Beiträge von Sebastian

    Habe die Folge ganz ohne Erwartungen angeschaut und bin positiv überrascht. Meine anfängliche Sorge, nach dem Aussetzen von Staffel 23 den Anschluss verloren zu haben, war größtenteils unbegründet. Die Folge bot gute Lacher an vielen Stellen, und hat vom Eindruck her wieder mehr zum ursprünglicheren Satire-Stil von South Park zurückgefunden. Die Darstellung der verschiedenen Pandemie-Charaktere, die Gruselfisch schon angesprochen hatte, fand ich jedenfalls sehr gelungen. Cartman mit seinem Stock war ja köstlich. :D

    Seine Gefühle und Gedanken hinsichtlich der sozialen Isolation, welche Stan dafür umso mehr plagt, fand ich zugleich auf vielen Ebenen interessant.


    Nur das Thema mit der Polizei fand ich teils irgendwie nicht ganz ausgefeilt, und Garrisons Auftritt sogar regelrecht unnötig. Es wirkte, als hätte man damit ein weiteres aktuelles Thema irgendwie noch "unterzubringen" versucht, aber dann nichts Vernünftiges daraus gemacht. Eventuell liegt es aber auch daran, dass ich die Ganze Sache mit Garrison als Trump schon die ganze Zeit seltsam und mittlerweile langweilig finde.


    Trotz allem hat mich das Special sehr begeistert:


    :9/10:

    Ja,genau so sehe ich das auch :) ich fand es nur sehr Erschreckend das jemand so über SP Fans denkt!

    das fand ich eben sehr Krass.

    lg


    Mich wundert diese Bemerkung vor allem deshalb, weil ich das Gefühl habe, dass heute das gesamte Fernsehen nur so strotzt vorm Thema Sex. Nicht dass ich nennenswert viel TV glotzen würde, aber ich denke doch, dass in manch gewöhnlicher Talkshow die Frequenz zweideutiger Anspielungen höher ist als bei mancher South Park Folge. Im Bezug auf explizite Darstellungen sexueller Inhalte wie auch die sexuelle Moral finde ich SP sogar eher noch ziemlich brav. O (da gehen andere Formate viel "freier" mit um), was man im Hinblick auf andere Dinge wie Gewalt, Fäkalhumor nicht sagen kann. Doch auch da ist es meiner Ansicht nach gar nicht so extrem im Vergleich zu anderen Sendungen. Und da nehme ich, was die Verurteilung von grenzwertigem Humor anbelangt, auch eine ziemliche Doppelmoral in der Gesellschaft war. Blutrünstige Thriller, psychische Gewalt in Krimis und natürlich die täglichen Nachrichten sind ganz normal, aber wehe, man setzt sich mit solchen Themen humoristisch auseinander. Dann ist ja eine Grenze überschritten und alles mögliche. Um auf den ursprünglichen Post mit den seelischen Problemen zurückzukommen: Ich muss ja sagen, ich finde heutzutage täglichen Nachrichtenkonsum psychisch belastender als eine SP-Folge. :P


    Nachdem zum Thema Sexismus schon alle ernsthaften Dinge gesagt wurden, bleibt mir nur noch auf eine wichtige Lektion Treys und Matts aufmerksam zu machen: es ist nicht sehr nett, seine Freundin anzukotzen. ;)

    Danke für die Überarbeitung! Sehr interessant und unterhaltsam zu lesen. Finde das Thema ebenfalls ziemlich spannend.

    Daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern, was mich itrritiert, weil ich eigentlich dachte, dass ich bei älteren South Park Gerüchten ziemlich fit bin. :gruebel:

    Dann habe ich wahrscheinlich etwas durcheinander gebracht oder damals ein falsches Gerücht aufgeschnappt. Dafür spricht, dass ich bei der Google-Suche nichts dazu finde, lediglich zur Kontroverse mit Tom Cruise und dem "What, What, in the butt"-Lied. Hmmm, nevermind... Danke jedenfalls für Deine Antwort!

    Mal eine Frage an jemanden, der vielleicht die Antwort weiß: Es gab doch mal diese Story, dass irgendeine Abteilung aus dem Tochterunternehmen von Viacom (war es Paramount Pictures?) angeblich das South Park-Team verklagt habe ohne zu realisieren, dass sie zum selben Konzern gehören. Irgendjemand hatte damals sogar behauptet, diese Abteilung hätte ihre Vorgesetzten verklagt. Ich weiß nicht mehr, was der Klagegrund war und ob das überhaupt so stimmt – vielleicht verwechsle ich das gerade auch irgendwie – aber ich kann mich dunkel an eine solche Story erinnern und bin gerade auf der Suche nach ihr, da sie mich damals sehr amüsiert hatte. Wenn ich nach Klagen gegen South Park suche, finde ich allerdings ziemlich viele Ergebnisse, nur nicht das gewünschte. ^^

    So was; ein lebendes Beispiel gegen den Trend, wo doch inzwischen Serien die neuen Filme sind. Oder meinst Du Cartoonserien im speziellen?


