit den Republikanern momentan so alles schief läuft.

    Zitat

    Im Gegensatz zu Terroristen. Wir Europäer sind doch verdammte Duckmäuser! Dieser Gegensatz wird herrlich thematisiert in dem Buch "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M. Broder.


    Von Broder habe ich auch schon einiges gelesen- unter anderem "Hurra, wir kapitulieren".


    Man darf bei der Lektüre von Broder aber halt nicht vergessen, dass er letztendlich ein Stück weit Satiriker ist und in seinen Werken stark polemisiert.


    Broder wirft Europa in seinem Buch nach den Mohammed- Karikaturen eine gewisse Feigheit vor- in diesem Punkt waren die Europäer, wenn man so will, tatsächlich "Duckmäuser", weil sie sich nicht zur Meinungsfreiheit bekannt und deutlich hinter Dänemark gestellt haben.



    Man kann Deutschland aber nicht grundsätzlich vorwerfen, "duckmäuserisch" zu handeln, wenn gleichzeitig deutsche Soldaten in Afghanistan, im Kosovo, in Bosnien und Herzegowina, im Sudan, im Libanon, am Horn von Afrika etc. unterwegs sind (zum Teil ja auch im so genannten "Kampf gegen den Terror").



    Zitat

    Abgesehen davon hat der Irakkrieg das Land nicht nur von einem tyrannischen Willkürherrscher befreit, sondern im Land geht es wirklich aufwärts.


    Genau. Deshalb sind ja auch erst gestern wieder 50 Leute bei Bombenanschlägen in Bagdad umgekommen.


    Ich weiß, dass das nicht von den Amis ausgeht, sondern eben von Terroristen, aber das fehlende Konzept der Amerikaner im Irak hat halt leider die Lage dort total destabilisiert.


    Und das sehen ja sogar US- Militärstrategen so, warum soll man das schön reden? Rumsfeld ist nicht zurückgetreten, weil er so gute Arbeit geleistet hat.
    Die Baker- Kommission ist jetzt nicht umsonst dran, einen Kurswechsel vorzubreiten. Der bisherige Kurs hat halt einfach nicht funktioniert.



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    hier waren UN und alt-europa keine pussies sondern wirklich arschlöcher weil sie mit saddam sogar geschäfte betrieben.


    Die USA würden sowas natürlich NIE machen ;).


    Nochmal: ich will die USA jetzt keinesfalls schlecht reden, aber es muss schon erlaubt sein, Kritik zu üben... und am außenpolitischen Kurs der USA ist Kritik halt momentan mehr als angebracht.


    Natürlich waren Machthaber wie Hussein Diktatoren, die für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich sind.
    Da bringt Appeasment- Politik evtl. wirklich nicht immer wirklich viel...
    Es ist auch richtig, dass so einer wie Hussein jetzt nicht mehr an der Macht ist. Aber dennoch ist es nun mal so, dass das Konzept der USA offensichtlich nicht funktioniert.


    Ein Beispiel: die Deutschen haben (im relativ ruhigen) Norden von Afghanistan relativ viel Aufbauarbeit geleistet und viel Geld in zivile Projekte investiert. Dort sehen die Menschen in Ansätzen etwas positives von ihren "Besatzern".
    Die USA haben aber solche Projekte in den von ihnen geführten Gebieten sträflich vernachlässigt. Ist doch kein Wunder, wenn die Leute da die Zeit der Taliban herbei sehen, unter denen sie wenigstens für ihre Familien sorgen konnten.


    Bush´s ständiges "Stay the course" war einfach ein Fehler, er hätte viel eher andere strategische Berater einbeziehen müssen.... z.B. auch Leute, die seinen Vater beraten haben, und deren Rat er sträflich vernachlässigt hat.
    Stattdessen hat er halt nur diese Hardliner um sich geschart, die ihm offensichtlich nicht gerade die klügsten Ratschläge gegeben haben.



    Zitat

    wenn ich von befreiung spreche, dann in übereinstimmung mit umfragen unter der bevölkerung der befreiten länder.


    Welche Umfragen hast du denn zur Hand? Die unter Exil- Irakern ;)?


    Ich wage auch zu bezweifeln, dass sich die Länder sehr befreit fühlen- siehe nur die starke antiamerkanische Stimmung in den arabischen Ländern...




    Und noch was zu den SP Republicans/ Conservatives:


    ich find´s komisch, sich so zu bezeichnen, wenn sogar M&T meinen, sie wüssten gar nicht, was das eigentlich sein soll. Und wenn, dann sollten sie es ja wissen, immerhin haben sie SP erfunden.


    Einer der prominentesten Vertreter der SP Conservatives- Andrew Sullivan- ist übrigens mittlerweile auch ein deutlicher Bush- Gegner, Kritiker der Republikaner (so wie sie sich momentan präsentieren) und hat im letzten Wahlkampf sogar Kerry unterstützt.
    Soviel nur dazu...