Beiträge von Oh Weh

    Er ist zwar wirklich der Meinung, dass wir nicht alle aufnehmen können, denen es schlecht geht. Das ist etwas, was ich zumindest auf die europäische Situation bezogen, nicht so sehe (wir wissen ja nicht, auf welche Flüchtlinge sich genau bezogen wird). Aber er sagt auch zwei Dinge, die ein AfDler wahrscheinlich nicht so sehen würde: Dass wir alle gleich sind, und man nicht auf die Flüchtlinge herabblicken sollte. Und dass wir helfen sollten, die Fluchtursachen zu bekämpfen, weil wir die Verantwortung tragen.


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    Ok, das mit dem AFD-Vergleich war wohl wirklich übertrieben, ein Problem mit dieser Aussage habe ich aber dennoch. Ich würde aber nicht sagen, dass die Aussage im Jahr 2004 weniger problematisch war, als heute nur weil es noch keine AFD gab. Die Aussage bleibt ja die gleiche.


    Ich bzweifle auch, dass ich 2011 überhaupt irgendeine Ahnung hatte, was ich da schreibe;). Seitdem hat sich meine politisch Einstellung sowieso vollkommen veerändert. Vor allem, wenn ich daran denke, dass ich zu der Zeit hier noch verkündet habe, dass ich die CDU wähle und jetzt so ziemlich das genache Gegenteil der Fall ist. Als Maßstab kann man diese Aussage von damals also nicht wirklich nehmen ;).

    Cartman war für mich immer eindeutig eine negative Figur, die in erster Linie Dummheiten von sich gibt und fragwürdige Meinungen vertritt. Vernünftige Ansichten kamen von Stan und Kyle, während Cartman laut Trey Parker und Matt Stone als das böse, dumme Kind konzipiert wurde. Dass sie darauf abzielten, dass ausgerechnet er zu einer Kultfigur wird, würde ich nicht bestreiten... aber beliebt zu sein, muss ja nicht bedeuten, dass er eine Vorbildfunktion haben soll. Denn die haben viele beliebte Filmböesewichte auch nicht.

    Dass Cartman nicht als Vorbild konzipiert wurde, sehe auf jeden Fall, aber dass er das er darauf angelegt ist, eine Kultfigur zu sein reicht meiner Meinung nach schon, um meiner Meinung nach zumindest zweifelhaft zu sein. Vielleicht bitn ich da aber mittlerweile auch zu empfindlich (mit Filmbösewichten kann man das auch nicht wirklich vergleichen, finde ich). Wie gesagt werden mir seine Aussagen häufig auch zu wenig hinterfragt, um tatsächlich satirischen Charakter zu haben. Worin bestände denn z.B. der satirische Charakter in der besagten Folge über den Mel Gibson-Film? Ich sehe in den dort getätigten Aussagen (sowas wie "Es ist Zeit für Reich", oder "Wir müssen die Juden ausrotten") eher wie ein gag, der irgendwie schockieren soll. Ansätze von satirischen Elementen wirken da bestenfalls vorgeschoben. Ich habe in den letzten Jahren zugegeben wenig South Park gesehen, aber wenn ich mich recht erinnere ist es ja in zumindest einigen Episoden auch so, dass Cartman trotz oder gerade wegen seiner Art als Sieger hervorgeht.


    Dass besonders Aussagen von Cartman von einigen unkritisch übernommen werden, ist mir auch oft aufgefallen, nicht nur bei tatsächlichen Nazis. Vor 8-10 Jahren, als ich selbst Jugendlich war, war South Park natürlich einer der beliebtesten Cartoon-Serien, auch wegen den Cartmans Sprüchen. Klar waren das nicht alles überzeugte Rechtsextremisten, die hinter dem Inhalt standen, aber dennoch wurden da Zitate übernommen, ohne dass sich jemand Gedanken über deren tatsächliche Bedeutung macht und das stört mich. Ich will auf keinen Fall sagen, dass South Park Jugendliche zu Nazis erzieht, dennoch denke ich, dass Trey Parker und Matt Stone sich dieser "Auswirkungen" bewusst sind (zumindest kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass es nicht so ist) und diese sogar in gewisser Weise forcieren.