    Nein, schon Serien generell, jedoch entspreche ich ein Stückweit doch dem "Trend", da ich mir Filme noch weniger oft ansehe als Serien. Es ist irgendwie eher eine generelle Abnahme des Interesses am regelmäßigen Konsumieren. Ich verbringe dann mehr Zeit mit "ruhigen" Beschäftigungen wie Lesen.


    Um hier mal etwas gegen den Strom zu schwimmen: Ich mochte den Umstieg von Procedurals auf Serials und empfand die Staffel und die Einführung von PC Principal und die Geschichte um Mr. Garrisson als Donald Trump als durchaus unterhaltsam und an einigen Stellen auch als sehr clever


    Auf gewisse Weise fand ich es auch unterhaltsam, zumindest für eine Zeit lang. Es hat mich allerdings nicht so "gepackt" wie das bei früheren Folgen der Fall war. Dann wiederum gibt es für mich vereinzelt auch Positivbeispiele unter den neuen Staffeln. Ich kann nicht genau sagen wieso, aber zum Beispiel die Folge Hummels & Heroin hat mir unheimlich viel Spaß gemacht – und sich fast so angefühlt wie die älteren Folgen. Diese Idee Altersheim als Gefängnis plus Rap-Einlagen fand ich sehr witzig.

    Habe seit Ewigkeiten nicht mehr hier im Forum gepostet (...seit 2013 nicht mehr, oha...), doch schaue gelegentlich auf die Planeariumsseite und dachte mir nach ZiBs Post, ich schaue nach langer Pause mal wieder rein. Weiß nicht, ob mich noch jemand kennt, war nie sooo aktiv als Forumsteilnehmer (und staune, was ich damals für einen Mist geschrieben habe ;-) ).
    Nun endlich zum Thema:


    Ich muss zugeben, ich gehöre inzwischen auch zu der Kategorie "Fan, dessen Interesse nachgelassen hat". Ich schaue immer noch gerne Folgen an, jedoch fast nur ältere und auch nicht so häufig wie früher. Staffel 23 habe ich noch nicht gesehen – sondern mir das bislang lediglich vorgenommen, als wäre es eine Pflicht, die man aufschiebt. Ich möchte es gar nicht so sehr auf die Qualität der Folgen schieben. Ja, vieles gefällt mir gar nicht. Es gibt schon noch gute Momente, aber der Spaß ist schon viel geringer als früher. Jedoch hat das "Spaßniveau" hat bei mir schon zu Zeiten fluktuiert, als ich noch regelmäßig neue Folgen geschaut habe. Damals habe ich mir gedacht "Naja, Serien verändern sich halt. Muss ich mit leben". In Ansätzen war das schon bei Staffel 11 so, die mich schon damals enttäuscht hatte. Dann wurde es wieder besser, ca. bei Staffel 15 hatte ich wieder etwas mehr Spaß, anschließend weniger. Ab der Einführung der Serialisierung und des "PC Principal" habe ich viele Folgen dann nur noch ein einziges Mal angesehen (bei der Erstausstrahlung), nicht mehr mehrfach wie früher. Das hat mich alles nicht mehr vom Hocker gehauen. Aber es muss nicht alleine an der Qualität liegen, denn ich habe in den letzten Jahren allgemein ein geringeres Bedürfnis nach Serien und es hat sich im Bezug auf SP so eine Art Sättigung des Dursts auf Neues eingestellt. Hinzu kommt, dass sich Geschmäcker ändern können.


    Es ist auch nicht so, dass SP die einzige Serie wäre, bei der ich das so empfinde. Bei den Simpsons war es so und bereits vor über einem Jahrzehnt bei SpongeBob. Im letzteren Beispiel hatte es aber nur mit der Qualität zutun. Ich glaube, mich gerade relativ gut in ZiB hineinversetzen zu können, denn ich hatte damals eine SpongeBob-Fanseite betrieben, die ich irgendwann mangels eigenem Interesse an der Serie einstellen musste. Heute erinnere ich mich gerne daran zurück und bereue, dass ich sie damals offline genommen habe.

    Die Folge war ja super klasse :rolleyes:
    Ich glaube, ich sehe sie mir mindestens noch 3 Male an! Nein, 4 - checkt das! Ach, sagen wir 5! Schreibt es euch auf -.-


    Bewertung NATÜRLICH 10/10!!!
    :10/10:

    Mein Favorit war ganz klar Reverse Cowgirl - sicherlich wegen der klassisch-geilen Gesellschaftskritik, die hier mit satirisch exzellenten Gags getragen wurde und mal wieder richtig schön politisch war.


