Beiträge von Stephan87

    Die Folge ist der absolute Hammer. Im Gegensatz zu vielen South Park Episoden, die ich einfach nur zum Totlachen fand, fand ich die Doppelfolge beeindruckend. Wie der Auftritt von Scott Tenorman inszeniert wurde war ganz großes Kino. Das hätte man stimmungsvoller nicht machen können. Ich hatte üble Gänsehaut ;)


    Mir gefällt in der Folge auch, dass sie ja direkt auf viel der vorherigen Folgen anspielt. Eben genauso wie eine Jubiläumsfolge sein soll. Warum jetzt aber Tom Cruise der Rädelsführer der Prominenten war frag ich mich schon. Hat der zufällig die South Park Macher mal wegen irgendwas kritisiert oder gar verklagt? :D

    Also ich liebe die meisten Folgen, die ihr "Boys being boys" nennt ;) Gerade die Folgen die du aufgezählt hast finde ich super (The List und Marjorine und Vorschule).



    Ich mag aber auch andere Folgen, z.B. Kleine Kriminale, das ist die Folge wo die Jungs zu Ehrenbullen ernannt werden ;) Da fällt mir ein, dass ich allgemein jede Folge in der dieser behämmerte irische Bulle einen größeren Auftritt hat liebe ;) Der Charakter ist so geil.


    Aber eigentlich glaube ich, dass ich keinen Unterschied sehe. Es gibt von beiden Varianten Folgen die ich super finde, und solche die ich wohl nicht mag. Es kommt nur darauf an was die Folge daraus macht.

    Fändest du dieses Motiv denn positiv? (kann ich aus deinem Post jetzt nicht rauslesen)
    Verleitet nicht genau das zu allgemeiner Arroganz? Aus einer solchen "Ich bin besser als du" Mentalität wird schnell ein Elite-Verhalten und das Bilden von Gruppen die sich für "etwas besseres" halten. Und einen Extremfall von einer solchen Mentalität hatten wir schon einmal in der Geschichte, vor gut 70 Jahren. Klar, das ist jetzt nicht mit Rauchern oder Hauptschülern vergleichbar, aber dieses Stigmatisieren einer "Schwäche" (falls man das in diesen Fällen überhaupt so nennen kann) ist meiner Meinung nach nicht richtig, nur damit man sich besser fühlt.
    Oder war das genau das, was du kritisieren wolltest?

    Nein, ich find "Ich bin besser als du" natürlich negativ! So was kann man doch überhaupt nicht positiv finden, oder? ;)

    Also ich hasse Kyle. Er ist einfach der Prototyp eines Gutmenschen mit "Stock im Arsch". Und so richtig hasse ich ihn, wenn er Cartman ermutigt sich in Lebensgefahr zu bringen. Z.B. in der Piratenfolge, wo er Cartman ermutigt nach Somalia zu fahren. Oder in der Hellseher-Folge, wo er ihn ermutigt mit den Pappflügeln vom Haus zu springen. Oder in der "Anti-Raucher"-Folge, wo er ihm die Hilfe verweigert, nachdem Cartman verstanden hat, dass die Raucher-Gegner böse sind und ihn umbringen wollen. Oder ganz extrem: In der "Cartman hat Aids"-Folge, in der er sich darüber totlacht, dass Cartman sich mit AIDS angesteckt hat. Wenn Cartman so asozial ist, dann hab ich überhaupt kein Problem damit, weil es einfach Cartmans Natur ist. Aber Kyle spielt sich doch immer als die große moralische Instanz auf. Sich dann so zu verhalten, auch wenn er Cartman hasst, zeigt, dass er dann doch, so wie die meisten Gutmenschen, ein selbstgefälliges, Arschloch ist.


    Ansonsten nervt mich noch ganz besonders sein "Ich habe heute was gelernt,...".
    Mir ist seine Notwendigkeit schon bewusst. Gebe es Kyle nicht, dann gebe es diese ganzen genialen Cartman vs. Kyle Folgen nicht, und das wäre ganz schlimm ;)
    Auf der anderen Seite ist es aber auch zu oft so, dass die Jungs (allen voran Cartman) eine schwachsinnige Idee haben (und ich das liebend gerne sehen würde), aber man sieht schon wieder, dass Kyle eine Fresse zieht und die Spaßbremse spielt. Ich würde gerne mal eine ganze Staffel ohne Kyle sehen. Nur um auszuprobieren wie es ohne ihn ist. Und wie sich Cartman in jeder Folge freut...oder vielleicht doch traurig ist?


    Neben Kyle gibt es dann noch andere Charaktere, die ich deswegen nicht mag, hassen wäre da aber zu viel.