    Hallo,

    Wahrscheinlich sind die meisten hier von der Diskussion genervt, weil sie uralt ist und tausendmal geführt wurde, aber ich habe mir in letzter Zeit tatsächlich mal Gedanken darüber gemacht, ob South Park an einigen Stellen Rassismus beinhaltet ( auch abseits angeblich satirischer Elemente) . Vielleicht hat ja doch jemand Lust seine Gedanken zu dem Thema zu teilen, würde mich auf jeden Fall interssieren.


    Ich denke da konkret an zwei Episoden ( obwohl man mit Sicherheit auch noch viel mehr Beispiele finden würde). Zum einen ist da die Episode „Passion of The Jew“, wo der Antisemitismus meiner Meinung nach keinen satirischen Wert hat ( sofern das überhaupt möglich ist), da nicht auf einen Missstand hingewiesen wird.Vielmehr wird Antisemitismus hier auf einen einfachen gag reduziert und damit letztendlich als witzig dargestellt wird. Generell finde ich die antisemitischen Äußerungen von Cartman schwierig, da sie kaum wirklich hinterfragt werden, und Cartman ja eindeutig darauf ausgelegt ist, die beliebteste Figur zu sein. Ich will damit nicht sagen, dass ich Trey Parker und Matt Stone ( der ja soweit ich weiß selbst Jude ist) überzeugte Antisemiten sind, ich würde nur ihren Umgang damit kritisieren.


    Als zweites Beispiel möchte ich die Episode „Goobacks“. Dort wird am Ende als „Moral“ mitgegeben, dass es zwar bedauerlich ist, dass es bei den Einwanderern aus der Zukunft so schlecht es, es durch sie in South Park aber genau so schlecht werden wird. Das könnte meiner Meinung nach auch aus dem Mund eines „gemäßigteren“ Afd-Politikers kommen.


    Soviel zu meiner Sicht. Vielleicht hat ja jemand Lust seine Sichtweise zu teilen. Wenn der thread als zu unsinnig angesehen wird, kann er natürlich auch gerne sofort wieder geschlossen werden.

    Schwer zu sagen. beides hat positive und negative Seiten. Aber ich denke, ich ürde es auf eine Privatschule schicken, weil die meist einen sehr viel besseren Ruf haben und ich die staatlichen Schulen kenne.


    Ließt du lieber ein gedrucktes Buch oder ein eBook ?

    1. Mallorca: Ich hasse Massentourimus und kann mir kaum einen schlimmeren Ort vorstellen, als den zum Urlaub machen
    2. Copacabana: Überfüllte Strände kann ich ebenfalls nicht ausstehen, außerdem ist es mir dort viel zu heiß
    3. Sahara: Bestimmt nicht uninteressant, aber ebenfalls viel zu heiß
    4. Shanghai/ irgendeine andere Megastadt (mit Ausnahmen natürlich Tokio würde ich gerne mal besuchen und in Moskau war ich schon, würde aber gerne nochmal hin): In so riesigen Städten fühle ich mich nicht wohl
    5. Gelsenkirchen: Muss nicht sein.


    Top 5 der schönsten Städte Deutschlands.

    Mal eine Frage rein aus Interesse, nicht das ich jetzt selbst in verdacht gerate :D und nein, ich will auch niemanden verteidigen. Warum sind Doppelaccounts hier so strikt verboten, wenn beide gleichzeitig benutzt werde kann ich das sogar gut verstehen, aber warum darf sich ein ehemals gebannter user nicht erneut anmelden, sondern wird sofort gebannt? Vielleicht hat er sein verhalten ja gebessert und kann sich vernünftig in die Forengemeinschaft einfügen, jeder wird ja mit der Zeit erwachsener und legt pubertäres gehabe mit der Zeit ab, warum lässt man den usern also keine Chance zu zeigen, ob sie sich mittlerweile besser verhalten und werden erst dann wieder gebannt, wenn das doch nicht der Fall sein sollte ?