    Die weiteren Folgen waren imho schwächer, was enttäuscht, da mich bereits die 2.Hälfte von S15 an alte Spitzenzeiten erinnert hatte.
    Cartman Finds Love war einfach nur schlecht - ein Gipfel an Kitsch mit diesem dauernden Liebes-Engel da und kaum sarkastische, ironische oder satirisch-metaphorische Gags, die sonst immer so gut mit dem Thema Hautfarbe und Rassismus verbunden wurde (wie bspw. damals in "Here comes the Neighborhood" oder teilweise beim "Nigger-Guy")
    Das Ziplining-Ding war unnötig, langatmig und absolut nicht unterhaltend.
    Ich hab mich echt nur gefragt, was diese Folge jetzt soll.
    Zu Jewpacabra hab ich jetzt gar keinen festen Eindruck, weil es alles etwas durcheinander war.
    Bei Cash for Gold hätte man das Potential besser nutzen sollen - hat mich jetzt echt nicht vom Hocker gerissen.
    Faith Hilling war selbst dafür, dass Memes thematisiert wurden, einfach zu strange und zu Gag-arm.
    Butterballs hatte einige wenige gute Gags (Oma stellt sich als Bully heraus, Mr. Mackey weint, dazu noch die Szenen auf der Toilette), die waren aber nicht gescheit eingebettet - eher eine zwanghafte Handlung, die man sich vornehmen musste, um die Gags und eine Satire auf Anti-Mobbing-Videos und Kony zusammenzuschustern.


    Entsprechend bin ich auch etwas überrascht, dass Reverse Cowgirl hier so schlecht abschneidet

    Absolute Begeisterung bei mir! Nachdem ich Staffel 11 bis 14 ja ganz nett fand, aber doch nicht so das Wahre im Vergleich zu früher, habe ich das Gefühl, dass T&M seit Staffel 15 wieder den Dreh heraus haben.
    Die neuen Folgen sind weder zu actionbeladen, noch sind die Locations absurd. Vielmehr ist das kleine Schul- und Stadtumfeld mit skurrilen, aber politischen Handlungen wieder eingekehrt, die gesellschaftliche Themen karikieren.


    Speziell in dieser Folge gab es wieder richtig gute Gags (z.B. die Polizeikontrolle oder selbst so einfache und unsinnige Wortspiele wie Sueance) und die Anspielung auf die Terrorhysterie in den USA war klasse!
    Was mir aber nicht gefallen hat, war, dass die Folge mal wieder so ekelhafte/perverse Stellen hatte - wobei der Typ von der TSA durchaus schon wahnwitzig war.


    Bewertung aus dem Bauch heraus:


    :8/10:

    Ich fand die Folge einfach herrlich! Die witzig-satirische Darstellung vom Umgang der Familie mit Butters als Mexikaner und den Machenschaften der Border Patrol sind wahre Gesellschaftskritik. Zusammen mit einigen anderen Folgen aus der Staffel reicht das wirklich an alte Spitzenzeiten heran.


    :9/10:

    Ich würde ja meinen, überwiegend in den ersten Staffeln war krasse Gewalt an der Tagesordnung. Alleine schon z.B. bei der Folge Pink Eye. Auch sonst wurde hier und da immer mal wieder jemandem das Auge ausgepickt, die ganze Person verbrannt oder zerfleischt....
    Insofern bin ich eher der Ansicht, dass die Folgen heutzutage sozusagen etwas humaner geworden sind, auch wenn natürlich skurrile, nicht-jugendfreie Inhalte South Park schon von jeher ausgemacht haben.

    Ein ausgezeichneter Mehrteiler der zehnten Staffel! Cartmans Verhalten ist immer wieder ein Klassiker und Mr. Garrisons aggressives Benehmen sowieso ein Highlight!


    Also ich persönlich habe deshalb kein Problem damit, weil ich mit diesen Folgentiteln SP-mäßig aufgewachsen bin.
    Was mir jedoch an den neuen Folgentiteln der neuesten Staffeln extrem stört: da werden zum Teil englische Titel direkt übernommen (z.B. Sexual Healing), oder sehr seltsam klingend übersetzt (z.B. "Queeft los" oder "Butters Ober-Bitch").
    Staffel 8 und 9 wurden ja auch vom neuen Team übersetzt (soweit ich weiß - auf jeden fall nicht von RTL). Da war man noch viel bemühter und kreativer.

    Die 6.Staffel ist ganz klar mein Favorit - die Folgen daraus kann ich auch heute noch zum 10000. mal gucken und sie sind unterhaltsam.
    Danach kommt praktisch alles zwischen Staffel 2 und 8. Danach gehts steil bergab, inzwischen wieder etwas bergauf, aber immer noch nicht bei alten Spitzenzeiten