Beiträge von Lugo

    Nicht mein Fall. Die Qualität mag hier und da besser sein (vor allem bei den neuen Staffeln), der Player etwas besser funktionieren, und dass der Vorspann im Gegensatz zur offiziellen Seite auch gezeigt wird, ist eine nette Sache; dafür ist aber bei den ersten 12 (!) Staffeln sowie 15-18 (?!) kein Originalton verfügbar - wie man das im Jahr 2019 verbummeln kann, ist mir echt ein Rätsel. Auch die früheren Folgen sind nur in der ursprünglichen Fassung zu sehen, nicht aber in der restaurierten, nachträglich gerenderten HD-Version.


    Und natürlich halten sie "The Super Best Friends" sowie "200"/"201" weiter im Giftschrank unter Verschluss, Cartoon Wars ist immerhin hinter einer Paywall versteckt, während der ganze Rest für Prime-Kunden (aber eben auch nur für die) kostenlos ist.


    Im Grunde ist das nur eine Alternative, wenn man die Folgen ohne Umwege mit einer App auf dem Smart-TV oder der Konsole streamen will.

    Nu ist die Katze also aus dem Sack. Ich hoffe nur mal, sie machen noch richtig etwas draus, gleiches gilt für die 23. Staffel - insbesondere in die nahende 300. Episode setze ich meine Hoffnungen. Wenn die Staffeln weiter so in der Mittelmäßigkeit vor sich hindümpeln mit nur wenigen echten Highlights an Episoden und - falls es politisch wird - klareren Aussagen, kann ich ebenso gut darauf verzichten.

    @ZiB: Wie sah der Rest aus?

    Könnte einen übrigens härter treffen. Ein Freund von mir war zu 46% Lisa Berger. ;)


    Das mit den düsteren Geheimnissen verrät mir schon der Bär.


    Interessant finde ich, wie die Werte bei vielen Leuten, bei denen ich sie gesehen habe, wenn man sie zusammenrechnet, auf 101% kommen, so auch bei Jesus und mir. :P


    Und ich finde nicht nur bemerkenswert, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen, sondern auch, wie viele Charaktere sie da eingebaut haben, vor allem aus der Nische, was solche exotischen Kombinationen erst ermöglicht. Mit Figuren wie Giant Douche, Rumper Tumpskin oder der Cheesing Princess hätte ich so gar nicht gerechnet.

    Zwei Wochen, bevor die 23. Staffel startet, hat South Park Digital Studios nun eine Website unter dem Namen SP and Me veröffentlicht, auf der man unter Beantwortung 30 verschiedener Fragen ermitteln kann, welchen South-Park-Charakteren man am ehesten entspricht. Das Besondere dabei ist, dass nicht einfach nur anhand der Fragen stumpf ermittelt wird, wer man sein soll, vielmehr wird jeder passende Charakter prozentual angegeben.


    Das Ergebnis sieht dann in etwa so aus:

    vsYjmkB.png

    1. Amazon

    Ist zwar nicht unbedingt etwas, worauf man stolz sein kann, aber man landet eben doch immer wieder dort, weil Angebot, Preise und auch Service für den Kunden so günstig sind wie kaum woanders. Dazu will man auch nicht unbedingt die Prime-Mitgliedschaft ins Leere laufen lassen. Ich muss auch erschreckend feststellen, dass ich abseits davon eigentlich nur einkaufe, wenn es etwas spezieller wird (siehe unten).


    2. Ebay

    Ist zwar kein "echter" Onlineshop, zählt für mich aber trotzdem in die Kategorie Shopping-Seite. Vor allem Schallplatten werden dort gekauft.


    3. Reishunger.de

    Ich habe dort schon fast ein Abonnement und so ziemlich alle Reissorten durchprobiert, auch mein Reiskocher ist deren Einstiegsmodell. Seit ich dort Kunde bin, habe ich nie wieder Reis im Supermarkt gekauft.


    4. Redbubble

    Die beste Anlaufstelle, wenn es darum geht, "inoffizielles" Merchandise zu diversen Franchises zu bekommen, deren Rechteinhaber sich das lukrative Geschäft entgehen lassen, ob nun von anderen Verkäufern oder selbst designt.


    5. Caseking

    Mindfactory und Amazon mögen zwar billiger sein, aber speziellere Hardware für (Gaming-)PCs oder andere Ausstattung für Spieler (meinen Stuhl z.B.) habe ich schon desöfteren nur bei Caseking überhaupt bekommen. Sollte ich mich irgendwann einmal an einer Custom-Wasserkühlung probieren, weiß ich schon, wo ich die Komponenten bekomme.



