Beiträge von trapper-keeper

    Die Folge scheint bei den größeren Medien sehr gut angekommen zu sein.


    ign.com schrieb:

    "Tegridy Farms" is easily one of the best South Park episodes in several years, in large part because it captures so much of what made the show stand out in its earlier seasons. It features a healthy sprinkling of topical humor but a ridiculous storyline that can hold up over time. It also banks heavily on the appeal of Randy without completely ignoring the younger characters.And this episode lays the groundwork for what could be a fun recurring motif this season, if the writers choose to exploit it.


    https://www.ign.com/articles/2…park-tegridy-farms-review


    avclub.com schrieb:

    Based on history, “Tegridy Farms” had a very good chance of being a great episode. Three of the best shows from South Park’s last ten years are “Butters’ Bottom Bitch,” “Medicinal Fried Chicken,” and “Crack Baby Basketball Association,” and this episode combined elements of all of them. The result was an episode that may actually be better than any of them, and was by a wide margin the best outing of season 22 so far. I’ll be honest, while I appreciate South Park’s earnest social commentaries, as well as their desire to atone for the negative effect the show’s early years might have had on society, ultimately, this show is at its best when it just focuses all of its energy on telling jokes and making fun of shit, which was certainly the case tonight.


    https://tv.avclub.com/south-pa…f-its-funniest-1829830823


    Cartman und Butters waren großartig und auch Towelies Auftritt fand ich nicht schlecht. Auch wenn ich mit dem Thema Vaping persönlich weniger anfangen kann, hat mir selbst Randys Plot ganz gut gefallen. "Beste Episode seit Jahren" finde ich allerdings ein wenig übertrieben, es sei denn man bezieht sich auf die letzten beiden Staffeln.

    Beim Speedy Gonzales-Shirt musste ich lachen, das war's dann aber leider auch schon. Merkwürdige Folge. Die Kinder waren (bis auf Kyle) zwar da, aber nicht wirklich Teil der Geschichte. Im Mittelpunkt scheint momentan immer nur eine Person zu stehen, so wie Butters in der letzten Folge und Cartman in der ersten, was ich für einen bedenklichen Trend halte. (Oder habe ich die alten Folgen falsch in Erinnerung?)

    Muss man sich langsam ernsthafte Sorgen um Kennys Verbleib in der Serie machen?
    Die Schießereien in der Schule boten so viele Gelegenheiten für einen (klassischen) Auftritt, aber von Kenny fehlte jede Spur.


    Ich ging eigentlich davon aus, dass das Ende eher signalisieren sollte, dass es mit der "continuity" erstmal vorbei ist. Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, wie man darauf aufbauen soll, dass Stan in der Schule angeschossen wird und sich seine Eltern nicht um ihn kümmern.

    =)



    Willkommen im Club; mir geht das seit Staffel 14 so. :wink:


    Ja, naja. Staffel 19 fand ich über weite Strecken genial, weil das Hauptthema sehr gut verarbeitet, gleichzeitig aber genug Platz gelassen wurde für isoliertere Folgen. Wenn ich an Staffel 19 denke, denke ich sofort an "Boogers & Cum", Randy an der Whole-Foods-Kasse, die SoDoSoPa-Werbungen, TweekxCraig, usw. Die Staffel ist ein Risiko eingegangen und war trotzdem treffsicher wie kaum eine andere der neueren. Auch in den Staffeln davor gab es die ein oder anderen 10/10-Folgen, aber ich gebe zu, dass die Kreativität ansonsten bereits ein bisschen nachgelassen hat. Staffel 14 (besonders die 1. Hälfte) war aber auch wirklich nicht gut.

    Was mir am negativsten an der Folge aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Struktur ab dem Zeitpunkt, als sich Heidi entscheidet, in die Science Fair einzugreifen, einfach über Bord geworfen wurde. Was wurde aus Nathan und Mimsy? Der ganze Aufbau für den lauen Witz in der letzten Szene? Die NFL-Geschichte fühlt sich nach einer Last-Minute-Idee an und wurde (imo) sehr unpassend in den Rest der Folge eingebettet. Viele Kritiker des "neuen" South Parks stören sich ja immer am forcierten Aktualitätsbezug - was ich im Grunde gar nicht so schlimm finde, wenn der Witz funktioniert, aber in diesem Fall habe ich da Verständnis für. Vielleicht muss man auch einfach Football-Fan sein.
    Was Heidi angeht, muss ich ZiB beipflichten. Vielleicht entwickelt sich ja noch etwas aus ihren neuen Charakterzügen, das Cartmans Genialität in nichts nachsteht, aber gleichzeitig möchte ich auch nicht, dass noch eine weitere Staffel mit ihr gefüllt wird. Cartman selbst brauchte ja bei vielen Fans zu Beginn auch ein bisschen Anlaufzeit, um zu "wirken". Es ist ja nunmal auch so, dass M&T offenbar nicht mehr so viel mit "Erzcharakteren" wie bspw. Kenny anfangen können, sodass ein neuer Hauptcharakter vielleicht nicht schaden würde. Wobei Randy wohl mittlerweile diese Position eingenommen hat. Oder Garrison.
    Ich wünsche mir manchmal, dass es wieder mehr Folgen gäbe, in denen wir am Ende etwas gelernt haben. Dass die Kids einfach irgendein dummes Zeug treiben, weil sie die Erwachsenenwelt missverstehen, diese dabei aber in ihren Widersprüchen entlarven und irgendjemand am Schluss brutal ermordet wird. Bis jetzt war ich eigentlich immer ein eiserner Fan der Serie, der jede neue Folge feierte wie die allerersten, aber seit Staffel 20 bin ich zu dem geworden, was ich eigentlich nie sein wollte: Ein Skeptiker, der auf die schönen Zeiten verweist und jede neue Szene direkt auf die Platinwaage legt. Am Alter liegt's jedenfalls nicht.



    Hallo, bin neu.