    Towelie: Ich kann mit diesem "ich bin so breit"-Kiffer Witzen nichts anfangen. Sowas fand ich nur mit 15 lustig.



    Terrence & Phillip: Es gibt ja zum Glück nur eine (dieses T&P Special zu Beginn der 2. Staffel), aber die brauch ich mir nicht an zu tun ;) Itchy & Scratchy bei den Simpsons finde ich wirklich gut. Aber T&P sind einfach total langweilig.



    Kenny: Ja, ich mag Kenny nicht^^. Damit bin ich wohl der einzige weltweit ;) Meines Wissens gibt es nur eine einzige Folge in der er so richtig die Hauptrolle spielt (Katerstimmung), und die Stellen mit ihm finde ich so unglaublich langweilig. Naja, glücklicherweise sind seine Auftritte sehr sehr begrenzt.


    Token: Der ist meistens so als langweiliger Spielverderber dargestellt. Und das er nie sein Gesicht verzieht und einsilbig antwortet lässt ihn für mich arrogant wirken.

    Die deusche Synchro suckt nicht.


    Die Stimmung die in den originalen Folgen gefällt mir nicht.
    Die meisten Stimmen im englischen wirken auf mich wie dröhnende, tiefe Männerstimmen. Auch ohne besonderes Identifikationsmerkmal.

    Also ich fand die Folge gut. Aber sie hat mich nicht so angesprochen, wie ich es bei einem Thema das mich so interessiert erwartet hätte. Für mich persönlich waren die Nachteile von Facebook nicht gut auf den Punkt gebracht. Das es z.B. ein schlechtes Licht auf mich wirft, wenn ich mit jemanden befreundet bin der "uncool" ist, halte ich für Quatsch. Habe ich auch als ich noch zur Schule ging nie erlebt. Mein erstes StudiVZ Profil habe ich aber auch erst in der 12. Klasse angelegt. "Facebookmobbing" kenne ich daher nur aus Zeitungsartikeln.


    Den "Trend" möglichst viele Freunde zu haben sehe ich auch nicht so wirklich. Ich habe ca. 120 Freunde. Wenn ich es drauf anlegen würde, und ich wirklich jeden adde würde, den ich irgendwann mal kennengelernt habe, oder jeden mit dem ich mich irgendwo mal unterhalten habe, dann wäre es sicher kein Problem auf mehr als 300 Freunde zu kommen. Auf der anderen Seite: Wenn ich nur die Personen adden würde von denen ich etwas auf Facebook lesen will, oder mit denen ich in Kontakt bleiben möchte, dann hätte ich maximal 50 Freunde.
    Das heisst für mich: Wie viele Freunde jemand auf Facebook hat, hat jeder selbst in der Hand. Denn ablehnen tut einen sowieso fast niemand, wenn man ihn adden will. Auch dann wenn er sich denkt: "Was will der denn von mir." Daher betrachte ich die Freundeanzahl auf Facebook fast wie eine Art persönliches Statement. Natürlich gibt es Leute für die die Anzahl der Facebookfreunde in Verbindung zur Länge ihres Geschlechtteils steht ( ;) ). Aber denen ist halt nicht klar, dass sie die einzigen sind, die da einen Verbindung sehen.


    Auch die Sachen die Stan immer so vorgehalten bekommt sind einfach realitätsfern. Aber hier, weil Facebook einfach anders funktioniert. Auf jemanden sauer zu sein, weil er einem keinen Freundesantrag geschickt hat ist doch völlig unlogisch. Man muss halt selbst aktiv werden! Und die Sache mit dem: "Du hast auf mein Like! nicht geantwortet!!!" ist doch auch völliger quatsch.


    Besonders nicht-gelungen fand ich den Tron-Teil mit Stan. Man hätte sich lieber auf Facebook konzentrieren sollen, und evt. Zuckerberg, und die Abartigkeit, dass Facebook auf einen Wert von 50 Milliarden $ geratet wird, thematisieren sollen. Das Thema Facebook selbst ist schon so komplex und gibt so viel her, da hätte man nicht noch Tron mit reinbringen müssen. Zumal es mir dadurch zu abgedreht wurde, und es fehlen dann halt auch sämtliche Verbindungen zur Realität. Aber dieses "das System führt ein Eigenleben und ist nicht mehr kontrollierbar" hatten wir ja sogar schon mal bei SP. Nämlich in Make Love Not Warcraft. Da war es genauso. Die Entwickler hatten keinen Zugriff mehr, weil der Freak zu stark geworden war. Hier ist es jetzt eben so, dass Stans Profil zu mächtig geworden war, und deshalb seine Eigenexistenz angefangen hat.