    Die Top 5 Filmklischees, die dir auf den Sack gehen.

    Weiß nicht, ob es etwas früh dafür ist, aber vorhin ist zu mir dieses Bild von der San Diego Comic Con durchgesickert:


    VvBd8Fq.jpg


    Damit haben wir schon mal einen Starttermin, den 25. September.


    Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob es die letzte Staffel sein wird oder sie ihre Verträge nochmal verlängern.

    Da ich keinen passenderen Thread gefunden habe, poste ich es einfach mal hier rein:

    Ab heute zum Record Store Day - passend im 20. Jubiläumsjahr - ist eine auf weltweit 5000 Stück limitierte Vinyl-Edition des Soundtracks zum Film in teilnehmenden Shops erhältlich. Jedes Album besteht aus 2 farbigen Vinylschallplatten, wobei die ersten 2500 Stück mit einer roten Cartman- und einer orangenen Kenny-Platte kommen, die anderen 2500 mit einer blauen Stan- und einer grünen Kyle-Platte. Außerdem ist in 10 sogenannten "Golden Ticket"-Alben jeweils ein Autogrammbild von Trey Parker und Matt Stone versteckt.


    Obwohl sich das gut in der Plattensammlung machen würde, werd ich wohl wider meine Art einen Bogen drum machen, denn bei dem, was ich im Video gesehen habe, wirken Plattencover und Booklet auf mich interessanter als die Platten selbst (bis auf die Farben ist da jetzt nix besonderes dran, zumal die Idee mit der Kombination aus Farbe und Label nicht wirklich konsequent umgesetzt wurde, wie man an der Kyle- und vor allem der Stan-Platte sieht), und dazu kommt, dass mir schon bei dem CD-Album sauer aufgestoßen ist, dass z.B. das Lied "Hell Isn't Good" ganz fehlt und andere nicht in der Filmversion vorliegen (erkennbar an teilweise veränderten Passagen oder Stimmen, z.B. bei "It's Easy, M'Kay"), die instrumentalen Passagen des Scores wiederum gar nicht enthalten sind, und die zweite Hälfte nur aus Coverversionen besteht, die mich persönlich jetzt größtenteils eher nicht ansprechen. Manche Plattensammler kaufen sich zwar auch Platten, die sie niemals auflegen wollen, ich gehöre aber nicht dazu. Vielleicht später irgendwann mal auf Ebay zum halben Preis, aber nicht für $75 plus Versand.

    Ich könnte mir noch Stuttgart vorstellen, Musicals wie "Das Phantom der Oper" oder "Sister Act" sind dort auch schon gelaufen bzw. laufen noch. Das wäre auch für die Schweizer für ein gemeinsames Treffen günstiger als Hamburg.

    Ich wollte es bei der nächsten Gelegenheit in London sehen (New York werd ich so schnell nicht besuchen können), aber da ich nicht weiß, wann die kommt, ist es mir ganz recht, dass wir es auch in Deutschland zu sehen bekommen. Ich wäre auf jeden Fall dabei.


    Hamburg oder Ruhrpott ist nicht unwahrscheinlich, aber gab es nicht auch in Frankfurt ein englisches Theater?


    Ich hoffe mal, dass sie für Deutschland keine Übersetzung anfertigen. Nichts gegen Übersetzungen ansich, aber "Book of Mormon" ist wie schon "Avenue Q" so ein Musical, das man einfach nicht gut übersetzen kann, da es zu sehr von nicht übertragbaren Wortwitzen lebt.

    Obwohl es in letzter Zeit extrem ruhig geworden ist und selbst ich zu den letzten Folgen nicht mal mehr meine Meinung kundgetan habe, würde ich jetzt doch beim Fortführen der Tradition mal die Initiative ergreifen, wohl auch, um selbst relativ zügig damit abschließen zu können.


    Fangen wir von vorn an:


    Die ersten drei Episoden erregten natürlich mit "#cancelsouthpark" Aufmerksamkeit und bestachen im Vorfeld durch eine gewagte Themenwahl, worauf aber in zwei von drei Fällen bei mir Ernüchterung folgte: Während "A Boy and a Priest" sich mit der Geschichte um Priester Maxi und Butters angenehm nach Oldschool South Park anfühlte, plätscherten "Dead Kids" und "The Problem with a Poo" meiner Meinung nach sehr vor sich hin, und blieben vor allem in Sachen Kritik sehr vage. ZiB hat das Problem schon beschrieben, es scheint, als versuchten TP und MS immer noch alles, um nicht in eine Schublade gesteckt werden zu können und dem Ruf gerecht zu werden, dass jeder sein Fett weg bekommt, aber dabei kommen immer öfter Folgen raus, in denen klare Statements fehlen und letztendlich jeder einfach das herausinterpretieren kann, was er will. Dabei werden oft Positionen zwangsläufig als Gegensätze dargestellt, die eigentlich keine sein müssten, und damit macht South Park letztendlich genau den Fehler, den alle Radikalen, egal auf welcher Seite, machen, nämlich die Dinge so darzustellen, dass es nur schwarz und weiß, nur für oder gegen geben könne, ohne dabei wirklich zu differenzieren und vor allem klarzustellen, in welchem konkreten Fall mal die eine und mal die andere Seite richtig liegt. Während ich früher bei South Park das Gefühl hatte, dass ihre Art und Weise, Dinge zu parodieren, immer mit der Intention verfolgt wurde, die schwarzen Schafe auf allen Seiten herauszupicken und vor allem Heuchelei und Doppelmoral zu entlarven, fehlt mir dieses Gefühl bei den jüngeren Folgen praktisch komplett, stattdessen weiß ich kaum noch, was ich von ihnen halten soll, insbesondere wenn zunehmend rechte Gruppen die Episoden für sich vereinnahmen, eben weil sie vage genug sind, um das zuzulassen. Unter anderem aus diesem Grund mochte ich auch die ganze Staffel über die Storyline um die PC-Babies überhaupt nicht.


    Nach der Episode "Tegridy Farms", die ich trotz positiver Reaktionen in den USA und dem Wiedererscheinen von Towelie einfach wieder komplett vergessen habe, kamen dann meine drei Highlights dieser Staffel. Die Halloween-Folge "The Scoots" konnte mich - ohne sie jetzt mit früheren Halloween-Specials zu vergleichen - rundum überzeugen, weil mir sowohl Kenny und Mr Mackey in den Hauptrollen als auch das Thema mit den Scootern und die Art und Weise, wie sie in der Episode zum Einsatz kamen, sehr gefallen haben.
    Richtig überrascht hat mich aber der darauffolgende Cereal-Zweiteiler. Soweit ich mich erinnern kann, ist noch nie vorgekommen, dass sich South Park bei irgendeiner Person oder Gruppe, die früher durch den Kakao gezogen wurde (und im Fall von Al Gore nicht gerade zimperlich), in der Form und so direkt "entschuldigt" hat und dass die Macher von ihrem damaligen Standpunkt derartig abweichen. Genau das ist aber hier passiert. Al Gore wird zwar im Verlauf des Zweiteiler immer noch mehr und mehr wie ein Idiot dargestellt (wohl als kleiner "Ausgleich", um weiterhin klarzustellen, dass sie von ihm als Person nicht viel halten), aber bei der Thematik, für die er sich einsetzt, haben sie hier eine glatte 180-Grad-Wende gemacht. Hier gab es endlich mal wieder das, was mir wie im vorherigen Absatz beschrieben schon seit längerem gefehlt hat: Klare Statements - und wie klar! Die tödlichen Folgen des Klimawandels/ManBearPigs, dass selbst jetzt eine breite Masse an Leuten die Sache immer noch ignoriert, bis sie selbst unmittelbar betroffen sind, und nicht zuletzt der Umgang damit. Die bitterböse Darstellung, dass man sich lieber mit (Video)spielen (hier RDR2, exzellent eingebaut) oder auch sonst ablenkt, solange man die Konsequenzen nicht selbst zu spüren bekommt, ließe sich so im Grunde auch auf jedes andere Problem übertragen, und auch die Auflösung am Ende war trotz ihrer allzu banalen Darstellung (die aber vielleicht gerade wegen des ganzen Gemetzels vorher gut gepasst hat) ein Treffer ins Schwarze. Die Cereal-Doppelfolge dürfte damit so ziemlich das Beste sein, was South Park in den letzten Jahren rausgehauen hat.


    Leider konnte die Qualität mit "Buddha Box" nicht im Ansatz gehalten werden. Auch diese Episode dümpelte eher vor sich hin, Cartman war zwar mal wieder typisch Cartman, aber ansonsten fühlte es sich wie eine schlechtere Kopie der Tourette-Folge an, schlechter deswegen, weil Trey und Matt hier deutlich das fehlende Feingefühl im Umgang mit dem Thema Angststörungen anzumerken ist. Dass die Smartphones und das Internet oft nicht die Lösung, sondern Ursache von Problemen sind, ist zwar nicht verkehrt, aber auch keine wirklich neue Botschaft, und das ganze so darzustellen, dass die offensichtliche Mehrheit der Menschen mit Angststörungen diese nur simuliere und das alles Einbildung sei, halte ich für völlig fehlgeleitet und das zeugt auch von komplett unzureichender Recherche und vor allem dem fehlenden Willen, das Thema wirklich ernsthaft zu behandeln. So gesehen wars ein ziemlicher Griff ins Klo.


