Beiträge von Jenkins

    Marx anspielen, der ja sein gesamtes Leben in Armut lebte, doch seinen Prinzipien zeitlebens treu blieb.


    Soweit ich informiert bin, hatte Marx einen sehr hohen Lebensstandard, den er um's Verrecken nicht aufgeben wollte und auch aus dem Grund brauchte er viele Gönner, wie bspw. Engels, die ihn unterhalten haben.
    Marx selbst war ja kein Asket, und, wie er selbst sagte, auch kein Marxist.


    Nichtsdestoweniger eine sehr schöne Antwort. Ich dachte schon fast, ich hätte mit meinem Beitrag schon wieder 'nen Thread gekillt. :thumbup:

    Eine schöne Frage, für mich aber eine leichte.
    Ich würde mich dafür entscheiden, nur noch schreiben zu dürfen, weil ich das in letzter Instanz lieber tue als zu reden.
    Man kann sich die Zeit zum Formulieren nehmen, vor dem Absenden korrigieren und im Allgemeinen schon ein paar Gedanken darüber machen, wie das Geschriebene auf die RezipientInnen wirken wird, während ein Gespräch immer eine gewisse Spotaneität hat.
    Darüber hinaus schreibe ich wie gesagt ohnehin lieber, wenn sich bspw. ein Telefonat vermeiden lässt.
    Für mich ist die persönliche Ansprache wichtig, die ich bei einem direkten Gespräch oder auch einem Schriftverkehr durchaus sehe, bei einem Telefonat fühlt es sich für mich jedoch immer sehr unpersönlich an - besonders, weil man beim Sprechen den Gesprächpartner nicht sehen kann und sich folglich der Gegenüber gelangweilt am Arsch kratzen könnte, während man ihm ein wichtiges Anliegen vorträgt (oder auch umgekehrt).


    Würdest du lieber ein bequemes und leichtes Leben führen, indem du deine (politischen / gesellschaftlichen / ideologischen) Prinzipien vernachlässigst, oder würdest du für die Erfüllung dieser ein schwieriges, vielleicht sogar armes Dasein in Kauf nehmen?
    Die Frage impliziert natürlich, dass beim leichten Leben die Bitterkeit des Konformismus unvermeidlich, beim schwierigen Leben eine gewisse innere Zufriedenheit gegeben ist.

    Wenn sie ihre Prinzipien nicht über den Haufen wirft, also die Mail nicht abschickt, wäre das Ende noch lahmer. ;)

    Finde ich nicht.
    Darüber hinaus ist es nicht so, dass wir sich jeder für eine ihm passende Version entscheiden soll, sondern dass beide Szenerien im Raum stehen und, wie ZiB schon sagt, "sowohl als auch" kein auflösendes Moment haben.

    Dass Wendy zum Schluss ihre Prinzipien über den Haufen wirft


    Moho-homo-ment. Der Cursor fährt am Schluss über das Bestätigen-Kästchen zum Senden der Massenmail, was sie aber letztlich anklickt bleibt offen.
    Ihr Gesichtsausdruck könnte auch zweideutig interpretiert werden.
    Zum Einen, dass sie resigniert und dem Willen der Masse nachgibt - ergo die Mail verschickt -, oder dass sie es ablehnt, den Vorgang abbricht und dafür damit leben müssen wird, wiederum die Aussenseiterin zu sein und mit dem, was sie ausdrücken wollte, wieder nur das Gegenteil erreicht hat.

    OMG!
    Das war wirklich echt real gut!


    "Brack Friday Bunduru" hat mich dann echt kleingekriegt, und es hat mich nicht mal gestört, dass es stark an Game of Thrones angelehnt war - ich kenne die Serie / die Bücher nicht.


    :10/10:

    Ach ja, ich fand's auch irgendwie seltsam, dass Bradley nirgends zu sehen war, nicht mal auf den Familienbildern... naja, f*ck Continuity.


    Lass' uns doch ein wenig umherspinnen: Mintberry Crunch ist doch auf seinen Heimatplaneten zurückgekehrt ( wenn ich das recht in Erinnerung habe) - also könnten sämtliche Erinnerungen an ihn verschwunden oder getilgt worden sein, entweder durch komische Blitzdingse und "Es ist nie geschehen", oder dadurch, dass seine "Pflege"-Eltern alle Bilder mit ihm vernichtet haben.

    Ich fand die Episode äußerst unterhaltsam.
    (I'm so nonconformist!)


    Die Pflanzen und die Transformationen haben mich sehr an "Pod People / Body Snatchers" erinnert.


    Edgar Allen Poe war gut in Szene gesetzt und der schwarze Vamp war ja wohl absolut großartig.
    Fällt es ins Gewicht, dass ich mir letzten Samstag die gesammelten Werke von Poe gekauft habe?^^


    Edit: Ich finde es außerdem jedes Mal auf's Neue unglaublich lustig, wenn [Trey oder Matt?!] jemandem in der Serie einen asiatischen Akzent verleihen - und dann auch jedes Mal so überspitzt aggressiv in der Betonung. Plump, aber gut.


    Edit2: Mir schien die Episode mit den drei rivalisierenden Clans ein bisschen Werbung für "The Stick of Truth" zu machen. Wie seht ihr das?


    :9/10:

    Ich kann mich noch erinnern, im Jahre 2004 B.C. eine Speicherkarte von 256 MB für 30 € gekauft zu haben. T_T


    Erst einmal sehen die Dinger allesamt, nicht für South Park, sehr schön aus, wenn sie auch den Eindruck erwecken, klobig zu sein.
    Zweitens stellt sich für mich die Frage, ob sie, nachdem sie vom König von Monacco mundbemalt wurden, auch einigermaßen abriebfest sind, oder ob der Stick nach einem Nachmittag im Rucksack schon aussieht wie die letzte Rammelbude.
    Da Sammler sich so etwas eh nur hinstellen, fällt das nicht ins Gewicht, aber das dürfte doch trotzdem auch zum Benutzen konzipiert worden sein...