    Sicherlich, nicht alle Nichtraucher sind Faschisten! Aber ich kenne
    einige (leider auch im engen Familienkreis), die bei jeder Tabak-
    steuererhöhung dümmlich grinsend applaudieren ohne die Volks-
    wirtschaftlichen Folgen zu bedenken, schon gestellt husten, wenn
    man die Zigarette noch gar nicht anhat und ich traue dem ein oder
    anderen zu am liebsten alle Raucher in ein Lager zu stecken.

    Das beste an manchen dieser Personen ist, dass sie selbst nicht mal verstehen, dass sie eigentlich glücklich darüber sind wenn sie einen Raucher sehen. Wenn dir ein enges Familienmitglied sagt: Hör auf zu rauchen!, dann ist das okay, weil die sich wirklich um einen sorgen. Wenn aber manche Bekannte so was tun, dann hat es ganz andere Motive. Im Endeffekt weisen sie einen auf eine Schwäche hin, und das impliziert natürlich die Tatsache, dass sie selbst diese Schwäche nicht haben. Und das führt dann wieder dazu, dass sie sich etwas besser fühlen können.
    Wo wir auch schon beim Thema Political Correctness wären. Wenn die Öffentlichkeit vermitteln würde, dass es okay ist, Hauptschüler dafür zu tadeln, dass sie faul oder unintelligent sind, dann würden die Leute das auch tun. Aus dem selben Motiv: "Ich bin besser als du".

    Oh mein Gott, ich hab die Folge gerade angesehen und musste jedes mal wenn Kyle ins Bild kam einfach imaginär kotzen ;) Dieser Junge geht mir so unglaublich auf den Sack. "NEin, das werden wir nicht tun. Denn dann werden wir uns wieder hinstellen müssen und sagen was wir gelernt haben." - Nur ER stellt sich immer hin und sagt was er gelernt hat ;D Ich hasse diese Figur^^ Aber ich finds trotzdem genial, dass sie dabei ist. Denn ohne Kyle hätte Cartman keinen Gegenspieler, den er verarschen kann^^


    Zur FOlge allgemein: Genial. Hier ist die Kritik so eindeutig und wahr wie selten in SP. Auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren einen regelrechten Hype Raucher an den Pranger zu stellen. Im Grunde glaube ich, dass es "Studien" darüber gibt, die Rauchen als Auslöser für so ziemlich jede Krankheit auf Erden sehen. Ach, und psychologische Probleme, finanzieller Misserfolg etc. eingeschlossen. Es wird halt schamlos übertrieben, und zur Not auch gelogen. Obgleich man das vielleicht nicht mal Lügen nennen kann, denn wie wir wissen kann man alles behaupten, wenn man eine entsprechende Studie vorweisen kann. Und dank Interpretationsspielräumen lässt sich in einer Studie alles belegen, was der Auftraggeber gerne hätte.
    Das schlimme daran ist, dass es meiner Meinung nach einfach nur kontraproduktiv zur Erreichung des Ziels ist. Denn ich als Raucher frage mich ernsthaft: Was von dem ganzen Zeug ist denn gelogen, und was ist wahr? Wer sagt mir denn, dass es wirklich stimmt, dass Rauchen in x% der Fälle zu tödlichem Lungenkrebs führt? Im Endeffekt ist doch jede IG auf diesen Zug aufgesprungen, jeder hat was dazu gesponnen, die anderen haben es liebend gerne übernommen, und am Ende hat man das Bild, dass jetzt existiert.


    Einziger Wehrmutstropfen der Folge: Bei aller Genialität, und all den Wahrheiten die die Macher von SP ausprechen und genial aufarbeiten: Man merkt dann doch, dass sie eben Amerikaner sind ;) South Park gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt, und nur noch ein Bruchteil der Fans dürften aus Amerika kommen. Trotzdem bringt South Park viel zu oft Prominente, die außerhalb Amerikas maximal vom Namen her bekannt sind. Oder wusste einer von euch, dass Rob Reiner ein Raucher-Gegner ist? ;) In dieser Folge ist es nicht schlimm, da man sofort weiß, wie man ihn einordnen muss. Aber in manch anderen Folgen find ich das immer etwas lästig. Im Grunde ist es so, als würde eine deutsche Parodie über Daniela Katzenberger in Amerika ausgestrahlt. Natürlich würden die dortigen Zuschauer in etwa kapieren worum es geht, aber wenn man die betreffende Person selbst kennt ist es einfach besser.
    Aber ich verstehe auch, dass es oft nicht möglich ist eine international bekannte Person zu nehmen, weil es einfach keine gibt.