    Das Staffelfinale überraschte dann abermals mit einer ziemlichen Distanzierung von früheren Positionen. War South Park generell eigentlich immer recht kapitalismusfreundlich eingestellt und hatte man in "Gnomes" noch gesagt, Großkonzerne seien etwas gutes und aus gutem Grund so groß geworden, so wurde nun einer der größten dieser Konzerne schonungslos in die Mangel genommen. Wichtig und gelungen fand ich, dass man es aber nicht als pures Amazon-Bashing aufgebaut hat, sondern gleichzeitig eben auch die Konsumentenseite gezeigt hat, der Arbeitnehmerrechte bei Amazon ja durchaus wichtig sein mögen, aber nicht so wichtig, wie ihre Ware günstig, bequem und pünktlich geliefert zu bekommen. Man hat also wirklich die Widersprüche des ganzen kapitalistischen Systems unter die Lupe genommen und in der zweiten Hälfte darauf hingewiesen, dass Amazon, so schonungslos es seine Arbeiter ausbeutet und so sehr es der Wirtschaft in einer Region langfristig schadet, letztendlich auch nur "nach den Regeln" spielt, so wie auch Randy, der mit seinen Ideen, sein Cannabis zu den Kunden zu bringen, sich letztendlich nicht viel anders verhält. Was die reine Darstellung dieses doch recht komplexen Systems angeht, fand ich das Staffelfinale äußerst gelungen. Auch nett war in der letzten Episode die kleine Selbstreflexion mit den Jungs darüber, dass man, egal wie man sich bemühe, es einfach nicht mehr schaffe, die Gemüter so zu erhitzen wie einst, obwohl sich doch sonst heute über vieles deutlich schneller aufgeregt wird. Leider fand ich die Auflösung der Geschichte nicht wirklich befriedigend, das kam irgendwie so aus dem nix, so "ja, wir verjagen Bezos, mit Gras brauchen wir kein Amazon, alles ist wieder gut, Bike Parade juhu!". Das hat das Finale für mich ziemlich runtergezogen, weil es gegen Ende doch eher überstürzt daherkam.


    Aber was ziehe ich jetzt für ein Fazit aus der Staffel? Im Grunde genauso durchwachsen wie die Staffel zuvor, immerhin hat sie von ihrem Potential etwas mehr genutzt, wobei ihr sicher zugute kam, dass mal nicht jede Episode darauf setzte, topaktuell zu sein und stattdessen auch Themen gewählt wurden, die die Menschen schon länger bzw. dauerhaft beschäftigen, und die Staffelmitte fand ich durchweg gelungen. Das Staffelfinale hätte großartig werden können, hätte man nicht wieder versucht, so hastig alle möglichen Handlungsstränge der Staffel wieder zusammenzubringen und sich dabei einige grobe Schnitzer erlaubt.


    Aber: Ich werde einfach den Eindruck nicht los, dass diese Staffel ein recht deutliches Vorzeichen für einen Abschied darstellen soll. Wie bekannt ist, laufen die Verträge dieses Jahr mit der 23. Staffel aus, und müssten für weitere Staffeln verlängert werden. Das mag zwar derzeit noch offen sein, aber viele Elemente in der 22. Staffel sprechen bereits dafür, dass Ende diesen Jahres Schluss sein wird: Mehrere bekannte Figuren wurden herausgeschrieben, man hat Hankey fortgejagt, im Staffelfinale hat sich als direkte Reaktion darauf auch Santa Claus verdünnisiert (wobei bei ihm nicht klar ist, ob das jetzt von Dauer ist), und Satan wurde sogar getötet, und das sieht mir nicht nach einem Tod aus, der nur bis zum Ende der Staffel besteht. Warum sollte man gleich mehrere bekannte Figuren, die seit Staffel 1 fest zu South Park gehörten und ganz ohne Zweifel auch ihre Fans haben, in so kurzer Zeit aus der Serie nehmen? Bei Hankey wäre ich noch davon ausgegangen, dass TP und MS ihn wie Barbrady nicht mehr für zeitgemäß halten, aber bei Satan und Santa kann ich mir das nicht im Ansatz vorstellen. Ein weiterer, wichtiger Indikator ist aber die Thematik der zweiten Staffelhälfte. Solche Sinneswandel, dass die Serie derart ihre einstigen Standpunkte revidiert, habe ich bei South Park, auch wenn sich die Serie in 22 Jahren zweifelsohne weiterentwickelt habe, noch nie erlebt und hätte auch nie damit gerechnet, schon gar nicht zweimal in einer Staffel. Beim Thema Klimawandel war es zwar in gewisser Weise auch unausweichlich, wenn sie da nicht als ewiggestrig rüberkommen wollen, aber das sehr kapitalismuskritische Finale (und man sollte nicht vergessen, dass TP und MS beide mittlerweile für ihre libertäre Einstellung bekannt sind) kam sehr unerwartet. Nur, warum erst jetzt, warum nicht schon früher? Ist ja nicht so, als wären die Folgen des Klimawandels erst mit dem Amtsantritt von Donald Trump spürbar geworden, und wie Amazon seine Lohnsklaven ausbeutet, um die Kunden rundum einzulullen, und wie es (genau wie der Onlinehandel insgesamt) dem Einzelhandel zu schaffen macht und die Malls aussterben, ist auch kein Thema, das erst seit gestern relevant wäre. Ich kann mir das nur damit erklären, dass man vor dem Serienaus noch ein paar alte Sünden wieder gutmachen will. Auch die #cancelsouthpark-Aktion, über deren Bedeutung man lange im Dunkeln tappte, scheint ein Hinweis darauf zu sein, wenn man die Meta-Szene in der letzten Folge halbwegs ernst nimmt; so als wollten sie aufhören, aber schafften es trotz aller Bemühungen nicht, die Leute so zu verärgern, dass diese nach der Absetzung verlangen.


    Und meine ehrliche Meinung dazu? Von Staffel 18 ausgehend hätte ich noch locker 10 Staffeln mehr haben können, aber wenn das so weitergeht wie bisher, ist es mir doch deutlich lieber, wenn es dazu nicht kommt. In Staffel 23 steht die 300. Episode an, da rechne ich fest damit, dass wir noch ein großes Special bekommen werden, aber vielleicht ist es besser, es nach dieser Staffel gut sein zu lassen. Auch in Staffel 21 und 22 konnten sie uns noch immer mit einigen sehr guten Folgen überraschen, aber wenn ihr eigener Eindruck so zu sein scheint, dass die Luft raus sei, dann sollten sie den Schritt auch gehen und nicht darauf warten, dass "genug" Leute offen danach verlangen. Dem Publikum das Erlebnis absichtlich zu verhageln, sei es durch die zwanzigste Überdosis Randy oder dumpfe Provokationen ohne wirklich sinnvolle Botschaft dahinter, hielte ich für den denkbar schlechtesten Weg, eine Serie mit einem Status, wie South Park ihn sich über Jahre mühsam erkämpft hat, zu Ende zu bringen, und ich hoffe, dass es dazu nicht kommt, und sie sich entweder für weitere Staffeln wieder aufrappeln oder aber uns mit der 23. Staffel ein Finale bescheren, an das sich jeder aufs angenehmste erinnert.


    Zitat

    Despite the chaos at the Amazon Fulfillment Center, the Bike Parade is still on. The boys’ chance of winning is in jeopardy when Kenny resists commercialism in solidarity with the striking workers.


    Bin mal gespannt, wie es zu Ende geht. Die Aussicht darauf, Kenny erneut in einer größeren Rolle zu sehen, freut mich schon mal.


    Zitat

    The citizens of South Park are enjoying all the perks of being a company town when the Amazon Fulfillment Center moves in. Everything is just swell until the contradictions inherent in capitalism threaten to bring down the entire system down.


    Das klingt spannend. Das Thema Amazon bietet viel Potential, und Folgen, in denen sich die Stadt insgesamt weiterentwickelt hat, ob vorübergehend oder dauerhaft, hatten irgendwie immer ihren Reiz.



    Zitat

    Cartman just can’t deal with people any longer. They get in the way of what’s most important in his life.


    Sagt jetzt noch nicht allzu viel aus, aber zumindest das Vorschaubild und der Clip machen mich neugierig, auch wenn es nicht leicht sein wird, das Niveau der drei vorangegangenen Folgen zu halten.


    Vorschauclip:

    Zitat

    Die Roller werden abends von Leiharbeitern eingesammelt, wieder aufgeladen und am Morgen an ausgewiesenen Plätzen wieder abgestellt.

    Wenn ich das schon lese, wird mir bereits schlecht.